Was heißt hier Liebe?

Was heißt hier Liebe?

3 Rezensionen zum Theaterbesuch der 8. Klassen

Am Dienstag, den 21.05.2019, gingen die 7. und 8. Jahrgangsstufe in das Stadttheater, um sich das Stück ,,Was heißt hier Liebe?“ anzusehen. Ziel des Theaterstücks war es, uns in einer unterhaltsamen Weise über alles rund um die ,,Liebe“ aufzuklären. Dass dies bei uns 12- bis 16-Jährigen nicht für Begeisterung sorgte, war nicht überraschend. Die Gesprächsthemen der Schauspieler ließen die meisten Anwesenden langsam im Sessel versinken. Beeindruckenderweise merkte man den Akteuren keine Scham an. Sie erklärten uns problemlos die unangenehmsten Themen mit Humor. Das zeigte sich in der Gestaltung der Charaktere. Wir lernten zum Beispiel Orgi, den Orgasmus, und das Schamhaarmonster kennen. Hoffentlich verschonen uns die Biolehrer jetzt mit weiteren ausführlichen Erklärungen zum Thema ,,Liebe (machen)“.

(Erleta, Annika, Bianca aus der 8d)

Am 21.05.2019 besuchten die 7. und 8. Klassen der Schule das Theaterstück „Was heißt hier Liebe?“, das im Großen Haus des Stadttheaters aufgeführt wurde.

Das Stück handelt von der Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, die mit ihrer ersten Liebe mitten in der Pubertät zu kämpfen haben. Dabei werden die zwei von den „Love Space Rangern“ nach Kräften unterstützt. Diese geben den Turteltäubchen mehr oder weniger gute Ratschläge für eine „gute“ Beziehung. Im Vordergrund steht nicht nur die Geschichte der Charaktere Paul und Paula, sondern auch die Aufklärung der Zuschauer         im Alter von 12 bis 16.

Das rosa schillernde Bühnenbild mit Kondomen, einem gigantischen Tampon und einem BH darauf, zusammen mit den extravaganten Kostümen der Schauspieler, sorgte bei vielen für überraschte Gesichter.

Bei den so Überraschten gab es durchaus auch geteilte Meinungen zu dem etwas anderen Stück. Einer der ersten Kommentare nach dem Stück war, was sich der Autor beim Schreiben wohl dabei gedacht hat. Eine andere Sichtweise befand das Stück als bunt, schillernd und herrlich peinlich.

Alles in allem ein Stück der besonderen und extravaganten Art.

(Andrea Meier, Isabell Balassa und Johanna Zirngibl aus der 8d)

Am 21.05.2019 besuchten die 7. und 8. Jahrgangsstufen einiger Schulen aus Ingolstadt, unter anderem die Schüler des CSG, das Stadttheater Ingolstadt, um dort das Theaterstück „Was heißt hier Liebe?“ anzuschauen. Das Stück handelt allgemein von der Liebesgeschichte zweier pubertierender Teenager: Paul und Paula. Auf dem Weg zu ihrem persönlichen Happy-End müssen sie jedoch mit einigen Problemen kämpfen: ihren Eltern, ihrer Sexualität und vor allem ihrer Pubertät. Doch sie haben Glück, denn die Love-Space-Ranger helfen ihnen bei all ihren Problemen und Fragen. So funkt es das erste Mal zwischen den beiden auf dem Pausenhof, danach folgt ein gemeinsamer Partybesuch mit ihren Freunden Klette und Kiki. Bis dahin beschreibt das Theaterstück eine Traumbeziehung wie aus dem Märchenbuch: Händchenhalten, der erste Kuss und Schmetterlinge im Bauch. Aber dann kommt alles anders: Ein Streit, gebrochene Herzen und Liebeskummer. An diesem Punkt lernt man noch etwas dazu: Versöhnung ist manchmal schwer, aber wichtig. Nachdem sich auch Paul und Paula ausgesprochen haben, ist alles wie vorher: Ein Traum! Und wenig später passiert es: Paul und Paula beschließen, Sex miteinander zu haben. Jetzt stellt sich die Frage: Wie? Was? und Womit? Zusammen überwältigen sich beide und mit Liebe und Leidenschaft und der Hilfe der Ranger (und ihrem Freund, dem Orgasmus, genannt „Orgi“) finden beide ihre Lust am Geschlechtsverkehr.

