Browsed by
Monat: Juli 2018

BUNDESJUGENDSPIELE 2018

BUNDESJUGENDSPIELE 2018

Endlich mal wieder Sportfest!

Nachdem der Platz nun wieder hergestellt ist und wir wieder Sprunggruben und Laufbahnen haben, konnten dieses Jahr Bundesjugendspiele stattfinden. Die 5., 6. und 7. Jahrgangsstufen haben sich in Wurf, Sprung und Sprint gemessen. In kleineren Pausen sorgte das Additum von Herrn Grünanger für unterhaltsame Spiele und interessante Erfahrungen, zum Beispiel beim Kräftemessen anhand einer elektronischen Matte. Nach einem Tabata- Aufwärmen mit Herrn Mücke waren wir heiß auf die verschiedenen Disziplinen und die Sieger- und Ehrenurkunden, die am Ende überreicht wurden. Dazu gab es einen gut organisierten Staffelwettbewerb.
Alles in allem ein sehr gelungenes Event, an dem alle Beteiligten sehr viel Spaß hatten – es wäre nicht zu stemmen ohne die Unterstützung der Technik AG, der Lehrkräfte an den Stationen, die Hilfe der 10. Klassen und des Schulsanitätsdienstes und den Einsatz der gesamten Sportfachschaft, die dies auf die Beine gestellt hat.
Stephanie Biendl
Das CSG ehrt seine Besten

Das CSG ehrt seine Besten

Unsere Elternbeirätin Frau Kurt und unsere Schulleiterin Frau Jamnitzky ehrten die besten Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10. Sie schafften es, in den Vorrückungsfächern einen Notendurchschnitt von 1,50 oder besser zu erzielen und zeigten damit, dass sie sich nicht nur durch große Begabung, sondern auch durch eine hohe Anstrengungsbereitschaft und großes Durchhaltevermögen auszeichnen!

Eine Leseempfehlung für die Sommerferien…

Eine Leseempfehlung für die Sommerferien…

Walter Moers: „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“

„‘Ich bin die Biene, die hundert Mal hintereinander sticht´, begann er leise und wurde dann langsam immer lauter. `Ich bin der Hai, der nicht weiterzieht. Ich bin der Sturm, der dein Schicksal durcheinanderwirbelt, bis kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Ich bin der Blitz, der wieder und wieder in dieselbe Stelle einschlägt. Ich bin der Nachtmahr, der nicht mehr weggeht.´“

So stellt sich Havarius Opal der schlaflosen Prinzessin vor, als er eines Nachts in ihrem Zimmer auftaucht, um sie in den Wahnsinn zu treiben. Zuvor brechen die beiden zu einer letzten, unvergesslichen Reise auf – in Dylias Gehirn. Dort treffen sie auf liebenswerte Zwielichtzwerge, abscheuliche Zergesser, verbeamtete Würmer und schnarchende Hirnschnecken. Sie überqueren den Friedhof des Humors und betrachten die Gedanken, die Dylias Erinnerungsspinne für sie aufbewahrt hat, bis sie schließlich ihr Ziel erreichen: Das dunkle Herz der Nacht.

Auch in seinem neuesten Roman „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ spielt Walter Moers viel mit Worten. Dylia, die aufgrund einer Krankheit kaum schläft, verbringt ihre Zeit damit, sich neue Wörter auszudenken. „Meine Gedanken sind meine Freunde“, sagt sie sich. „Bevor mir langweilig wird, würde ich mir neunundneunzig neue Namen für Langeweile ausdenken.“ Ganz so viele fallen ihr dann doch nicht ein, aber sie hat einige Ideen z. B. Pommlonödelfooop oder Eulenstrecken.

Aber sie denkt sich nicht nur eigene Wörter aus, sondern sucht sich auch besonders schöne aus dem Wörterbuch, die sie Pfauenwörter nennt. Jeden Tag versucht sie, zehn neue Pfauenwörter im richtigen Zusammenhang zu verwenden. Wenn jetzt jemand meint, das sei schier unmöglich, so viele komische Wörter könne man sich doch nicht merken, würde Dylia vermutlich erwidern: „Das soll hoyotojokomeshi sein? Ach was, im Gegenteil, es ist völlig pisanzapra!“ und damit hoyotojokomeshi (wortwörtlich übersetzt: einen Baumstamm durch einen Strohhalm trinken = unmöglich) und pisanzapra (eine Banane schälen und essen, also etwas Schnelles, Genussvolles) von ihrer Liste streichen. Doch auch so schafft sie es im Laufe der Nacht, sämtliche Punkte auf ihrer Liste abzuarbeiten.

