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Monat: Februar 2018

Neues zum CSG – Freundeskreis

Neues zum CSG – Freundeskreis

Der CSG-Freundeskreis hat bei seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Die Zusammensetzung hat sich nur geringfügig geändert, als neues Vorstandsmitglied begrüßen wir Horst Rieger. Weiter gehören Vitus Brosinger, Martin Friedrich, Gerhard Krainhöfner, Werner Kundmüller, Sabine Leiß, Elke Orth, Georg Orth und Marion Six dazu. Schatzmeisterin wurde wiederum Anja Brahmann, Schriftführer Andreas Feigel und Stellvertretende Vorsitzende Luise Schaudig.

Der alte und neue Vorsitzende Günther Menig wünschte dem scheidenden Schulleiter OStD Gerhard Maier viel Freude und Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit und überreichte ihm ein Abschiedsgeschenk:

Es soll Herrn Maier immer wieder an das Christoph-Scheiner-Gymnasium erinnern, seine Verbindung zum CSG-Freundeskreis symbolisieren und auch ein Zeichen für Tradition und den Aufbruch in etwas Neues sein, denn das Foto zeigt nicht nur den damals gerade 100-jährigen Altbau sondern auch Schüler an ihrem ersten Schultag am CSG.

Damit das Geschenk nicht in irgendeinem Schrank verstaubt, haben wir uns für einen Gegenstand entschieden, den er sowohl zuhause beim Kochen oder im Garten verwenden kann, am liebsten aber beim Grillen oder Anzapfen eines Bierfasses bei einer Feier.

Günther Menig

„Kein Talent verlieren“ – Zwischenbilanz nach vier Jahren Profilklassen am CSG

„Kein Talent verlieren“ – Zwischenbilanz nach vier Jahren Profilklassen am CSG

Mittlerweile im vierten Jahr haben die von der Roland Berger Stiftung initiierten und getragenen Profilklassen am Christoph-Scheiner-Gymnasium ihre Heimat gefunden und sind ein selbstverständlicher Teil des Schullebens geworden. Diese Klassen werden von Schülerinnen und Schülern des CSG besucht, die gleichzeitig Stipendiatinnen und Stipendiaten der Roland Berger Stiftung sind. Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem Schülerstipendium Kinder zu unterstützen, die engagiert, leistungsbereit und ihrer Begabung nach für den gymnasialen Bildungsweg geeignet sind, jedoch aufgrund ihrer häuslichen oder sozialen Situation zusätzliche Begleitung und Förderung brauchen, um diesen Weg bis zum Abitur erfolgreich gehen zu können. Ermöglicht wird die Einrichtung dieser Profilklassen durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie die Stadt Ingolstadt, die AUDI AG begleitet sie partnerschaftlich.

Für alle diese Partner in einem höchst ambitionierten Bildungsprojekt war am Mittwoch, den 22.02.2018, die Zeit gekommen, am CSG gemeinsam Bilanz über die vergangenen Jahre zu ziehen und Perspektiven der weiteren Zusammenarbeit zu eröffnen.

Und so füllte sich um kurz vor 11 Uhr der Pausenhof des CSG in kürzester Zeit mit den Dienstwägen von Ministerpräsident Horst Seehofer, Stifter Prof. h.c. Roland Berger, OB Dr. Christian Lösel und Wendelin Göbel, Vorstand Personal und Organisation der AUDI AG, die sich in einem Klassenzimmer im Westflügel mit Vertreterinnen und Vertretern des Kultusministeriums, der Roland Berger Stiftung und Kolleginnen und Kollegen vom CSG und der GS Auf der Schanz, die ebenfalls zwei Profilklassen – eine dritte und eine vierte Klasse – beheimatet, zum Erfahrungsaustausch trafen.

