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Monat: Januar 2019

Workshops mit Herrn Daniel Wolff (Digitaltrainer)

Workshops mit Herrn Daniel Wolff (Digitaltrainer)

Viele Kinder und Jugendliche verbringen heute mehr Zeit vor den Bildschirmen digitaler Medien als in der Schule – aber was bedeutet das für uns und unsere Kinder heute und morgen? Dürfen meine Kinder schon auf Instagram oder Snapchat? Was ist Tik Tok? Wie viel Bildschirmzeit am Tag ist gesund? Was sind Cybermobbing und Sexting? Kann man das Internet sicher(er) nutzen? Wie erkenne ich Fake News und Hate Speech? Aber auch: Welche umwerfenden Chancen bietet uns die Digitaltechnik? Der erfahrene Digitaltrainer und Medienpädagoge Daniel Wolff (https://www.digitaltraining.de/) hat zu diesen Themen viele Antworten parat.

Am Montag, dem 21.01.2019, hielt er für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 drei packende Workshops, in denen sie mehr über die Chancen und Gefahren der Smartphone-Nutzung erfuhren. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 lernten, mit den mannigfaltigen Möglichkeiten des Internets souveräner, verantwortungsvoller und sicherheitsbewusster umzugehen. Die Digitaltrainings des Medienpädagogen Daniel Wolff haben immer auch konkreten Nutzwert, d. h. er gibt zahlreiche Tipps und Handlungsvorschläge, die sie „sofort“ praktisch umsetzen können, sei es direkt im Digitaltraining oder gleich danach zu Hause in der Familie.

In Jahrgangsstufe 6 sensibilisierte Herr Wolff die Schülerinnen und Schüler für das Thema Mobbing im Internet. Er erklärte, woran man Mobbing erkennt, wie man sich selbst schützen kann und was zu tun ist, wenn es einen selbst oder eine Freundin/einen Freund trifft.

Am Abend waren dann die Eltern zu einem ernsten, aber sehr spannenden und praxisorientierten Vortrag über Mobbing im Internet eingeladen. Im Laufe des Abends beantwortete Herr Wolff auch viele anderweitige Fragen aus dem Publikum umfassend, kompetent und  kurzweilig.

Wir bedanken uns beim Elternbeirat des Christoph-Scheiner-Gymnasiums für die großzügige Unterstützung zur Finanzierung der Workshops und des Elternvortrags!

M. Pabst, 30.01.2019

Mathe im Advent

Mathe im Advent

Ein Wettbewerb bei den Wichtelspielen ist das „Big Air”. Alle Teilnehmer springen über eine Schanze. In der Luft machen sie einen Salto (Flip) oder eine Drehung um die eigene Achse (Spin). Manche schaffen sogar beide Tricks. In diesem Jahr gab es in 30 Sprüngen insgesamt 12 Flips und 22 Spins. Einige haben sogar beide Tricks in einem Sprung gezeigt: einen Flip und einen Spin. Wie viele Wichtel haben in diesem Jahr einen Sprung mit beiden Tricks, also 1 Flip und 1 Spin, gezeigt? [Hinweis: Alle Wichtel sind nur einmal gesprungen und keiner hat mehrfach den gleichen Trick gezeigt.]

  1. Es waren genau 4.
  2. Es waren aber mindestens 4 und nicht mehr als 8 Wichtel.
  3. Es können 3, 4, oder 5 Wichtel gewesen sein.
  4. Es waren aber auf jeden Fall mehr als 5 Wichtel.

 (Quelle: www.mathe-im-advent.de, Aufgabentext gekürzt)

Diese und 23 weitere knifflige Aufgaben rund um die Mathe-Wichtel waren in diesem Schuljahr im mathematischen Adventskalender für die Klassen 4 – 6 der Deutschen Mathematiker-Vereinigung zu finden – und 24 weitere enthielt der Kalender für die Klassen 7 – 9. Der Herausforderung, jeden Tag vom 1. bis zum 24.12. online ein Türchen zu öffnen und die sich dahinter verbergende Matheaufgabe zu lösen, stellten sich im Advent 2018 die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5g, 7c und 7d – erfolgreich zum Mitmachen und Durchhalten motiviert von ihren Mathematiklehrerinnen und -lehrern.

