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Autor: Redaktion

Skifoan is des leiwandste…

Skifoan is des leiwandste…

Jedes Jahr aufs Neue starten im Herbst die Planungen für den Schulskikurs. Irgendwie freuen sich ja alle Schüler auf die schulfreie Woche, fast alle auf das Wegfahren an sich, zumindest die Skifahrer unter den 7.-Klässlern auf eben das Skifahren und so mancher auf die unbekannte Herausforderung. Dennoch bleiben einige bis zuletzt durchaus skeptisch hinsichtlich der Überlegung, ob diese Sportart (und dann auch noch für eine ganze Woche!) für sie wirklich das richtige ist…?

Glücklicherweise können aber alle Bedenken meist schon nach dem ersten Tag durch den Zauber der Wintersportwoche zerstreut werden!

Dieses Jahr waren die Klassen 7b, c, d und e vom 10. bis 15. Februar 2019 in einem der schönsten und größten Skigebiete Österreichs: in Saalbach-Hinterglemm. Und das in einer tollen Unterkunft, bei traumhaften Schneebedingungen und zwei Tagen herrlichem Sonnenschein – was will man mehr? So konnten auch nicht nur die bereits erfahrenen Skifahrer sondern auch alle Anfänger unter unseren 93 Schülerinnen und Schülern am Freitag ihren Eltern freudestrahlend erzählen, welch grandioses Erlebnis es ist, auf rund 2.500 Metern Höhe in der frischen Luft durch den Schnee zu gleiten!

Die Abende waren geprägt von Spaß und guter Laune – sei es beim gemeinsamen Spieleabend, dem legendären 100-Punkte-Spiel oder in der Disco, bei der DJ „Agricola“ wieder einmal einen grandiosen und exklusiven Starauftritt lieferte! Bei der traditionellen „Zimmer-Rallye“ legten sich alle sehr ins Zeug und es konnte nach vier Kontrollabenden auch ein ansprechendes Durchschnitts-Notenergebnis von 3,8 erzielt werden!

Die allgemeinen Bildungsziele des bayerischen Gymnasiallehrplans können wohl mit kaum einer Schulveranstaltung so kompakt und schülerintrinsisch vermittelt werden, wie mit der Schulskikurswoche, von der jedes Jahr auch die Abiturjahrgänge bei ihrer Verabschiedung noch als prägendstes Erlebnis ihrer Schülerlaufbahn sprechen:

Bildung einer jahrgangsübergreifenden Gemeinschaft; gegenseitiger Respekt und Unterstützung der „Neuen“ oder derjenigen, die sich noch nicht so sicher fühlen; eigene Motivation, täglich an seine körperlichen Grenzen zu gehen; ein besonderes Erlebnis der (freiwilligen!) sportlichen Betätigung in und mit der Natur; ein grandioses Erfolgserlebnis bezüglich der eigenen Fortschritte (vor allem bei den Anfängern, die alle spätestens am letzten Tag die Grundlagen des Skifahrens beherrscht haben); fachunabhängiges Lernen am außerschulischen Lernort; und vieles mehr!

Bilder sagen dennoch mehr als tausend Worte – deshalb: „Film ab“!

Ute Badum
(im Namen des Saalbach-Teams)

Techniktag Bionik

Techniktag Bionik

Bionik – Biologie angewandt in der Technik. Darum ging es am Techniktag im Bionicum im Tiergarten Nürnberg. Dort war es erst einmal die Aufgabe, den Fragebogen mit Hilfe der sehr interessanten und aufschlussreichen Ausstellung zu beantworten. Dabei konnte man darüber staunen, in welchen Bereichen sich die Technik die Natur als Vorbild genommen hat z.B. den Klettverschluss hat man sich (wie überraschend :-)) von der Klette abgeschaut. Ein besonderes Highlight war, den Roboter „Nao“ tanzen zu sehen. Zuvor gab es bereits ein kleines „Memory“ bei dem man das jeweilige „Patenkind“ aus der Natur passend zu einigen Gegenständen aus dem Alltag finden sollte. Gleich darauf ging es weiter zu einem Rundgang durch den Tiergarten, um einige Tiere wie die Delfine anzusehen, weitere Informationen dazu zu erhalten und die bionische Verbindung zu besprechen. Zum Schluss war noch Teamarbeit gefragt, denn wir sollten in kleinen Gruppen beispielsweise ein Art „Brücke“ bauen (halten sollte sie im Idealfall auch noch). Nun waren wir auch schon am Ende des Techniktages angelangt und wir bedankten uns bei den beiden Damen des Bionicum Nürnberg für den informativen Tag.

