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Kategorie: Allgemein

P-Seminar Sport : Alpencross 2019

P-Seminar Sport : Alpencross 2019

Das Ziel der diesjährigen Alpenüberquerung – die drei Zinnen in Italien. Doch um dies zu erreichen, hatten die Sportler und Sportlerinnen noch viel vor sich. Während der Routenplanung merkten die Schüler schnell, dass es schwieriger als erwartet war. Schließlich nach einigen Versuchen einigten sich die Schüler auf eine sechstägige Route von Berchtesgaden bis zu den drei Zinnen. Nach der Zusage der Direktorin, versuchten die Schüler mit Sponsoren Kontakt aufzunehmen, die sie bei der Bewältigung der Alpenüberquerung unterstützen könnten. Dabei erklärten sich folgende Sponsoren, sich bereitzustellen: Sport IN, Decathlon, Raiffeisenbank und ein paar andere. Vor der Hauptwanderung hat das P-Seminar noch einen Kuchenverkauf sowie einen Tapingkurs zu organisieren, und kleine Probewanderung im Altmühltal zu meistern. Nach der langen und mühsamen Vorbereitung hat sich die Sportgruppe auf den Weg gemacht. Am Mittwoch den 17.07.2019 starteten wir unsere Reise vom Hauptbahnhof in Richtung Berchtesgaden. Nach der vierstündigen Zugfahrt sind wir in unserem Hostel angekommen. Am nächsten Morgen nahmen wir den Bus Richtung Königssee. Diesen überquerten wir mit einem Elektroboot. Anschließend machten wir uns auf eine sechsstündige Wanderung bis zum Ingolstädter Haus. Es hat sich als die schwerste Etappe der sechs herausgestellt. Am Tag 3 war die Trauneralm das Ziel. Dabei mussten wir 7 Stunden wandern, 350m hinauf und 1010m bergab gehen. Nach einem stärkenden Frühstück in der gastfreundlichen Trauneralm starten wir unsere fünfstündige Tour zum Glocknerhaus. Das Schwierige an dieser Etappe war, dass wir ein Schneefeld hochlaufen mussten. Am fünften Tag hat die längste Strecke auf uns gewartet. Nach sechs Stunden wandern mit einigen Pausen und etwas Hilfe einer Busfahrt erreichten wir das Hotel Sportland in Unterpeischlach. Tag sechs begann dann wieder mit einer Busfahrt zum Osttiroler Bahnhof. Von hier aus ging es mit dem Zug nach Vierschach, wo schließlich unsere Wanderung für den Tag begann. Die kurze, aber schöne Etappe endete an der Dreischusterhütte, wo wir unsere letzte Übernachtung hatten. Wir beendeten unsere Wanderung mit dem Highlight der Route am siebten Tag. Es ging nämlich für uns von der Dreischusterhütte zu den Drei Zinnen. Um die attraktive Umgebung noch genauer betrachten zu können, wanderten wir am Panoramaweg der Drei Zinnen vorbei, bis wir schließlich bei der Auronzo Hütte ankamen. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Ingolstadt wieder zurück.

 

 Nach der großen Wanderung organisierten wir im September im DAV Kletterzentrum eine Infoveranstaltung, wo wir unsere Reise präsentierten und von unseren Eindrücken und Erlebnissen berichteten. Außerdem möchten wir, das P-Seminar Sport, uns bei allen nochmals bedanken, die uns vor, danach sowie während der Wanderung unterstützt haben.

Ende der 10. Klasse, wenn man sich für eine Studienfahrt entscheidet, bekommt man von allen Seiten Ratschläge (schließlich will man bei der besten Reise dabei sein). Fahr doch nach Budapest, da geht man auch mal weg, auf gar keinen Fall Budapest, die Begleitlehrer laufen so viel, lieber Rom, das hat interessante Geschichte, und erst die Architektur, aber die Hitze, im Juli ist es da so heiß, wie wäre es mit Paris? Ja. Wie wäre es mit Paris? Meine Pros: Weltstadt. Ich kenne die Begleitlehrer, Frau Blank und Herr Koch. Moderates Klima. Mein Contra: Ich kann kein Wort Französisch.