Mit 298 richtig gelösten Aufgaben von 407 abgegebenen Antworten hat die Klasse 5b im Klassenspiel am CSG am besten abgeschnitten.

Über eine Goldmedaille, die es nur für diejenigen Schülerinnen und Schüler gab, die für alle 24 Aufgaben die richtige Antwort abgegeben hatten, konnten sich Jakob Binder, Jan Sieh und Kaspar Straßburg (alle 5a), Sergen Yücel und Markus Kutschera (beide 5c), Steffen Berz und Julia Dayal (beide 5e), Elisa Pape (5g), Thomas Pohl (7c) und Stefanie Forchhammer (7d) freuen. Herzlichen Glückwunsch zu diesen großartigen Leistungen! Wer also nicht weiß, warum die richtige Lösung der Aufgabe oben a) ist, kann eine oder einen dieser Expertinnen und Experten dazu befragen.

Sie und alle anderen, die eine Silbermedaille (mindestens 21 richtige Antworten) oder eine Bronzemedaille (höchstens 20 richtige Antworten) mit nach Hause tragen konnten, haben durch die Teilnahme bei „Mathe im Advent“ auf jeden Fall gewonnen – zwar leider keinen der begehrten Sachpreise im Einzel- und Klassenspiel, dafür aber ganz viel Freude an der Mathematik.

Birgit Denzlein, Sarah Feldmüller, Elke Kahlenborn, Gerhard März, Peter Mücke und Katharina Rupp

Kluge Köpfe

Kluge Köpfe

Der Landeswettbewerb Mathematik des bayerischen Kultusministeriums fordert jedes Jahr Schülerinnen und Schüler bis einschließlich der 10. Jahrgangsstufe heraus, sich mit mathematischen anspruchsvollen mathematischen Fragestellungen zu beschäftigen.

Wir freuen uns, dass sich auch an unserer Schule engagierte Schülerinnen und Schüler mit den Aufgaben auseinandergesetzt haben. Mittlerweile ist die erste Runde des Wettbewerbs abgeschlossen und die Ergebnisse wurden bekannt gegeben. So erhielten Moritz Schäfer und Kilian Hilpoltsteiner (beide 6c) sowie Felix Kohl (10b) eine Anerkennung für ihre eingesandten Lösungen.

Jeweils einen 3. Preis verbunden mit einem Buchgeschenk erhielten Thomas Pohl (7c), Maja Boldt (8b) und Lingjun Yin (9b).

Tobias Brücklmaier (9b) darf sich neben seinem Buchgeschenk sogar über einen 2. Preis freuen und hat sich damit für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert.

Frau Jamnitzky überreichte den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern ihre Urkunden und Preise und würdigte ihr mathematisches Engagement.

Ihnen allen gratulieren wir ganz herzlich und Tobias wünschen wir natürlich viel Erfolg für die 2. Runde! Gleichzeitig sind weitere interessierte Schülerinnen und Schüler jederzeit eingeladen, uns anzusprechen. Vielleicht seid Ihr ja nächstes Jahr bei der Preisverleihung dabei?

Im Namen der Fachschaft Mathematik

Katharina Rupp und Carina Freytag

Essen wie die Römer!

Essen wie die Römer!

Also Pizza und Nudeln mit Tomatensoße gab es damals bei den Römern noch nicht. Dies haben wir schnell bei unserem Besuch im Römer-Kelten-Museum in Manching  festgestellt, zu dem wir Lateinschülerinnen  und Lateinschüler der 6. Klassen uns in der Vorweihnachtswoche aufgemacht haben. Dafür gab es ein leckeres Frikassee mit Aprikosen, Moretum (=römischer Käseaufstrich)  mit selbstgebackenen Semmeln, gefüllte Datteln  und noch einiges mehr, das wir mit viel Spaß für unser Buffet zubereitet und nach unserer Führung durch das Museum verspeist haben. Bei manchen Sachen war dabei ganz schön viel Mut erforderlich: Habt ihr schon mal Melonen mit süß-saurer Essigsoße gegessen? Lecker!

