Der 200. Müslitag am CSG!

Der 200. Müslitag am CSG!

Am Mittwoch, 15.01.2020, feierte unsere Schule ein besonderes Jubiläum: den 200. Müslitag!

Im Schuljahr 2006/07 entstand im Rahmen einer Zukunftswerkstatt in der AG „Zukunft und Umwelt“ die Idee, den Schülerinnen und Schülern in regelmäßigen Abständen (damals einmal im Monat, zwischenzeitlich auch 14-tägig) in der Pause Müsli ergänzend zum konventionellen Angebot der Pausenversorgung anzubieten – mit dem Ziel, sie an gesunde Ernährung heranzuführen. Eine Gruppe von Müttern formierte sich unter der Leitung von Frau Leister-Dittert und Frau Cresis-Prochazka und entwickelte ein vielfältiges Müsliangebot, dass so großen Anklang fand, dass es zu einem festen Bestandteil des Schullebens am Scheiner wurde. Über die Jahre veränderte sich die Gruppe immer wieder, nach dem Ausscheiden der Mütter aus der ersten Generation fanden sich glücklicherweise immer wieder Mütter – und manchmal auch Großmütter, die bereit waren, sich für die Schülerinnen und Schüler in diesem außergewöhnlich hohen Maß zu engagieren und ihre Zeit und Energie für den „Müslitag“ einzubringen. Das Ergebnis kann sich sehen (und schmecken) lassen:  Ein vollwertiges Frühstück aus Zutaten überwiegend in Bioqualität und absolut mit Liebe zubereitet!

Nach dem Ausscheiden von Frau Cresis-Prochazka und Frau Leister-Dittert übernahm Frau Wittmann die Organisation und Durchführung dieses langjährigen Projekts bis ins aktuelle Schuljahr hinein. Zum Ende des Jahres wird leider auch sie – nach dem Abitur ihres Sohnes – ausscheiden!

Am200. Müslitag erreichte die zwölf an diesem Tag aktiven Mütter ein wahrer Run – und das, obwohl eine ganze, „ess-starke“ Jahrgangsstufe an diesem Tag auf Exkursion war ;-)!
242 Müslis wurden an diesem Tag mit Genuss verzehrt!!

 

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Mitglieder der aktuellen Müsligruppe für ihr außergewöhnlich hohes und so herzliches Engagement für unsere Schulgemeinschaft!!  Ein ebenso herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch an alle ehemaligen Müsliteammitglieder – herzlichen Dank, dass Sie dieses uns überaus wertvolle Projekt initiiert und über dreizehn Jahre am Laufen gehalten haben!! Wir haben im letzten Schuljahr erlebt, wie schwierig es ist, die Gruppe in einer Größe zu erhalten, die in der Lage ist, dieses ambitionierte Projekt über die Jahre in dieser Qualität und in diesem Umfang stemmen zu können. Umso bemerkenswerter ist diese langjährige Tradition!

Dank neu hinzukommender Freiwilliger ist der Erhalt des Müslitags für letztes und dieses Schuljahr wieder gelungen. Wir hoffen sehr, dass dies auch in Zukunft weiterhin der Fall ist und wir auch den 250. Müslitag in vier bis fünf Jahren mit Freude begehen können!!

UND für alle, die die Chance schon lange nicht mehr genutzt haben:

Es schmeckt vorzüglich!! 🙂

Iris Jamnitzky & Andrea Fischer

Deutsch-Französischer Tag 2020

Deutsch-Französischer Tag 2020

Ziemlich beste Freunde…

Vor 57 Jahren unterzeichneten zwei Politiker, der damalige französische Präsident sowie der deutsche Bundeskanzler den Elysée-Vertrag, der unter anderem die Jugendlichen beider Länder mit dem jeweiligen Nachbarland und seinem kulturellen Reichtum bekannt machen sollte. Also ein ziemlich in die Jahre gekommener Vertrag, ein uraltes Ding …

Und dennoch ist diese Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich bis heute einzigartig. Zur Erinnerung daran organisierte die Fachschaft Französisch des CSG zusammen mit dem P-Seminar Französisch der Q 12 am Mittwoch, 22. Januar im Rahmen des deutsch-französischen Tags eine besondere, verlängerte Pause für alle Schüler/innen des CSG.

