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Kategorie: MINT

Techniktage 2019

Techniktage 2019

Techniktage 2019

Über den Tellerrand hinausblicken, selbständig experimentieren, Interesse und Freude an MINT-Themen wecken – so könnte man die wesentlichen Ziele der beiden Techniktage der 8. Jahrgangsstufe formulieren. Das Gelingen der Techniktage war auch heuer wieder dem Engagement verschiedener externer Partner, aber auch einiger Lehrer des CSG zu verdanken. So konnten die Schülerinnen und Schüler aus einer breiten Palette von MINT- Projekten auswählen:

Physikalische Experimente (PhotonLab, TU München und LMU München), Mathematik zum Anfassen (ix-Quadrat-Ausstellung, TUM), Bionik (Bionicum, Tiergarten Nürnberg), Nanotechnologie (LMU München), Leichtbau (TH Ingolstadt), Robotics (THI und TUMlab des Dt. Museums), Elektronik (THI), Siebdruck-Technik (Frau Dirsch), Schmieden (Herr Brosinger), Programmieren (Herr Kellerer, Herr Pabst).

Physik und Mathematik (1)

Am Montag, den 18. Februar, besuchten eine Gruppe von 8.-Klässlern im Zuge der Techniktage die Technische Universität München um dort etwas über die Gebiete Physik, speziell Laser, und Mathematik zu lernen.

Nachdem die Wirkungsweise von Lasern erklärt wurde, sahen wir uns eine große Konstruktion aus mehreren Lasern an und durften dann sogar mit solchen, aber schwächeren Exemplaren experimentieren. Beispiele dafür sind das Messen der eigenen Haardicke oder das Bestimmen des Zuckergehaltes in Cola. Es wurden zwar viele interessante Versuche ermöglicht, ich hätte mir aber eine noch ausführlichere Erklärung gewünscht. In der anschließenden Mittagspause hatten wir die Möglichkeit, die parabelförmige Rutsche im dritten Stockwerk zu benutzen – für viele Schüler ein Highlight. Im Mathematikgebäude besichtigten wir eine Mathematikausstellung mit dem Fokus auf Geometrie, jedoch wurden auch andere Bereiche vertreten. Uns wurden zuerst grundlegende Begriffe aus Geometrie und Symmetrie erklärt, wie der platonische und archimedische Körper, dann wurden uns fast schon antike Rechengeräte vorgestellt.

Zusammengefasst kann ich sagen, der Besuch hat sich insgesamt gelohnt und ich konnte in einigen Aspekten neues lernen.

Paul Blumenauer, 8c

Physik und Mathematik (2)

Am 19.02.2019 sind wir nach Garching an die TUM gefahren. Es war der 2. Tag im Rahmen der Techniktage für die 8. Klassen und unser Thema war Mathe/Physik. Nachdem uns in einem zwanzigminütigen Vortrag einige Grundlagen der Laserphysik erklärt wurden, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. In unserer Gruppe beschäftigten wir uns am Vormittag weiter mit der Laserphysik und durften schließlich einige Versuche machen. Nach einer längeren Pause in der TUM, während der wir die beiden Parabelrutschen testeten, tauschten die Gruppen. Im ix-Quadrat, einer Matheausstellung, haben wir uns mit Geometrie und verschiedenen Rechenmaschinen beschäftigt, wobei wir viel selbst ausprobieren durften. Insgesamt hat es viel Spaß gemacht und war auch interessant für Personen, die sich sonst nicht viel für die Naturwissenschaften interessieren.

Maja Boldt, 8b

Bionik

Bionik – Biologie angewandt in der Technik. Darum ging es am Techniktag im Bionicum im Tiergarten Nürnberg. Dort war es erst einmal die Aufgabe, den Fragebogen mit Hilfe der sehr interessanten und aufschlussreichen Ausstellung zu beantworten. Dabei konnte man darüber staunen, in welchen Bereichen sich die Technik die Natur als Vorbild genommen hat z.B. den Klettverschluss hat man sich (wie überraschend :-)) von der Klette abgeschaut. Ein besonderes Highlight war, den Roboter „Nao“ tanzen zu sehen. Zuvor gab es bereits ein kleines „Memory“ bei dem man das jeweilige „Patenkind“ aus der Natur passend zu einigen Gegenständen aus dem Alltag finden sollte. Gleich darauf ging es weiter zu einem Rundgang durch den Tiergarten, um einige Tiere wie die Delfine anzusehen, weitere Informationen dazu zu erhalten und die bionische Verbindung zu besprechen. Zum Schluss war noch Teamarbeit gefragt, denn wir sollten in kleinen Gruppen beispielsweise ein Art „Brücke“ bauen (halten sollte sie im Idealfall auch noch). Nun waren wir auch schon am Ende des Techniktages angelangt und wir bedankten uns bei den beiden Damen des Bionicum Nürnberg für den informativen Tag.