Meiner Meinung nach ist diese lustig veranschaulichte Art von Sexualkundeunterricht perfekt für Jugendliche zwischen 12-16 Jahren. Das Stück brachte alle oftmals zum Lachen, aber war gleichzeitig auch lehrreich und wichtig. Ich kann es nur weiterempfehlen!

(Melissa, Milena, Ana und Edgard aus der 8d)

Der Besuch in der Gedenkstätte Dachau

Der Besuch in der Gedenkstätte Dachau

Das KZ Dachau war das erste Arbeits- und Straflager der Nationalsozialisten, das als Vorbild für andere Konzentrationslager diente. Verschiedene Minderheiten, allen voran jüdische Bürger, politische Gegner und angebliche Straftäter wurden dort ab 1933 gefangen gehalten oder getötet. In der Schule lernten wir bereits im Unterricht, wie grausam dort gegen Inhaftierte vorgegangen wurde, doch wirklich vorstellen konnte wir uns das nicht. Erst nach dem Besuch des Arbeitslagers in Dachau hatten wir einen genaueren Einblick über die Haft- und Lebensbedingungen der Gefangenen, welcher uns schockierte: Besonders die Verbrennungsöfen und die Lagerbarracke. Der Schneefall und die Kälte ließen uns erahnen, wie das Leben im Winter im Lager sein musste. Wirklich in die Lage eines Häftlings versetzen konnte man sich jedoch trotzdem nicht. Auf dem Rückweg nach Ingolstadt verfolgten uns noch die Gedanken an das zuvor Gesehene.

Von Paul Schumacher

Schüleraustausch mit Foshan/China

Schüleraustausch mit Foshan/China

Am Samstag, den 30.März war für 11 Schüler und 7 Schülerinnen um 4:45 Uhr Treffpunkt am Ingolstädter Hauptbahnhof, um mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen zu fahren. Von dort hatten wir einen Direktflug nach Shenzhen, wo wir von einem Bus von unserer Partnerschule abgeholt und bis in den Pausenhof der Schule gefahren wurden. Nachdem wir angekommen waren, wurden wir von unseren Austauschpartnern, den Gastfamilien und anschießend dem Direktor herzlichst empfangen. In den darauffolgenden Tagen hatten wir ein aufregendes und vielfältiges Programm. Neben dem Besuch einiger Unterrichtsstunden, die anders als in Deutschland abliefen, hatten wir am Montag eine Kung Fu Stunde. Wir besichtigten ebenso die Regierungshauptstadt der Provinz Guangdong: Guangzhou. Den Tag verbrachten wir dort gemeinsam mit den Austauschschülern mit Shoppen und Essen gehen und zum Abschluss machten wir eine tolle Schifffahrt am Abend. Am Mittwoch fand ein Fest statt, wo sowohl wir mit unserem Cupsong und Chantals und Vitalis Soloauftritten als auch die chinesischen und tibetanischen Schüler ihr Können zeigten. Die nächsten Tage besuchten wir noch ein historisches Dorf, einen Tempel, eine Firma und machten eine Fahrt mit dem traditionell chinesischen Dragon Boat. Die letzten beiden Tage vor der Abreise verbrachten wir mit den Familien und Austauschschülern, da in China aufgrund von Feiertagen schulfrei war.  Am Sonntagmorgen trafen wir uns dann alle im Pausenhof der Foshan No.1 High School –  dem Ort an dem die Woche begonnen hatte – um unsere Reise fortzusetzen, nächstes Ziel: Hongkong. 