Deswegen sitze ich am Mittag des 07. Julis 2019 (nur noch eine Stunde Zugfahrt bis Paris!) beinahe religiös vor meinem neuen Reiseführer. „Entschuldigung“ zum Beispiel heißt „Pardon“ [pardong], lehrt er. Später, auf dem Bahnsteig angekommen, nutze ich selbigen Reiseführer zusammengerollt als Megaphon, um die Fahrtgemeinschaft um mich herum zusammenzutreiben. Zur Vorbereitung haben wir nämlich Gruppen gebildet, die, je nachdem, einen bestimmten Tag organisieren oder zu einem bestimmten Ziel recherchieren. Die Aufgabe meiner Gruppe ist es, die Fahrtgemeinschaft unter anderem lebendig vom Ostbahnhof zur Herberge zu bringen. „Linie 7, Richtung La Cour… irgendwas.“, rufe ich durch mein Megaphon. „Ausstieg Riquet. Das liegt gleich hinter Stalingrad.“ So heißt die Station.

Das „St. Christophers Inn“ ist ein weiß verkleidetes Hochhaus am Eck, direkt an einem Kanal und mit einer Bar im Erdgeschoss; das Zimmer, das sich alle elf Mädchen im ersten Stock teilen, minimalistisch. Man kann die Backpacker förmlich riechen. Nach einiger Zeit zum Auspacken und Einleben treffen wir uns vor dem Hostel und Frau Blank sagt die Worte, vor dem sich jeder Faulpelz fürchtet: „Wir laufen.“ Es ist ein Weg von fast einer Stunde, der Verkehr chaotisch und jedes Mal, wenn ich mit jemandem zusammenstoße, kann ich meine neue Vokabel anwenden. „Pardong.“, murmle ich immer wieder. Ich finde, ich mache das ganz gut.

An der Pont Neuf werden wir dann laufengelassen, um uns etwas Essbares zu kaufen oder auch nicht (Restaurants in Paris sind teuer) und gegen Sonnenuntergang zur Seinefahrt wiederzutreffen. Beim Warten auf das nächste Boot ist es seltsam, Lehrer in Urlaubsstimmung (und -kleidung) zu sehen; es enthüllt ganz neue Seiten an ihnen. „Ist das etwa ein Tattoo?“, frage ich eine Freundin und deute mit dem Kinn auf Herrn Koch, der etwas entfernt von uns sitzt. „Tatsache.“, sagt sie. Da bewegt sich sein Kopf in unsere Richtung, aber man kann nicht genau sagen, ob er uns gehört hat oder nicht, denn seine Augen sind hinter einer Sonnenbrille verborgen, die vermutlich das letzte Mal von einem Herzensbrecher-Surfer-Badboy aus einem amerikanischen Teeniefilm der 2000er getragen wurde. Oder einem CIA-Agenten. Da kenne ich mich nicht aus.

Die nächtliche Seinefahrt ist… herrlich. Dunkel. Windig. Romantisch. Man könnte eine ganze Menge Adjektive dafür finden, genauso für die Studienfahrt allgemein. Die Opéra Garnier ruiniert jeden Opernbesuch der Zukunft für mich (wie soll man so was Hübsches wiederfinden?), dafür nimmt der Stadtverkehr dem Besuch des Triumphbogens alle Würde. Wir genießen die Aussicht auf den Stufen der Basilika Sacré-Cœur, singen „Champs Elysées“ an der Champs Elysées (mit „wir“ meine ich den armen Teufel, der die Wette verloren hat) und im Louvre versuchen eine Freundin und ich, Bilder aus möglichst vielen verschiedenen Schulbüchern zu finden. Mit der Mona Lisa geben wir uns gar nicht erst ab, sie hängt winzig klein hinter Glas und Absperrbändern, umringt von der dicht gedrängtesten Menschenmasse, die ich je gesehen habe. Zwei Abende verbringen wir mit einem Picknick am Kanal.