Andrea Meier, 8d

Aktionstag über Suchtmittel

Aktionstag über Suchtmittel

Am Mittwoch, den 27.02.2019, fand für die gesamte neunte Jahrgangsstufe, die französischen Austauschschüler miteinbezogen, ein Aktionstag zum Thema Sucht in der Fronte 79 statt. Nach der Begrüßung der Präventionsbeauftragten Frau Krach und einem Vortrag von Herrn Münzner über Drogensucht aus der Sicht der Polizei, wanderten alle Teilnehmer in fünf verschiedenen Gruppen zu ihren ersten Stationen.

Wir begannen mit der Vorstellung und Erklärung verschiedenster Drogen durch Herrn Münzner, welcher mit Hilfe von Bildern und Berichten besonders auf die Gefahr durch sogenannte Kräutermischungen und Badesalzen einging.

Nach dieser interessanten Station kamen wir zum exaktem Gegenteil. Ein Mann vom Kreuzbund erzählte uns von seiner Erfahrung mit Drogen jeder Art. Von Cannabis über Heroin bis zum Alkohol. Von drei Ehen bis zur therapeutischen Einrichtung. Von dem schönen ruhigen Gefühl durch die Drogen bis zum Tod eines Freundes. Von der Verhaftung bis zur Flucht nach Deutschland. Seine Geschichte hat ausnahmslos jeden im Raum mitgenommen und gab jedem für sein Leben etwas mit.

Bewegt von dieser Geschichte ging es schon zur nächsten Station. Die Caritas hat einige Rätsel vorbereitet, bei der wir herausfinden mussten, wie eine Sucht in der Regel abläuft, welche Stellen man bei einer Suchterkrankung aufsuchen sollte und wie diese dir helfen können, sei es ein Krankenhaus oder eine Selbsthilfegruppe. Es war interessant herauszufinden, wie viele Möglichkeiten ein Betroffener hat, wieder auf die richtige Bahn zu kommen.

Darauf änderte sich die Stimmung des Tages allgemein: Zu unserer Überraschung war die nächste Station dem Thema Entspannung gewidmet. Um Sucht präventiv zu verhindern, solle man Stress vermeiden, erklärten uns die Leiterin dieser Station und führte uns durch eine Reihe von Stressabbauübungen und Yogaübungen.

Überrascht von dieser Abwechslung gelangten wir zu unserer letzten Station, bei der wir über eine andere Suchtform, neben dem Glücksspiel und den Drogen, viel erfuhren. Es ging um die Gefahr des übermäßigen Spielens von Computerspielen. Anders als eine simple Warnung gegen „Killerspiele“ sahen wir uns eine Dokumentation von zwei Fällen dieser Sucht an und lernten sehr viel durch die kompetenten und angenehmen Erklärungen der Organisatorinnen.

Schlussendlich ist nur zu sagen, dass jeder Beteiligte sich sehr viel Mühe dabei gegeben hat, uns dieses Thema erfolgreich näher zu bringen. Ein herzlicher Dank an alle Referenten, dem Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt und an den Elternbeirat unserer Schule, der die Saalmiete übernommen hat.

Adrian Rarov, 9a

Time for tacos in class 7d

Time for tacos in class 7d

What makes a perfect taco? In fact, you only need a few ingredients: taco shells, avocados, minced beef or pork, salad and vegetables of your choice. Before you can start preparing the taco of your dreams, you need to make guacamole, a special avocado sauce and roast the mince. Besides salt, pepper and spices you can also add some onion and garlic – yummy! Then fill your taco shell with some salad, guacamole, roasted mince, sweetcorn, beans, tomato and cucumber pieces…and enjoy!