Katja Löser

Der Schullandheimaufenthalt der Klasse 5c (24.9.2018 – 26.9.2018)

Der Schullandheimaufenthalt der Klasse 5c (24.9.2018 – 26.9.2018)

Vom 24.9. – 26.9. fuhren wir, die Klase 5c, zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Jostarndt und Herrn Kellerer ins Schullandheim „Haus im Moos“.

Das „Haus im Moos“ liegt im Donaumoos und ist neben einem Schullandheim auch eine Umweltbildungsstätte mit einer Ausstellungshalle und einem Freilichtmuseum. Das heißt, man kann dort etwas über die Umwelt lernen und dabei das Donaumoos kennenlernen. Kurz nach der Ankunft begannen wir gleich am ersten Tag mit einer Ralley, bei der wir in Gruppen das Gelände um die Herberge herum erkundeten. Dabei entdeckten wir nicht nur einen Moostümpel und ein kleines Wäldchen, sondern auch eine Ziegen- und Schafherde und einen Bienenstock. Außerdem befand sich dort auch noch ein alter, echter Bauernhof, den wir begehen und besichtigten durften.

Nach diesem erlebnisreichen Start stillten wir unseren Hunger in der nahegelegenen Gaststätte „Rosinger“. Dort wurden wir während unseres dreitätigen Aufenthalts mit leckeren Mahlzeiten versorgt. Nach dem Essen hatten wir Zeit zum Spielen. Der Großteil der Klasse spielte „Wahrheit oder Pflicht“, manch anderer vergnügte sich mit Brettspielen. Am Abend wurde nach dem Essen gespielt und musiziert.

Am nächsten Tag stand eine spannende Aktion auf dem Programm: Wir sollten bis zum Grundwasser graben. Dabei teilten wir uns in Gruppen auf und begannen zu graben. Die erste Gruppe hatte ihr Loch im Nu gegraben. Dann begann auch schon der Spaß: Die ersten sprangen ins Loch und waren auf einmal pitschpatschnass. Eine andere Gruppe grub an einer anderen Stelle im Sand einen kleinen Bachlauf. Wir holten von einem kleinen Tümpel mit Gießkannen und Eimern Wasser und füllten damit den Bach.

Nach diesem fröhlichen Wasserspiel waren viele ziemlich durchnässt und mussten sich erstmal wieder etwas Trockenes anziehen.

Am dritten und letzten Tag durften wir uns vor der Abreise noch kreativ betätigen. Wir flochten Körbe und lernten dabei auch etwas über die Lebensweise der Korbflechter. So erfuhren wir beispielsweise, dass diese einen ganz eigenen Dialekt hatten. Im Anschluss ans Flechten durften wir mit Bambus und anderen Naturmaterialien unsere Körbe dekorieren. Danach traten wir die Heimreise an.

In den drei Tagen haben wir viel erlebt und Neues dazugelernt. Noch dazu haben wir uns untereinander besser kennengelernt und durch verschiedene Aktionen unsere Klassengemeinschaft gestärkt – eine tolle Erfahrung, die wir gerne wieder machen möchten!

(Amaka Ugbana)

„So einen wie mich kann man nicht von den Bäumen pflücken“ – Theaterstück der Klasse 5a

„So einen wie mich kann man nicht von den Bäumen pflücken“ – Theaterstück der Klasse 5a

Liebe Leser und Leserinnen,

wir begrüßen Sie im Namen der Klasse 5a und Fr. Dr. Eisert.

Wir proben jetzt schon seit einer Woche das Theaterstück „So einen wie mich kann man nicht von den Bäumen pflücken“, von dem wir ihnen jetzt gerne etwas erzählen würden. Mit Fr. Dr. Eisert haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt, im Fach Deutsch-Intensiv haben die einzelnen Gruppen für sich geübt.