Schulleiter OStD Gerhard Maier und die anwesenden Lehrkräfte Frau Fischer, Frau Tefurth, Frau Rupp, Frau Steidle und Herr Hanauska berichteten von Ihrer Arbeit in und mit den Profilklassen, wobei besonders die Organisation und Strukturierung des gebundenen Ganztagsunterrichts, der Umgang mit der meist doppelten Halbsprachigkeit der Kinder im Deutsch- und im Fremdsprachenunterricht und die gute Zusammenarbeit mit der GS Auf der Schanz und der Roland Berger Stiftung zur Sprache kamen. Außerdem wurde betont, dass es wünschenswert wäre, aus positiven Effekten für die pädagogische Arbeit, die in den Profilklassen z.B. durch die kleinere Klassengröße und die Zusammenarbeit mit einer Sozialpädagogin zu beobachten sind, Konsequenzen für das Gymnasium an sich zu ziehen – beispielsweise durch die Verstärkung bzw. Einführung der Schulsozialarbeit auch im gymnasialen Bereich.

Während im Anschluss an die Gesprächsrunde die Herren Seehofer, Berger, Lösel und Göbel vor der Presse das Projekt lobten und die Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit zusicherten, warteten die Schülerinnen und Schüler geduldig und länger als geplant darauf, Aufstellung zum gemeinsamen Erinnerungsfoto zu nehmen und danach, im Falle der Klasse 5b, dem hohen Besuch im Englischunterricht noch einen Einblick in ihren Schulalltag zu geben.

Trotz dem nahenden Beginn der Fünferlparty, deren Anfang man aus Angst vor Nachteilen im Kampf um den Gesamtsieg keinesfalls verpassen wollte, fanden sich die Schülerinnen und Schüler der 5b am Ende des Besuchsprogramms nochmals im Klassenzimmer ein und ließen sich von der Motivation ihrer Englischlehrerin Frau Tefurth anstecken. Auf Englisch, genauer gesagt im neu erlernten present progressive,  berichteten sie von ihrem Leben als Schülerinnen und Schüler am CSG. Die Besucher – mit Ausnahme von Ministerpräsident Seehofer, der sich zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Weg zum nächsten Termin befand – zeigten sich begeistert von der engagierten Mitarbeit der Kinder, die im Anschluss noch von ihren Erfahrungen mit dem Stipendienprogramm berichten durften.

Unter Verzicht auf ihre Mittagspause und im Laufschritt schaffte es das „Team 5b“ dann nach Ende der Stunde gerade noch rechtzeitig zum Beginn des von ihren Tutorinnen und Tutoren organisierten Wettkampfs.

Hoher Besuch hin oder her – ein Scheiner-Event wie die Fünferlparty durfte man schließlich auf keinen Fall verpassen!

Katharina Rupp, Schulkoordinatorin für die Profilklassen der Roland Berger Stiftung

Alle Fotos wurden dankenswerterweise von Daniel Schneeweis zur Verfügung gestellt. 

Bezirksfinale – Wir waren dabei!

Bezirksfinale – Wir waren dabei!

Am Mittwoch, den 21.02. fand in Ingolstadt das Bezirksfinale im Basketball der Jungen IV (Jahrgänge 2005/06) statt. Aus Dachau, Landsberg, Murnau und Rosenheim sind die Teams mit ihren Betreuern zu diesem großen Turnier angereist. Im Modus „jeder gegen jeden“ traten die Mannschaften hochmotiviert gegeneinander an. Schnell stellte sich heraus, dass sehr hochklassige Basketballer in der Halle vertreten waren. Da war zum Einen der Top-Favorit aus der Basketball Stützpunktschule Rosenheim mit bereits sehr gut ausgebildeten Nachwuchsbasketballern und sehr gutem Mannschaftsspiel. Zum Anderen erschien mit Ivan Kharechenkov eines der herausragenden bayerischen Nachwuchstalente schlechthin. Unsere Mannschaft des CSG brauchte sich mit 8 Vereinsspielern jedoch auch nicht zu verstecken. Dass es schwierige Spiele werden würden, war den Scheiner-Basketballern unter dem Coach Tobias Meier jedoch schnell klar.

Es kristallisierte sich rasch heraus, dass der Turniersieg nur zwischen Rosenheim und Landsberg entschieden werden wird, der Teamplay-Mannschaft auf der einen Seite, dem sensationellen Einzelspieler auf der anderen. In einem packenden Spiel konnte sich dann Landsberg mit 43-29 am Ende doch recht deutlich durchsetzen, wobei das Ausnahmetalent Kharechenkov alle(!) Punkte für Landsberg erzielte.