Andrea Meier, 8d

Leichtbau und Informatik

Am Dienstag, den 19.03.2019 nahm eine Schülergruppe an den Projekten Leichtbau und Informatik teil. Nachdem uns zunächst erklärt wurde, was Leichtbau eigentlich ist und wofür er verwendet wird, durften wir selbst experimentieren, z.B. Flugzeugmodelle in Leichtbauweise (aus Papier und Strohhalmen) bauen oder uns im Brückenbau versuchen. Nach einer Mittagspause beschäftigten wir uns dann mit dem Programmieren einer Handyapp. Es war zwar nicht so einfach, hat aber viel Spaß gemacht. Am Ende hatten wir eine große Auswahl an Handyapps, vom Cookie-Clicker bis hin zur Schnitzeljagd. Insgesamt hat uns der Tag viel Freude bereitet und wir würden ihn gerne noch einmal erleben.

Paul Putzinger, 8c

Technik in der Kunst: Siebdruck

Siebdruck umgibt uns auf Schritt und Tritt: vom T-Shirt über Kugelschreiber, Fernbedienungen, Werbeplakate und Metallschilder, überall werden verschiedenste Materialien mit dieser flexiblen Drucktechnik gestaltet. Grund genug, diese Technik heuer in einer vereinfachten Version einmal selbst auszuprobieren. Es entstanden auf unterschiedlichsten Oberflächen Porträts von Freundinnen, die bestickt wurden, aber auch große Serien mit Tieren, Charakteren aus Computerspielen, Comicfiguren und Schriftzügen. Viel Geduld brauchten alle, denn die Schablonen wurden teilweise kleinteiligst aus Papier ausgeschnitten. Und bis jeder herausbekommen hatte, wie viel Farbe auf den Rahmen soll und wie stark man die Rakel aufdrücken soll, wurden auch erst einmal einige Drucke für den Papierkorb produziert. Spätestens aber am Nachmittag kamen alle irgendwann in den Flow und erstellten gute Drucke mit immer neuen Ideen und Mut zu Experimenten. Kompliment an alle Schüler!

Tanja Dirsch

Schmieden

Ebenfalls ein großes Lob für ihren Einsatz und ihr handwerkliches Geschick ging von Herrn Brosinger an alle Schülerinnen und Schüler, die im Bauerngerätemuseum Hundszell zusammen mit ihm, dem Schmiedemeister Jakob Nadler und unterstützt von Moritz Gottschall (Q11) in zum Teil schweißtreibender Arbeit wunderschöne Metallarbeiten hergestellt haben. Auch die Schülerinnen und Schüler haben offensichtlich die Stunden in der Schmiede sehr genossen:

„Schmieden war super, weil man viele Sachen selber machen konnte und sich körperlich betätigt hat.“

„Ich fand Schmieden toll, da man sehr viele Interessante Dinge gelernt hat. Es hat einfach Spaß gemacht.“

„Ich fand Schmieden super, weil ich etwas Neues lernen konnte. Ich würde es gerne wieder machen. Es hat sehr viel Spaß gemacht!“

MINT im „Haus im Moos“

MINT im „Haus im Moos“

Am Montag, den 12, November 2018 war es so weit wir fuhren ins Haus im Moos. Die Fahrt mit dem Reisebus dauerte ca. 30 Minuten. Alle aus der Klasse waren noch aufgeregter als beim letzten Besuch in der 5. Klasse, da dieses Mal Mint auf dem Programm stand.

Als wir am „Haus im Moos“ ankamen, wurden wir auch schon herzlich Willkommen geheißen.

Gleich am Anfang hatten wir Robotics und wir wurden noch aufgeregter, da wir Roboter lieben. Wir bildeten Teams und wurden dann auf zwei Spielbretter für die Roboter aufgeteilt. Schon nach kurzer Zeit fuhren die ersten Roboter auf den Tischen herum. Um 12 Uhr legten wir eine Pause ein, um zum Gasthof zu gehen. Alle stürzten sich auf das leckere Essen. Nun ging es wieder an die Roboter, langsam wurden mehr und mehr Teams fertig und die Spielbretter wurden getauscht.