Die Personen im Theaterstück stellen wir Ihnen als Erstes vor:

1. Gruppe
David Nechita Buster (Hauptfigur)
Vertretung Alex Ordosch
Dominik Wittkow Schulleiter, Martinsen (Mathelehrer)
Ema Hovadikova Lehrerin, Ose-Dose
Vertretung Alisa Schneider
Leo Ringal Martin Vater von Buster
Jan Sieh Regieleiter
Nick Birkmann Regieleiter
Sidorela Guta Souffleuse

 

2. Gruppe
Markus Bode Buster
Enes Abazi Schulleiter
Rijad Avdija Martinsen
Vertretung Davud Avdic
Diola Bytyqi Ose-Dose
Nicolas Folea Vater von Buster
Carolina Buchhammer Regieleiterin
Leonhard Büchl Regieleiter
Jakob Binder Regieleiter
Sara Pötzl Souffleuse

Alle restlichen Schülerinnen und Schüler spielen sich selbst: Nico Gering, Kaspar Straßburg, Paul Waldinger, Stefan Thomas, Eirini Giagkidou, Marco Pecjak

Die Handlung:

Buster wird vom Lehrer Martinsen zum Elternsprechtag mit seinem Vater eingeladen, nachdem er im Klassenzimmer seinen Mitschülern etwas vorgezaubert hat und ihn der Schulleiter dabei erwischt hat. Der verärgerte Mathematiklehrer Martinsen und die freundliche Lehrerin Ose-Dose warten schon im Klassenzimmer auf die beiden. Da Buster keine besonders guten Leistungen zeigt, möchten sie dringend mit dem Vater sprechen. Als Buster und der Vater endlich da sind, können sie nicht verstehen, warum Herr Martinsen so verärgert ist. Im Gegenteil: Vater und Sohn ziehen alles ins Lächerliche und machen sich noch über die Lehrer lustig. Als Herr Martinsen kurz vor einem Wutausbruch ist, setzen sich Buster und sein Vater Clownsnasen auf und gehen lachend aus dem Raum.

Zwei verdutzte Lehrer bleiben zurück im Klassenzimmer.

 

Es macht sehr viel Spaß, mit Fr. Dr. Eisert dieses Stück ein zu studieren.

Die Klasse 5a

 

 

Schüler erneut rasiert

Schüler erneut rasiert

Beim diesjährigen Schüler Lehrer Spiel, dass traditionsgemäß die Weihnachtsferien einläutet, kamen die Schüler wieder einmal schwer unter die Räder. Schon Wochen vorher wurden Wortgefechte auf höchstem Niveau geführt. Die Schüler schienen sogar Zusatzqualifikationen aus dem Frisörhandwerk zu absolvieren. O-Ton „Dieses Jahr rasieren wir die Lehrer aber so richtig!“

Die Lehrer waren dieses Jahr zwar dezimiert, aber besonders motiviert und trainierten schon Monate vorher konzentriert und ehrgeizig unter der strengen Aufsicht von Technik- und Motivations-Coach Herrn Bauer im Lehrersport. Auch die Ernährungsumstellung  während der schweißtreibenden Trainingsphase machte sich bei so manchem Kollegen bezahlt.  Die Schüler hingegen ließen es betont locker angehen und trafen sich nur wenige Male zum gemeinsamen Training.

Nach dem intensiven Aufwärmen auf beiden Seiten fand der spektakuläre Einlauf beider Mannschaften statt, bei dem vor allem für die Lehrermannschaft ein besonders heftiger Applaus von den Zuschauern zu vernehmen war: sogar von Hysterieanfällen war im Nachhinein die Rede.

Das Spiel begann auf beiden Seiten hektisch und körperbetont. Die Schüler starteten furios und der exzellent aufgelegte David L. brachte gleich einmal einen 3-Punkte-Wurf ins Ziel. Danach verloren die Schüler aber etwas den Faden, was die Lehrer wiederum zu ihren Gunsten nutzen. Nach einigen frühen Anweisungen von Taktik-Fuchs Gerhard März ergab sich ein offener Schlagabtausch, bei dem mehr und mehr die hervorragende Abwehrarbeit der Lehrer den Schülern das Punkten schwer machte. Gegen die einstudierten Spielzüge der Lehrer und die somit auch sehr dominante Offensive fand das Gegnerteam mit fortschreitender Spieldauer kein Gegenmittel mehr. So  punkteten beispielsweise  auch Überraschungsneuzugänge wie Herr Kellerer oder Herr Wegmann in dieser Phase nach Belieben. Die Lehrer behaupteten folglich mühelos das Spiel und ihre verdiente 2-Punkte-Führung.