Die Scheinertruppe landete wegen einer etwas unglücklichen Niederlage gegen Murnau (21-26) nur auf dem 4. Platz. Abgeschlagen die Mittelschule aus Dachau auf Platz 5.

 

Doch wegen der mitreißenden Turnier-Atmosphäre und den temporeichen, aber fairen Spielen, ließ keiner der Mannschaften am Ende den Kopf hängen. Alle gratulierten den Siegern aus Landsberg und stellten fest, dass dieser Tag für alle Beteiligten eine große Bereicherung war.

Jetzt werden die Scheiner-Basketballer in den Basketball-Wahlkursen wieder ordentlich trainieren, um nächstes Jahr erneut in den Schulturnieren „anzugreifen“.

Peter Mücke

Fasching am CSG: „Bildschirmhelden“

Fasching am CSG: „Bildschirmhelden“

Die fünfte Jahreszeit war am CSG in diesem Jahr besonders lustig. Zum ersten Mal konnten sich die Schüler am unsinnigen Donnerstag nicht nur verkleiden, sondern ihr Kostüm sogar zur Schau stellen, indem sie am Kostümwettbewerb der SMV teilnahmen. Das Motto in diesem Jahr lautete „Bildschirmhelden“. Egal ob Film, Serie oder Videospiel, die Schüler bewiesen mit viel Begeisterung, welcher Held in ihnen steckt und die Schule glich an diesem Tag einer bunten Fantasiewelt!

In der Pause präsentierten die Schüler auf einer Bühne ihre kreativen Verkleidungen und wurden daraufhin von einer Jury bewertet. Natürlich gab es auch einen unterhaltsamen Moderator und tolle Musik. Unter anderem erschienen die kleinen gelben Minions, der Zauberer Dumbledore, Spiderman, Rotkäppchen, Star Wars Krieger oder auch Mary Poppins – man konnte sich nicht satt sehen! Sogar die Herren Putin und Trump ließen sich am CSG blicken und die zwei Fünftklässler, die hinter dieser Verkleidung steckten, gewannen den Preis für das „gruseligste“ Kostüm. Das Bayrische Fernsehteam war überraschenderweise auch anwesend und erst bei genauerem Hinsehen erkannte man die Lehrer, die sich hinter der aufwändigen Tarnung versteckten.

An diesem Tag war das Scheiner voller Narren und der Fasching verlief in diesem Jahr ganz besonders lustig und unterhaltsam!

Melanie Herzog, Klasse 10d

Handytag am 30.01.2018

Handytag am 30.01.2018

Am 30.01.2018 war es so weit: Handytag. Alle waren gespannt. Alle 6.Klassen hatten das Programm in der 5. und 6. Stunde. Der Leiter der Aktion, Herr Daniel Wolff, erzählte, dass man im Internet alles ausprobiert und es unmöglich ist, das ganze Internet zu durchsurfen. Er selbst hat schon als IT-Jounalist für das Computermagazin CHIP/CHIP Online gearbeitet, war als Gymnasiallehrer tätig und ist derzeit Dozent an der LMU München.

Danach schauten wir YouTube-Videos von Gronkh, Bibis Beauty Palace, Simon Desue und noch ein paar weitere…     Er erzählte uns, dass YouTube das Geld von unserer Zeit, die wir auf YouTube verbringen, bekommt und dass das, was wir eingeben, also auch ein Teil unserer Privatsphäre ist und dass Google (unsere Aufmerksamkeit ist Google wichtig!) in dieser Hinsicht genauso wie YouTube ist. Kinder benutzen mehr das Handy als Erwachsene und viele Kinder erkranken wegen zu häufiger Handynutzung.

In der Schule sind viele SchülerInnen müde, weil sie in der Nacht am Handy sind, und deshalb an Schlafmangel leiden und kurzsichtig werden. Das Handy ist der Anfang von Spielsucht, wenn man zu lange spielt. Man muss im Internet Selbstkontrolle haben, um nicht auf falsche Webseiten zu gehen und plötzlich eine Geldstrafe zahlen zu müssen. Im Internet sind auch jugendgefährdende Inhalte (Gewalt; Porno; Hate Speech (=Hass Rede) oder Fake News). Das Internet ist allerdings auch gut, weil es viel erklärt und man viele Informationen finden kann.

