Neues vom Schulgarten

Neues vom Schulgarten

Auch in diesem Herbst begann das Schulgartenjahr mit einer selbstgekochten Kürbissuppe. Kürbis, Zwiebeln, Ingwer waren die Zutaten, abgeschmeckt wurde mit Sahne, dazu gab es frisches Brot und Apfelsaft aus eigenen Äpfeln. Das hatten sich die fleißigen Schulgärtner auch verdient, mussten doch nach den Sommerferien viele der verblühten und z.T. schon vertrockneten Pflanzen abgeschnitten und in die Mülltonnen gebracht werden. Auch die letzten Lavendel- und Minzen bestände wurden geerntet und getrocknet.

Eine Ernte ganz besonderer Art, allerdings in Mengen, die sich nur in Gramm bemessen lassen, konnten wir in diesem Herbst auch einbringen: Echter Safran. Herr Stefan Hanauska schenkte uns für das neue, wieder hergestellte Hochbeet einige Krokusknollen, allerdings nicht des weit bekannten Frühlingskrokus, sondern des im Herbst blühenden Echten Krokus oder Safran. Von diesem werden die Narbenäste (Achtung! Biologie Grundwissen Jahrgangstufe 6) gesammelt und getrocknet. So wurden sie vor der Erfindung synthetischer Lebensmittelfarbstoffe verwendet, um Speisen gelb zu färben (wer kennt nicht den Kinderreim: Safran macht den Kuchen gel(b)?). In den Hauptanbaugebieten, z.B. im Iran, wird Safran auch heute ausschließlich in Handarbeit geerntet. Deshalb ist er auch weiterhin sehr kostbar: 1 Gramm bringt Preise von drei € aufwärts.

Und dann gibt es auch in diesem Jahr wieder die bekannten Adventsgestecke für die Klassenzimmer. Schön sind sie wieder geworden und großen Spaß hat das Dekorieren allen Mitwirkenden gemacht – auch wenn zeitweise eine Redepause eingelegt werden musste.

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