Judith Lichtblau

Valentinstag 2019

Valentinstag 2019

Liebesgrüße allerlei

Auch am Scheiner schaute Amor vorbei

 

Mit Schokoherzen und mit Rosen

Durftet ihr eure Freunde liebkosen

 

Ein voller Erfolg war die Valentinsaktion

Wir freuen uns aufs nächste Jahr schon!

 

Viel Mühe gaben sich meine Boten und verteilten fleißig alle Bestellungen und selbst geschriebenen Briefchen am 14. Februar an eure Liebsten, die sich riesig freuten. Alles Liebe und nachträglich noch einen schönen Valentinstag,

wünscht euch eurer Scheiner-Amor!

 

Eure SMV

Fabienne Weigl Q12

Eure SMV

(Fabienne Weigl, Q12)

Leseempfehlung für die Ferien: Maja Lunde: „Die Geschichte des Wassers“

Leseempfehlung für die Ferien: Maja Lunde: „Die Geschichte des Wassers“

„,Es ist nur Wasser‘, brüllte meine Mutter. ,Aber es kann zu Strom werden, und zu Arbeitsplätzen. Es kann dem Dorf zu neuem Leben verhelfen.‘“

Nur Wasser. Es stimmt schon, für uns ist Wasser selbstverständlich, hat keinen Wert. Man braucht nur den Wasserhahn aufzudrehen und es sprudelt einem entgegen, in bester Qualität, für ein paar Cent pro Liter. Dabei ist Wasser unendlich wertvoll. Denn Wasser ist Leben.

Das ruft einem Maja Lundes Roman „Die Geschichte des Wassers“ unmittelbar ins Gedächtnis. Sie erzählt darin die Geschichte von Signe, die als Umweltaktivistin unter anderem für den Erhalt des Lebensraums Wasser kämpft. 2017 ist sie mit ihrem Boot unterwegs zu ihrem Ex-Freund Magnus. An Bord: mehrere Kisten Gletschereis und jede Menge Vorwürfe, ist doch ausgerechnet er dafür verantwortlich, dass dieses Eis abgebaut wurde, um als Eiswürfel in den Cocktails der Reichen zu landen – während auf der ganzen Welt die Gletscher schmelzen.

2041 bekommt David die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren: Sein Haus ist abgebrannt, jetzt sitzt er mit seiner Tochter Lou in einem Flüchtlingslager fest – den Rest der Familie haben sie auf der Flucht verloren. Es ist drückend heiß, es mangelt an allem: an Schlafplätzen, an Nahrung, vor allem aber an Wasser.

Die Situation im Lager verschlechtert sich zusehends. Vorräte werden nicht mehr aufgefrischt, Aufseher verschwinden – wenn David und Lou nicht verdursten wollen, müssen sie hier weg. Aber nur hier besteht die Hoffnung, dass die Familie wieder vereint wird.

Wie in „Die Geschichte der Bienen“, dem ersten Band des von der Autorin geplanten Klimaquartetts, sind die einzelnen Geschichten auch hier miteinander verknüpft. Auf einem Spaziergang stoßen David und Lou auf Signes Boot, das nun auf dem Trockenen steht – Wasser, in dem es schwimmen könnte, gibt es nicht. Dennoch zieht es die beiden immer wieder zum Boot zurück. Ihre endlosen Spiele, bei denen sie in ihrer Fantasie in See stechen, werden zum Lichtblick ihrer Tage. Hier können sie alles andere vergessen: Den Hunger, den Durst, die Ungewissheit – es gibt nur das Boot und seine Crew, umgeben von Unmengen an Wasser.

Eindrucksvoll schildert Maja Lunde zwei beängstigend realistische Schicksale: Den Handel mit Gletschereis gibt es wirklich, so unfassbar es scheint. Und bereits heute ist der Klimawandel eine der wichtigsten Fluchtursachen. Das bringt einen schon zum Nachdenken, macht Maja Lunde mit ihrem Buch doch einmal mehr bewusst, dass wir einfach zu sorglos leben – jedoch ohne erhobenen Zeigefinger. Wie und ob man sein Verhältnis zu Wasser ändert, bleibt jedem selbst überlassen. Keiner braucht so zu leben wie Signe – Maja Lunde ist selbst der Meinung, die Aktivistin sei zu extrem und kompromisslos. Sie hat Respekt vor ihrem Engagement, aber sie mag die Figur laut eigener Aussage nicht.

