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Monat: Juni 2019

Von Flügeln beflügelt – ein Ausflug nach Bayreuth

Von Flügeln beflügelt – ein Ausflug nach Bayreuth

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

In diesem Bericht möchten wir Ihnen und Euch einen kleinen Einblick in unseren Ausflug nach Bayreuth am 17. Mai 2019 verschaffen.

Der Besuch in der Klaviermanufaktur

Unsere Reise fing damit an, eine Klaviermanufaktur zu besuchen. Von Theorie bis zum Bau der Instrumente war alles in der Führung enthalten. Die Firma Steingraeber & Söhne bewies uns, dass die Klaviere und Flügel von Hand gemacht sind. Schließlich bedeutet Manufaktur ins Deutsche übersetzt soviel wie „handgefertigt“. Nicht vergleichbar mit einem typischen Museum, wo man Gegenstände nur betrachten darf, wurde uns angeboten, auf den Instrumenten zu spielen. Am Ende der Führung gab es ein kleines Konzert im Kammermusiksaal, bei dem uns unsere Mitschülerinnen und Mitschüler – also Leute unserer Generation – zeigten, was man mit viel Üben und Fleiß erreichen kann.

Die Gräber der Kinder

Als Nächstes folgte eine Stadtführung durch Bayreuth, wo uns unsere Führerin die historischen Seiten der Stadt zeigte. Eine der spannendsten Sehenswürdigkeiten war die Stadtkirche, in deren Gruft sich eine Grabstätte für Adelige befindet. Dort konnte man auch viele Särge von Kindern sehen, da in der damaligen Zeit die Kinder sehr früh starben, weil es keine Heilmittel gab. Da haben wir gemerkt, in welcher guten Lage wir uns heute befinden, weil wir für viele Krankheiten Medikamente haben.

Bayreuth ist eine Stadt mit vielen unterschiedlichen Seiten, denen wir nicht allen auf die Spur gehen konnten. Deshalb wünschen wir uns eine zweite Gelegenheit, diese schöne Stadt noch besser kennen zu lernen.

Alma Ikeljic (6b) und Lejla Zoletic (7b)

Das Interview mit Eva Bulling-Schröter

Das Interview mit Eva Bulling-Schröter

Am Mittwoch, den 15.05.2019 um 14:00 Uhr, war die Klasse 5b im Wahlkreisbüro bei der Politikerin Eva Bulling-Schröter von der Partei „die Linke“. Sie ist die Chefin der Partei in Bayern.  Sie hat sich auf das Thema „Klimawandel“ spezialisiert, da sie 20 Jahre lang im Bundestag für die Themen Umwelt- und Klimaschutz zuständig war. Wir haben Ihr Fragen gestellt, die sie ohne Probleme beantworten konnte. Zum Beispiel: Auf welche Schule sind Sie gegangen? Warum sind Sie zu der Partei „die Linke“ gegangen? Sie ging auf das Katharinen-Gymnasium. Die ausführlichen Antworten und Erklärungen haben uns inspiriert. Uns hat es gefallen, dass wir eine echte Politikerin vor unseren Augen befragen durften. Sie hat uns auch Fragen gestellt. Der Besuch bei ihr hat insgesamt 1h 30min gedauert.

Bericht von: Mouaz, Mark und Elmina, 5b

Am Mittwoch, den 15.05.2019 um 13:45 Uhr, besuchte die Klasse 5b die Politikerin Eva Bulling-Schröter. Sie ist eine Politikerin der Partei „die Linke“ und ist spezialisiert auf Klimaschutz. Die 5b besuchte die Politikerin im Wahlkreisbüro der Partei. Die Klasse hatte in der Schule schon Fragen für das Interview mit der Politikerin vorbereitet. Bei ihr haben wir unsere Fragen gestellt und sie hat uns unsere zahlreichen Fragen beantwortet. Wir haben sie über ihre Kindheit befragt und auch über ihr Leben als Politikerin. Sie hat uns erzählt, dass sie Krieg und Umweltverschmutzung vermeiden will. Sie hat in der Vergangenheit gegen den Klimawandel gekämpft und macht dies auch immer noch. Wir haben gelernt, wie wir den Klimawandel  verhindern können. Es war ein schöner Ausflug.

Leila, Philipp, Dlschin, 5b

Wir waren am 15.05.2019 ab 14:00 Uhr bei der Politikerin Eva Bulling-Schröter. Wir besuchten sie in ihrem Wahlkreisbüro in der. Wir haben ihr Fragen gestellt.