Und am letzten Abend klettern wir auf den Eiffelturm. Es ist wirklich eine Kletterei, auf steilen Treppen zwischen den Stahlstreben hindurch, unter uns ganz viel Luft, bis zur zweiten Plattform hoch. Sie ist voller Touristen – natürlich – und ich hoffe heimlich, dass ich einen Heiratsantrag oder so mitbekomme. Es ist schließlich der perfekte Platz. Stattdessen bin ich so mit der Aussicht (und dem Fußballspiel, das ein paar Straßen weit weg ausgetragen wird) beschäftigt, dass ich einen Antrag nicht mal bemerkt hätte, fände er direkt hinter mir statt. Die Rückfahrt ist still und zieht sich in die Länge, nach beinahe einer Woche immer unter Leuten bin ich Unterhaltungen überdrüssig geworden. Aber als mich meine Eltern vom Bahnhof abholen, kann ich ihnen mit vollem Selbstvertrauen sagen, dass ich von allen drei Möglichkeiten auf der besten Studienfahrt war.

Theresia Händeler, Q12

Starke.Scheiner.

Starke.Scheiner.

Die 35 stärksten Scheiner-Schüler des Schuljahres 2018/19

Das Christoph-Scheiner-Gymnasium ehrte am letzten Schultag des Schuljahres 2018/19 seine Besten. Die 26 Leistungsstärksten der Jahrgangsstufen 5 – 11 sowie neun weitere Schülerinnen und Schüler, die sich in herausragender Art und Weise im Schulleben engagiert haben, erhielten von Frau Jamnitzky (Schulleiterin), Frau Schaudig (Vorstandsmitglied des Freundeskreises) und Frau Kurth (Elternbeiratsvorsitzende) als Anerkennung ihrer Leistung eine Urkunde und eine Trinkflasche mit dem „Starke.Scheiner.“-Logo überreicht.

XL-Treffen 2019 – Scheiner setzt auf Tradition

XL-Treffen 2019 – Scheiner setzt auf Tradition

Das Scheiner-Gymnasium hält es mit der Tradition – und es hält den Zusammenhalt unter den Jahrgängen der ehemaligen Schülerinnen und Schüler hoch. 2008, anlässlich „150 Jahre CSG“, startete der Freundes- und Förderkreis der Schule im XXL-Format und lud alle Ehemaligen der Schulgeschichte ein. 1.200 Ehemalige aus 70 Jahrgängen zählte damals der DONAUKURIER und dazu 800 Begleitpersonen. Drei Jahre später, 2011, wurden dann „die 1er“ im überschaubareren XL-Format eingeladen, immerhin auch sechs Jahrgänge, ergänzt um die „Silbernen“ (25 Jahre Abitur 1986).

Und diese Tradition hat gehalten: Heuer lud der Freundeskreis e.V. gemeinsam mit der Schulleitung zum neunten Mal seine „runden“ Abiturjahrgänge zum Jubiläumstreffen ein. Respektable 212 Jubilare aus nun acht Jahrgängen wurden von Schulleiterin Iris Jamnitzky und Freundeskreisvorsitzenden Martin Friedrich begrüßt. Mit Scheiner-Urgestein Dr. Theodor Straub war in diesem Jahr sogar der Jahrgang 1949 vertreten. 14 ehemalige Lehrkräfte, unter ihnen auch der langjährige Schulleiter Rainer Rupp, sowie der besonders herzlich begrüßte ehemalige Hausverwalter Winni Werthner feierten mit „ihren“ Ehemaligen.