Wir kamen gegen Nachmittag in unserem Hotel an, machten uns nach der anstrengenden Anreise erst mal frisch und gingen gegen Spätnachmittag zum Hafen von Hongkong. Dort machten wir eine Schiffsfahrt an der beeindruckenden Skyline. Anschließend gab es eine weitere Schiffsüberfahrt nach Hongkong Island, wo wir unseren schönen Abend haben ausklingen lassen. Am nächsten Tag brachen wir früh auf, um mit Gondeln durch die Berge zur Big Buddha Statue zu fahren und diese zu besichtigen, am Nachmittag fuhren wir mit einer historischen Kettenbahn auf den Victoria Peak und genossen die Aussicht. Am Abend hatten wir dann noch Zeit auf einem Markt shoppen zu gehen. Somit hatten wir den Mittwoch komplett frei von Aktionen, konnten länger schlafen und machten uns um 12 Uhr auf den Weg zum Strand. Dort verbrachten wir bei herrlichem Wetter den ganzen Tag und haben am Abend noch gegrillt sowie die ein oder andere Tanzstunde gehabt. Der Tag war wie Urlaub sowohl für uns als auch für unsere Lehrer und manche von uns waren etwas traurig, dass es am Mittwoch dann mit dem Flugzeug nach Peking ging.

Dort angekommen, wurden wir von unserem Guide abgeholt, zum Hotel gebracht und uns wurde das Programm für die nächsten drei Tage erklärt. Anschließend waren wir nur noch etwas essen und sind dann zurück im Hotel gleich schlafen gegangen, um für die nächsten Tage fit zu sein. Am Donnerstag startete unsere Sightseeingtour mit dem Sommerpalast und endete in der Verbotenen Stadt und einer Wanderung auf den Kohlenhügel. Zurück in Hotel konnten wir uns etwas entspannen und sind dann noch in die Stadt gegangen, um etwas zu essen. Für Freitag war ein Besuch auf der Großen Mauer geplant. Hoch ging es mit einem Sessellift, oben durften wir uns dann frei auf der Mauer bewegen und nach unten ging es mit einer Sommerrodelbahn. Am Abend besuchten wir die Hutongs, also die historische Altstadt Pekings. Am Samstag war das Ganze dann wieder entspannter, da nur noch Shoppen in einer Markthalle anstand, um die letzten Geschenke zu besorgen. Um 21:30 Uhr wurden wir vom Bus zum Flughafen gebracht und traten um 2 Uhr unseren letzten Flug von Peking nach München an. Am Sonntag wurden wir um 9 Uhr am Nordbahnhof von unseren Familien begrüßt.

Wir freuen uns schon darauf, wenn die chinesischen Schüler im Sommer zum Gegenbesuch nach Ingolstadt kommen.

An dieser Stelle nochmal Danke an alle, die uns diese tolle Reise überhaupt ermöglicht haben, an Herrn Schmucker und Frau Blank für die lustige und außergewöhnliche Betreuung und auch an unsere Gruppe, die untereinander bestens harmoniert hat. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß miteinander. Jeder dieser drei Aufenthalte war auf seine Art etwas Besonderes und hatte viel Abwechslung zu bieten. Sowohl freundschaftlich als auch kulturell war dieser Austausch eine wirklich große Bereicherung. Ich kann es nur jedem empfehlen diese Chance wahrzunehmen und China mit so vielen Facetten kennenzulernen.

Außerdem gilt ein Dankeschön an alle die unseren Austausch finanziell gefördert haben, insbesondere der Stadt Ingolstadt, aber auch der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Auswärtigen Amtes und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz.

Larissa Zucker, 10b

Känguru der Mathematik 2019

Känguru der Mathematik 2019

Julie hat Selfies mit ihren 8 Cousins gemacht. Jeder der 8 Cousins ist auf 2 oder 3 der Selfies. Auf jedem Selfie sind genau 5 Cousins. Wie viele Selfies hat Julie gemacht? 