Die Klassen 7BC und 7CE trauten sich, in der übervollen Pausenhalle coole französische Lieder und einen Rap vorzutragen.
Begleitet von ihrer Musiklehrerin Barbara Schürch und dem bis dato unbekannten Star-Percussionisten Georg Mühlbauer gab die Klasse 6D den Klassiker “Les Champs-Elysées“ von Joe Dassin zum Besten, der die Begegnung zweier Menschen auf der berühmten Prachtstraße beschreibt. Mit dem Lied von Namika „Je ne parle pas français“ machten die Sängerinnen und Sänger dann richtig Stimmung.

Das P-Seminar Französisch hatte die Pausenhalle mit den französischen Nationalfarben originell dekoriert und einen Verkaufsstand mit zwei französischen Spezialitäten vorbereitet. Dass die von fleißigen Händen vorbereiteten Crêpes innerhalb weniger Minuten verkauft wurden, übertraf die kühnsten Erwartungen.

Alle Schüler/innen hatten die Möglichkeit bei einem Quiz ihre Kenntnisse vom Nachbarland unter Beweis zu stellen. Dazu waren an den Fenstern in allen Stockwerken bunte Blätter mit Fragen befestigt, die Antworten dazu befanden sich darunter. Man sah viele Schüler/innen, aber auch Lehrer/innen, die interessiert vor diesen Fragen stehen blieben und vielleicht das eine oder andere dabei lernen konnten …

Alles in allem war der deutsch-französische Tag auch in diesem Jahr ein abwechslungsreicher Schultag, der auf vielfältige Weise unserem Partnerland Frankreich gewidmet war.


Annette Frommer-Schiml, Ute Schütz

Quali der Scheiner-Debatte

Quali der Scheiner-Debatte

Am Freitag, den 10.01.2020 fanden wieder die alljährigen Qualifikationsrunden der Scheinerdebatte statt. Die zwanzig Teilnehmer der Altersklasse 1 (8. und 9. Klässler) befassten sich mit folgenden Themen: „Soll in der Schule das Fach „Ökologisches Verhalten“ eingeführt werden? „Soll die Teilnahme an den Bundesjugendspielen für Schülerinnen und Schüler freiwillig sein?“

Ins Finale schafften es die vier Neuntklässler Isabell Balassa (9d), Andrea Meier (9d), Robert Rosenbaum (9b) und Anna Schuller (9b).

Obwohl es dieses Jahr nur 9. Klässler das Finale erreichten, bewiesen auch die 8. Klässler, dass sie durchaus mithalten können: zwei Achtklässler verpassten das Finale denkbar knapp.

Auch in der Sekundarstufe 2 wurde fleißig debattiert. Hier lauteten die Themen: „Sollen Schulen, die Abschlussfahrten ins Ausland anbieten, dazu verpflichtet sein, auch immer eine Fahrt nach Ost- oder Mitteleuropa durchzuführen?“ bzw. „Sollen Innenstädte für große Geländewagen gesperrt werden“.

Hier kamen sogar Schüler aus jeder Jahrgangsstufe eine Runde weiter: Oskar Asmuth (10a) und Caroline Friess (10d), Iris Seib (Q11), Ronald Schmidt (Q12).

Wir gratulieren herzlich allen Finalisten und freuen uns auf das Finale am Donnerstag, 16. Januar 2020 in der Fronte.

Natürlich hoffen wir, dass sich auch im nächsten Jahr viele Schülerinnen und Schüler bei der Scheiner-Debatte beteiligen.