Auftritte der Scheiner-Big Band, Erinnerungsfotos, Hausführungen und naturwissenschaftliche Kabinettstückchen in Chemie (Schüler mit Herrn Melzer) und Biologie (Herr Brosinger) gaben den Ehemaligen einen Einblick in das Leben an ihrer „alten Schule“. Der stark vertretene Abiturjahrgang 1959, darin mit Prof. Dr. Wilhelm Simson ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Dax-Konzerns E.ON, durfte mit einem Eintrag in das neu geschaffene Goldene Buch ein weiteres Kapitel der Schule eröffnen. Der CSG-Förderverein hatte das Buch der Schule aus diesem Anlass gestiftet.

Krainhöfner
CSG-Freundeskreis

Weitere Info und Fotos unter
https://www.csg-in.de/xl-treffen-2019-gesamtbild

Im Bild (2. v.l.) der ehemalige Schulleiter Rainer Rupp (1984-2004), Schulleiterin Iris Jamnitzky (5. v.l.), daneben Martin Friedrich als (seit 2018) Vorsitzender des CSG-Freundeskreises und davor Dr. Wilhelm Simson beim Eintrag in das Goldene Buch des Scheiner.
Das Interview mit Eva Bulling-Schröter

Das Interview mit Eva Bulling-Schröter

Am Mittwoch, den 15.05.2019 um 14:00 Uhr, war die Klasse 5b im Wahlkreisbüro bei der Politikerin Eva Bulling-Schröter von der Partei „die Linke“. Sie ist die Chefin der Partei in Bayern.  Sie hat sich auf das Thema „Klimawandel“ spezialisiert, da sie 20 Jahre lang im Bundestag für die Themen Umwelt- und Klimaschutz zuständig war. Wir haben Ihr Fragen gestellt, die sie ohne Probleme beantworten konnte. Zum Beispiel: Auf welche Schule sind Sie gegangen? Warum sind Sie zu der Partei „die Linke“ gegangen? Sie ging auf das Katharinen-Gymnasium. Die ausführlichen Antworten und Erklärungen haben uns inspiriert. Uns hat es gefallen, dass wir eine echte Politikerin vor unseren Augen befragen durften. Sie hat uns auch Fragen gestellt. Der Besuch bei ihr hat insgesamt 1h 30min gedauert.

Bericht von: Mouaz, Mark und Elmina, 5b

Am Mittwoch, den 15.05.2019 um 13:45 Uhr, besuchte die Klasse 5b die Politikerin Eva Bulling-Schröter. Sie ist eine Politikerin der Partei „die Linke“ und ist spezialisiert auf Klimaschutz. Die 5b besuchte die Politikerin im Wahlkreisbüro der Partei. Die Klasse hatte in der Schule schon Fragen für das Interview mit der Politikerin vorbereitet. Bei ihr haben wir unsere Fragen gestellt und sie hat uns unsere zahlreichen Fragen beantwortet. Wir haben sie über ihre Kindheit befragt und auch über ihr Leben als Politikerin. Sie hat uns erzählt, dass sie Krieg und Umweltverschmutzung vermeiden will. Sie hat in der Vergangenheit gegen den Klimawandel gekämpft und macht dies auch immer noch. Wir haben gelernt, wie wir den Klimawandel  verhindern können. Es war ein schöner Ausflug.

Leila, Philipp, Dlschin, 5b

Wir waren am 15.05.2019 ab 14:00 Uhr bei der Politikerin Eva Bulling-Schröter. Wir besuchten sie in ihrem Wahlkreisbüro in der. Wir haben ihr Fragen gestellt.

Frau Bulling-Schröter ist eine Politikerin, die in Ingolstadt geboren wurde. Sie setzt sich für den Klimaschutz und für eine Verbesserung der Gesetze ein. Uns hat gefallen, dass sie uns viel über ihr Leben erzählt hat. Wir haben über sie sehr viel gehört. Wir haben sie gefragt, für welche Partei sie ist und sie hat gesagt, sie ist von der Partei die Linke sehr überzeugt. Sie ist sehr nett und sie hat alle unsere Fragen beantwortet.