(A) 3 (B) 4 (C) 5 (D) 6 (E) 7

Quelle: Känguru-Test 2019, Jahrgangsstufe 5 – 6 

Mit logischen Denken und mathematischem Geschick zur Lösung hieß es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Känguru-Tests. Am Donnerstag, den 21.03.2019, brachte das Känguru wieder seine kniffligen Aufgaben – an Schulen in ganz Deutschland und natürlich auch ans Scheiner. Die Aufgabe oben zählte dabei zur schwersten der drei Kategorien. Knapp 330 Schülerinnen und Schüler zeigten sich hochmotiviert, die Herausforderung des anspruchsvollen Multiple-Choice-Tests zu meistern. 

Einer guten Tradition folgend unterstützte der Elternbeirat dankenswerterweise jede Schülerinnen und jeden Schüler der 5. und 6. Klassen mit einem Zuschuss von 1 € zu den Teilnahmegebühren, so dass diese beiden Jahrgangsstufen geschlossen am Känguru-Wettbewerb teilnehmen konnten. Über 40 Siebt-, Acht-, Neunt-, Zehnt- und Elftklässler rundeten das große Teilnehmerfeld ab und lösten die Aufgaben am Nachmittag. 

Wie erfolgreich sie alle waren, wird sich bald herausstellen. Die Schülerantworten werden in den nächsten Tagen an die Humboldt- Universität in Berlin zur Auswertung übermittelt und wir sind überzeugt, dass sich das Warten auf die Verkündigung der Preisträgerinnen und Preisträger auch in diesem Jahr wieder lohnt. 

Und wenn auch nicht alle einen Preis gewinnen können, dann doch hoffentlich die Erkenntnis: Mathe macht glücklich!

Bernhard Kellner und Katharina Rupp 

(Die Lösung der obigen Aufgabe wird im nächsten Blogbeitrag verraten.)

Bildunterschriften: Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b und 6e beim Bearbeiten des Känguru-Tests. 

Skikurs der Klassen 7A und 7F

Skikurs der Klassen 7A und 7F

Schon wochenlang freuten wir, die Schülerinnen und Schüler der 7A und F, uns auf den 17.03.2019. An diesem Sonntag begann nämlich unser Skilager in Pfunds. Um 10 Uhr stiegen wir aufgeregt in den Bus und kamen nach 4,5 Stunden Busfahren endlich in der Pension „Schöne Aussicht“ an. Die Fahrt verlief sehr gut und gleich nach der Ankunft wurden wir in unsere Zimmer gelassen, um unsere Koffer auszupacken. Als wir gespannt die Zimmertür öffneten, wurden wir von den schönen und großen Zimmern positiv überrascht. Jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad du sogar einen Fernseher! Bis 16 Uhr hatten wir dann Zeit die Zimmer zu beziehen und uns ein wenig einzuleben. Danach haben wir mit den Lehrern einen Spaziergang durch Pfunds gemacht, um den Ort besser kennenzulernen. Es war sehr schön, da Pfunds inmitten von vielen bergen liegt und man dort einen tollen Ausblick auf die Natur hat. Um 18 Uhr gab es das Abendessen und gleich danach wurden uns einige Regeln für das Skifahren und das Leben in der Pension erklärt. 

Am nächsten Tag gingen wir gleich nach dem Frühstück um 8:00 Uhr endlich Skifahren. Wir Schüler wurden in Gruppen von 1 bis 5 eingeteilt. Gruppe 1 war für die Profi Skifahrer, Gruppe 2 für Fortgeschrittene und die Gruppen 3-5 für Anfänger. Anfangs war das Skifahren ein wenig anstrengend, da die Skischuhe ziemlich drückten, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und es macht total Spaß. Zum Mittagessen trafen wir uns alle dann auf der Hütte, eine Gaststätte auf der Spitze des Berges. Nach dem Essen fuhren wir noch weiter Ski bis der Skibus uns um ca. 15 Uhr abholte. In der Pension angekommen, hatten wir bis zum Abendessen Freizeit und danach wurden die Zimmer kontrolliert. Keiner hätte gedacht wie streng die Zimmer bewertet werden und so kam es dazu, dass die meisten Zimmer eine 4 oder 5 als Note bekamen. Aber statt uns entmutigen zu lassen, gaben wir an den restlichen Tagen unser Bestes, was sich an den Noten zeigte, die wir an den restlichen Tagen hatten. Um 21:30 Uhr war dann Bettruhe und weil uns das Skifahren so viel Energie gekostet hat, schliefen wir relativ schnell ein. 