Frau Bulling-Schröter ist eine Politikerin, die in Ingolstadt geboren wurde. Sie setzt sich für den Klimaschutz und für eine Verbesserung der Gesetze ein. Uns hat gefallen, dass sie uns viel über ihr Leben erzählt hat. Wir haben über sie sehr viel gehört. Wir haben sie gefragt, für welche Partei sie ist und sie hat gesagt, sie ist von der Partei die Linke sehr überzeugt. Sie ist sehr nett und sie hat alle unsere Fragen beantwortet.

Ihre Meinung zur AfD war, dass es keine gute Partei sei. Hygiene ist wichtig für sie.

5b

Am 15.05.2019 war die Klasse 5B im Büro von Frau Bulling – Schröter.  Wir sollten ihr verschiedene Fragen zu ihrem Leben und zu der politischen Lage stellen. Wir hatten reichlich Fragen und alle wurden von ihr genau beantwortet, z. B. „Was würden Sie tun, um den Klimawandel zu stoppen?“ – Ich würde verändern wollen, dass man mehr mit Bus und Fahrrad fährt. Unserer Meinung nach macht die Linke sinnvolle und hilfsbereite Aktionen und Projekte. Außerdem hat sie uns erklärt, wie sie in die Politik eingestiegen ist. Zudem hat sie uns erzählt, dass die Linke die einzige Partei ist, die etwas gegen Krieg machen will. Als wir dann zum Ende gekommen sind, lobte uns Frau Eva Bulling – Schröter für unsere Aufmerksamkeit und die vielen Fragen, weshalb wir uns tolle Sticker als Andenken mitnehmen durften.

Von Iwais und Faris, 5b

Haben wir ein Anrecht auf Glück?

Haben wir ein Anrecht auf Glück?

Dieser Frage widmet sich Lew Tolstoj in seinem Meisterwerk „Anna Karenina“. Auch die Schüler des Russisch-Oberstufenkurses gingen dieser Frage beim ausschnitthaften Lesen des Romans nach. Schnell wurde klar, dass das Schicksal der jungen Anna Karenina ein tragisches ist. Die unglückliche Ehe mit dem 20 Jahre älteren Staatsbeamten Alexej Karenin, mit dem Anna einen gemeinsamen Sohn hat, scheint sie regelrecht in die Arme des jungen und leidenschaftlichen Grafen Alexej Wronskij zu treiben. Anna geht eine zunächst heimlich gehaltene Liebesaffäre mit Wronskij ein, aus der eine Tochter hervorgeht. Schließlich bekennt sie sich zu Wronskij und ist bereit, die Folgen in Kauf zu nehmen: Die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts verachtet sie, ihr Ehemann bestraft sie, indem er ihr den Kontakt zu ihrem Sohn verbietet, sie selbst verfällt in Wahnideen und Selbstzweifel. Sogar die Liebe zu Wronskij verwandelt sich in Hass. Am Ende erscheint ihr der Tod als einziges Mittel, um ihr eigenes Leid zu beenden. 

Dem Leser des Romans fällt es nicht schwer, Annas Entscheidungen zu begreifen. Gelingt das aber auch auf der Bühne in Form eines Balletts? Anbei die Eindrücke der Schüler, die am 17. Mai, nach Beendigung der Romanlektüre, das Ballettstück „Anna Karenina“ des deutschen Choreographen und Regisseurs Christian Spuck in der Bayerischen Staatsoper in München besuchten.

„Noch bevor das Stück angefangen hatte, waren wir überwältigt von der Ausgestaltung der Staatsoper – von innen wie von außen. Im Zuschauerraum nahmen wir unsere Plätze im obersten Rang, der Galerie, ein, weshalb einige kurz mit der Höhe zu kämpfen hatten. Das spannende Ballettstück ließ uns jedoch alle Ängste schnell überwinden. Während der Aufführung schauten wir gebannt den vielen Balletttänzern zu, wie sie äußerst eindrucksvoll die Handlung der Romanvorlage vertanzten. Abgesehen davon, dass es uns teilweise etwas schwerfiel, bestimmte Charaktere der Handlung auszumachen, was nicht verwunderlich ist, da im Roman insgesamt drei verschiedene Familiengeschichten näher beleuchtet werden, gab es glücklicherweise keine weiteren Verständnisprobleme. Während das Bühnenbild sehr schlicht gehalten war und so die Verlorenheit der Figuren symbolisieren sollte, waren die Kostüme hingegen äußerst prunkvoll und ließen den Reichtum der Petersburger Gesellschaft erkennen. Die gezielt eingesetzten Video-Projektionen, die die Orte des Geschehens andeuteten, sorgten dafür, dass man als Zuschauer dem Geschehen gut folgen konnte. Am eindrucksvollsten war aber die großartige Leistung der Tänzer, die die Geschichte nicht einfach nur vertanzten. Mithilfe von Gesten wurde auf der Bühne gestritten, geliebt und verzweifelt. Die musikalische Begleitung durch das Orchester, das unter anderem Werke von Sergej Rachmaninow spielte, und eine unerwartete Einlage einer Opernsängerin vollendeten den Gesamteindruck.“