Der neue Zamonienroman ist ein unterhaltsames, phantasievolles Buch, erzählt in den schillerndsten Farben. Moers Einfallsreichtum ist einfach unglaublich. Überall in Dylias Gehirn wimmelt es nur so von seinen abstrusen Erfindungen. Alles hat er sich aber nicht ausgedacht: Die Krankheit, an der die Prinzessin leidet, gibt es wirklich. Allein in Deutschland leiden laut Schätzungen über 200 000 Menschen am unheilbaren chronischen Fatiguesyndrom, darunter auch Lydia Rode, die Illustratorin des Romans. Ohne sie gäbe es dieses Buch nicht, denn die Idee dazu hatte Moers erst, nachdem sie ihm in einem Brief geschildert hatte, wie sehr ihr die Zamonienbücher gegen die ständige Erschöpfung helfen. Lydia wurde schließlich zum Vorbild für Dylia, die nicht nur unter den gleichen Beschwerden leidet, sondern auch fast den gleichen Namen trägt. Jetzt braucht man aber nicht zu denken, das sei eine dieser Geschichten, deren Inhalt sich in etwa so zusammenfassen lässt: Sieh nur, dieser arme Mensch, wie er leidet! Wie schwer er es hat! Doch auch wenn er manchmal fast verzweifelt, irgendwie lernt er doch mit seiner Krankheit umzugehen.

Nein, es geht nicht um ein Mädchen und seine Krankheit. Vielmehr geht es um ein Mädchen (das nun mal krank ist), das notgedrungen eine abenteuerliche Reise mit einem Nachtmahr unternimmt. Und diese ist spannend bis zur letzten Seite. Ein absolut lesenswertes Buch, insbesondere wenn man Freude an Sprache und Wortspielen hat.

Nora Stoll Q11 aus dem Wahlkurs Schulbibliothek

(ab 8. Oktober 2018 als Taschenbuch, 352 Seiten, ISBN 978-3328103349, erschienen im Penguin Verlag, 14 €)

Einen Freund verloren – Freundeskreisvorsitzender Günther Menig verstorben

Einen Freund verloren – Freundeskreisvorsitzender Günther Menig verstorben

„Der CSG-Freundeskreis wird ihn vermissen, das Christoph-Scheiner-Gymnasium hat einen Freund verloren.“ Diese Worte setzte Günther Menig im Jahresbericht 2017 an das Ende seines Nachrufes auf das Vorstandsmitglied Franz Pögl. Sie gelten nur ein Jahr später in noch größerem Maße für ihn selbst. Er war als langjähriger Vorsitzender nicht nur Kopf des Freundeskreises, sondern auch dessen Herz. Wenn jemand die gesetzten Ziele ernst nahm, sowohl die Verbindung Ehemaliger zur heutigen Schule, als auch das schulische Leben insgesamt zu pflegen, so war er es. Die Lücke, die sein Tod reißt, ist kaum zu schließen.

Günther Menig hatte als Absolvent des Jahrgangs 1968 an der damaligen Oberrealschule noch die schulischen Umbruchszeiten der sprichwörtlich unruhigen 1960er Jahre erlebt. Vielleicht war es gerade die Erfahrung einer damals fehlenden Kooperation, die ihn bewog, sich von Anfang an dem 1985 gegründeten Freundeskreis an der inzwischen zum Christoph-Scheiner-Gymnasium mutierten Schule anzuschließen. Als Schülervater hatte er sich schon 1984 wie selbstverständlich zur Mitarbeit im Elternbeirat zur Verfügung gestellt. 1990 wurde er dessen Vorsitzender und übte dieses Amt bis 1998 mit großem Einsatz, mit Umsicht und der ihm eigenen freundlichen Gelassenheit aus. Und erneut war es seine enge Verbindung zur Schule, die ihn in einer Notsituation des Freundeskreises 2009 auf Bitten hin bewog, trotz seiner starken beruflichen Belastung dort den Vorsitz zu übernehmen.