 

Dalila Alagic 10d, Ciara Kloos 10b

 

 

Projekt Upcycling zu Teelichtgläschen sehr erfolgreich

Projekt Upcycling zu Teelichtgläschen sehr erfolgreich

Die UNESCO-Projektgruppe hat am Elternsprechtag selbstgestaltete Teelichtgläschen und selbstgemachte Schokocrossies als Dankeschön für eine Spende überreicht.

Die Gläschen wurden über mehrere Wochen gesammelt und mit Serviettentechnik beklebt. Es kam insgesamt ein beachtlicher Betrag von 200.- € zusammen, der ohne Abzüge dem Tierschutzverein Ingolstadt e.V. gespendet wurde. Der Verein finanziert damit den Betrieb des Tierheims, die Versorgung von Fundtieren und Tierschutzprojekte. Vielen Dank für die zahlreichen Spenden!

 

Nicola Armbruster

Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe am CSG

Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe am CSG

„Lesen ist ein großes Wunder.“

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Am 9. Dezember war es wieder so weit: Die Klassensieger im Vorlesewettbewerb der 6. Klassen trafen sich zum Schulausscheid in der Bibliothek des CSG – wo sonst? Katharina Ederer (6a), Faris Steiner (6b), Vincent Press (6c), Theresa Raidel (6d), Eva Spragalla (6e) und Stella Häußler (6f) stellten sich in der ersten Runde mit einem selbst gewählten Text dem fachkundigen Urteil der Jury aus drei Lehrkräften, einem Vertreter des Elternbeirates sowie der Vorjahressiegerin. Alle Teilnehmer boten eine beeindruckende Leistung. In der Finalrunde, die Theresa Raidl, Vincent Press und Eva Spragalla erreichten, präsentierten die besten Vorleser unserer 6. Jahrgangsstufe Ausschnitte aus dem neusten Band „Die magische Welt der Tiere“. Das Publikum – die jeweils Zweit- und Drittplazierten der Klassenwettbewerbe – staunte ebenso wie die Jury über die Sicherheit in der Lesetechnik und die gekonnte Interpretation der Texte. In der Gesamtschau der Leistungen wurde schließlich Eva Spragalla als Schulsiegerin gekürt – dicht gefolgt von Theresa und Vincent, für die zwei zweite Plätze vergeben wurden. Wir wünschen Eva nun viel Erfolg auf der nächsten Wettbewerbsebene und danken dem Elternbeirat für die Unterstützung des Wettbewerbs durch die Mitarbeit von Herrn Markic in der Jury sowie die Stiftung von Preisen.

Livia Schleßing, im Auftrag der Fachschaft Deutsch

Zum 10. Mal: Highlight des ersten Halbjahres: Basketball Schüler-gegen-Lehrer

Zum 10. Mal: Highlight des ersten Halbjahres: Basketball Schüler-gegen-Lehrer

Am 20.Dezember jährte es sich zum zehnten Mal: Das Basketball-Spitzentreffen der Lehrer und Schülermannschaft

Im Vorfeld des Spieles wurde auf Seiten der Lehrermannschaft viel gegrübelt. Man machte sich bewusst, dass in den neun bisherigen Partien die Schüler achtmal unterlegen waren – davon die letzten fünf Mal in Folge. Das Pädagogenherz war von Gewissensbissen geplagt. Verzweifelt hörte man die Lehrer klagen: „wie soll man denn hier den Spagat zwischen sportlicher Höchstleistung und pädagogischen Anspruch schaffen?“

Doch die Entscheidung fiel den Lehrern diesmal nicht schwer: Um nicht den Status der guten Pädagogen oder gar die Jobs aufs Spiel zu setzen, musste dieses Jahr ein verändertes Konzept her.

In mühevoller Kleinarbeit würden die Stärken der Lehrermannschaft auch mit Hilfe einer Profi-Trainerin aus den USA schonungslos aufgedeckt und analysiert, mit dem Ergebnis: zu gutes Pass- und Dribbelspiel, Teamplay zu ausgeprägt, Trefferquoten mit 97% deutlich zu hoch. So machten sich die Lehrer ans intensive Training von Schritt- und Dribbelfehlern, drillartiges Einüben von sturen Einzelaktionen und – am anspruchsvollsten – das Vorbeiwerfen am Korb.