Wie dem Autor des Romans gelingt es auch dem Regisseur des Ballettstücks, die inneren Konflikte der Hauptprotagonistin freizulegen. Anna Karenina suchte nach Glück und konnte es nicht finden. Der Romanautor stellte sich die Frage, ob Anna, und damit auch ob wir alle, ein Anrecht auf Glück haben und beantwortet sie damit, dass wir nicht richten dürfen über die anderen, da wir so das Unglück erst schaffen.

Katharina Herdt & Russisch-Oberstufenkurs

Känguru 2019 – Die Preisverleihung

Känguru 2019 – Die Preisverleihung

Nach dem diesjährigen Känguru-Test am 21. März 2019 ließ – nach der Auswertung der Antwortbuchstaben an der Humboldt-Universität in Berlin – die Verkündigung der Preisträgerinnen und Preisträger nicht lange auf sich warten. Besonders groß war in diesem Jahr die Freude über eine beachtlich lange Liste, auf der die stolze Zahl von 20 Preisen für die Scheinerschülerinnen und -schüler verzeichnet war. Acht von ihnen erzielten einen 3. Preis und fünf einen 2. Preis. Übertroffen wurden sie alle von Kaspar Straßburg (5a), Nora Koller (5d), Emma Putzinger (5d), David Mücke (5f), Linus Peczkowski (6a), Nicolas Walter (6a) und Kilian Hilpoltsteiner (6c), die sich alle Gewinnerinnen und Gewinner eines 1. Preises nennen dürfen.
Nach den Osterferien kam dann endlich das von vielen bereits langersehnte Paket mit Urkunden, Preisen und Känguru-Broschüren am Scheiner an. Seither sind auf den Gängen und in den Klassenzimmern viele knobelnde Kinder und Jugendliche mit ihren bunten „Qwürfeln“ anzutreffen, die eifrig versuchen, den diesjährigen kleinen Preis für alle – ein an den Rubiks cube angelehntes Knobelspiel – wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen.
Am Mittwoch, den 8. Mai, verlieh Frau Jamnitzky in der Pausenhalle die großen Preise wie Spiele oder Bücher an die 20 Preisträgerinnen und Preisträger – beklatscht und gefeiert von ihren umstehenden Mitschülerinnen und -schülern.
Die beiden längsten Kängurusprünge, d.h. die meisten richtigen Antworten am Stück, schafften in diesem Jahr Linus Peczkowski aus der 6a und Nam-anh Pham aus der 5b. Die beiden wurden für diese tolle Leistung zusätzlich zu ihren Sachpreisen mit einem T-Shirt belohnt.
Unser herzlicher Glückwunsch gilt allen Gewinnerinnen und Gewinnern des Känguru-Wettbewerbs 2019 und auch denen, die mit einer sehr guten Leistung die nötige Punktegrenze für einen Preis nur knapp verpasst haben.

Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen beim Känguru-Test 2020!

Bernhard Kellner und Katharina Rupp

Und zu guter Letzt noch die Lösung der Känguru-Aufgabe aus dem letzten Blogbeitrag:

Julie hat 4 Selfies gemacht (Antwort B).

Was heißt hier Liebe?

Was heißt hier Liebe?

3 Rezensionen zum Theaterbesuch der 8. Klassen

Am Dienstag, den 21.05.2019, gingen die 7. und 8. Jahrgangsstufe in das Stadttheater, um sich das Stück ,,Was heißt hier Liebe?“ anzusehen. Ziel des Theaterstücks war es, uns in einer unterhaltsamen Weise über alles rund um die ,,Liebe“ aufzuklären. Dass dies bei uns 12- bis 16-Jährigen nicht für Begeisterung sorgte, war nicht überraschend. Die Gesprächsthemen der Schauspieler ließen die meisten Anwesenden langsam im Sessel versinken. Beeindruckenderweise merkte man den Akteuren keine Scham an. Sie erklärten uns problemlos die unangenehmsten Themen mit Humor. Das zeigte sich in der Gestaltung der Charaktere. Wir lernten zum Beispiel Orgi, den Orgasmus, und das Schamhaarmonster kennen. Hoffentlich verschonen uns die Biolehrer jetzt mit weiteren ausführlichen Erklärungen zum Thema ,,Liebe (machen)“.