Mit ungeheuerem Pflichtgefühl und größtem Engagement nahm er seither diese Aufgabe wahr, und selbst nach dem Ausbruch einer tückischen Krankheit galt seine Sorge dem Fortgang der beschlossenen Projekte. In einer letzten E-Mail an die Vorstandsmitglieder vom 10. Juni 2018 beschrieb er am Vorabend eines weiteren Klinikaufenthaltes im Detail die anstehenden Aufgaben für die Abiturfeier der Schule und das Treffen früherer Abiturjahrgänge und bat, diese zu übernehmen. Er selbst könne sich an den Vorbereitungen kaum beteiligen, da sein „Befinden zur Zeit recht schwankend“ sei.

Am 16. Juli 2018 ist Günther Menig verstorben. Der CSG-Freundeskreis wird ihn sehr vermissen, das Christoph-Scheiner-Gymnasium hat einen wahren Freund verloren.

Rainer Rupp

Karte und Kompass sind out!

Karte und Kompass sind out!

An ihre Stelle treten GPS-Geräte. Diese erhalten ständig Signale von Satelliten in unserer Erdumlaufbahn und können so dem Besitzer genau sagen, wo er sich gerade befindet.

Mit solchen Geräten durften am 27.06.2018 auch die Kinder der Klasse 5b bei der Exkursion „Geocaching“ arbeiten. Das Wort Geocaching beschreibt im Prinzip die moderne Form einer Schnitzeljagd mithilfe eben jener GPS-Geräte.

Nach vielen Wochen der Planung im Rahmen des P-Seminars für Geographie begann um 10 Uhr der Ausflug auf dem Pausenhof des CSG. Nach einer Einweisung in die Funktion der Geräte erfuhren die 18 Kinder den kommenden Ablauf: In der gesamten Ingolstädter Innenstadt wurden an insgesamt zwölf Orten sogenannte Caches platziert. Diese Caches bestanden aus einem Zettel, auf dem sich Hinweise auf den nächsten Standort sowie eine Koordinate des finalen Caches befanden.

So zogen im Anschluss vier Gruppen mit jeweils einem Lehrer durch die komplette Stadt. So konnten sie nacheinander die Hinweise sammeln, die schließlich zum Ziel, der Sternwarte des CSG, führten. Die schnellste Gruppe wurde mit einem Preis belohnt.

Während des Ausflugs lernten die Fünftklässler spielerisch wichtige Plätze in Ingolstadt kennen, u. a. das Münster, die Hohe Schule, das Medizinhistorische Museum oder den Planetenpark. Die Schüler lernten außerdem nicht nur den Umgang mit den GPS-Geräten, sondern auch im Team zu arbeiten.

Als die Tour um 15 Uhr beendet war, hatten die hochmotivierten Schüler eine Strecke von ca. 7km zurückgelegt. Auch dank des tollen Wetters bereitete der Tag allen Beteiligten viel Spaß.

Marco Schneider und Sofie Krieger, Q11

Eine Leseempfehlung für die Sommerferien…

Eine Leseempfehlung für die Sommerferien…

Emily Trunko „Ich wollte nur, dass du noch weißt…“

Ein Brief. Ein Brief – das ist eigentlich nicht mehr als ein Stück Papier. Mit einem Text, der oft unbedeutend ist. Wie: „Danke für dein Geschenk. Ich kann es gut gebrauchen.“ Was im Brief steht, ist vollkommen egal. Hauptsache, man hat irgendetwas geschrieben. So ist es bei einem Brief an Oma, Opa, Tante oder Onkel.