An den nächsten zwei Skitagen fuhren wir in ein Skigebiet in Italien. Dort lief alles sehr ähnlich wie im vorherigen Skigebiet „Nauders“ ab. So vergingen die Tage schnell und es begann der letzte Tag. An diesem Skitag waren wir wieder in Nauders. Alle genossen das letzte Mal Skifahren in den Gruppen und waren traurig, als es vorbei war und wir mit dem Skibus zurück in die Pension fuhren. Diese Trauer legte sich aber schnell, da am Abend eine Party stattfand. Mit guter Musik und unserem coolen DJ Agricola wurde es ein schöner letzter Abend. 

Uns Schülern hat diese Skiwoche sehr gefallen und wir alle haben viele tolle Erlebnisse erlebt und durch das Skifahren in Gruppen unsere Gemeinschaft gestärkt.

Timea Jarosch (7A) 

Das „Wir“ zählt!

Das „Wir“ zählt!

Dieses Schuljahr wurde die „Tafelaktion“ der SMV bereits das achte Mal in Folge organisiert!

Als Spende für die „Ingolstädter Tafel“ waren die Klassen eineinhalb Wochen lang dazu aufgerufen, haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel mitzubringen, zu sammeln und an die SMV weiterzuleiten.

Das Ergebnis ließ sich – wie auch in den vergangenen Jahren – durchaus sehen: über 20 bis zum Rand gefüllte Kisten konnten am Freitag, den 22. März an die gemeinnützige Vereinigung übergeben werden!

Die Verantwortlichen zeigten sich sehr erfreut bezüglich der großartigen Spendenleistung der Scheiner-Schulgemeinschaft – was wir natürlich als SMV an dieser Stelle an die jeweiligen Spender gerne weitergeben möchten!

Dass die große Anzahl der gesammelten Produkte dennoch lediglich für ein bis zwei Ausgaben unter den Bezugsberechtigten reicht, gibt Anlass zum Nachdenken… Umso mehr unterstreicht diese Tatsache aber die Wichtigkeit der Aktion, auf die wir sehr stolz sind!  

Wir hoffen daher, dass wir diese besondere Spenden-Aktion, die mittlerweile zur Tradition der Scheiner-Family gehört, auch künftig mit mindestens dem gleichen Engagement weiterführen dürfen!

Maximilian Fischer
(im Namen der SMV)

Der Frühling kommt ans CSG

Der Frühling kommt ans CSG

Auch im Schulgarten sind die ersten Blüten zu sehen:  Christrose und Winterling. Die Christrose wir so genannt, da sie oft schon zu Weihnachtszeit und nicht, wie die anderen Rosen im Sommer blüht. Ein anderer Name dieser wie alle Hahnenfußgewächse giftigen Pflanze ist auch Nieswurz, da alle Teile der Pflanze gerieben einen Niesreiz auslösen. Der Winterling ist einer unserer ersten Frühjahrsblüher und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet; heute ist er bei uns in Parks und Gärten eingebürgert und verwildert. In unserem Schulgarten haben wir im vergangenen Jahr die ersten Knollen vergraben – wir hoffen, dass daraus in einigen Jahren einer gelber Blütenteppich werden wird.