(Erleta, Annika, Bianca aus der 8d)

Am 21.05.2019 besuchten die 7. und 8. Klassen der Schule das Theaterstück „Was heißt hier Liebe?“, das im Großen Haus des Stadttheaters aufgeführt wurde.

Das Stück handelt von der Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, die mit ihrer ersten Liebe mitten in der Pubertät zu kämpfen haben. Dabei werden die zwei von den „Love Space Rangern“ nach Kräften unterstützt. Diese geben den Turteltäubchen mehr oder weniger gute Ratschläge für eine „gute“ Beziehung. Im Vordergrund steht nicht nur die Geschichte der Charaktere Paul und Paula, sondern auch die Aufklärung der Zuschauer         im Alter von 12 bis 16.

Das rosa schillernde Bühnenbild mit Kondomen, einem gigantischen Tampon und einem BH darauf, zusammen mit den extravaganten Kostümen der Schauspieler, sorgte bei vielen für überraschte Gesichter.

Bei den so Überraschten gab es durchaus auch geteilte Meinungen zu dem etwas anderen Stück. Einer der ersten Kommentare nach dem Stück war, was sich der Autor beim Schreiben wohl dabei gedacht hat. Eine andere Sichtweise befand das Stück als bunt, schillernd und herrlich peinlich.

Alles in allem ein Stück der besonderen und extravaganten Art.

(Andrea Meier, Isabell Balassa und Johanna Zirngibl aus der 8d)

Am 21.05.2019 besuchten die 7. und 8. Jahrgangsstufen einiger Schulen aus Ingolstadt, unter anderem die Schüler des CSG, das Stadttheater Ingolstadt, um dort das Theaterstück „Was heißt hier Liebe?“ anzuschauen. Das Stück handelt allgemein von der Liebesgeschichte zweier pubertierender Teenager: Paul und Paula. Auf dem Weg zu ihrem persönlichen Happy-End müssen sie jedoch mit einigen Problemen kämpfen: ihren Eltern, ihrer Sexualität und vor allem ihrer Pubertät. Doch sie haben Glück, denn die Love-Space-Ranger helfen ihnen bei all ihren Problemen und Fragen. So funkt es das erste Mal zwischen den beiden auf dem Pausenhof, danach folgt ein gemeinsamer Partybesuch mit ihren Freunden Klette und Kiki. Bis dahin beschreibt das Theaterstück eine Traumbeziehung wie aus dem Märchenbuch: Händchenhalten, der erste Kuss und Schmetterlinge im Bauch. Aber dann kommt alles anders: Ein Streit, gebrochene Herzen und Liebeskummer. An diesem Punkt lernt man noch etwas dazu: Versöhnung ist manchmal schwer, aber wichtig. Nachdem sich auch Paul und Paula ausgesprochen haben, ist alles wie vorher: Ein Traum! Und wenig später passiert es: Paul und Paula beschließen, Sex miteinander zu haben. Jetzt stellt sich die Frage: Wie? Was? und Womit? Zusammen überwältigen sich beide und mit Liebe und Leidenschaft und der Hilfe der Ranger (und ihrem Freund, dem Orgasmus, genannt „Orgi“) finden beide ihre Lust am Geschlechtsverkehr.

Meiner Meinung nach ist diese lustig veranschaulichte Art von Sexualkundeunterricht perfekt für Jugendliche zwischen 12-16 Jahren. Das Stück brachte alle oftmals zum Lachen, aber war gleichzeitig auch lehrreich und wichtig. Ich kann es nur weiterempfehlen!

(Melissa, Milena, Ana und Edgard aus der 8d)

Der Besuch in der Gedenkstätte Dachau

Der Besuch in der Gedenkstätte Dachau

Das KZ Dachau war das erste Arbeits- und Straflager der Nationalsozialisten, das als Vorbild für andere Konzentrationslager diente. Verschiedene Minderheiten, allen voran jüdische Bürger, politische Gegner und angebliche Straftäter wurden dort ab 1933 gefangen gehalten oder getötet. In der Schule lernten wir bereits im Unterricht, wie grausam dort gegen Inhaftierte vorgegangen wurde, doch wirklich vorstellen konnte wir uns das nicht. Erst nach dem Besuch des Arbeitslagers in Dachau hatten wir einen genaueren Einblick über die Haft- und Lebensbedingungen der Gefangenen, welcher uns schockierte: Besonders die Verbrennungsöfen und die Lagerbarracke. Der Schneefall und die Kälte ließen uns erahnen, wie das Leben im Winter im Lager sein musste. Wirklich in die Lage eines Häftlings versetzen konnte man sich jedoch trotzdem nicht. Auf dem Rückweg nach Ingolstadt verfolgten uns noch die Gedanken an das zuvor Gesehene.

Von Paul Schumacher