Manche Briefe sind aber viel mehr als nur ein Brief. Das sind Briefe mit tiefgründigen Inhalten, persönlichen Gedanken und Emotionen. Oft so persönlich, dass man sich gar nicht traut, sie abzuschicken. Oder sie sind an sein jüngeres Ich, die Welt oder einen Toten gerichtet, sodass es gar nicht möglich ist. Emily Trunko hat selbst solche Briefe geschrieben und mit vierzehn Jahren den Blog „Dear my Blank“ erstellt, in dem man nie verschickte Briefe anonym posten kann. In „Ich wollte nur, dass du noch weißt…“ sind einige davon gesammelt. Sie sind sowohl vom Schreibstil, als  auch vom Inhalt her vollkommen verschieden und erzählen ihre eigene Geschichte. Einige sind zwei Seiten, andere nur einen Satz lang. Besonders berührend fand ich die Kapitel „Liebes ich“ und „Liebe Welt“, die Überlegungen über sich selbst, seinen Körper, Gedanken, Mut und vieles mehr beinhalten, und „Verlust“, in dem es zum Beispiel einen Trauerbrief an den Hund gibt.

Man hat nur wenig Hintergrundinformationen, was dazu anregt, nachzudenken. Ich habe mir beim Lesen immer wieder überlegt, wer den Brief geschrieben hat und aus welcher Situation heraus und mich manchmal auch selbst wiedergefunden. Sehr gut gefallen haben mir auch die kreativen Illustrationen von Lisa Congdon. Insgesamt fand ich das Buch kurzweilig und bewegend. Im letzten September ist die Fortsetzung „Deine letzte Nachricht. Für immer“ erschienen.

Paula Stoll 9c aus dem Wahlkurs Schulbibliothek

(ab 14 Jahren, 1. Auflage 2017, 192 Seiten, ISBN 978-3-7855-8608-2, erschienen im Loewe-Verlag, 14,95 €)

„Berlin, du bist so wunderbar!“

„Berlin, du bist so wunderbar!“

„Berlin, du bist so wunderbar!“ denken sich alljährlich die 64 Landessieger von Jugend debattiert, die zum Bundesfinale nach Berlin eingeladen werden, um dort die besten Debattierer der Altersklasse 1 und 2 Deutschlands zu küren. Und für Tim Rothärmel, Schüler der 9c, Scheiner-Debatten-Sieger, Regio-Sieger und bayerischer Landessieger ganz besonders, denn er darf sich jetzt auch Bundessieger der Altersklasse 1 nennen.

Los ging das Abenteuer Berlin am Donnerstag, 14. Juni 2018 mit der Fahrt nach Berlin. Am Freitag erfolgten die beiden Qualirunden zu den Themen: „Sollen sich Krankenkassenbeiträge am persönlichen Krankheits- und Verletzungsrisiko orientieren?“ bzw. „Sollen Mitglieder der Bundesregierung darauf verzichten, Spiele der Fußball-WM in Russland zu besuchen?“  In den jeweiligen Jurys saßen Alumnis von Jugend debattiert, Lehrer-Trainer und  Landes- und Regionalkoordinatoren aus ganz Deutschland. Bei der vorherigen Vorbereitung und Erarbeitung dieser durchaus anspruchsvollen Themen half unsere Scheiner-Familie  tatkräftig mit.  Vielen Dank an Franzi Köstler, Herrn Freytag, Herrn Huber, Frau Kraft, Frau Tefurth, Frau Schleßing und Frau Schrock. Tim startete mit zwei sehr gelungenen und souveränen Auftritten, so dass sich die mitgereiste bayerische Unterstützung sicher war, dass Tim bestimmt weit vorne landen wird. Und so sollte es auch kommen: Bei der mit Spannung erwarteten Siegerehrung hatten wir es dann schwarz auf weiß: Tim ist  fünftbester Debattierer Deutschlands 2018 und gilt somit als Bundessieger. Die Finaldebatte am Sonntag zum Thema „Sollen Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden?“ konnten wir dann ganz entspannt verfolgen. Tim, das hast du super gemacht. Wir sind wahnsinnig stolz auf dich und für uns bist du nicht nur auf dem Foto, sondern auch beim Bundesfinale von Jugend debattiert 2018 der Größte!

