Studienfahrt Budapest 2018 – Unterwegs mit Speedy Badum und Usain Schwarztrauber

Studienfahrt Budapest 2018 – Unterwegs mit Speedy Badum und Usain Schwarztrauber

 

Nach einem eher unmenschlichen Treffpunkt um 5.10 Uhr am ZOB, 10 Stunden Busfahrt und einigen sehr dringenden Toilettenpausen sind wir am Sonntag, den 8. Juli gegen 15.30 Uhr endlich in Budapest angekommen. Wir bezogen kurz unsere Zimmer im Hotel und schon ging‘s los auf Erkundungstour. Wie weit unser Hotel tatsächlich von der Stadt entfernt war, das wurde uns allen erst nach einem gefühlt unendlichen Fußmarsch zu einer beeindruckenden einstündigen Schifffahrt auf der Donau bewusst – von 19.00-0.30 Uhr haben wir sagenhafte 18,1 km absolviert! Um ehrlich zu sein, waren wir nach dem ersten Tag in Ungarn völlig fertig und wollten keinen Schritt mehr laufen. Wir dachten uns, jetzt kann‘s nur noch besser werden – und so wurde es auch! Die nächsten Tage hat uns unser Busfahrer Dodo fast immer und überall hingefahren, zum Glück! Naja, aber so ganz ohne Laufen kamen wir dann doch nicht aus. „Laufen“ kann man das eigentlich auch gar nicht nennen, Speedy und Usain sind eher gerannt und wer den Anschluss verlor, der musste (*durfte [Anm.d.Red.]) Bußgeld zahlen: „Gruppenabriss“ kostete pro 10 Sekunden… Auch wenn die Fahrt nicht den All-Time-Highscore geknackt hat, sind wir doch in Summe sagenhafte 68,9 km zu Fuß bei annähernd 30 Grad durch die Stadt gelaufen – Respekt!

Es standen viele Sehenswürdigkeiten (vielleicht auch alle?) auf dem Programm, wie das Schloss von Sisi in Gödöllö, die Fischerbastei, die Stephanskirche, die Matthiaskirche, das Parlament, der Heldenplatz, das Terrorhaus, die Nationalgalerie, die Oper, der Gellért-Berg, die Marghareten-Insel und sogar ein Nachmittag in der Therme. Die Laune stieg von Tag zu Tag, es wurde viel gelacht, die Busfahrten wurden zu Partys und egal wo wir waren, haben wir gesungen, ganz egal, ob mit oder ohne Gitarre (DANKE an Basti und Dominic!). Was natürlich auch nicht fehlen durfte, war ein Tag in der Markthalle um Souvenirs zu kaufen und Langos zu essen. Das Highlight dieses Ausflugs war eigentlich ein Stoffbeutel, den der liebe Simon S. viel zu teuer kaufte, obwohl er dachte, er hätte ihn für 3.500 Forint (ca. 11 Euro) super billig erworben – am nächsten Stand hätte er für den gleichen Preis eben mal zwei der Beutel erhalten 😀 So wurden also aus einem Insider auf einmal unzählig viele #jausa #notsojausa.

Am Mittwoch fand der Spaß allerdings eine jähe Unterbrechung, als es plötzlich anfing zu regnen – just an dem Tag, an dem wir auf die Burg in Visegrad wandern mussten (*durften! [Anm.d.Red.]). Ja, ganz richtig, wir mussten wandern und dieser Weg war steinig und schwer… Doch auch das haben wir geschafft! Aber der letzte Abend war dann sozusagen der krönende Abschluss, als wir alle gemeinsam in der Stadt unterwegs waren und unfassbar viel Spaß hatten und einfach mega viel lachten und tanzten und unsere Fahrt feierten! Spät im Hotel angekommen, blieben wir wach, bis die Sonne wieder aufging und die Studienfahrt sich zum Ende neigte. Zur geplanten Abfahrt ist auch fast jeder im Bus gesessen und wir konnten relativ pünktlich abfahren (ihr dürft gerne tippen, wer in dieser Woche zum ersten Mal zu spät kam… ?).

Egal, ob unser imaginäres Auto (legendär!) am McDrive, das Gejammer nach den langen Ausflügen, das Entsetzen über die Gewaltmärsche, das Erstaunen darüber, wie viele Programmpunkte man in welch kurzer Zeit tiefgründig absolvieren kann, die tollen Bilder, die wir machten oder einfach nur die gemeinsamen Essen und der Spaß im Hotel – diese Woche werden wir nie vergessen!

…and after all you`re my wonderwall…

Diese Studienfahrt war definitiv unsere Wonderwall!

Fabienne Weigl, Q11

Die Kommentare sind geschlossen.