Europaparlament bei uns am Scheiner?

Europaparlament bei uns am Scheiner?

Nach mehrjähriger Abstinenz ist es endlich wieder so weit: Das Europäische Parlament kommt an unsere Schule! Zugegeben, natürlich handelt es sich hierbei nicht um die tatsächlichen Abgeordneten, sondern um das Projekt „SEP“ (Simulation of European Parliament) des P-Seminars Sozialkunde.

Am Mittwoch, den 28.11.2018 werden zunächst die 10. Klassen die Simulation einer Parlamentssitzung in der neuen Turnhalle unserer Schule durchführen.

Zwei Wochen später, am Donnerstag, den 13.12.2018 wird dann die Q11 das Projekt im Ingolstädter Stadtrat vollziehen. Hierfür hat sich auch hoher Besuch angekündigt: der Ingolstädter Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel wird der Veranstaltung beiwohnen.

Zu beiden Terminen werden zwei vom P-Seminar Sozialkunde ausgearbeitete Resolutionen diskutiert und schließlich zur Abstimmung gebracht. Zum einen geht es um den Ausbau der Europäischen Union zu einer Sozialunion, zum anderen wird ein neues Sicherheitskonzept zum Grenzschutz vorgestellt.

Das P-Seminar möchte daher alle Interessierten herzlich zu den Veranstaltungen einladen und sich bei allen an der Organisation und Durchführung beteiligten Helfern bedanken!

Oliver Ziegler (Q12)

Titelbild: V.l.n.r. Tom Kruss, Sophie Hafner, Jonathan Muschler, Nikolas Seidel, Florian Wanisch, Maximilian Kern, Sebastian Tschöcke, Oliver Ziegler, Seminarleiterin Frau Badum

Vortrag von Prof. Weineck: Ein mitreißendes Plädoyer für mehr Bewegung in Freizeit, Schule und Schulsport

Vortrag von Prof. Weineck: Ein mitreißendes Plädoyer für mehr Bewegung in Freizeit, Schule und Schulsport

Ein glücklicher Tag für den Sport am CSG: Prof. Weineck – eine weltweite Legende der Sportwissenschaft fand am 15.11.18 den Weg ans CSG und hielt einen fulminanten Vortrag zum Thema „Bewegung ist nicht nur gesund, sondern macht auch klüger!“

Er hat jeden deutschen Sportstudenten und Sport-Additumsschüler während der Ausbildung begleitet: Prof. Dr. Dr. Dr. Jürgen Weineck ist der Autor zahlreicher sportwissenschaftlicher Veröffentlichungen und Lehrbücher, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden und global zur Standardliteratur für Sportwissenschaften gehören. Er zählt weltweit zur absoluten Prominenz und Koryphäe in diesem Bereich. Wir am Scheiner hatten die große Ehre für 90 Minuten seinen fundierten Ausführungen zu lauschen. Zahlreiche Oberstufen-Schüler, Sportlehrer vom CSG und auch die anderen Ingolstädter Gymnasien sowie diverse interessierte Eltern unserer Schüler fanden sich in der Pausenhalle ein.

Prof. Weineck beschrieb facettenreich, untermauert durch zahlreiche Studien, den ungeheuren Gewinn für Körper und Geist, den Sporttreiben mit sich bringt. Als Steinzeitmenschen waren wir es gewohnt bis zu 40 km pro Tag zurückzulegen, heute im Zeitalter des Sitzens in der Schule, vor dem Fernseher, vor der Spielkonsole oder dem Computer sind es gerade einmal 2 km. Dass sich das negativ auf unseren Körper und Geist auswirken muss, war wohl jedem im Publikum schon vorher bekannt, aber welch einfache Mittel wir haben, um hier entgegenzuwirken, dies schilderte Prof. Weineck in seiner typischen motivierenden und unnachahmlichen Art.

„80% der übergewichtigen Jugendlichen werden später übergewichtige Erwachsene sein“

So sind etwa 99% der Osteoporose-Erkrankungen (Knochenschwund) durch fehlende oder unzureichende Bewegung zurückzuführen. Auch die Thesen „80% der Kinder von sportlich inaktiven Eltern werden selbst inaktiv sein“ oder  „80% der übergewichtigen Jugendlichen werden später übergewichtige Erwachsene sein“ unterstreicht die zentrale Wichtigkeit des Sports in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Dem Gesundheitssystem kostet der gesellschaftliche Bewegungsmangel Milliarden, verursacht durch Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Diabetes und Osteoporose. Alles Krankheiten, die in den allermeisten Fällen durch ein Mindestmaß an Bewegung zum Nulltarif zu vermeiden gewesen wären, wenn die sportive Prävention früh genug in der Erziehung stattgefunden hätte. Kinder lernen durch ihre Vorbilder, in der Regel ihre Eltern. Wenn diese jedoch den Alltag faul, sitzend, Fernseh-schauend verbringen, braucht es den Sportunterricht umso dringender, um vielerlei Bewegungsangebote und sportliche Vorbilder zu schaffen.

