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Kategorie: P-Seminar Sport

Ich packe meinen Wanderrucksack und nehme mit…“ – Planung Alpencross 2019-2021

Ich packe meinen Wanderrucksack und nehme mit…“ – Planung Alpencross 2019-2021

In 156 Tagen geht es endlich los! Denn am 18.07.2020 beginnen wir, das P-Seminar Biologie 2019-2020, unsere sechstägige Alpenwanderung. Doch bis wir endlich loswandern dürfen, gibt es, wie wir in den letzten Monaten schon feststellen durften, noch viel zu tun. Doch in der letzten Zeit haben wir bereits einiges geschafft…

Denn bereits kurz nach Beginn unseres Seminars mussten wir Bewerbungsschreiben für die verschiedenen Aufgabenbereiche verfassen und  wurden auf deren Grundlage von unserem Seminarleiter, Herrn Nigl in drei Gruppen, mit jeweils unterschiedlichen Arbeitsgebieten, eingeteilt. Da wäre zum einen die Sicherheitsgruppe, die sich, wie der Name schon vermuten lässt, um unsere Sicherheit in den Alpen kümmert. Unsere Logistikgruppe, die hauptsächlich für die Routenplanung unserer Wanderung verantwortlich ist und natürlich die PR-Gruppe, ohne die beispielsweise dieser Blogartikel nicht existieren würde. Nach der Gruppeneinteilung begannen alle Teams sofort voller Tatendrang mit ihren Aufgaben.

 

Die Logistiker begannen eifrig mit der Routenplanung, nachdem klar war, dass unsere Wanderung im Karwendel-Raum stattfinden würde. In der Planung war die Gruppe völlig frei, abgesehen von dieser groben Einschränkung und dem Verbot von Klettersteigen (was ausgerechnet bei gewissen Seminarteilnehmern aus der Sicherheitsgruppe zu ein wenig Unmut führte, allerdings letztendlich doch von allen nachvollzogen werden konnte). Die grobe Route stand nach nur wenigen Treffen des Seminars fest. Dann begann die Gruppe damit erste Hütten für unsere Übernachtungen in den Bergen zu buchen, um der Gefahr zu entgehen, unsere Wunschroute aufgrund von bereits vollen Hütten ändern zu müssen. Die beinahe fertige Route präsentierte uns die Logistik dann vor wenigen Wochen.

Doch auch die anderen beiden Gruppen waren in der Zwischenzeit natürlich nicht untätig.

Die Sicherheitsgruppe informierte (nach dem überwundenen „Schock“ über verbotene Klettersteige) den Rest des Seminars mit einem ausführlichen Vortrag über gesundheitliche Gefahren in den Alpen und wie man diesen vorbeugen kann. In diesem Rahmen wurde uns auch erklärt, was zu tun ist, wenn eine Person ernsthaft verletzt ist. Außerdem haben die Teilnehmer dieser Gruppe einen Vortrag im DAV- Kletterzentrum in Ringsee organisiert, bei dem uns zwei Jungendleiter noch einmal weiter über Gefahren in den Alpen aufklärten und uns bei der Erstellung einer guten Packliste zur Seite standen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Jugendleiter für den informativen Vortrag! Auch die Ausarbeitung eines Sicherheitskonzepts fällt in den Aufgabenbereich des Sicherheits-Teams.

Natürlich ging die PR-Gruppe ebenfalls direkt nach der Gruppeneinteilung an die Arbeit. Los ging es mit dem Entwurf eines Logos für die Wanderung und dem ausführlichen und genauen Dokumentieren der einzelnen Kurstage, um zum Beispiel diesen Artikel zu schreiben zu können.

Da das P-Seminar Alpencross dieses Jahr unter dem Leitfach Biologie läuft und wir uns somit auch verstärkt mit dem Naturraum der Alpen auseinandersetzten, beschäftigte sich die PR- Gruppe ebenfalls damit, wie wir als Wanderer während unserer Tour etwas Gutes für die Umwelt tun können. Wir entschieden uns dafür, während der gesamten Wanderung Müll zu sammeln, der die Berge verschmutzt, um so die Umwelt (zumindest ein klein wenig) zu schonen. Wie genau wir dieses Vorhaben umsetzen werden, ist noch nicht ganz sicher. Fest steht aber, dass das gesamte Seminar auf der Wanderung mit Müllsammelbehältnissen ausgestattet die Alpen entlang unserer Route vom Müll befreien will.