Ihre Meinung zur AfD war, dass es keine gute Partei sei. Hygiene ist wichtig für sie.

5b

Am 15.05.2019 war die Klasse 5B im Büro von Frau Bulling – Schröter.  Wir sollten ihr verschiedene Fragen zu ihrem Leben und zu der politischen Lage stellen. Wir hatten reichlich Fragen und alle wurden von ihr genau beantwortet, z. B. „Was würden Sie tun, um den Klimawandel zu stoppen?“ – Ich würde verändern wollen, dass man mehr mit Bus und Fahrrad fährt. Unserer Meinung nach macht die Linke sinnvolle und hilfsbereite Aktionen und Projekte. Außerdem hat sie uns erklärt, wie sie in die Politik eingestiegen ist. Zudem hat sie uns erzählt, dass die Linke die einzige Partei ist, die etwas gegen Krieg machen will. Als wir dann zum Ende gekommen sind, lobte uns Frau Eva Bulling – Schröter für unsere Aufmerksamkeit und die vielen Fragen, weshalb wir uns tolle Sticker als Andenken mitnehmen durften.

Von Iwais und Faris, 5b

Skifoan is des leiwandste…

Skifoan is des leiwandste…

Jedes Jahr aufs Neue starten im Herbst die Planungen für den Schulskikurs. Irgendwie freuen sich ja alle Schüler auf die schulfreie Woche, fast alle auf das Wegfahren an sich, zumindest die Skifahrer unter den 7.-Klässlern auf eben das Skifahren und so mancher auf die unbekannte Herausforderung. Dennoch bleiben einige bis zuletzt durchaus skeptisch hinsichtlich der Überlegung, ob diese Sportart (und dann auch noch für eine ganze Woche!) für sie wirklich das richtige ist…?

Glücklicherweise können aber alle Bedenken meist schon nach dem ersten Tag durch den Zauber der Wintersportwoche zerstreut werden!

Dieses Jahr waren die Klassen 7b, c, d und e vom 10. bis 15. Februar 2019 in einem der schönsten und größten Skigebiete Österreichs: in Saalbach-Hinterglemm. Und das in einer tollen Unterkunft, bei traumhaften Schneebedingungen und zwei Tagen herrlichem Sonnenschein – was will man mehr? So konnten auch nicht nur die bereits erfahrenen Skifahrer sondern auch alle Anfänger unter unseren 93 Schülerinnen und Schülern am Freitag ihren Eltern freudestrahlend erzählen, welch grandioses Erlebnis es ist, auf rund 2.500 Metern Höhe in der frischen Luft durch den Schnee zu gleiten!

Die Abende waren geprägt von Spaß und guter Laune – sei es beim gemeinsamen Spieleabend, dem legendären 100-Punkte-Spiel oder in der Disco, bei der DJ „Agricola“ wieder einmal einen grandiosen und exklusiven Starauftritt lieferte! Bei der traditionellen „Zimmer-Rallye“ legten sich alle sehr ins Zeug und es konnte nach vier Kontrollabenden auch ein ansprechendes Durchschnitts-Notenergebnis von 3,8 erzielt werden!

Die allgemeinen Bildungsziele des bayerischen Gymnasiallehrplans können wohl mit kaum einer Schulveranstaltung so kompakt und schülerintrinsisch vermittelt werden, wie mit der Schulskikurswoche, von der jedes Jahr auch die Abiturjahrgänge bei ihrer Verabschiedung noch als prägendstes Erlebnis ihrer Schülerlaufbahn sprechen:

Bildung einer jahrgangsübergreifenden Gemeinschaft; gegenseitiger Respekt und Unterstützung der „Neuen“ oder derjenigen, die sich noch nicht so sicher fühlen; eigene Motivation, täglich an seine körperlichen Grenzen zu gehen; ein besonderes Erlebnis der (freiwilligen!) sportlichen Betätigung in und mit der Natur; ein grandioses Erfolgserlebnis bezüglich der eigenen Fortschritte (vor allem bei den Anfängern, die alle spätestens am letzten Tag die Grundlagen des Skifahrens beherrscht haben); fachunabhängiges Lernen am außerschulischen Lernort; und vieles mehr!