Von Anfang an zeigte sich deutlich, dass die gewohnte Souveränität kaum abzutrainieren war, aber immer wieder drangen Lichtblicke und kleine Erfolge ans Tageslicht. So gelang Herrn Bauer am 24. September der erste Fehlwurf. Andere Lehrer konnten schon bald nachziehen. Am hartnäckigsten traf jedoch noch Frau Schaffer, der die Umstellung auf die „pädagogische Spielweise“ besonders schwer fiel.

Doch das harte Training sollte sich schon bald auszahlen: Es kam der Tag der Entscheidung: „Triumph oder Jobs“

Die Schüler zeigten sich zu Spielbeginn wie gewohnt hochmotiviert bis in die Haarspitzen. Die Lehrer angespannt, ob der neuen Zielrichtung. Die ersten Minuten waren geprägt von Hektik und übermäßig körperbetonter Spielweise. Die Lehrer schafften es bisweilen nicht, ihr konzentriertes Vorbeiwerfen durchzusetzen und immer wieder fand der Ball den Weg in den Korb anstelle daneben. Kollege Lindhorst agierte dabei besonders unglücklich, da er den Ball in der Anfangsphase besonders oft einnetzte. Frau Zeis, Herr Bauer und vor allem Herr Mücke zeigten mit diversen Fehlwürfen ihr Können und konnten den Korbdrang von Götz und Lindhorst kompensieren. So ging man erleichtert mit einer nur hauchdünnen 18:14 Führung für die Schüler in die Halbzeitpause.

Die fulminante Halbzeitshow von Mädchen den Klassen 6a, 6b, 6c und 6e begeisterte die rund 300 Zuschauer. Der Applaus für Frau Schaffer und ihre Schülerinnen war gigantisch.

Eingeschworen von Coach Jessy Miller gingen die Lehrer in die zweite Halbzeit. Jetzt ging ihr Konzept auf. Die Lehrer setzten nun gewissenhafter ihre Einzelaktionen, ihr mangelhaftes Teamplay und ihre Fehlwürfe geschickt in Szene. Auf der anderen Seite wurden den Spielern der Schülermannschaft deutlich mehr Räume gelassen. So konnten Beerlage, Lesinski, Mekic und Hot Gottseidank zu Treffern gezwungen werden. Lediglich vereinzelt fielen die Lehrer in alte Muster zurück, was jedoch auf das Ergebnis zum Glück nur noch wenig Einfluss hatte.

So reckten zum ersten Mal beim Schlusspfiff beim Stande von 44:38 für die Schüler beide Mannschaften die Fäuste in die Höhe. Die Schüler wegen ihres Sieges, die Lehrer wegen ihrer triumphalen Umsetzung des pädagogischen Auftrages. Man konnte die hart erkämpften Früchte des Trainings tatsächlich ernten!

Die Schüler zeigten zur Freude der allermeisten Zuschauer mit Abstand die seit Jahren beste und souveränste Leistung, spielten auf allen Positionen hochklassigen Basketball und gewannen dem Spielverlauf entsprechend hochverdient gegen die Lehrer.

Welch eine Werbung für den Basketballsport! Und was für eine gigantische Win-Win-Situation!

Gleichermaßen froh über den Spielausgang, war man auf Lehrerseite erleichtert, das harte und ungewohnte Training jetzt ad acta zu legen. Die Vorzeigepädagogen atmeten spürbar auf: „Jetzt können wir beruhigt wieder fünf Jahre in Folge gewinnen, ohne dass uns jemand schlechte Pädagogen nennt. Und wenn es wiedermal notwendig wird zu beweisen, dass wir auch verlieren können, dann wissen wir zu welcher ungeahnter Leistung wir fähig sind.“

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Beste Werfer: Beerlage (12), Lesinski (11), Mekic (10), Hot (7)

Schlechteste Vorbeiwerfer: Lindhorst (14), Mücke (12), Zeis (5)

Peter Mücke

Auszeichnung zur Umweltschule in Europa /Internationale Nachhaltigkeitsschule

Auszeichnung zur Umweltschule in Europa /Internationale Nachhaltigkeitsschule

 

Zum zweiten Mal hat das CSG die Auszeichnung Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeitsschule für das Schuljahr 2018/19 erhalten.

