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Kategorie: Allgemein

Wachsreste- und Stiftesammlung

Wachsreste- und Stiftesammlung

An Weihnachten sammeln sich doch immer eine Menge Kerzen an . Gebt doch eure Wachsreste bei der SMV ab!

Seit Oktober letzten Jahres sammeln wir fleißig, eine erste Ladung von bunten Wachsresten ging bereits an eine Münchner Organisation, bei der Hilfsbedürftige durch Herstellung neuer Kerzen ihren Lebensunterhalt verdienen.

Diese Kerzen haben wir dann am Elternsprechtag im Dezember verkauft- besonders gut kamen die gelb-grünen tannenbaumförmigen Kerzen an!

Der Erlös ging zurück an die Münchner Organisation, ein kleiner Teil auch in die SMV-Kasse, damit weiterhin coole Aktionen der Schule finanziert werden können!

Wir haben schon wieder einiges gesammelt, möchten aber nochmal darauf hinweisen, dass gerne noch weitere Wachsreste abgegeben werden können!

Wir freuen uns, dass uns Frau Krach selbst nach ihrer Pensionierung noch immer so tatkräftig unterstützt und uns die Arbeit erleichtert.

 

Neben den Wachsresten sammeln wir auch noch kaputte und leere Kugelschreiber, Füller und Tintenkiller- einfach im SMV-Zimmer abgeben! Die Stifte werden dann von uns nach Nürnberg in eine Sammelstelle gebracht, in dem die Stifte dann recycelt werden und nicht einfach nur auf dem Müll landen- eine sehr coole Sache, wie wir finden.

Pia Bacher, SMV

Mathe macht Spaß!

Mathe macht Spaß!

Auch in diesem Schuljahr haben sich wieder eifrige Schülerinnen und Schüler mit Mathematikaufgaben der besonderen Art beschäftigt. Für den Landeswettbewerb Mathematik des bayerischen Kultusministeriums, an dem jedes Jahr Schülerinnen und Schüler bis einschließlich der 10. Jahrgangsstufe teilnehmen können, waren bis zu vier kniffelige Aufgaben zu Hause zu bearbeiten. An unserer Schule haben es Tobias Brücklmaier, 10b, und Lingjun Yin, ebenfalls 10b, geschafft, einen 2. Preis zu erhalten. Damit verbunden waren ein Buchpreis sowie die Qualifikation für die 2. Runde des Landeswettbewerbs, für die wir den beiden viel Erfolg wünschen!

Erstmals hat das CSG auch an der jährlich stattfindenden Mathematikolympiade teilgenommen und wir waren von der Resonanz positiv überrascht. Auch bei diesem Wettbewerb sollten zunächst zu Hause herausfordernde Aufgaben gelöst werden. Die besten Teilnehmer durften dann zur 2. Runde antreten, die in Form einer Klausur an unserer Schule abgehalten wurde. Drei Schüler hatten dabei im bayernweiten Vergleich die Nase so weit vorne, dass Sie sich für die Landesrunde qualifiziert haben! David Mücke (6f) und Nam Pham (6b) dürfen daher im März einen Tag an die Universität Augsburg fahren und dort am Landesentscheid sowie an einem interessanten Begleitprogramm teilnehmen. Linus Peczkowski (7a) darf zum dreitägigen Landesentscheid der 7. Klassen in Passau fahren. Auch ihnen drücken wir die Daumen!

 


Frau Jamnitzky überreichte den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern noch vor den Weihnachtsferien ihre Urkunden und Preise und würdigte ihr mathematisches Engagement.

Ihnen allen gratulieren wir ganz herzlich und hoffen, dass sie weiterhin viel Spaß an der Mathematik haben werden!

Im Namen der Fachschaft Mathematik

Carina Freytag und Katharina Rupp

Der 200. Müslitag am CSG!

Der 200. Müslitag am CSG!

Am Mittwoch, 15.01.2020, feierte unsere Schule ein besonderes Jubiläum: den 200. Müslitag!