Schließlich verhinderte die Halbzeitpause erst einmal Schlimmeres für die Schüler. Das Halbzeitprogramm gestaltete Frau Kohndrow zusammen mit ihrem Gymnastik/Tanz Kurs und mit Unterstufenschülern aus dem Hip-Hop-Kurs mit spektakulären Choreographien, welche die Zuschauermenge regelrecht begeisterte.

Die zweite Hälfte begann mit etwas Verzögerung, weil die Schülermannschaft sich anfangs nicht sicher war, ob ein Weitermachen gegen diese Übermannschaft überhaupt noch Sinn ergebe.  Man entschied sich dann, auf den Platz zurückzukehren und noch einmal alles zu versuchen.

Doch das anfängliche Aufbäumen der Schüler wurde recht schnell im Keim erstickt, die Lehrer zeigten sich wie immer gnadenlos und der Punkteabstand wurde sogar auf 3 Punkte ausgebaut. Das Training und die Spielerfahrung der Lehrer machte es sogar möglich, dass sich Spieler wie Kohndrow, Bauer oder Kellerer eine Pause auf der Bank gönnen konnte. In der Schlussphase fanden immerhin einige Verzweiflungswürfe der Schüler ihr Ziel, so dass diese bis zum Schlusspfiff den 3-Punkte-Rückstand auf die Lehrer halten konnten.

Fairerweise muss man aber auch sagen, dass die Schüler reichlich Pech hatten an diesem Tag. Viele aussichtsreiche Würfe verfehlten knapp das Ziel und auch mit der einen oder anderen Schiedsrichter-Entscheidung haderten die Spieler.  Trotzdem feierten am Ende einmal mehr völlig zurecht die Lehrer. Nach zweimal 25 min durchlaufender Zeit endete mit 32:29 dieses tolle Spiel, das allen Beteiligten auf und neben dem Court wieder viel Spaß gemacht hat. An dieser Stelle auch nochmal Dank an die professionellen Schiedsrichter, das Technik-Team und die Kampfrichter.

Das Basketball-Lehrer-Team

Das CSG-Basketball-Turnier

Das CSG-Basketball-Turnier

Endlich, am 19. Und 20. Dezember fand wieder das lang ersehnte traditionsreiche Basketball-Turnier der 5. bis 8. Klassen statt. Da dieses Jahr 13 Mannschaften aus der 5. Jahrgangsstufe gemeldet waren, wurde der komplette Mittwoch für  die Austragung des 5.Klass-Turniers reserviert.

19.12.18: Turnier der 5. Klassen:

Sowohl die Mädchen- als auch die Jungsmannschaften lieferten sich heiße und auch knappe Kämpfe um jeden Korb. Die Stimmung hätte nicht besser sein können.

Erst nachdem bei den Jungen jede Mannschaft 6 Spiele absolviert hatte, könnten die Platzierungen festgelegt werden: Während die 5c am Ende ohne Niederlage vor der 5d den ersten Platz erreichte, waren gleich drei Mannschaften punktgleich. Also musste die Korbdifferenz entscheiden: So erreichte die 5c den dritten, die 5b den vierten und die 5a den fünften Platz. Das Nachsehen hatten trotz starker Leistung und viel Kampfeswillen die Klasse 5g auf Platz 6 und die Klasse 5f auf Rang 7.

Bei den Mädchen erreichte die gekoppelte Klasse aus 5 b und e den souveränen ersten Platz. Gefolgt von 5g und 5c auf den Rängen zwei und drei. Auch hier lagen die Klassenergebnisse sehr eng zusammen. Die Plätze vier, fünf und sechs gingen an die 5d, 5f und 5a.

