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Skilager 2020

Skilager 2020

Am Sonntag den 9. Februar um 9:00 Uhr ging es endlich los. Vor den Klassen 7D und 7E lag eine Woche voller Spaß, guter Laune und besonders hervorzuheben, fünf Tage ohne Eltern.  Nach „nur“ 5 Stunden Busfahrt kamen wir endlich im wunderschönen Kärnten, am Fuße des Großglockners, in unserem Domizil, der Pension Bäuerle, in Heiligenblut, an. Nachdem wir unsere Zimmer, die fast alle einen traumhaften Bergblick hatten, bezogen und uns heimisch eingerichtet hatten, trafen wir uns auch schon, um unsere Skier auszuleihen. Ski zu fahren oder es zu lernen war auch das große Ziel dieser Woche. Um am Montag überhaupt auf die Piste zu dürfen, mussten wir nach dem Abendessen in unseren Skigruppen erstmal die Pistenregeln lernen, die viele natürlich schon hervorragend beherrschten. Danach fielen die meisten schon müde in ihre Betten. Am zweiten Tag, dem „sturmfreien Schultag“ für alle Daheimgebliebenen, ging es nach einem leckeren Frühstück direkt auf die Skier. Für die Anfänger auf den Übungshang, für die Fortgeschrittenen mit der Gondel auf den Berg. Schon bald stellten sich die meisten als wirkliche Skiprofis heraus, sodass ein paar Anfänger tatsächlich schon am ersten Tag den Anfängerhang fast ohne Stürze herunterfahren konnten. Am Abend stand noch die Zimmerkontrolle unserer „strengen“ Lehrer an, bei der fast nur „super“ Noten vergeben wurden. (Ich werde diese jetzt nicht erwähnen) Nach einem lustigen Spieleabend war auch schon der zweite Tag vorbei. Am Dienstag fuhren wir natürlich wieder Ski. Ein Teil der Anfänger durfte schon mit auf den Berg fahren. Die anderen blieben unten und lernten weiter brav ihre „Pizza“ und „Pommes“ – Schwünge zu fahren. Am zweiten Abend hatte dann schon jeder Skianfänger den Übungshang gemeistert. Nach einem leckeren Abendessen und einem unterhaltsamen Spieleabend fielen wir müde in die Federn. Am Mittwoch durften alle, auch die Anfänger, mit der Gondel auf den Berg fahren. Auf 1870 m Höhe genossen wir die wirklich wunderschöne und einmalige Aussicht bei blauem Himmel. Ein Teil der Anfänger fuhr nach dem Mittagessen, welches wir täglich um 12 Uhr in unserer Pension bekamen, wieder auf den Berg. Die meisten waren nach dem dritten Tag auf Skiern nämlich schon echte Ski-Profis! Nach dem Abendessen stand wieder die Zimmerkontrolle an, für die sich jeder besonders Mühe gab. Nachdem wir auch diese überstanden hatten, trafen sich alle zum „100 Punktespiel“. Dies machte sehr viel Spaß und gute Laune und weckte auch die „müdesten“ Skihaserl wieder auf.  Leider war am Donnerstag schon der letzte Skifahrtag, den jeder Schüler und auch die Lehrer total genossen. Meine Gruppe und ich machten zum Beispiel eine 1 ¼ Stunden lange Abfahrt aus einer Liftstation, die auf 2470 Meter lag. Das war echt ein mega-tolles Erlebnis! Im Anschluss mussten wir auch leider schon unsere Skier abgeben, was uns alle sehr traurig machte. Zum Glück stand danach noch die Disco, das Abend-Highlight der Woche an, bei der jeder nochmal diese tolle und unvergessliche Woche feierte.

 

Nun war es so weit, die Koffer waren gepackt und schweren Herzens verabschiedeten wir uns alle von unseren Zimmern und dem netten Personal. Nach 8 langen, staureichen Stunden Busfahrt und einem kulinarischen Zwischenstopp bei MCD, kamen wir endlich in Ingolstadt an, wo unsere Eltern uns in die Arme schlossen. Das Skilager war sehr schön, ereignisreich und lustig. Dazu beigetragen haben auch unsere tollen, coolen und tanzfreudigen Sportlehrer, Herr Mücke, Herr Bauer, Herr Götz, Frau Schaffer und Frau Miller, die uns während des Skilagers in allen Belangen hervorragend mit Spaß, Freude und Geduld unterstützt haben. Ich glaube diese wunderbare Klassenfahrt wird noch allen lange im Gedächtnis bleiben!

Viktoria Köcher 7D

                                                                                                  

Wollen wir das wirklich machen?

Wollen wir das wirklich machen?

Im Oktober stand die Entscheidung an: Teilnahme am Skikurs – ja oder nein? Für einen Großteil der Schüler stand das Ergebnis schon fest, lange bevor sie in die 7. Jahrgangsstufe eintraten. Manch anderer stellte sich aber schon die Frage, ob das für ihn oder sie das Richtige sei, ob man der sportlichen Herausforderung standhalten könne?

Egal, wie viel Vorfreude, wie viel Zaudern und Zagen im Vorfeld auch stattfand – angemeldet haben sich alle 42 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b und 7d.

Und bereits auf der sehr lustigen und gesangsintensiven Hinfahrt hat diese Entscheidung keiner der Teilnehmer mehr bereut!

Nachdem -angekommen nach einer knapp sechsstündigen Fahrt- die Zimmer bezogen und mit „gut“ befunden worden waren, machte sich die gesamte Gruppe auf zum Skiverleih. Das neu erworbene Equipment wurde nach Einführung in die FIS-Pistenregeln noch am Abend im Hof vor der Pension getestet, wodurch der Respekt der Anfänger vor der ersten Pistenbegegnung durchaus noch weiter anstieg.

Drei Gruppen lernten in den folgenden Tagen die Beherrschung der Ski in flachem wie in etwas steilerem Gelände, wurden eingeführt in die Kunst des Liftfahrens (Baby-, Schlepp-, Sessellift) und waren am zweiten, spätesten am dritten Skitag bereit, das eigentliche Skigebiet zu erkunden!

Bemerkenswert ist hierbei Jahr für Jahr, wie schnell Schüler lernen, ihre körperlichen Fähigkeiten zu nutzen und etwaige Hindernisse zu überwinden, um ein einzigartiges Naturerlebnis und das Teilen eines „Teamspirits“ mit anderen erfahren zu können!

Unter absolut grandiosen Schneeverhältnissen, beinahe menschenleeren Pisten und einem Gefühl der Bescheidenheit im Angesicht der großartigen Naturerlebnisse erfuhren die Schülerinnen und Schüler schnell die positive Bedeutung sportlicher Aktivität im Zusammenspiel mit der Natur.

Auch das durch die begleitenden Lehrkräfte organisierte Abendprogramm in der Unterkunft war breit gefächert und motivierte zu Höchstleistungen – sei es beim „100-Punkte-Spiel“, bei Tischtennisturnieren, Spieleabenden, der legendären „Zimmerrallye“ oder beim Disco-Abend, der wie immer leider den Abschied der Skikurswoche einleitete.

Nach einer vergnüglichen Heimfahrt im Bus waren sich letztlich alle einig:

Ja, das wollten wir wirklich machen!

Ute Badum