Am Ende haben wir einen „Bin ich Handy süchtig?“-Test gemacht.  Viele der Fragen haben wir mit „Nein“ beantwortet, allerdings haben vielleicht nicht immer alle die Wahrheit gesagt.                                                 

Maxim Moser, 6a

Feuermelder-Workshop

Feuermelder-Workshop

Der erste Tag

18 Schüler, eine temperamentvolle Lehrerin und ein sarkastischer Lehrer verbrachten drei Tage lang ihren Feuermelder-Workshop in der Oase Steinerskirchen (den Ort, an den sich die 10. Klässler sehr gut erinnern können). Direkt angekommen fingen die fleißigen Schüler an zu arbeiten und auch die Lehrer, die den Schülern alles erklärten und alles erzählten. Natürlich war auch der Spaß dabei, denn am ersten Tag spielte die Redaktion das Mörderspiel. Hierbei zieht man den Namen eines Redaktionsmitglied und muss diesen aus dem Spiel eliminieren, indem man ihm einen beliebigen Gegenstand übergibt. Man musste also ständig auf der Hut sein, von wem man etwas annimmt.

Frau Blank erreichte durch einen Killingstreak ihren geheimen Namen „The Murderqueen“ (der jetzt wohl nicht mehr so geheim ist…).  Am ersten Tag arbeiteten die Schüler bis 20:00 Uhr,  Thema war heute weniger die inhaltliche Arbeit, sondern die generelle Strukturierung der Schülerzeitung, denn hier mussten einige Veränderungen her. Doch auch nach 20.00 Uhr gab es einige, die weiter machen wollten, weshalb sie noch bis 23.00 Uhr mit den Lehrern zusammensaßen und über Themen und sonstige Dinge diskutierten.

Der zweite Tag

Nach dem Frühstück fingen wir wieder an zu arbeiten. Es wurden Rubriken erstellt, was unserem Feuermelder endlich etwas mehr Themenmöglichkeiten gibt und eine genauere Ordnung. Beim Mörderspiel wurde die fast schon unschlagbar wirkende Murderqueen von Herrn Huber ausgeschaltet. Um Zwölf Uhr war es wieder soweit, es gab Mittagessen. Nach dem Mittagessen ging es damit weiter, Themen für die kommenden Ausgaben zu finden, außerdem bearbeiteten wir in kleinere Gruppen einige Textsorten. Vor dem Abendessen wurde die zweite Runde des Mörderspiels  beschlossen und angefangen. Das erste Opfer sollte nicht lange auf sich warten lassen, jedoch spielten wir zwischendurch auch noch ein anderes Spiel, welches das Vertrauen untereinander verbessern sollte. Ziel war es auf die andere Seite einer Grenze zu kommen, dennoch konnte man nur eine bestimmte Anzahl an Beinen nutzen, was dies um einiges  erschwerte. Jeder von uns begriff direkt, dass man nur im Team gewinnen konnte, und so probierten wir die verschiedensten Methoden aus, um an den Grenzwärtern Herrn Huber und Frau Blank vorbeizukommen, damit wir unser verdientes Abendessen genießen konnten. Es gab so einige akrobatische Einlagen, bei denen sich zum Glück niemand verletzte.

Nach dem Abendessen wurden die weitere Organisation und Struktur des Feuermelders besprochen und wir kamen schnell auf ein passendes System.