Am Abend spielten wir gemeinsam Fußball und Tischtennis.

Am darauf folgenden Tag stand das „Energieprogramm“ des Haus im Moos auf dem Plan. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die einen fingen mit einem Vortrag über Energie an, bei dem wir auch etwas ausprobieren konnten, die anderen wiederum mit dem Bau eines „Mausefallenautos“.

Beim Energieprogramm bekamen wir zuerst einen Vortrag über Energie zu hören, in dem erklärt wurde, was Energie eigentlich ist und worin sie steckt. Danach haben wir den Energieverbrauch vieler elektronischer Geräte gemessen. Zum Abschluss durften wir unseren eigenen Öko-Strom durch das Treten in eine Pedale erzeugen. Mit unserem Strom konnten wir sogar einen Wasserkocher betreiben.

Bei den Mausefallenautos haben wir unsere eigenen Mini-Autos gebaut, die mithilfe einer Mausefalle betrieben wurden. Wir bekamen die nötigen Materialien und Anleitungen. Kaum hatten wir uns in die Anleitungen eingelesen, begannen wir mit dem Bau, überall wurde gesägt, geklebt, gebohrt und geschraubt.

Am Nachmittag haben wir aus alten PET-Flaschen lustige Raketen gebaut, die wir am Abend auch fliegen ließen.

Am letzten Tag machten wir Geocaching, die Klasse wurde in Vierer-Teams aufgeteilt. Jedes Team bekam zwei GPS-Geräte, mit denen wir die Caches finden konnten. Jede Gruppe hatte unterschiedliche Aufgaben. Zum Schluss trugen die jeweiligen Gruppen ihre Lösungen zusammen, um die Koordinaten des Schlüssels für den Schatz zu finden. In der Schatztruhe befanden sich Holzplättchen mit dem Zeichen des Haus im Moos und Gummifrüchte.

Nach drei Tagen fuhren wir wieder nach Hause, alle wollten unbedingt alles ihren Eltern berichten.

So ging ein interessanter Besuch im Haus im Moos zu Ende.

Jonathan Mulmann, 6a

Den Tätern auf der Spur

Den Tätern auf der Spur

Im ChemiePlus-Kurs der MINT-Klasse 5c testeten die Schüler und Schülerinnen an mehreren Nachmittagen verschiedene Methoden aus der Kriminaltechnik. Sie nahmen Ohrmuschelabdrücke, erlernten ein Verfahren zur Abbildung von Fingerabdrücken, entnahmen DNA aus dem eigenen Mundspeichel und versuchten einem Scheckbetrüger auf die Schliche zu kommen. Anschließend erstellten Sie dazu Protokolle im Computerraum. Die besten Gruppenleistungen wurden nun mit Urkunden ausgezeichnet. Außerdem wurden sie von unserem Müsli-Team mit Gutscheinen für den nächsten Müsli-Tag belohnt. Vielen Dank für diese Unterstützung unserer Nachwuchswissenschaftler.

Es wäre schön, wenn einige der Schüler und Schülerinnen durch diesen Kurs das Forscherfieber gepackt hat und sie im nächsten Schullahr an einem anderen naturwissenschaftlichen Wettbewerb teilnehmen wollen.

Im Bild die Schülerinnen mit den besten Arbeiten.

Manuel Schmucker

Techniktage der 8. Jahrgangsstufe

Techniktage der 8. Jahrgangsstufe

Auch bei den diesjährigen Techniktagen konnten die Schülerinnen und Schüler wieder

aus zahlreichen Angeboten wählen, um ihren Interessen entsprechend Einblicke in die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der MINT-Fächer zu erhalten. Dabei stand keinesfalls die Theorie im Vordergrund, sondern vielmehr die praktische Eigentätigkeit der Schüler. Unterstützt wurden die Techniktage durch unsere externen Partner, z.B. TH Ingolstadt, TU München und Nanosystems Initiative Munich (NIM), aber auch Lehrer des CSG bringen dankenswerterweise ihre „Steckenpferde“ in das Technikprojekt ein. Die folgenden Berichte von Schülern und Lehrern zeigen, dass die Erfahrungen mit den naturwissenschaftlich-technischen Themen sehr positiv waren – und mancher Schüler von den eigenen problemlösenden Fähigkeiten fast selbst überrascht war.