20.12.18: Turnier der 6., 7. und 8. Klassen:

Auch am Donnerstag bebten die Sporthallen bei den engagierten Leistungen der Klassenteams:

Ergebnisse der Mädchen:

  1. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 6d 2. Platz: 6b 3. Platz: 6c
  2. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 7b 2. Platz: 7c 3. Platz: 7ef  4. Platz: 7d
  3. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 8d 2. Platz: 8ab

Ergebnisse der Jungen:

  1. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 6d 2. Platz: 6b 3. Platz: 6c       4. Platz: 6e       5. Platz 6a
  2. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 7e 2. Platz: 7c 3. Platz: 7f        4. Platz: 7b       5. Platz 7a
  3. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 8b (es hat sich kein anderes Team getraut gegen die 8b anzutreten)

Nach zwei Turniertagen mit insgesamt 32 Mannschaften, die zusammen 66 Spiele bestritten, bedankt sich die Fachschaft Sport bei allen Basketballern für die engagierte und faire Teilnahme am Turnier, bei allen Helfern und Schiedsrichtern aus den höheren Jahrgangsstufen und bei allen Sportlehrern für die Durchführung dieses tollen Turniers!

Peter Mücke

Leseempfehlung: April Genevieve Tucholke: „All the strangest things are true”

Leseempfehlung: April Genevieve Tucholke: „All the strangest things are true”

Rezension

Das Buch ist „allen Mädchen, die mit dem Kopf in den Wolken stecken“ gewidmet und da merkt man schon, wer die Handlung des Buches bestimmt: die weiblichen Hauptcharaktere. Poppy sagt dem Leser gleich, als sie das erste Mal zu Wort kommt, dass sie grausam ist. Sie weiß es und es macht ihr nichts aus. Warum auch, sie ist schön und kommt mit allem durch. Es wirkt auch beinahe wie eine Herausforderung, sie zu verurteilen.

Wink redet von ihrem Leben, als wäre es eines der Märchen, das sie ihren vielen Geschwistern vorliest. Jede Geschichte brauche einen Helden, sagt sie, und jede Geschichte brauche einen Schurken. Sie hat beschlossen, den Jungen, der gerade gegenüber einzieht, zu ihrem Helden zu machen. Das ist Midnight.

Er ist von allen dreien der ruhige, beobachtende Berichterstatter, eine Art Tür zur Handlung für den Leser. Als er das erste Mal zu Wort kommt, erzählt er von Poppy, die er liebt und gleichzeitig vergessen will, weil er weiß, dass sie ihn ausnutzt. Poppy, die von Wink schon zum Schurken ihrer gemeinsamen Geschichte erklärt wird, bevor sie und Midnight sich kennenlernen. Poppy, die ihr Lieblingsspielzeug garantiert nicht an „das Wildvieh“, also Wink, abtreten wird.

Die beiden Mädchen verwickeln ihn in ein Netz aus seltsamen Ereignissen und Machtspielen, doch wer von beiden die Fäden in der Hand hat, verstehen er und der Leser erst am Ende. Obwohl schon im Klapptext versprochen wird, dass einer der Erzähler lügt, fühlt es sich nie so an: Die Motivationen und Ansichten, Poppys Wut und Winks Geschichten sind klar und nachvollziehbar. Trotzdem passt die Auflösung gegen Ende ins Bild und kommt einem nicht gezwungen oder unnatürlich vor. Auch Randcharaktere, wie Poppys Gruppe an Nachfolgern oder Winks Geschwister, besonders ihr großer Bruder Leaf, die genauso Teil des Spiels sind, verdienen ihre Daseinsberechtigung.

Die Geschichte spielt während den Sommerferien in einer verlassenen Gegend in den Bergen, abseits der Stadt, was zum ruhigen, zögerlichen Schreibstil der Autorin passt. Ebenso wie die Tatsache, dass das Buch nicht in Kapitel eingeteilt ist, sondern in einander abwechselnde Berichterstattungen der Charaktere, die fließend ineinander übergehen. Die Landschaft trägt auch die Atmosphäre, die einem beim Lesen wie ein einsamer Spaziergang durch einen tiefen, dunklen Wald vorkommt.

Insgesamt ist All the strangest things are true von April Genevieve Tucholke ein durchaus zu empfehlendes Buch, das man am besten auf einer Bank in der Natur und an einem Stück liest.

Theresia Johanna Händeler, Q11, aus dem Wahlkurs Schulbibliothek

(ab 14 Jahren, 2017, 224 Seiten, ISBN: 978 3 522 20232 9, erschienen im Thienemann Verlag, Stuttgart, 14,99€)