Brigitte Krach

Plastikpiraten am CSG

Plastikpiraten am CSG

Das MINT-Modul “Plastikpiraten” versucht zu ergründen, woher Plastik kommt, wie es weiter verwendet werden kann und welche Alternativen es zu Plastik gibt. In einem ersten Schritt wurden verschiedene Verpackungen sortiert  und anderen Möglichkeiten gegenüber gestellt. Aber nicht nur in Verpackungen befindet sich Plastik: Flüssigseifen, Duschgels, Zahnpasten und sogar unsere Kleidung enthält Plastik. Dieser kann, wenn er nicht ordnungsgemäß entsorgt und recycelt wird, ins Grundwasser und vor dort ins Meer gelangen. Hier kann er z.B. in unsere Nahrungskette eingeschleust werden. Alternativen für Mineralwasser in Plastikflaschen sind Glasflaschen oder einfaches Leitungswasser.  Auch die bereits obligatorischen Coffee to go-Becher wurden unter die Lupe genommen. Durch die Beschichtung mit Plastik sind sie nicht zu recyclen. Ähnliches gilt für Kaffeekapseln. In einem Waschversuch wurden zwei neue T-Shirts unterschiedlicher Herkunft und Preisklasse (1,80 € und 28 €) gewaschen und die Waschlauge untersucht: in beiden Fällen konnten  kleinste Plastikpartikel (Mikroplastik) festgestellt werden. Die Plastikpiraten sind weiter unterwegs!

Brigitte Krach

Skifoan is des leiwandste…

Skifoan is des leiwandste…

Jedes Jahr aufs Neue starten im Herbst die Planungen für den Schulskikurs. Irgendwie freuen sich ja alle Schüler auf die schulfreie Woche, fast alle auf das Wegfahren an sich, zumindest die Skifahrer unter den 7.-Klässlern auf eben das Skifahren und so mancher auf die unbekannte Herausforderung. Dennoch bleiben einige bis zuletzt durchaus skeptisch hinsichtlich der Überlegung, ob diese Sportart (und dann auch noch für eine ganze Woche!) für sie wirklich das richtige ist…?

Glücklicherweise können aber alle Bedenken meist schon nach dem ersten Tag durch den Zauber der Wintersportwoche zerstreut werden!

Dieses Jahr waren die Klassen 7b, c, d und e vom 10. bis 15. Februar 2019 in einem der schönsten und größten Skigebiete Österreichs: in Saalbach-Hinterglemm. Und das in einer tollen Unterkunft, bei traumhaften Schneebedingungen und zwei Tagen herrlichem Sonnenschein – was will man mehr? So konnten auch nicht nur die bereits erfahrenen Skifahrer sondern auch alle Anfänger unter unseren 93 Schülerinnen und Schülern am Freitag ihren Eltern freudestrahlend erzählen, welch grandioses Erlebnis es ist, auf rund 2.500 Metern Höhe in der frischen Luft durch den Schnee zu gleiten!

Die Abende waren geprägt von Spaß und guter Laune – sei es beim gemeinsamen Spieleabend, dem legendären 100-Punkte-Spiel oder in der Disco, bei der DJ „Agricola“ wieder einmal einen grandiosen und exklusiven Starauftritt lieferte! Bei der traditionellen „Zimmer-Rallye“ legten sich alle sehr ins Zeug und es konnte nach vier Kontrollabenden auch ein ansprechendes Durchschnitts-Notenergebnis von 3,8 erzielt werden!

Die allgemeinen Bildungsziele des bayerischen Gymnasiallehrplans können wohl mit kaum einer Schulveranstaltung so kompakt und schülerintrinsisch vermittelt werden, wie mit der Schulskikurswoche, von der jedes Jahr auch die Abiturjahrgänge bei ihrer Verabschiedung noch als prägendstes Erlebnis ihrer Schülerlaufbahn sprechen:

Bildung einer jahrgangsübergreifenden Gemeinschaft; gegenseitiger Respekt und Unterstützung der „Neuen“ oder derjenigen, die sich noch nicht so sicher fühlen; eigene Motivation, täglich an seine körperlichen Grenzen zu gehen; ein besonderes Erlebnis der (freiwilligen!) sportlichen Betätigung in und mit der Natur; ein grandioses Erfolgserlebnis bezüglich der eigenen Fortschritte (vor allem bei den Anfängern, die alle spätestens am letzten Tag die Grundlagen des Skifahrens beherrscht haben); fachunabhängiges Lernen am außerschulischen Lernort; und vieles mehr!