Leichtbau

Engagierte Studentinnen und Studenten der TH Ingolstadt, interessierte Schüler des CSG und Experimente, die nur darauf warten durchgeführt zu werden. Die Technikwelt ist unglaublich umfangreich und vielfältig. Doch genau wir, die Schüler der 8. Jahrgangsstufe, durften einen Blick in diese hineinwerfen. Ziel war es, uns für die Technikwelt und eventuell sogar für ein Technikstudium zu begeistern. Der Tag fing schon richtig gut an, denn wir konnten ca. eine Stunde länger schlafen als sonst! Es ging dann gleich mit einer kurzen Einleitung los, in welcher uns erklärt wurde, was denn Leichtbau ist. Nach diesem Vortrag durften wir dann – aufgeteilt in zwei Gruppen – auch schon selbst experimentieren: Kieselalgenstrukturbau, Grashalmbau, Grashalmarchitektur und noch vieles mehr! Eine andere Aufgabe bestand darin, aus einem DIN-A4-Papier, einem kleinen Stück Karton, 5 Strohhalmen, Kleber und Tesafilm ein Flugzeug zu basteln, in dem sechs Päckchen voller kleiner Kugelchen (als „Treibstoff“) noch zusätzlich Platz finden mussten. Das Flugzeug, welches am weitesten flog und dazu noch am leichtesten war, gewann den Wettbewerb (ästhetisch sollte es selbstverständlich auch noch sein 😉 ). Hier war auf jeden Fall unsere Kreativität und Cleverness gefragt. Am Ende des Tages haben wir all das Gelernte noch einmal zusammengefasst und uns natürlich bei den freundlichen THI-Studenten für den schönen Tag bedankt!

Dalila Alagic (8d)

 

Nanotechnologie im Deutschen Museum

Das Deutsche Museum gab uns große Einblicke in die kleine Welt der Nanotechnologie.

In einer interessanten Ausstellung wurden uns anhand verschiedenster Beispiele die großartigen Funktionen der besonderen Materialien gezeigt. Außerdem konnten wir sehr spannende Experimente durchführen, die uns die vielen unterschiedlichen Anwendungen der Nanotechnologie näher brachten.

Leo Kessler (8b)

 

Robotics-Fortgeschrittenenkurs im TUMlab

Am ersten Techniktag hat die Gruppe an einem Robotics-Kurs im TUMlab im deutschen Museum in München teilgenommmen. Am Vormittag bestand die Aufgabe darin, seinen Roboter in einem wellenlinigem Kreis fahren zu lassen, ohne dass dieser aus dem Kreis heraus fährt. Die Schwierigkeit bestand allerdings darin, dass der Roboter im Kreis auch nicht mit anderen Robotern zusammenstoßen sollte. Diese Aufgabe lösten wir mit dem sogenannten Ultraschallsensor. Außerdem waren in einem „Teich“ silberne Münzen verteilt, der Farbsensor ermöglichte mithilfe des gemessenen reflektierten Lichts, diese zu finden. Nach der Mittagspause sollten wir dem Roboter einen Weg ermöglichen, diese Münzen auch aufzusammeln. Das geschah durch einen Arm, in den ein Magnet eingebaut war. Die zweite große Aufgabe des Tages bestand darin, den Roboter an einer Linie entlang fahren zu lassen, wobei er stoppen sollte, wenn er ein rotes Licht gesehen hatte und erst wieder weiterfahren sollte, wenn dies zu der Farbe grün gewechselt hatte.

Dieser interessante Tag im TUMlab war für die ganze Gruppe sehr lehrreich.

Antonin Georg (8b)

Robotics-Einsteigerkurs im TUMlab

Am Donnerstag, den 8. März, trafen wir uns um 8:00 Uhr nicht in der Schule, sondern am Ingolstädter Hauptbahnhof, um uns mit dem Zug auf den Weg nach München, genauer gesagt zum Deutschen Museum zu machen.

Dort wurden wir im TUMlab empfangen und in zwei Gruppen eingeteilt. Während die eine Gruppe das Museum auf eigene Faust erkunden durfte, lernte die andere Gruppe, wie man mithilfe eines Computerprogrammes Lego-Roboter programmieren kann, um sie beispielsweise durch ein Labyrinth fahren oder bei einer roten Markierung anhalten zu lassen. Nach einer kurzen Mittagspause wurden die Gruppen getauscht. Manche von uns blieben allerdings auch im 2. Kurs im TUMlab, um noch kompliziertere Aufgaben zu lösen, wie das Aufsammeln eines Kaffeebechers mit einem Greifarm.