Der dritte Tag

Frühstück erledigt: Sofort wieder an die Arbeit. Mit der gesammelten Motivation vom Frühstück  stürzten wir uns in den letzten Tag und erledigten die letzten übrig gebliebenen Aufgaben. Zuerst wurden drei Leiter gewählt, welche sich in Zukunft jeweils um die Redaktion, das Layout und die Finanzen des Feuermelders kümmern sollen. Diese teilten daraufhin die noch zu erledigenden Aufgaben mit, um die jetzige Ausgabe noch pünktlich fertigzustellen. Als dies festgehalten wurde, gelang es einem unschuldigen Redaktionsmitglied  Frau Blank a.k.a „ The Murderqueen“ mit einem simplen, aber unscheinbaren Trick zu besiegen. Trotzdem wurde auch dieser nur zweiter, da er anscheinend pazifistisch veranlagt war und es somit nicht ertragen konnten, einen weiteren Mord zu begehen, weshalb er sich freiwillig opferte. Daraufhin nahmen wir uns die Zeit, Leitthemen für die neue Ausgabe zu suchen. Nach dem Mittagessen war aufräumen angesagt und da der Bus noch nicht da war, wurde, um das Vertrauen zu „stärken“, noch eine Runde Werwolf gespielt.  Als wir wieder zurück waren, entschieden sich ein paar, noch die Sachen nach oben in das Zimmer zu bringen. Dort angekommen verabschiedete sich Frau Blank und einige blieben noch, um denjenigen, die nicht am Workshop teilgenommen hatten, zu erzählen, was wir alles besprochen hatten.

 

Fatih Kaçar, 10c

Das intellektuelle Event der Superlative – Die Scheiner-Debatte 2018: Finale

Das intellektuelle Event der Superlative – Die Scheiner-Debatte 2018: Finale

Favoriten setzen sich durch

Wenn der Trubel der Weihnachtszeit vorüber ist und gut ins neue Jahr gerutscht wurde, beginnt eine ganz besondere Zeit, die jährlich erneut mit Sehnsucht erwartet wird. Tage, die das Leben hoher menschlicher Existenz prägen, wie keine anderen. Tage, an denen gekämpft wird bis zum bitteren Ende. Tage, an denen unglaubliche Menschenmaßen zusammenkommen und an den Lippen Einzelner hängen. Nein, die Rede ist nicht vom RTL Dschungelcamp, sondern von einem Event noch bedeutsameren Ausmaßes: Die Scheiner-Debatten.

Am 13. Januar 2018 kam es in der Poterne zum ersten Showdown der einzelnen Mundakrobaten in den Qualifikationsrunden der jeweiligen Altersklassen (Sekundarstufe 1, 8. Jgst. – 9. Jgst. / Sekundarstufe 2, 10. Jgst. – 12. Jgst.).

Am Ende des Tages waren es jedoch nur 8 Debattanten, die die begehrten Final-Tickets ergattern konnten. Iris Seib, Tim Rothärmel, Christopher Fleps und Michael Löffler waren die heldenhaften Gladiatoren, die alle anderen Sprösslinge des „Mittelgewichts“ K.O. debattierten. Im Schwergewicht setzten sich Mario Siegle, Thomas Udvaros, Oliver Ziegler und Sebastian Tschöke durch.

Bereits die Woche darauf war es soweit: Der Mittwoch der Champions – Das Scheiner-Debatten-Finale am 17. Januar in der Fronte. Eine intellektuelle Veranstaltung der Superlative, mit einer Legende, die zurückkehrte: Willi „der Oberpfälzer“ Plankl.

Egal ob Lehrer, Schüler, Debattant oder Fronte-Mitarbeiter, die Mengen verfielen in Ekstase, als der junge, lebhafte Meister die Bühne der Rhetorik betreten hatte. Dementsprechend schwer gestaltete es sich für die Moderatoren Antonia Herbst und Fabian Leicht die tobende Masse zu beruhigen.

Mit Herrn Plankl als Juryvorsitz begann die allersehnte Debatte im „Schwergewicht“ der Klassen 10-12 zur Themenfrage, ob Klassenarbeiten anonymisiert werden sollen. „Eine regelrechte Wortschlacht“, so betitelte Benedikt Hummel, der anonym bleiben will, die freie Aussprache dieser Debatte. Schlussendlich ging Pro-Debattant Mario Siegle als Schulsieger und sein Contra-Gegner Oliver Ziegler als Zweitplatzierter hervor. Somit vertreten beide das CSG in der Sekundarstufe 2 im Regionalfinale am 27. Februar in Ingolstadt am Katherl.