 

Besuch bei der Berufsfeuerwehr Ingolstadt

Besuch bei der Berufsfeuerwehr Ingolstadt

Am 16.7. war der Schulsanitätsdienst auf Exkursion – bei der BERUFSFEUERWEHR INGOLSTADT. So lernten wir kennen, wie man Erste Hilfe zum Beruf machen kann. Uns wurden sowohl die Leitstelle und die Fahrzeuge erklärt, als auch der Weg zum Feuerwehrmann/ -frau und was der Job bedeutet. Vielen Dank an die Feuerwehr für ihre Zeit und die interessanten Informationen.

 

 

 

Stephanie Biendl

Studienfahrt Budapest 2018 – Unterwegs mit Speedy Badum und Usain Schwarztrauber

Studienfahrt Budapest 2018 – Unterwegs mit Speedy Badum und Usain Schwarztrauber

 

Nach einem eher unmenschlichen Treffpunkt um 5.10 Uhr am ZOB, 10 Stunden Busfahrt und einigen sehr dringenden Toilettenpausen sind wir am Sonntag, den 8. Juli gegen 15.30 Uhr endlich in Budapest angekommen. Wir bezogen kurz unsere Zimmer im Hotel und schon ging‘s los auf Erkundungstour. Wie weit unser Hotel tatsächlich von der Stadt entfernt war, das wurde uns allen erst nach einem gefühlt unendlichen Fußmarsch zu einer beeindruckenden einstündigen Schifffahrt auf der Donau bewusst – von 19.00-0.30 Uhr haben wir sagenhafte 18,1 km absolviert! Um ehrlich zu sein, waren wir nach dem ersten Tag in Ungarn völlig fertig und wollten keinen Schritt mehr laufen. Wir dachten uns, jetzt kann‘s nur noch besser werden – und so wurde es auch! Die nächsten Tage hat uns unser Busfahrer Dodo fast immer und überall hingefahren, zum Glück! Naja, aber so ganz ohne Laufen kamen wir dann doch nicht aus. „Laufen“ kann man das eigentlich auch gar nicht nennen, Speedy und Usain sind eher gerannt und wer den Anschluss verlor, der musste (*durfte [Anm.d.Red.]) Bußgeld zahlen: „Gruppenabriss“ kostete pro 10 Sekunden… Auch wenn die Fahrt nicht den All-Time-Highscore geknackt hat, sind wir doch in Summe sagenhafte 68,9 km zu Fuß bei annähernd 30 Grad durch die Stadt gelaufen – Respekt!

Es standen viele Sehenswürdigkeiten (vielleicht auch alle?) auf dem Programm, wie das Schloss von Sisi in Gödöllö, die Fischerbastei, die Stephanskirche, die Matthiaskirche, das Parlament, der Heldenplatz, das Terrorhaus, die Nationalgalerie, die Oper, der Gellért-Berg, die Marghareten-Insel und sogar ein Nachmittag in der Therme. Die Laune stieg von Tag zu Tag, es wurde viel gelacht, die Busfahrten wurden zu Partys und egal wo wir waren, haben wir gesungen, ganz egal, ob mit oder ohne Gitarre (DANKE an Basti und Dominic!). Was natürlich auch nicht fehlen durfte, war ein Tag in der Markthalle um Souvenirs zu kaufen und Langos zu essen. Das Highlight dieses Ausflugs war eigentlich ein Stoffbeutel, den der liebe Simon S. viel zu teuer kaufte, obwohl er dachte, er hätte ihn für 3.500 Forint (ca. 11 Euro) super billig erworben – am nächsten Stand hätte er für den gleichen Preis eben mal zwei der Beutel erhalten 😀 So wurden also aus einem Insider auf einmal unzählig viele #jausa #notsojausa.

Am Mittwoch fand der Spaß allerdings eine jähe Unterbrechung, als es plötzlich anfing zu regnen – just an dem Tag, an dem wir auf die Burg in Visegrad wandern mussten (*durften! [Anm.d.Red.]). Ja, ganz richtig, wir mussten wandern und dieser Weg war steinig und schwer… Doch auch das haben wir geschafft! Aber der letzte Abend war dann sozusagen der krönende Abschluss, als wir alle gemeinsam in der Stadt unterwegs waren und unfassbar viel Spaß hatten und einfach mega viel lachten und tanzten und unsere Fahrt feierten! Spät im Hotel angekommen, blieben wir wach, bis die Sonne wieder aufging und die Studienfahrt sich zum Ende neigte. Zur geplanten Abfahrt ist auch fast jeder im Bus gesessen und wir konnten relativ pünktlich abfahren (ihr dürft gerne tippen, wer in dieser Woche zum ersten Mal zu spät kam… 😊).