Am Ende des Kurses zeigten uns unsere beiden Betreuer vom TUMlab noch einen Lego-Roboter, der den Zauberwürfel lösen kann, und einen anderen, der auf nur 2 Rädern balancierte. Um 17:00 Uhr kamen wir nach unserem lehrreichen Ausflug wieder in Ingolstadt an. Die beiden Technik-Tag fanden wir sehr informativ und eine gelungene Abwechslung zum Unterricht in der Schule.

Louis Aberle, Tobias Brücklmaier, Mike Langwagen (alle 8b)

Techniktag in der Kunst: Herstellen einer Kachina-Figur

Kachina heißen bei den Indianern im Südwesten Amerikas überirdische Wesen, die zwischen Göttern und Menschen vermitteln können. Diese Kachina treten als Maskenträger bei Stammeszeremonien auf und wurden am Ende als geschnitzte Figur Kinder geschenkt, damit sie die Symbolik der Masken und Bemalungen erlernen.

Wir überlegten, welche Bedeutung eine solche Figur für uns persönlich haben könnte oder welche Symbolik ihr gegeben werden kann.  Dazu zeichneten wir Entwürfe, insbesondere für die spätere Bemalung.

Nach kurzer Werkzeugkunde ging es an die Holzbearbeitung. Durch Sägen, Raspeln, Feilen und Feinschleifen sollte aus dem Holzstück die Andeutung einer menschlichen Figur entstehen. Da durfte schon mal die elektrische Stichsäge und der Bandschleifer genutzt werden, aber das meiste war mühsame Handarbeit. Nachdem alles fein glatt geschliffen war, konnten wir mit Acrylfarben die entworfenen Muster aufmalen und die Figur noch mit Federn schmücken.

Dagmar Hummel

Schmieden im Bauernhofmuseum

Wie jedes Jahr verstand es Herr Brosinger hervorragend, die Schüler für’s Schmieden zu begeistern, wobei natürlich auch die dahinter steckende Chemie nicht zu kurz kam:

„Gut gefallen hat uns, dass wir einen Einblick in die Welt der Schmiedekunst erhalten haben. Herrn Brosingers Anweisungen waren klar, verständlich und einfach zu befolgen. Außerdem freuen wir uns, dass wir unsere selbst geschmiedeten Werke mit nach hause nehmen dürfen. Es hat Spaß gemacht am Schmiedekurs teilzunehmen.“ (Schülerzitat)

Und wenn etwas Spaß macht, nimmt man auch gerne Überstunden in Kauf: „Die SchülerInnen hatten erstaunlich gute Erkenntnisse, z.B. Einrichtungen in der Schmiede, Härten von Eisen. Um die Werkstücke fertigzustellen, waren sie sogar bereit, den langen Unterrichtstag noch um 20 Minuten zu überziehen!“

Vitus Brosinger

Robotics an der TH Ingolstadt

Wie die Achtklässler vor uns waren auch wir dieses Jahr  in der Technischen Hochschule Ingolstadt. Am Mittwoch, den 07.03.18,  trafen wir, die Mädchen der Gruppe Robotics/Elektronik, uns vor der THI.

Erst wurde eine Präsentation für uns gehalten, von zwei Studentinnen, die selbst dort studieren. Dann wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt.  Während unsere Gruppe als erstes in dem Informatikklassenzimmer blieb, um die Lego-Roboter aufzubauen und zu programmieren, ging die  zweite Gruppe zum Löten. Die Roboter konnten nicht nur Befehle entgegen nehmen, sondern selbst Hindernisse und Farben erkennen und sich bewegen.

Nach dem Programmieren und Löten hatten beide Gruppen 45 Minuten Zeit für das Mittagessen. Dies fand in der Mensa statt. Anschließend wurde uns ein Teil der Hochschule gezeigt.

Danach wurden die Gruppen getauscht und wir sind zum Löten gegangen. Zuerst versuchten wir,   einen Stromkreis mit einem Feuchte-Sensor zu bauen. Nachdem dies geschafft war, stellten wir uns einer größeren Herausforderung, dem LED-Wechselblinker. Dies ist eine Schaltung, bei der zwei LEDs ein-und ausgeschaltet werden. Es gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht und nicht jeder schaffte es, die Schaltung zu bauen bzw. zu löten. Studentinnen halfen einem dabei, die Schaltungen trotzdem fertigzustellen. Die selber gelöteten Platinen wie auch eine Batterie durften am Ende von den Schülerinnen mit nach Hause genommen werden.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass wir an diesem Tag einiges gelernt haben. Am wichtigsten ist jedoch, dass wir sehr viel Spaß hatten.

Pia Lintl und Ella Doering