Nun fehlten nur noch die zwei Gewinner der Nachwuchs-Debattanten. In einem dramatischen Schlagabtausch bezüglich eines Smartphone-Führerscheins für Minderjährige gingen Tim Rothärmel und Iris Seib als Sieger hervor.

Das gesamte Christoph-Scheiner-Gymnasium drückt unseren vier Debattanten die Daumen beim Regionalfinale und im weiteren Verlauf des Wettbewerbs. Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Teilnehmer, Juroren und das Orga-Team Debatte.

Besonderer Dank sei an dieser Stelle an unsere Schul- und Regionalkoordinatorin Frau Schrock und die Mutter der Debattenkultur, Frau Schleßing, gerichtet.

Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr und die nächsten kommenden rhetorischen Glanzleistungen einiger Scheineraner.

„Lang lebe die Debatten-Kultur am CSG.“

Ein Debattenfreund.

Hinter der Debatte – Qualifikation

Hinter der Debatte – Qualifikation

Begonnen hat die Organisation für den Schülerwettbewerb “Jugend debattiert“ vorletzten Dienstag mit einem nicht ausgeschlafenen Team von 12.Klässlern, aber dafür umso motivierteren Schülern der 8. bis 10. Klassen. Wie jedes Jahr wurde eine Routine durchgegangen.

Wer debattiert gegen wen?

Wer darf diese Künste jurieren?

Wen mögen wir am meisten?

Fragen, die alle beantwortet wurden. Diese Erarbeitung zeichnet sich als besonders langwierig heraus, denn wir besitzen zwar die Möglichkeit die ersten beiden dieser Fragen mit einer Software zu lösen, doch erfüllt sie nicht unsere hohen Standards, weshalb wir auf die gute alte Excel-Tabelle zurückgreifen mussten. Zumindest waren Teilnehmer und Juroren nun schön in Kästchen angeordnet. Damit wäre die Arbeit für den Tag eigentlich getan, aber wir entschieden uns dafür, sechzehn 40 Cent teure A3 Blätter per Hand zu beschriften, anstatt unsere schön angelegte Excel-Tabelle auszudrucken. Ein Schelm, wer aufgrund des Zeitaufwands Böses dabei denkt..

Wir hatten allerdings wirklich kaum Zeit diese Mammutaufgabe zu bewältigen, doch mit einer nicht vorhanden 2. Pause konnten wir stolz auf unser letztes kaligraphisches Meisterstück blicken. Für uns ging es dann wieder in den Unterricht, denn nun hieß es bis Freitag abzuwarten.

Am Freitag trafen wir wieder unseren alten Freund: das Zeitproblem. Wir hatten abgemacht, uns um 7:45 Uhr vor der Poterne zu treffen und in 15 Minuten alles aufzubauen. Doch wir hatten eines nicht bedacht. Die Türen werden für jegliche anderen Schüler auch um die gleiche Zeit geöffnet. Daraus resultierte, dass der Raum mit Debattanten und Juroren überfüllt war, bevor die ersten Organisatoren ankamen. Zwar hatte man ihnen gesagt, sie sollten erst um 8:15 Uhr erscheinen, doch anscheinend freuten sie sich so sehr auf die Debatte, dass sie vorzeitig erschienen waren. Es war eine Qual für uns in diesem Chaos Namensschilder zu verteilen und die Räume vorzubereiten, insbesondere da die Masse der Teilnehmer die Tür des Wettbewerbsbüros fast schon verriegelt hatte. Doch trotz aller Hindernisse konnten wir um 8:15 Uhr mit den ersten Debatten beginnen. Die Themen für die Sekundarstufe 1 waren, ob man einen Mofaführerschein schon ab 15 Jahren machen darf und ob die Torlinientechnik im Fußball wieder abgeschafft werden sollte. Das Interesse an diesen Themen auf Seiten des Orga-Teams wurde vom Interesse des traditionellen Kartenspielens um Längen überboten, was man an der vollständigen Besetzung des Wettbewerbbüros erkennen konnte. Iris Seib, Tim Rothärmel, Michael Löffler und Christopher Fleps stellten sich in diesen Debatten als die besten Redner heraus und werden im Finale gegeneinander antreten.