Frau Lüddeke und Frau Krach durften am Montag, 09.12.2019, im Willi-Graf-Gymnasium in München die Auszeichnung, Fahne und Urkunde,  aus den Händen von Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo entgegennehmen. In diesem Schuljahr wurden in Bayern 479 Schulen ausgezeichnet – quer durch alle Gattungen, bundesweit nahmen über 900 Schulen an dem Wettbewerb teil. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr. Mit teilgenommen hat aus Ingolstadt die FOS/BOS.

Das CSG legte im vergangenen Schuljahr den Schwerpunkt auf  die Themen „Umgang mit Plastik“ und „Wir schaffen Lebensräume für Insekten“. Dafür fertigten viele Schüler Insektenhotels aus leeren Konservendosen, in die Schilfstängel und Holunderstückchen gesteckt wurden. Schüler der Profilklassen und des Wahlkurses Schulgarten bauten EURO Paletten zu Pflanzbeeten um und bestückten sie mit Kräutern und Gewürzen. Auch einjährige Pflanzen wurden als Insektenweide ausgesät. Fächerübergreifend hielten Schüler der Parallelklasse den Verlauf der Aktion in einer Vorgangsbeschreibung fest und lieferten Verbesserungsvorschläge.

Im MINT-Modul Plastikpiraten schrieben Schüler Briefe an das Müsli-Team und schlugen vor, die Plastiklöffel durch solche aus anderem Material zu ersetzen. Die Verantwortlichen, Frau Wittmann und Frau Hölzl, sagten das gerne zu, wollten aber zuerst noch die Vorräte aufbrauchen. Die Teilnehmer zeigten in einer Ausstellung in der großen Vitrine im Altbau auf, wo Plastik vorkommt und wie es vermieden werden kann, z.B. durch den Gebrauch von Brotzeitboxen oder Glasflaschen. Ingolstädter Leitungswasser hat Mineralwasserqualität, ist zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet und könnte deshalb auch gut gesprudelt oder „natur“ getrunken werden – das würde Plastikflaschen einsparen und die Schlepperei dazu. Um dem Mikroplastik in vielen Kosmetika zu entgehen stellten die Schüler selbst Badekugeln aus Stärke, Natron, Oliven-, Lavendelöl und Lebensmittelfarben her und boten sie am Tag der Offenen Tür zusammen mit Heftumschlägen, Heften und Schreibblöcken aus Recyclingmaterial zum Verkauf an. Höhepunkt dieses MINT-Moduls war der Besuch des Unverpacktladens nurINpur, in dem die Schüler nach einer Einführung durch Simon Stapf nach Herzenslust (und ihren finanziellen Möglichkeiten!) einkaufen durften.

 

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb: Frau Lüddeke hat das CSG für das laufende Schuljahr mit den Themen Klimawandel und Artenvielfalt im Schulumfeld angemeldet. Die SMV unterstützt durch das Sammeln von Wachsresten und Kugelschreibern zum Recycling, plant die Teilnahme am Ingolstädter Stadtradeln u.v.m.. Viel Erfolg!

Brigitte Krach und Laura Lüdekke

“Neue Impulse für die SMV-Arbeit” – das große Thema des diesjährigen SMV-Workshops in Pfünz

“Neue Impulse für die SMV-Arbeit” – das große Thema des diesjährigen SMV-Workshops in Pfünz

Am Morgen des 30. September machte sich eine etwa 30-köpfige Gruppe sowohl neuer als auch erfahrener SMV-Mitglieder in Begleitung von Frau Herdt und Herrn Mücke auf den Weg in Richtung Pfünz. Dort angekommen wurde nach einer kurzen Vorstellungsrunde gleich mit der Arbeit begonnen.

