Das intellektuelle Event der Superlative – Die Scheiner-Debatte 2018: Finale

Das intellektuelle Event der Superlative – Die Scheiner-Debatte 2018: Finale

Favoriten setzen sich durch

Wenn der Trubel der Weihnachtszeit vorüber ist und gut ins neue Jahr gerutscht wurde, beginnt eine ganz besondere Zeit, die jährlich erneut mit Sehnsucht erwartet wird. Tage, die das Leben hoher menschlicher Existenz prägen, wie keine anderen. Tage, an denen gekämpft wird bis zum bitteren Ende. Tage, an denen unglaubliche Menschenmaßen zusammenkommen und an den Lippen Einzelner hängen. Nein, die Rede ist nicht vom RTL Dschungelcamp, sondern von einem Event noch bedeutsameren Ausmaßes: Die Scheiner-Debatten.

Am 13. Januar 2018 kam es in der Poterne zum ersten Showdown der einzelnen Mundakrobaten in den Qualifikationsrunden der jeweiligen Altersklassen (Sekundarstufe 1, 8. Jgst. – 9. Jgst. / Sekundarstufe 2, 10. Jgst. – 12. Jgst.).

Am Ende des Tages waren es jedoch nur 8 Debattanten, die die begehrten Final-Tickets ergattern konnten. Iris Seib, Tim Rothärmel, Christopher Fleps und Michael Löffler waren die heldenhaften Gladiatoren, die alle anderen Sprösslinge des „Mittelgewichts“ K.O. debattierten. Im Schwergewicht setzten sich Mario Siegle, Thomas Udvaros, Oliver Ziegler und Sebastian Tschöke durch.

Bereits die Woche darauf war es soweit: Der Mittwoch der Champions – Das Scheiner-Debatten-Finale am 17. Januar in der Fronte. Eine intellektuelle Veranstaltung der Superlative, mit einer Legende, die zurückkehrte: Willi „der Oberpfälzer“ Plankl.

Egal ob Lehrer, Schüler, Debattant oder Fronte-Mitarbeiter, die Mengen verfielen in Ekstase, als der junge, lebhafte Meister die Bühne der Rhetorik betreten hatte. Dementsprechend schwer gestaltete es sich für die Moderatoren Antonia Herbst und Fabian Leicht die tobende Masse zu beruhigen.

Mit Herrn Plankl als Juryvorsitz begann die allersehnte Debatte im „Schwergewicht“ der Klassen 10-12 zur Themenfrage, ob Klassenarbeiten anonymisiert werden sollen. „Eine regelrechte Wortschlacht“, so betitelte Benedikt Hummel, der anonym bleiben will, die freie Aussprache dieser Debatte. Schlussendlich ging Pro-Debattant Mario Siegle als Schulsieger und sein Contra-Gegner Oliver Ziegler als Zweitplatzierter hervor. Somit vertreten beide das CSG in der Sekundarstufe 2 im Regionalfinale am 27. Februar in Ingolstadt am Katherl.

Nun fehlten nur noch die zwei Gewinner der Nachwuchs-Debattanten. In einem dramatischen Schlagabtausch bezüglich eines Smartphone-Führerscheins für Minderjährige gingen Tim Rothärmel und Iris Seib als Sieger hervor.

Das gesamte Christoph-Scheiner-Gymnasium drückt unseren vier Debattanten die Daumen beim Regionalfinale und im weiteren Verlauf des Wettbewerbs. Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Teilnehmer, Juroren und das Orga-Team Debatte.

Besonderer Dank sei an dieser Stelle an unsere Schul- und Regionalkoordinatorin Frau Schrock und die Mutter der Debattenkultur, Frau Schleßing, gerichtet.

Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr und die nächsten kommenden rhetorischen Glanzleistungen einiger Scheineraner.

„Lang lebe die Debatten-Kultur am CSG.“

Ein Debattenfreund.

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