Der Roman richtet sich also nicht nur an diejenigen, die sich für Umwelt- und Klimaschutz interessieren, sondern an alle, die gerne ein gutes Buch lesen – ohne dabei belehrt zu werden.

 

Nora Stoll, Q12, aus dem Wahlkurs Schulbibliothek

(2018, 480 Seiten, ISBN: 978-3442757749, erschienen im btb Verlag, gebundene Ausgabe 20€, Taschenbuch ab Juni 2019)

Eduard Uspenskij: Über unserer Wohnung

Eduard Uspenskij: Über unserer Wohnung

Gedicht für Kinder, übertragen ins Deutsche von der Klasse 10c Russisch im Schuljahr 2018/19

Über unserer Wohnung lebt ein Hund.

Er bellt und bringt uns um die Nachtruhe.

Um den Schlaf bringt er uns.

 

Und über dem Hund lebt eine Katze.

Sie miaut und bringt den Hund um die Nachtruhe.

Um den Schlaf bringt sie den Hund.

 

Und über der Katze lebt eine Maus.

Sie seufzt und bringt die Katze um die Nachtruhe.

Um den Schlaf bringt sie die Katze.

 

Nachts klopft der Regen auf das Dach.

Deshalb kann die Maus nicht schlafen.

Die ganze Nacht schläft die Maus nicht.

 

Am Himmel ziehn traurig die Wolken.

Die Wolken schluchzen, es fließen Tränen.

Die Tränen fließen als Regen.

 

Die Wolken hat Klein-Donner gekränkt,

als er mit der Faust die Wolken geklopft hat.

Mit der Faust geklopft – ba-bum!

 

Der 1937 geborene und  in der russischsprachigen Welt enorm bekannte und beliebte Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor Eduard Uspenskij ist 2018 verstorben. Sein 1966 geschaffenes Kinderbuch „Krokodil Gena und seine Freunde“, das in mehreren Zeichentrickserien mit dem Titel „Tscheburaschka“ vorliegt, macht ihn unsterblich. Viele Kindergenerationen kennen Tscheburaschka und andere Figuren darin als Spielzeuge, daneben als Maskottchen für sportliche Großwettbewerbe. Die Texte der Lieder aus den Filmen sind Volksgut geworden. Das Liedchen von Krokodil Gena wird bei Gratulationen zum Geburtstag bestimmt häufiger geschmettert als die russische Version von „Happy birthday to you“.

Deshalb wurde der Vorschlag gemacht, einen Internationalen Eduard-Uspenskij-Literaturpreis zu stiften.

Gabriele Mages

                                                                                             

Der Feuermelder Workshop – Wir sind wieder zurück!

Der Feuermelder Workshop – Wir sind wieder zurück!

Vom 6. Februar bis dem 8. Februar versammelten sich die Mitglieder unserer Schülerzeitung „Feuermelder“, die Lehrerin Frau Blank und der Lehrer Herr Huber im Schloss Pfünz, dem modernen Jugendhaus mit den sensiblen Feuermeldern, die die Feuerwehr rufen, weil man duscht.

Um 9 Uhr morgens fuhr am Mittwoch schon der Bus mit dem gespannten Team der Redaktion an Bord los, worauf jemand – ich will hier keine Namen nennen – voller Motivation und Elan… die Flipchartzettel und Folien im Bus vergaß.