Bilder sagen dennoch mehr als tausend Worte – deshalb: „Film ab“!

Ute Badum
(im Namen des Saalbach-Teams)

Techniktage 2019

Techniktage 2019

Techniktage 2019

Über den Tellerrand hinausblicken, selbständig experimentieren, Interesse und Freude an MINT-Themen wecken – so könnte man die wesentlichen Ziele der beiden Techniktage der 8. Jahrgangsstufe formulieren. Das Gelingen der Techniktage war auch heuer wieder dem Engagement verschiedener externer Partner, aber auch einiger Lehrer des CSG zu verdanken. So konnten die Schülerinnen und Schüler aus einer breiten Palette von MINT- Projekten auswählen:

Physikalische Experimente (PhotonLab, TU München und LMU München), Mathematik zum Anfassen (ix-Quadrat-Ausstellung, TUM), Bionik (Bionicum, Tiergarten Nürnberg), Nanotechnologie (LMU München), Leichtbau (TH Ingolstadt), Robotics (THI und TUMlab des Dt. Museums), Elektronik (THI), Siebdruck-Technik (Frau Dirsch), Schmieden (Herr Brosinger), Programmieren (Herr Kellerer, Herr Pabst).

Physik und Mathematik (1)

Am Montag, den 18. Februar, besuchten eine Gruppe von 8.-Klässlern im Zuge der Techniktage die Technische Universität München um dort etwas über die Gebiete Physik, speziell Laser, und Mathematik zu lernen.

Nachdem die Wirkungsweise von Lasern erklärt wurde, sahen wir uns eine große Konstruktion aus mehreren Lasern an und durften dann sogar mit solchen, aber schwächeren Exemplaren experimentieren. Beispiele dafür sind das Messen der eigenen Haardicke oder das Bestimmen des Zuckergehaltes in Cola. Es wurden zwar viele interessante Versuche ermöglicht, ich hätte mir aber eine noch ausführlichere Erklärung gewünscht. In der anschließenden Mittagspause hatten wir die Möglichkeit, die parabelförmige Rutsche im dritten Stockwerk zu benutzen – für viele Schüler ein Highlight. Im Mathematikgebäude besichtigten wir eine Mathematikausstellung mit dem Fokus auf Geometrie, jedoch wurden auch andere Bereiche vertreten. Uns wurden zuerst grundlegende Begriffe aus Geometrie und Symmetrie erklärt, wie der platonische und archimedische Körper, dann wurden uns fast schon antike Rechengeräte vorgestellt.

Zusammengefasst kann ich sagen, der Besuch hat sich insgesamt gelohnt und ich konnte in einigen Aspekten neues lernen.

Paul Blumenauer, 8c

Physik und Mathematik (2)

Am 19.02.2019 sind wir nach Garching an die TUM gefahren. Es war der 2. Tag im Rahmen der Techniktage für die 8. Klassen und unser Thema war Mathe/Physik. Nachdem uns in einem zwanzigminütigen Vortrag einige Grundlagen der Laserphysik erklärt wurden, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. In unserer Gruppe beschäftigten wir uns am Vormittag weiter mit der Laserphysik und durften schließlich einige Versuche machen. Nach einer längeren Pause in der TUM, während der wir die beiden Parabelrutschen testeten, tauschten die Gruppen. Im ix-Quadrat, einer Matheausstellung, haben wir uns mit Geometrie und verschiedenen Rechenmaschinen beschäftigt, wobei wir viel selbst ausprobieren durften. Insgesamt hat es viel Spaß gemacht und war auch interessant für Personen, die sich sonst nicht viel für die Naturwissenschaften interessieren.