Im Schuljahr 2006/07 entstand im Rahmen einer Zukunftswerkstatt in der AG „Zukunft und Umwelt“ die Idee, den Schülerinnen und Schülern in regelmäßigen Abständen (damals einmal im Monat, zwischenzeitlich auch 14-tägig) in der Pause Müsli ergänzend zum konventionellen Angebot der Pausenversorgung anzubieten – mit dem Ziel, sie an gesunde Ernährung heranzuführen. Eine Gruppe von Müttern formierte sich unter der Leitung von Frau Leister-Dittert und Frau Cresis-Prochazka und entwickelte ein vielfältiges Müsliangebot, dass so großen Anklang fand, dass es zu einem festen Bestandteil des Schullebens am Scheiner wurde. Über die Jahre veränderte sich die Gruppe immer wieder, nach dem Ausscheiden der Mütter aus der ersten Generation fanden sich glücklicherweise immer wieder Mütter – und manchmal auch Großmütter, die bereit waren, sich für die Schülerinnen und Schüler in diesem außergewöhnlich hohen Maß zu engagieren und ihre Zeit und Energie für den „Müslitag“ einzubringen. Das Ergebnis kann sich sehen (und schmecken) lassen:  Ein vollwertiges Frühstück aus Zutaten überwiegend in Bioqualität und absolut mit Liebe zubereitet!

Nach dem Ausscheiden von Frau Cresis-Prochazka und Frau Leister-Dittert übernahm Frau Wittmann die Organisation und Durchführung dieses langjährigen Projekts bis ins aktuelle Schuljahr hinein. Zum Ende des Jahres wird leider auch sie – nach dem Abitur ihres Sohnes – ausscheiden!

Am200. Müslitag erreichte die zwölf an diesem Tag aktiven Mütter ein wahrer Run – und das, obwohl eine ganze, „ess-starke“ Jahrgangsstufe an diesem Tag auf Exkursion war ;-)!
242 Müslis wurden an diesem Tag mit Genuss verzehrt!!

 

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Mitglieder der aktuellen Müsligruppe für ihr außergewöhnlich hohes und so herzliches Engagement für unsere Schulgemeinschaft!!  Ein ebenso herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch an alle ehemaligen Müsliteammitglieder – herzlichen Dank, dass Sie dieses uns überaus wertvolle Projekt initiiert und über dreizehn Jahre am Laufen gehalten haben!! Wir haben im letzten Schuljahr erlebt, wie schwierig es ist, die Gruppe in einer Größe zu erhalten, die in der Lage ist, dieses ambitionierte Projekt über die Jahre in dieser Qualität und in diesem Umfang stemmen zu können. Umso bemerkenswerter ist diese langjährige Tradition!

Dank neu hinzukommender Freiwilliger ist der Erhalt des Müslitags für letztes und dieses Schuljahr wieder gelungen. Wir hoffen sehr, dass dies auch in Zukunft weiterhin der Fall ist und wir auch den 250. Müslitag in vier bis fünf Jahren mit Freude begehen können!!

UND für alle, die die Chance schon lange nicht mehr genutzt haben:

Es schmeckt vorzüglich!! 🙂

Iris Jamnitzky & Andrea Fischer

Deutsch-Französischer Tag 2020

Deutsch-Französischer Tag 2020

Ziemlich beste Freunde…

Vor 57 Jahren unterzeichneten zwei Politiker, der damalige französische Präsident sowie der deutsche Bundeskanzler den Elysée-Vertrag, der unter anderem die Jugendlichen beider Länder mit dem jeweiligen Nachbarland und seinem kulturellen Reichtum bekannt machen sollte. Also ein ziemlich in die Jahre gekommener Vertrag, ein uraltes Ding …

Und dennoch ist diese Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich bis heute einzigartig. Zur Erinnerung daran organisierte die Fachschaft Französisch des CSG zusammen mit dem P-Seminar Französisch der Q 12 am Mittwoch, 22. Januar im Rahmen des deutsch-französischen Tags eine besondere, verlängerte Pause für alle Schüler/innen des CSG.