Egal, ob unser imaginäres Auto (legendär!) am McDrive, das Gejammer nach den langen Ausflügen, das Entsetzen über die Gewaltmärsche, das Erstaunen darüber, wie viele Programmpunkte man in welch kurzer Zeit tiefgründig absolvieren kann, die tollen Bilder, die wir machten oder einfach nur die gemeinsamen Essen und der Spaß im Hotel – diese Woche werden wir nie vergessen!

…and after all you`re my wonderwall…

Diese Studienfahrt war definitiv unsere Wonderwall!

Fabienne Weigl, Q11

Besuch aller 7. Klassen in der Kocatepe-Moschee in Ingolstadt

Besuch aller 7. Klassen in der Kocatepe-Moschee in Ingolstadt

Am 12. Juli 2018 hat die 7. Jahrgangsstufe des CSG einen Ausflug zur Kocatepe-Moschee in der Manisastraße gemacht. Nach einer zehnminütigen Busfahrt kamen wir dort an und wurden von einer Religionsbeauftragten der Moschee herzlichst begrüßt. (Sarah, Isabell)

Wir waren alle gespannt, wie eine Moschee aussieht und sie aufgebaut ist, weil viele, darunter auch wir, zum ersten Mal eine Moschee besuchten. (Luca, Paul)

In dem Gebäude der Moschee sind außerdem eine Fahrschule und ein Restaurant. Im ersten Stock sind Klassenzimmer für Kinder und Jugendliche, im zweiten Stock ist der Gebetsraum. Was wir vorher noch nicht wussten, war, dass man immer mit dem rechten Fuß eine Moschee oder das Elternhaus betreten soll. Wenn man von dort wieder fortgeht, macht man den ersten Schritt mit dem linken Fuß. (Julia, Johanna)

Vor dem Gebetsraum mussten wir unsere Schuhe ausziehen und diese zusammen mit unseren Taschen in einem Regal ablegen. Danach hatten wir ein paar Minuten Zeit, um uns selbstständig umzusehen. Der Boden war ein schön verzierter Teppich und die Decke sah sehr schmuckvoll aus. (Daniel, Alex)

Der Raum wurde prächtig durch Kalligraphien von Koranversen und einen Kronleuchter geschmückt. (Emily, Leonie)

Im Gebetsraum gibt es eine Empore für die Frauen, alles war in weiß und blau gehalten. Das Podium des Imam, Mihrab (Nische, die nach Mekka zeigt) und Minbar (Kanzel) waren aus weißem Marmor. Wir setzten uns in einem Halbkreis um unsere Führerin auf den Teppichboden. (Anna, Valerie)

 

 

Sie hat uns ausführlich erklärt, was das Wichtigste im Islam ist und wie Muslime sich korrekt anziehen. (Robert, Maximilian)

Außerdem zeigte sie uns mit Hilfe unseres Mitschülers Selim, wie ein Muslim betet. (Johanna, Carolin)

Danach durften wir noch unsere Fragen stellen, die sie alle beantworten konnte.  (Daniel, Alex)

Uns hat es gefallen, aber das lange Sitzen auf dem Boden wurde beim Beantworten der vielen Fragen nach der langen Zeit etwas unbequem. (Marcel, Maximilian)

Der Ausflug zur Kocatepe-Moschee ist sehr weiterzuempfehlen. (Vissarion, Magnus)

Wir hoffen, die nächstjährigen 7. Klassen bekommen auch so eine tolle Gelegenheit, dorthin zu fahren. (Natalia, Juanita)

Es war spannend, mehr über den Alltag von Muslimen zu erfahren. (Lisa, Steffi)

Ich habe einiges dazugelernt, es war lehrreich und interessant. (Paul)

Katharina Rupp mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 7a und 7c

Fotos: Monika Tefurth