Aktionstag über Suchtmittel

Aktionstag über Suchtmittel

Am Mittwoch, den 27.02.2019, fand für die gesamte neunte Jahrgangsstufe, die französischen Austauschschüler miteinbezogen, ein Aktionstag zum Thema Sucht in der Fronte 79 statt. Nach der Begrüßung der Präventionsbeauftragten Frau Krach und einem Vortrag von Herrn Münzner über Drogensucht aus der Sicht der Polizei, wanderten alle Teilnehmer in fünf verschiedenen Gruppen zu ihren ersten Stationen.

Wir begannen mit der Vorstellung und Erklärung verschiedenster Drogen durch Herrn Münzner, welcher mit Hilfe von Bildern und Berichten besonders auf die Gefahr durch sogenannte Kräutermischungen und Badesalzen einging.

Nach dieser interessanten Station kamen wir zum exaktem Gegenteil. Ein Mann vom Kreuzbund erzählte uns von seiner Erfahrung mit Drogen jeder Art. Von Cannabis über Heroin bis zum Alkohol. Von drei Ehen bis zur therapeutischen Einrichtung. Von dem schönen ruhigen Gefühl durch die Drogen bis zum Tod eines Freundes. Von der Verhaftung bis zur Flucht nach Deutschland. Seine Geschichte hat ausnahmslos jeden im Raum mitgenommen und gab jedem für sein Leben etwas mit.

Bewegt von dieser Geschichte ging es schon zur nächsten Station. Die Caritas hat einige Rätsel vorbereitet, bei der wir herausfinden mussten, wie eine Sucht in der Regel abläuft, welche Stellen man bei einer Suchterkrankung aufsuchen sollte und wie diese dir helfen können, sei es ein Krankenhaus oder eine Selbsthilfegruppe. Es war interessant herauszufinden, wie viele Möglichkeiten ein Betroffener hat, wieder auf die richtige Bahn zu kommen.

Darauf änderte sich die Stimmung des Tages allgemein: Zu unserer Überraschung war die nächste Station dem Thema Entspannung gewidmet. Um Sucht präventiv zu verhindern, solle man Stress vermeiden, erklärten uns die Leiterin dieser Station und führte uns durch eine Reihe von Stressabbauübungen und Yogaübungen.

Überrascht von dieser Abwechslung gelangten wir zu unserer letzten Station, bei der wir über eine andere Suchtform, neben dem Glücksspiel und den Drogen, viel erfuhren. Es ging um die Gefahr des übermäßigen Spielens von Computerspielen. Anders als eine simple Warnung gegen „Killerspiele“ sahen wir uns eine Dokumentation von zwei Fällen dieser Sucht an und lernten sehr viel durch die kompetenten und angenehmen Erklärungen der Organisatorinnen.

Schlussendlich ist nur zu sagen, dass jeder Beteiligte sich sehr viel Mühe dabei gegeben hat, uns dieses Thema erfolgreich näher zu bringen. Ein herzlicher Dank an alle Referenten, dem Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt und an den Elternbeirat unserer Schule, der die Saalmiete übernommen hat.

Adrian Rarov, 9a

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