Die Klassen 7BC und 7CE trauten sich, in der übervollen Pausenhalle coole französische Lieder und einen Rap vorzutragen.
Begleitet von ihrer Musiklehrerin Barbara Schürch und dem bis dato unbekannten Star-Percussionisten Georg Mühlbauer gab die Klasse 6D den Klassiker “Les Champs-Elysées“ von Joe Dassin zum Besten, der die Begegnung zweier Menschen auf der berühmten Prachtstraße beschreibt. Mit dem Lied von Namika „Je ne parle pas français“ machten die Sängerinnen und Sänger dann richtig Stimmung.

Das P-Seminar Französisch hatte die Pausenhalle mit den französischen Nationalfarben originell dekoriert und einen Verkaufsstand mit zwei französischen Spezialitäten vorbereitet. Dass die von fleißigen Händen vorbereiteten Crêpes innerhalb weniger Minuten verkauft wurden, übertraf die kühnsten Erwartungen.

Alle Schüler/innen hatten die Möglichkeit bei einem Quiz ihre Kenntnisse vom Nachbarland unter Beweis zu stellen. Dazu waren an den Fenstern in allen Stockwerken bunte Blätter mit Fragen befestigt, die Antworten dazu befanden sich darunter. Man sah viele Schüler/innen, aber auch Lehrer/innen, die interessiert vor diesen Fragen stehen blieben und vielleicht das eine oder andere dabei lernen konnten …

Alles in allem war der deutsch-französische Tag auch in diesem Jahr ein abwechslungsreicher Schultag, der auf vielfältige Weise unserem Partnerland Frankreich gewidmet war.


Annette Frommer-Schiml, Ute Schütz

Quali der Scheiner-Debatte

Quali der Scheiner-Debatte

Am Freitag, den 10.01.2020 fanden wieder die alljährigen Qualifikationsrunden der Scheinerdebatte statt. Die zwanzig Teilnehmer der Altersklasse 1 (8. und 9. Klässler) befassten sich mit folgenden Themen: „Soll in der Schule das Fach „Ökologisches Verhalten“ eingeführt werden? „Soll die Teilnahme an den Bundesjugendspielen für Schülerinnen und Schüler freiwillig sein?“

Ins Finale schafften es die vier Neuntklässler Isabell Balassa (9d), Andrea Meier (9d), Robert Rosenbaum (9b) und Anna Schuller (9b).

Obwohl es dieses Jahr nur 9. Klässler das Finale erreichten, bewiesen auch die 8. Klässler, dass sie durchaus mithalten können: zwei Achtklässler verpassten das Finale denkbar knapp.

Auch in der Sekundarstufe 2 wurde fleißig debattiert. Hier lauteten die Themen: „Sollen Schulen, die Abschlussfahrten ins Ausland anbieten, dazu verpflichtet sein, auch immer eine Fahrt nach Ost- oder Mitteleuropa durchzuführen?“ bzw. „Sollen Innenstädte für große Geländewagen gesperrt werden“.

Hier kamen sogar Schüler aus jeder Jahrgangsstufe eine Runde weiter: Oskar Asmuth (10a) und Caroline Friess (10d), Iris Seib (Q11), Ronald Schmidt (Q12).

Wir gratulieren herzlich allen Finalisten und freuen uns auf das Finale am Donnerstag, 16. Januar 2020 in der Fronte.

Natürlich hoffen wir, dass sich auch im nächsten Jahr viele Schülerinnen und Schüler bei der Scheiner-Debatte beteiligen.

 

Dalila Alagic 10d, Ciara Kloos 10b

 

 

Projekt Upcycling zu Teelichtgläschen sehr erfolgreich

Projekt Upcycling zu Teelichtgläschen sehr erfolgreich

Die UNESCO-Projektgruppe hat am Elternsprechtag selbstgestaltete Teelichtgläschen und selbstgemachte Schokocrossies als Dankeschön für eine Spende überreicht.