 

 

 

Alle drei Gruppen begannen außerdem gemeinsam mit der Planung unserer beiden Probewanderungen. Eine soll zum Rotwandhaus führen und die andere ins Altmühltal.

Das Ökosystem der Alpen lernen wir zudem durch Referate der Seminarteilnehmer genauer kennen. Unter anderem gab es Vorträge zur Entstehung der Alpen, dem Tourismus in den Alpen und zur Flora und Fauna.

Auf uns kommt bestimmt noch einiges an Arbeit zu. Doch bisher hat uns allen schon die Planung so viel Spaß gemacht, dass wir es kaum erwarten können in 156 Tagen endlich los zu wandern!

Das P-Seminar Sport

P-Seminar Sport : Alpencross 2019

P-Seminar Sport : Alpencross 2019

Das Ziel der diesjährigen Alpenüberquerung – die drei Zinnen in Italien. Doch um dies zu erreichen, hatten die Sportler und Sportlerinnen noch viel vor sich. Während der Routenplanung merkten die Schüler schnell, dass es schwieriger als erwartet war. Schließlich nach einigen Versuchen einigten sich die Schüler auf eine sechstägige Route von Berchtesgaden bis zu den drei Zinnen. Nach der Zusage der Direktorin, versuchten die Schüler mit Sponsoren Kontakt aufzunehmen, die sie bei der Bewältigung der Alpenüberquerung unterstützen könnten. Dabei erklärten sich folgende Sponsoren, sich bereitzustellen: Sport IN, Decathlon, Raiffeisenbank und ein paar andere. Vor der Hauptwanderung hat das P-Seminar noch einen Kuchenverkauf sowie einen Tapingkurs zu organisieren, und kleine Probewanderung im Altmühltal zu meistern. Nach der langen und mühsamen Vorbereitung hat sich die Sportgruppe auf den Weg gemacht. Am Mittwoch den 17.07.2019 starteten wir unsere Reise vom Hauptbahnhof in Richtung Berchtesgaden. Nach der vierstündigen Zugfahrt sind wir in unserem Hostel angekommen. Am nächsten Morgen nahmen wir den Bus Richtung Königssee. Diesen überquerten wir mit einem Elektroboot. Anschließend machten wir uns auf eine sechsstündige Wanderung bis zum Ingolstädter Haus. Es hat sich als die schwerste Etappe der sechs herausgestellt. Am Tag 3 war die Trauneralm das Ziel. Dabei mussten wir 7 Stunden wandern, 350m hinauf und 1010m bergab gehen. Nach einem stärkenden Frühstück in der gastfreundlichen Trauneralm starten wir unsere fünfstündige Tour zum Glocknerhaus. Das Schwierige an dieser Etappe war, dass wir ein Schneefeld hochlaufen mussten. Am fünften Tag hat die längste Strecke auf uns gewartet. Nach sechs Stunden wandern mit einigen Pausen und etwas Hilfe einer Busfahrt erreichten wir das Hotel Sportland in Unterpeischlach. Tag sechs begann dann wieder mit einer Busfahrt zum Osttiroler Bahnhof. Von hier aus ging es mit dem Zug nach Vierschach, wo schließlich unsere Wanderung für den Tag begann. Die kurze, aber schöne Etappe endete an der Dreischusterhütte, wo wir unsere letzte Übernachtung hatten. Wir beendeten unsere Wanderung mit dem Highlight der Route am siebten Tag. Es ging nämlich für uns von der Dreischusterhütte zu den Drei Zinnen. Um die attraktive Umgebung noch genauer betrachten zu können, wanderten wir am Panoramaweg der Drei Zinnen vorbei, bis wir schließlich bei der Auronzo Hütte ankamen. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Ingolstadt wieder zurück.

 

 Nach der großen Wanderung organisierten wir im September im DAV Kletterzentrum eine Infoveranstaltung, wo wir unsere Reise präsentierten und von unseren Eindrücken und Erlebnissen berichteten. Außerdem möchten wir, das P-Seminar Sport, uns bei allen nochmals bedanken, die uns vor, danach sowie während der Wanderung unterstützt haben.