Bilder sagen dennoch mehr als tausend Worte – deshalb: „Film ab“!

Ute Badum
(im Namen des Saalbach-Teams)

Time for tacos in class 7d

Time for tacos in class 7d

What makes a perfect taco? In fact, you only need a few ingredients: taco shells, avocados, minced beef or pork, salad and vegetables of your choice. Before you can start preparing the taco of your dreams, you need to make guacamole, a special avocado sauce and roast the mince. Besides salt, pepper and spices you can also add some onion and garlic – yummy! Then fill your taco shell with some salad, guacamole, roasted mince, sweetcorn, beans, tomato and cucumber pieces…and enjoy!

Judith Lichtblau

Valentinstag 2019

Valentinstag 2019

Liebesgrüße allerlei

Auch am Scheiner schaute Amor vorbei

 

Mit Schokoherzen und mit Rosen

Durftet ihr eure Freunde liebkosen

 

Ein voller Erfolg war die Valentinsaktion

Wir freuen uns aufs nächste Jahr schon!

 

Viel Mühe gaben sich meine Boten und verteilten fleißig alle Bestellungen und selbst geschriebenen Briefchen am 14. Februar an eure Liebsten, die sich riesig freuten. Alles Liebe und nachträglich noch einen schönen Valentinstag,

wünscht euch eurer Scheiner-Amor!

 

Eure SMV

Fabienne Weigl Q12

Eure SMV

(Fabienne Weigl, Q12)

Leseempfehlung für die Ferien: Maja Lunde: „Die Geschichte des Wassers“

Leseempfehlung für die Ferien: Maja Lunde: „Die Geschichte des Wassers“

„,Es ist nur Wasser‘, brüllte meine Mutter. ,Aber es kann zu Strom werden, und zu Arbeitsplätzen. Es kann dem Dorf zu neuem Leben verhelfen.‘“

Nur Wasser. Es stimmt schon, für uns ist Wasser selbstverständlich, hat keinen Wert. Man braucht nur den Wasserhahn aufzudrehen und es sprudelt einem entgegen, in bester Qualität, für ein paar Cent pro Liter. Dabei ist Wasser unendlich wertvoll. Denn Wasser ist Leben.

Das ruft einem Maja Lundes Roman „Die Geschichte des Wassers“ unmittelbar ins Gedächtnis. Sie erzählt darin die Geschichte von Signe, die als Umweltaktivistin unter anderem für den Erhalt des Lebensraums Wasser kämpft. 2017 ist sie mit ihrem Boot unterwegs zu ihrem Ex-Freund Magnus. An Bord: mehrere Kisten Gletschereis und jede Menge Vorwürfe, ist doch ausgerechnet er dafür verantwortlich, dass dieses Eis abgebaut wurde, um als Eiswürfel in den Cocktails der Reichen zu landen – während auf der ganzen Welt die Gletscher schmelzen.

2041 bekommt David die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren: Sein Haus ist abgebrannt, jetzt sitzt er mit seiner Tochter Lou in einem Flüchtlingslager fest – den Rest der Familie haben sie auf der Flucht verloren. Es ist drückend heiß, es mangelt an allem: an Schlafplätzen, an Nahrung, vor allem aber an Wasser.

Die Situation im Lager verschlechtert sich zusehends. Vorräte werden nicht mehr aufgefrischt, Aufseher verschwinden – wenn David und Lou nicht verdursten wollen, müssen sie hier weg. Aber nur hier besteht die Hoffnung, dass die Familie wieder vereint wird.