Die Gläschen wurden über mehrere Wochen gesammelt und mit Serviettentechnik beklebt. Es kam insgesamt ein beachtlicher Betrag von 200.- € zusammen, der ohne Abzüge dem Tierschutzverein Ingolstadt e.V. gespendet wurde. Der Verein finanziert damit den Betrieb des Tierheims, die Versorgung von Fundtieren und Tierschutzprojekte. Vielen Dank für die zahlreichen Spenden!

 

Nicola Armbruster

Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe am CSG

Vorlesewettbewerb der 6. Jahrgangsstufe am CSG

„Lesen ist ein großes Wunder.“

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Am 9. Dezember war es wieder so weit: Die Klassensieger im Vorlesewettbewerb der 6. Klassen trafen sich zum Schulausscheid in der Bibliothek des CSG – wo sonst? Katharina Ederer (6a), Faris Steiner (6b), Vincent Press (6c), Theresa Raidel (6d), Eva Spragalla (6e) und Stella Häußler (6f) stellten sich in der ersten Runde mit einem selbst gewählten Text dem fachkundigen Urteil der Jury aus drei Lehrkräften, einem Vertreter des Elternbeirates sowie der Vorjahressiegerin. Alle Teilnehmer boten eine beeindruckende Leistung. In der Finalrunde, die Theresa Raidl, Vincent Press und Eva Spragalla erreichten, präsentierten die besten Vorleser unserer 6. Jahrgangsstufe Ausschnitte aus dem neusten Band „Die magische Welt der Tiere“. Das Publikum – die jeweils Zweit- und Drittplazierten der Klassenwettbewerbe – staunte ebenso wie die Jury über die Sicherheit in der Lesetechnik und die gekonnte Interpretation der Texte. In der Gesamtschau der Leistungen wurde schließlich Eva Spragalla als Schulsiegerin gekürt – dicht gefolgt von Theresa und Vincent, für die zwei zweite Plätze vergeben wurden. Wir wünschen Eva nun viel Erfolg auf der nächsten Wettbewerbsebene und danken dem Elternbeirat für die Unterstützung des Wettbewerbs durch die Mitarbeit von Herrn Markic in der Jury sowie die Stiftung von Preisen.

Livia Schleßing, im Auftrag der Fachschaft Deutsch

P-Seminar Sport : Alpencross 2019

P-Seminar Sport : Alpencross 2019

Das Ziel der diesjährigen Alpenüberquerung – die drei Zinnen in Italien. Doch um dies zu erreichen, hatten die Sportler und Sportlerinnen noch viel vor sich. Während der Routenplanung merkten die Schüler schnell, dass es schwieriger als erwartet war. Schließlich nach einigen Versuchen einigten sich die Schüler auf eine sechstägige Route von Berchtesgaden bis zu den drei Zinnen. Nach der Zusage der Direktorin, versuchten die Schüler mit Sponsoren Kontakt aufzunehmen, die sie bei der Bewältigung der Alpenüberquerung unterstützen könnten. Dabei erklärten sich folgende Sponsoren, sich bereitzustellen: Sport IN, Decathlon, Raiffeisenbank und ein paar andere. Vor der Hauptwanderung hat das P-Seminar noch einen Kuchenverkauf sowie einen Tapingkurs zu organisieren, und kleine Probewanderung im Altmühltal zu meistern. Nach der langen und mühsamen Vorbereitung hat sich die Sportgruppe auf den Weg gemacht. Am Mittwoch den 17.07.2019 starteten wir unsere Reise vom Hauptbahnhof in Richtung Berchtesgaden. Nach der vierstündigen Zugfahrt sind wir in unserem Hostel angekommen. Am nächsten Morgen nahmen wir den Bus Richtung Königssee. Diesen überquerten wir mit einem Elektroboot. Anschließend machten wir uns auf eine sechsstündige Wanderung bis zum Ingolstädter Haus. Es hat sich als die schwerste Etappe der sechs herausgestellt. Am Tag 3 war die Trauneralm das Ziel. Dabei mussten wir 7 Stunden wandern, 350m hinauf und 1010m bergab gehen. Nach einem stärkenden Frühstück in der gastfreundlichen Trauneralm starten wir unsere fünfstündige Tour zum Glocknerhaus. Das Schwierige an dieser Etappe war, dass wir ein Schneefeld hochlaufen mussten. Am fünften Tag hat die längste Strecke auf uns gewartet. Nach sechs Stunden wandern mit einigen Pausen und etwas Hilfe einer Busfahrt erreichten wir das Hotel Sportland in Unterpeischlach. Tag sechs begann dann wieder mit einer Busfahrt zum Osttiroler Bahnhof. Von hier aus ging es mit dem Zug nach Vierschach, wo schließlich unsere Wanderung für den Tag begann. Die kurze, aber schöne Etappe endete an der Dreischusterhütte, wo wir unsere letzte Übernachtung hatten. Wir beendeten unsere Wanderung mit dem Highlight der Route am siebten Tag. Es ging nämlich für uns von der Dreischusterhütte zu den Drei Zinnen. Um die attraktive Umgebung noch genauer betrachten zu können, wanderten wir am Panoramaweg der Drei Zinnen vorbei, bis wir schließlich bei der Auronzo Hütte ankamen. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Ingolstadt wieder zurück.