Der erste Arbeitstag begann mit der Feedback- und Kritikrunde, bei der wir konstruktiv auf interne und externe Kritik reagierten. Nach dieser sehr interessanten Unterhaltung suchte sich jeder in Zweiergruppen ein möglichst langweiliges Thema wie „DEN 3X OSZILLATOR“, „Blut, Schweiß und Maschinen – Der Landwirtschaftssimulator“ oder „Die existenzvernichtende Milchkrise“ aus und verpackte es in einer spannenden und fesselnden Rede zu einem Trend-Thema. Dann ging es schon an die Artikel, worauf Frau Blank zunächst mit allen die Formen des Einstiegs besprach und jedem einige Stunden Zeit gab, darauf seinen Artikel anzupassen. Danach begann auch schon das traditionelle Mörderspiel. Jeder hat einen Zettel mit dem Namen von seinem Opfer, den man durch ein simples Überreichen eines Gegenstands umbringen soll. Das Spiel legte sofort mit 3 Morden los. Adrian hatte Armin, Armin hatte Fatih und Fatih hatte Adrian. Das Problem war schon vorprogrammiert. Eine Verschwörung der von Echsenmenschen gesteuerten Robotervögel-Industrie, genannt „Regierung“, die uns mit Chemtrails dazu bringen will, an eine runde Erde zu glauben? Wer weiß… Erfahren werden wir es wohl nie. Nach diesem erschreckenden Ereignis gingen die Morde erst richtig los. Durch die Hand der Lehrer verschwand einer nach dem anderen. Wir haben mit der jungen Iara (Name von der Redaktion geändert) über ihren Tod durch Herrn Huber gesprochen. Sie sagte jedoch nur „Waaah Ah Scheiße Aaach“. Das Ereignis musste sie hart mitgenommen haben. So ging langsam die Sonne unter, worauf das gesamte Team nach dem Vortragen der überarbeiteten Artikel so langsam ins Bett spazierte.

Der zweite Tag begann mit der Ausschmückung der Artikel mit einigen Stilmitteln oder Umstrukturierungen. Danach ging es um das Leitthema der übernächsten Ausgabe des Feuermelders. Wir sagen so viel: Das Thema ist stark an die Jugend gerichtet, aber die Abstimmung verlief ziemlich knapp. Nach dem Mittagessen ging es dann an die Vollendung ALLER Artikel (Da die Artikel traditionell immer rechtzeitig fertig werden).

Tag drei ging ziemlich rasch vorüber. Zusammen haben wir die produktive Reise in Pfünz mit den Artikelthemen für die übernächste Ausgabe, mit denen wirklich jeder zufrieden war, beendet. Nach einer „kleinen“ Busverspätung fand sich jeder wieder in seinem schönes Zuhause wieder.

Aus meiner Sicht war es eine spannende Reise, durch die das gesamte Team einen deutlichen Fortschritt zeigte. Der Workshop hatte aber auch seine Tiefpunkte, besonders durch Diskussionen zwischen Lehrern und Schülern, die jedoch dem allgemeinen Gefühl über die Arbeit des Feuermelders in keiner Weise im Weg standen und meist am selben Tag wieder geklärt wurden.

Nichtsdestoweniger ging ich, und ich glaube ich kann da für den gesamten Feuermelder sprechen, mit sowohl einem positiven Gefühl, als auch einer besonders großen Spannung gegenüber den kommenden Ausgaben nach Hause.

Adrian Rarov, 9a

Fünferlparty

Fünferlparty

Am 06.02.2019 fand wieder unsere alljährliche Fünferl-Party statt. Mit dem Halbjahr enden auch die Tutorenstunden und um diese Zeit abzuschließen, hatten die sieben 5. Klassen am Mittwoch noch einmal die Chance zu zeigen, wie gut sie bereits als Klasse zusammenarbeiten können. In sieben Stationen stellten sie ihre sportlichen, rechnerischen und künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis. Wichtig war aber an allen Stationen, dass sie die Aufgaben gemeinsam lösen. Die 5c ging als Gesamtsieger hervor und darf sich über einen Ausflug während der Schulzeit zusammen mit den Tutoren freuen! Aber auch die anderen Klassen stellten sich sehr geschickt an, doch am Ende haben dann doch ein, zwei Punkte zum Sieg gefehlt.

Alles in Allem war es ein schöner und aufregender Mittwochnachmittag, der sowohl den Fünftklässlern als auch uns Tutoren sehr gut gefallen hat! Leider ist aber damit auch das Ende der Tutorenzeit gekommen. In diesem ersten Halbjahr hatten wir ungefähr 15 Mittwochnachmittage zusammen verbracht. Es wurden Spiele gespielt, Waffeln gebacken und vieles mehr. Ich glaube, wir Tutoren können alle auf ein gelungenes Tutorium mit vielen lustigen Stunden zurückblicken und wünschen „unseren“ Kindern alles Gute für die Zukunft hier am Scheiner!