Wie in „Die Geschichte der Bienen“, dem ersten Band des von der Autorin geplanten Klimaquartetts, sind die einzelnen Geschichten auch hier miteinander verknüpft. Auf einem Spaziergang stoßen David und Lou auf Signes Boot, das nun auf dem Trockenen steht – Wasser, in dem es schwimmen könnte, gibt es nicht. Dennoch zieht es die beiden immer wieder zum Boot zurück. Ihre endlosen Spiele, bei denen sie in ihrer Fantasie in See stechen, werden zum Lichtblick ihrer Tage. Hier können sie alles andere vergessen: Den Hunger, den Durst, die Ungewissheit – es gibt nur das Boot und seine Crew, umgeben von Unmengen an Wasser.

Eindrucksvoll schildert Maja Lunde zwei beängstigend realistische Schicksale: Den Handel mit Gletschereis gibt es wirklich, so unfassbar es scheint. Und bereits heute ist der Klimawandel eine der wichtigsten Fluchtursachen. Das bringt einen schon zum Nachdenken, macht Maja Lunde mit ihrem Buch doch einmal mehr bewusst, dass wir einfach zu sorglos leben – jedoch ohne erhobenen Zeigefinger. Wie und ob man sein Verhältnis zu Wasser ändert, bleibt jedem selbst überlassen. Keiner braucht so zu leben wie Signe – Maja Lunde ist selbst der Meinung, die Aktivistin sei zu extrem und kompromisslos. Sie hat Respekt vor ihrem Engagement, aber sie mag die Figur laut eigener Aussage nicht.

Der Roman richtet sich also nicht nur an diejenigen, die sich für Umwelt- und Klimaschutz interessieren, sondern an alle, die gerne ein gutes Buch lesen – ohne dabei belehrt zu werden.

 

Nora Stoll, Q12, aus dem Wahlkurs Schulbibliothek

(2018, 480 Seiten, ISBN: 978-3442757749, erschienen im btb Verlag, gebundene Ausgabe 20€, Taschenbuch ab Juni 2019)

Eduard Uspenskij: Über unserer Wohnung

Eduard Uspenskij: Über unserer Wohnung

Gedicht für Kinder, übertragen ins Deutsche von der Klasse 10c Russisch im Schuljahr 2018/19

Über unserer Wohnung lebt ein Hund.

Er bellt und bringt uns um die Nachtruhe.

Um den Schlaf bringt er uns.

 

Und über dem Hund lebt eine Katze.

Sie miaut und bringt den Hund um die Nachtruhe.

Um den Schlaf bringt sie den Hund.

 

Und über der Katze lebt eine Maus.

Sie seufzt und bringt die Katze um die Nachtruhe.

Um den Schlaf bringt sie die Katze.

 

Nachts klopft der Regen auf das Dach.

Deshalb kann die Maus nicht schlafen.

Die ganze Nacht schläft die Maus nicht.

 

Am Himmel ziehn traurig die Wolken.

Die Wolken schluchzen, es fließen Tränen.

Die Tränen fließen als Regen.

 

Die Wolken hat Klein-Donner gekränkt,

als er mit der Faust die Wolken geklopft hat.

Mit der Faust geklopft – ba-bum!

 

Der 1937 geborene und  in der russischsprachigen Welt enorm bekannte und beliebte Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor Eduard Uspenskij ist 2018 verstorben. Sein 1966 geschaffenes Kinderbuch „Krokodil Gena und seine Freunde“, das in mehreren Zeichentrickserien mit dem Titel „Tscheburaschka“ vorliegt, macht ihn unsterblich. Viele Kindergenerationen kennen Tscheburaschka und andere Figuren darin als Spielzeuge, daneben als Maskottchen für sportliche Großwettbewerbe. Die Texte der Lieder aus den Filmen sind Volksgut geworden. Das Liedchen von Krokodil Gena wird bei Gratulationen zum Geburtstag bestimmt häufiger geschmettert als die russische Version von „Happy birthday to you“.

Deshalb wurde der Vorschlag gemacht, einen Internationalen Eduard-Uspenskij-Literaturpreis zu stiften.

Gabriele Mages