                                 (v.l.n.r.: Michael Löffler 9a, Iris Seib 9c, Christopher Fleps 9b und Tim Rothärmel 9a)

Danach war die Sekundarstufe 2 an der Reihe. Die Themen waren, ob Fastfood an unserer Schulen verboten werden und ob Marihuana und Haschisch legalisiert werden sollte. Das letztere Thema war sogar so spannend, dass sich das Wettbewerbsbüro im Vergleich zur vorherigen Debatte in eine Wüste verwandelte. Wir verfolgten fast alle gespannt diese Debatte, in der unser vermuteter Spitzenkandidat stand. Mario Siegle, Oliver Ziegler, Thomas Udvaros und Sebastian Tschöke waren die besten ihres Jahrgangs. Schön, dass sich wieder bekannte Gesichter unter die Finalisten begeben. Doch schwankte die Stimmung bei dieser Siegerverkündung. Unserem geheimen Spitzenkandidaten aus der 12. Klasse war es nicht gelungen sich zu qualifizieren. Wir waren empört und fragten uns, ob wir falsch investiert hätten. Doch anscheinend war das ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen gewesen. Diese Nachricht beruhigte unsere erhitzten Gemüter wieder.

v.l.n.r.: Sebastian Tschöcke Q11, Thomas Udvaros Q11, Mario Siegle 10d. (Es fehlt – offensichtlich – Oliver Ziegler Q11)

Im Großen und Ganzen waren wir, das Organisationsteam, am Ende des Tages mit unserer Arbeit zufrieden. Damit konnten wir mit kühlen Köpfen die Woche beenden und Energie für das nächste Event tanken: Das FINALE.

Eurer ehemaliger Newsletter Reporter,

Eduard Körn, Q12

Aktionstag gegen Alkohol

Aktionstag gegen Alkohol

Auch heuer wurde am CSG wieder der Aktionstag gegen Alkohol, der jährlich vom Gesundheitsamt organisiert wird, veranstaltet. Dieser fand am 31. Januar statt und wurde von allen Schülern der 8. Jahrgangsstufe besucht.

Zu Beginn erklärte uns Herr Bäumler von der Polizei Ingolstadt in einem Vortrag den Einfluss von Alkohol auf den Straßenverkehr anhand des Beispiels eines vor wenigen Jahren in Ingolstadt stattgefundenen Unfalls.

Anschließend wurden wir in fünf Gruppen eingeteilt, in denen wir den restlichen Tag verschiedene Stationen durchliefen. Im ersten Workshop wurden wir über soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook und deren Zusammenhang mit Alkohol aufgeklärt. Dann durften wir uns mithilfe von Rauschbrillen in die Rolle eines Betrunkenen hineinversetzen. Bei einem Erste Hilfe Workshop wurde uns erklärt, wie wir mit betrunkenen Personen umgehen sollen und wie wir ihnen helfen können. Anschließend erzählte uns Herr Lefèvre vom Kreuzbund von seinen eigenen Erfahrungen mit Drogen und Alkohol. Zuletzt stellte sich uns die Organisation condrobs mit ihrem Projekt easycontact vor.

Insgesamt war der Tag für uns alle sehr informativ und interessant. Wir danken dem Elternbeirat für die Übernahme der Mietkosten und der Fa. Pöschl für das Catering.

Tobias Brücklmaier, 8b

Methodenkompetenztraining Q11

Methodenkompetenztraining Q11

Am 31.01.18 trainierten das Medienkompetenzteam die Schüler der Q11. Gruppen von ca. 11 Schülern und 2-3 Multiplikatoren fanden sich zusammen und gestalteten den Tag sehr abwechslungsreich und interessant. Von Schreib-Übungen, Präsentationen halten bis zu einem Elevator-Pitch war alles dabei. Ein Elevator-Pitch ist beispielsweise ein erfundenes Gespräch, indem man 90 Sekunden einem fiktiven Gegenüber etwas über sich erzählt. Mit viel Spaß und vielen praktischen Übungen wurde den Schülern das freie Reden und die Gestaltung von Präsentationen nähergebracht. Insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag, an dem die Q11ler viel mit nach Hause nehmen konnten.

Linda Hofmockel, 10a