Maja Boldt, 8b

Bionik

Bionik – Biologie angewandt in der Technik. Darum ging es am Techniktag im Bionicum im Tiergarten Nürnberg. Dort war es erst einmal die Aufgabe, den Fragebogen mit Hilfe der sehr interessanten und aufschlussreichen Ausstellung zu beantworten. Dabei konnte man darüber staunen, in welchen Bereichen sich die Technik die Natur als Vorbild genommen hat z.B. den Klettverschluss hat man sich (wie überraschend :-)) von der Klette abgeschaut. Ein besonderes Highlight war, den Roboter „Nao“ tanzen zu sehen. Zuvor gab es bereits ein kleines „Memory“ bei dem man das jeweilige „Patenkind“ aus der Natur passend zu einigen Gegenständen aus dem Alltag finden sollte. Gleich darauf ging es weiter zu einem Rundgang durch den Tiergarten, um einige Tiere wie die Delfine anzusehen, weitere Informationen dazu zu erhalten und die bionische Verbindung zu besprechen. Zum Schluss war noch Teamarbeit gefragt, denn wir sollten in kleinen Gruppen beispielsweise ein Art „Brücke“ bauen (halten sollte sie im Idealfall auch noch). Nun waren wir auch schon am Ende des Techniktages angelangt und wir bedankten uns bei den beiden Damen des Bionicum Nürnberg für den informativen Tag.

Andrea Meier, 8d

Leichtbau und Informatik

Am Dienstag, den 19.03.2019 nahm eine Schülergruppe an den Projekten Leichtbau und Informatik teil. Nachdem uns zunächst erklärt wurde, was Leichtbau eigentlich ist und wofür er verwendet wird, durften wir selbst experimentieren, z.B. Flugzeugmodelle in Leichtbauweise (aus Papier und Strohhalmen) bauen oder uns im Brückenbau versuchen. Nach einer Mittagspause beschäftigten wir uns dann mit dem Programmieren einer Handyapp. Es war zwar nicht so einfach, hat aber viel Spaß gemacht. Am Ende hatten wir eine große Auswahl an Handyapps, vom Cookie-Clicker bis hin zur Schnitzeljagd. Insgesamt hat uns der Tag viel Freude bereitet und wir würden ihn gerne noch einmal erleben.

Paul Putzinger, 8c

Technik in der Kunst: Siebdruck

Siebdruck umgibt uns auf Schritt und Tritt: vom T-Shirt über Kugelschreiber, Fernbedienungen, Werbeplakate und Metallschilder, überall werden verschiedenste Materialien mit dieser flexiblen Drucktechnik gestaltet. Grund genug, diese Technik heuer in einer vereinfachten Version einmal selbst auszuprobieren. Es entstanden auf unterschiedlichsten Oberflächen Porträts von Freundinnen, die bestickt wurden, aber auch große Serien mit Tieren, Charakteren aus Computerspielen, Comicfiguren und Schriftzügen. Viel Geduld brauchten alle, denn die Schablonen wurden teilweise kleinteiligst aus Papier ausgeschnitten. Und bis jeder herausbekommen hatte, wie viel Farbe auf den Rahmen soll und wie stark man die Rakel aufdrücken soll, wurden auch erst einmal einige Drucke für den Papierkorb produziert. Spätestens aber am Nachmittag kamen alle irgendwann in den Flow und erstellten gute Drucke mit immer neuen Ideen und Mut zu Experimenten. Kompliment an alle Schüler!

Tanja Dirsch

Schmieden

Ebenfalls ein großes Lob für ihren Einsatz und ihr handwerkliches Geschick ging von Herrn Brosinger an alle Schülerinnen und Schüler, die im Bauerngerätemuseum Hundszell zusammen mit ihm, dem Schmiedemeister Jakob Nadler und unterstützt von Moritz Gottschall (Q11) in zum Teil schweißtreibender Arbeit wunderschöne Metallarbeiten hergestellt haben. Auch die Schülerinnen und Schüler haben offensichtlich die Stunden in der Schmiede sehr genossen:

„Schmieden war super, weil man viele Sachen selber machen konnte und sich körperlich betätigt hat.“

„Ich fand Schmieden toll, da man sehr viele Interessante Dinge gelernt hat. Es hat einfach Spaß gemacht.“

„Ich fand Schmieden super, weil ich etwas Neues lernen konnte. Ich würde es gerne wieder machen. Es hat sehr viel Spaß gemacht!“