Von Anfang an stand fest, dass die SMV sich neu aufstellen möchte, die Richtung aber war noch unklar. Schon bald wurde jedoch das sehr aktuelle und viel diskutierte Thema Umwelt zu einem Schwerpunkt erklärt. Zudem wolle man bei den einzelnen Aktionen wieder mehr auf Qualität und Originalität statt auf Quantität setzen. Der erste Schritt war also getan, nun ging es an die kritische Auswahl der Aktionen und Entwicklung neuer Ideen.

Schnell war klar, auf gemeinnützige Aktionen, wie die Tafelaktion oder den Spendenlauf, möchte die SMV in diesem Schuljahr nicht verzichten. Und auch der Bayerische Tag, der sich zu einer Scheiner-Tradition etabliert hat, soll beibehalten werden. Das bereits bekannte IPSA-Programm sowie die Klozeitung werden neu belebt. Darüber hinaus wurde bereits ein neues Konzept für den Klassensprechertag am 7. November entwickelt. Dem Thema Umwelt nähert sich die SMV in diesem Schuljahr von verschiedenen Seiten: Auf allen Schulcomputern ist ab sofort die ökologische Suchmaschine Ecosia eingerichtet – eine Suchmaschine, die Baumpflanzprojekte in über 15 Ländern unterstützt. Im SMV-Zimmer können in Zukunft Wachsreste abgegeben werden, aus denen dann neue Kerzen entstehen. Außerdem sollen schon bald auch gebrauchte Kugelschreiber gesammelt und in einer öffentlichen Sammelstelle des Stifte-Recyclingprogramms abgegeben werden.  Daneben ist für dieses Jahr ein Fahrradtag geplant.

 

Doch das Wichtigste und Schönste an diesem dreitägigen Workshop war der Spaß, den alle gemeinsam hatten – das ist es, was die SMV ausmacht!

PS: Schaut doch einfach mal an einem Mittwoch zwischen 13.15 Uhr und 13.45 Uhr bei uns im SMV-Zimmer vorbei und nehmt an einer Sitzung teil. Wir freuen uns über neue Mitglieder und neue Ideen!

Juliane Dill

(im Namen der SMV)

P-Seminar Sport : Alpencross 2019

P-Seminar Sport : Alpencross 2019

Das Ziel der diesjährigen Alpenüberquerung – die drei Zinnen in Italien. Doch um dies zu erreichen, hatten die Sportler und Sportlerinnen noch viel vor sich. Während der Routenplanung merkten die Schüler schnell, dass es schwieriger als erwartet war. Schließlich nach einigen Versuchen einigten sich die Schüler auf eine sechstägige Route von Berchtesgaden bis zu den drei Zinnen. Nach der Zusage der Direktorin, versuchten die Schüler mit Sponsoren Kontakt aufzunehmen, die sie bei der Bewältigung der Alpenüberquerung unterstützen könnten. Dabei erklärten sich folgende Sponsoren, sich bereitzustellen: Sport IN, Decathlon, Raiffeisenbank und ein paar andere. Vor der Hauptwanderung hat das P-Seminar noch einen Kuchenverkauf sowie einen Tapingkurs zu organisieren, und kleine Probewanderung im Altmühltal zu meistern. Nach der langen und mühsamen Vorbereitung hat sich die Sportgruppe auf den Weg gemacht. Am Mittwoch den 17.07.2019 starteten wir unsere Reise vom Hauptbahnhof in Richtung Berchtesgaden. Nach der vierstündigen Zugfahrt sind wir in unserem Hostel angekommen. Am nächsten Morgen nahmen wir den Bus Richtung Königssee. Diesen überquerten wir mit einem Elektroboot. Anschließend machten wir uns auf eine sechsstündige Wanderung bis zum Ingolstädter Haus. Es hat sich als die schwerste Etappe der sechs herausgestellt. Am Tag 3 war die Trauneralm das Ziel. Dabei mussten wir 7 Stunden wandern, 350m hinauf und 1010m bergab gehen. Nach einem stärkenden Frühstück in der gastfreundlichen Trauneralm starten wir unsere fünfstündige Tour zum Glocknerhaus. Das Schwierige an dieser Etappe war, dass wir ein Schneefeld hochlaufen mussten. Am fünften Tag hat die längste Strecke auf uns gewartet. Nach sechs Stunden wandern mit einigen Pausen und etwas Hilfe einer Busfahrt erreichten wir das Hotel Sportland in Unterpeischlach. Tag sechs begann dann wieder mit einer Busfahrt zum Osttiroler Bahnhof. Von hier aus ging es mit dem Zug nach Vierschach, wo schließlich unsere Wanderung für den Tag begann. Die kurze, aber schöne Etappe endete an der Dreischusterhütte, wo wir unsere letzte Übernachtung hatten. Wir beendeten unsere Wanderung mit dem Highlight der Route am siebten Tag. Es ging nämlich für uns von der Dreischusterhütte zu den Drei Zinnen. Um die attraktive Umgebung noch genauer betrachten zu können, wanderten wir am Panoramaweg der Drei Zinnen vorbei, bis wir schließlich bei der Auronzo Hütte ankamen. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Ingolstadt wieder zurück.