Pia Bacher, 10a

Kreative Gedichtinterpretation in der 10b

Kreative Gedichtinterpretation in der 10b

Die Klasse 10b erfreute sich in den beiden Wochen vor den Weihnachtsferien am selbstständigen Arbeiten. Sie hatten den Auftrag aus 50 Gedichten auszuwählen und eines ihrer Wahl kreativ in Gruppen vorzutragen. Zunächst wurde eine schriftliche Interpretation des Gedichts angefertigt, dann  Ideen für die Ausgestaltung gesammelt. Es kam zu unterschiedlichsten Ergebnissen, wie zum Beispiel Verfilmungen, Zeichnungen oder Bilderreihen.

Eine Gruppe (Marina Dollinger, Larissa Heinemann und Lea Schoen) versuchte sich am Stop-Motion Video. Dabei werden einzelne Bilder gemacht und mit einer App zu einem Film zusammengefügt – ein modernes Daumenkino sozusagen. Das Video wurde präsentiert und das Gedicht von den Schülerinnen dazu gelesen.

Der Frühling ist ein Maler – August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Frühling ist ein Maler,

Er malet alles an.

Die Berge mit den Wäldern,

Die Täler mit den Feldern:

Was der doch malen kann!


Auch meine lieben Blumen

Schmückt er mit Farbenpracht:

Wie sie so herrlich strahlen!

So schön kann keiner malen,

So schön, wie er es macht.


O könnt‘ ich doch so malen,

Ich malt ihm einen Strauß.

Und spräch in frohem Mute

Für alles Lieb und Gute

So meinen Dank ihm aus!

 

 

Die beiden Schüler Christopher Fleps und Marius Leu entschieden sich für das Gedicht „Die Zeit“ von Christian Morgenstern und fassten in zwei Bildern alle Elemente des Gedichts in einem Bild zusammen.

Bild 1 zeigt die verschiedenen Strophen des Gedichts:

Die Zeit – Christian Morgenstern

Es gibt ein sehr probates Mittel,

die Zeit zu halten am Schlawittel:

Man nimmt die Taschenuhr zur Hand

und folgt dem Zeiger unverwandt,

 

Sie geht so langsam dann, so brav

als wie ein wohlgezogen Schaf,

setzt Fuß vor Fuß so voll Manier

als wie ein Fräulein von Saint-Cyr.

 

Jedoch verträumst du dich ein Weilchen,

so rückt das züchtigliche Veilchen

mit Beinen wie der Vogel Strauß

und heimlich wie ein Puma aus.

 

Und wieder siehst du auf sie nieder;

ha, Elende! – Doch was ist das?

Unschuldig lächelnd macht sie wieder

die zierlichsten Sekunden-Pas.

 

Bild 2 zeigt die Interpretation:

 

Felix Kohl, Paul Kalischko, Jannis Kremer und Kilian Wolfram wählten „Weihnachten“ von Joseph von Eichendorff und bastelten in mühsamer Arbeit ein Modell zum Gedicht. In der Mitte eines großen Kartons befindet sich eine drehbare Scheibe, auf der sich die vier Strophen des Gedichts finden. Für die entsprechende Beleuchtung sorgen mit Krep-Papier beklebte Schlitze in der Decke des Kartons, die mit Handytaschenlampen beleuchtet werden.

Weihnachten – Joseph von Eichendorff

 Markt und Straßen stehn verlassen,

Still erleuchtet jedes Haus,

Sinnend geh‘ ich durch die Gassen,

Alles sieht so festlich aus.

 

An den Fenstern haben Frauen

Buntes Spielzeug fromm geschmückt,

Tausend Kindlein stehn und schauen,

Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern

Bis hinaus ins freie Feld.

Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!

Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,

Aus des Schnees Einsamkeit

Steigt’s wie wunderbares Singen –

O du gnadenreiche Zeit.

Stefanie Gmöhling