 

 Nach der großen Wanderung organisierten wir im September im DAV Kletterzentrum eine Infoveranstaltung, wo wir unsere Reise präsentierten und von unseren Eindrücken und Erlebnissen berichteten. Außerdem möchten wir, das P-Seminar Sport, uns bei allen nochmals bedanken, die uns vor, danach sowie während der Wanderung unterstützt haben.

Ende der 10. Klasse, wenn man sich für eine Studienfahrt entscheidet, bekommt man von allen Seiten Ratschläge (schließlich will man bei der besten Reise dabei sein). Fahr doch nach Budapest, da geht man auch mal weg, auf gar keinen Fall Budapest, die Begleitlehrer laufen so viel, lieber Rom, das hat interessante Geschichte, und erst die Architektur, aber die Hitze, im Juli ist es da so heiß, wie wäre es mit Paris? Ja. Wie wäre es mit Paris? Meine Pros: Weltstadt. Ich kenne die Begleitlehrer, Frau Blank und Herr Koch. Moderates Klima. Mein Contra: Ich kann kein Wort Französisch.

Deswegen sitze ich am Mittag des 07. Julis 2019 (nur noch eine Stunde Zugfahrt bis Paris!) beinahe religiös vor meinem neuen Reiseführer. „Entschuldigung“ zum Beispiel heißt „Pardon“ [pardong], lehrt er. Später, auf dem Bahnsteig angekommen, nutze ich selbigen Reiseführer zusammengerollt als Megaphon, um die Fahrtgemeinschaft um mich herum zusammenzutreiben. Zur Vorbereitung haben wir nämlich Gruppen gebildet, die, je nachdem, einen bestimmten Tag organisieren oder zu einem bestimmten Ziel recherchieren. Die Aufgabe meiner Gruppe ist es, die Fahrtgemeinschaft unter anderem lebendig vom Ostbahnhof zur Herberge zu bringen. „Linie 7, Richtung La Cour… irgendwas.“, rufe ich durch mein Megaphon. „Ausstieg Riquet. Das liegt gleich hinter Stalingrad.“ So heißt die Station.

Das „St. Christophers Inn“ ist ein weiß verkleidetes Hochhaus am Eck, direkt an einem Kanal und mit einer Bar im Erdgeschoss; das Zimmer, das sich alle elf Mädchen im ersten Stock teilen, minimalistisch. Man kann die Backpacker förmlich riechen. Nach einiger Zeit zum Auspacken und Einleben treffen wir uns vor dem Hostel und Frau Blank sagt die Worte, vor dem sich jeder Faulpelz fürchtet: „Wir laufen.“ Es ist ein Weg von fast einer Stunde, der Verkehr chaotisch und jedes Mal, wenn ich mit jemandem zusammenstoße, kann ich meine neue Vokabel anwenden. „Pardong.“, murmle ich immer wieder. Ich finde, ich mache das ganz gut.