 

 Nach der großen Wanderung organisierten wir im September im DAV Kletterzentrum eine Infoveranstaltung, wo wir unsere Reise präsentierten und von unseren Eindrücken und Erlebnissen berichteten. Außerdem möchten wir, das P-Seminar Sport, uns bei allen nochmals bedanken, die uns vor, danach sowie während der Wanderung unterstützt haben.

Mathematik im Museum

Mathematik im Museum

Dass die Mathematik eine hohe Kunst ist, ist wohl unbestritten. Doch welche Rolle spielt die Mathematik in der Kunst – genauer gesagt in der konkreten Kunst? Dieser Frage ging am 19. Juli 2019 eine Gruppe mathematikbegeisterter Schülerinnen und Schüler vom CSG zusammen mit Frau Rupp und Herrn Kellner nach. Ihre mathematischen Kunstfertigkeiten hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion während des vergangenen Schuljahres beim Landeswettbewerb Mathematik und beim Känguru-Test bereits unter Beweis gestellt. Nun erkundeten sie unter der fachkundigen und begeisternden Anleitung von Frau Dirsch die Ausstellung „Gemalte Diagramme. Bauhaus, Kunst und Infografik“ im Museum für konkrete Kunst. Und zu entdecken gab es einiges: ein Kunstwerk, erstellt mithilfe von Primzahlen; ein Diagramm in Form einer riesigen computerprogrammierten Welle; bekannte Märchen, dargestellt einzig durch Farben, Formen und deren Anordnung und – neben vielen weiteren Ausstellungsstücken – einen großen, mit „Millimeterpapier“ verkleideten Raum, indem man sich selbst neben den schwarzen Quadern als Teil eines dreidimensionalen Diagramms fühlen konnte. Im sich an den Museumsbesuch anschließenden Workshop wurden von einer Hälfte der Gruppe unter Anleitung von Frau Dirsch mithilfe festgelegter Formen und Farben „Diagramme“ zur eigenen Person angefertigt. So entstanden ganz individuelle konkrete Kunstwerke. Die übrigen Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit dem Sieb des Eratosthenes – einer antiken Methode zur Primzahlenbestimmung – und dessen künstlerischer Darstellung.

 

Als Abschluss eines sehr gelungenen und bereichernden Vormittags im Museum widmeten wir uns auf dem Nachhauseweg noch den beiden mathematischen Körpern Kegel und Kugel – gut gekühlt und in vielen verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen. So schön kann Mathe sein!

Bernhard Kellner und Katharina Rupp