An der Pont Neuf werden wir dann laufengelassen, um uns etwas Essbares zu kaufen oder auch nicht (Restaurants in Paris sind teuer) und gegen Sonnenuntergang zur Seinefahrt wiederzutreffen. Beim Warten auf das nächste Boot ist es seltsam, Lehrer in Urlaubsstimmung (und -kleidung) zu sehen; es enthüllt ganz neue Seiten an ihnen. „Ist das etwa ein Tattoo?“, frage ich eine Freundin und deute mit dem Kinn auf Herrn Koch, der etwas entfernt von uns sitzt. „Tatsache.“, sagt sie. Da bewegt sich sein Kopf in unsere Richtung, aber man kann nicht genau sagen, ob er uns gehört hat oder nicht, denn seine Augen sind hinter einer Sonnenbrille verborgen, die vermutlich das letzte Mal von einem Herzensbrecher-Surfer-Badboy aus einem amerikanischen Teeniefilm der 2000er getragen wurde. Oder einem CIA-Agenten. Da kenne ich mich nicht aus.

Die nächtliche Seinefahrt ist… herrlich. Dunkel. Windig. Romantisch. Man könnte eine ganze Menge Adjektive dafür finden, genauso für die Studienfahrt allgemein. Die Opéra Garnier ruiniert jeden Opernbesuch der Zukunft für mich (wie soll man so was Hübsches wiederfinden?), dafür nimmt der Stadtverkehr dem Besuch des Triumphbogens alle Würde. Wir genießen die Aussicht auf den Stufen der Basilika Sacré-Cœur, singen „Champs Elysées“ an der Champs Elysées (mit „wir“ meine ich den armen Teufel, der die Wette verloren hat) und im Louvre versuchen eine Freundin und ich, Bilder aus möglichst vielen verschiedenen Schulbüchern zu finden. Mit der Mona Lisa geben wir uns gar nicht erst ab, sie hängt winzig klein hinter Glas und Absperrbändern, umringt von der dicht gedrängtesten Menschenmasse, die ich je gesehen habe. Zwei Abende verbringen wir mit einem Picknick am Kanal.

Und am letzten Abend klettern wir auf den Eiffelturm. Es ist wirklich eine Kletterei, auf steilen Treppen zwischen den Stahlstreben hindurch, unter uns ganz viel Luft, bis zur zweiten Plattform hoch. Sie ist voller Touristen – natürlich – und ich hoffe heimlich, dass ich einen Heiratsantrag oder so mitbekomme. Es ist schließlich der perfekte Platz. Stattdessen bin ich so mit der Aussicht (und dem Fußballspiel, das ein paar Straßen weit weg ausgetragen wird) beschäftigt, dass ich einen Antrag nicht mal bemerkt hätte, fände er direkt hinter mir statt. Die Rückfahrt ist still und zieht sich in die Länge, nach beinahe einer Woche immer unter Leuten bin ich Unterhaltungen überdrüssig geworden. Aber als mich meine Eltern vom Bahnhof abholen, kann ich ihnen mit vollem Selbstvertrauen sagen, dass ich von allen drei Möglichkeiten auf der besten Studienfahrt war.

Theresia Händeler, Q12

Starke.Scheiner.

Starke.Scheiner.

Die 35 stärksten Scheiner-Schüler des Schuljahres 2018/19

Das Christoph-Scheiner-Gymnasium ehrte am letzten Schultag des Schuljahres 2018/19 seine Besten. Die 26 Leistungsstärksten der Jahrgangsstufen 5 – 11 sowie neun weitere Schülerinnen und Schüler, die sich in herausragender Art und Weise im Schulleben engagiert haben, erhielten von Frau Jamnitzky (Schulleiterin), Frau Schaudig (Vorstandsmitglied des Freundeskreises) und Frau Kurth (Elternbeiratsvorsitzende) als Anerkennung ihrer Leistung eine Urkunde und eine Trinkflasche mit dem „Starke.Scheiner.“-Logo überreicht.