„Keine psychologische Behandlung kann das erreichen, was Sport schafft.“

Neben den körperlichen Folgekrankheiten, welche durch Bewegungsmangel entstehen, ließen sich auch viele Formen von Depressionen und anderer psychischen Störungen durch Sporttreiben präventiv verhindern. Sport unterstützt umfassend die psychische Entwicklung eines Heranwachsenden, aber auch dessen psychosoziale Kompetenz. So kann laut Weineck keine psychologische Behandlung das erreichen, was Sporttreiben schafft.

Im Sport haben oft kleine Erfolge eine ungeheure Wirkung auf das Selbstwertgefühl eines Kindes. Prof. Weineck unterstreicht diese These mit einem Videobeitrag, in dem ein ca. 10 jähriges Kind spektakulär von einem Spielplatz-Klettergerät springt und anschließend mit euphorischem Gesichtsausdruck in die Kamera strahlt. Augenzwinkernd stellt Prof. Weineck dem Publikum die rhetorische Frage „Haben Sie diese Euphorie schon einmal in einem Lateinunterricht gesehen? – Das kann nur der Sport bieten!“ In diesem Zusammenhang prangert der Redner den Ausfall von Sportstunden im Schulalltag an: „Sport ist das Fach, das am ehesten gestrichen wird und am öftesten ausfällt, wenngleich es das wichtigste für die Gehirnentwicklung eines Schüler ist – ein Skandal!“

Regelmäßiges Sporttreiben stellt die absolute Basis der allgemeinen psychophysischen Gesundheit dar und ist durch nichts zu ersetzen.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, ließ Prof. Weineck das gesamte Publikum während des gesamten Vortrags im Abstand von 15 – 20 min aufstehen und Hüpf- und Bewegungsvarianten durchführen. Den positiven Effekt erhöhter Aufmerksamkeit und exzellenter Stimmung spürte unmittelbar jeder einzelne.

„Jeder Mensch hat einen bestimmten IQ, doch man wird klüger und noch klüger, wenn man Sport treibt. Keine Mathe-, Latein- oder Deutschstunde kann auch nur eine Viertelstunde Sport ersetzen.“

Später ging der Redner auf den Zusammenhang von kognitiven Leistungen, also Denk- und Lernprozesse und dem Sporttreiben ein. Dazu zeigte er beispielsweise schematische Bilder, bei denen der große Unterschied von der Durchblutung eines Gehirns in Ruhe, im Vergleich zu der Zeit nach einer kurzen Bewegungseinheit deutlich wird. Die Denk- und Gedächtnisleistung steigt rapide an, wenn infolge von Sporttreiben der gesamte Organismus und somit das Gehirn massiv durchblutet werden. Zwillingsforschung in Finnland hat nachgewiesen, dass Sport nachhaltig die synaptische Vernetzung im Gehirn um ein Vielfaches steigert und optimiert, das schafft sonst nicht annähernd eine andere Beschäftigung des Geistes. Wer regelmäßig Sport treibt wird nachweislich klüger – in der  Praxis empfiehlt der Sport-Experte unter anderem vor, während und nach dem Unterricht kurze Bewegungseinheiten zu absolvieren. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche bei der häuslichen Vorbereitung: Das Sitzen soll regelmäßig durch Springen, Laufen, Seilhüpfen, Jonglieren oder andere Bewegungsaufgaben unterbrochen werden, um effektiv und nachhaltig zu lernen. Überraschend ist auch eine vorgestellte Untersuchung: Während die durchschnittliche Anzahl der Unterrichtsstörungen vor einer Sportstunde etwa 120 beträgt, so ergaben die Umfragen, dass in der Folgestunde nach Sport die Störungen auf nur etwa 20 sinken – ein Rückgang von 84%! Was bedeutet, dass neben den Denkleistungen und auch das Unterrichtsklima entsprechend positiv beeinflusst wird.

„Gleich ab morgen kommen Sie zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule!“

Als Fazit wäre zu nennen: Sport, der Spaß macht, egal in welcher Form unterstützt in herausragender Weise die Funktion aller Körperorgane und insbesondere die Entwicklung des Gehirns. Spielsportarten erhöhen die Anzahl der Gehirnzellen und trainieren die gewinnbringenden Vernetzungen im Gehirn in besonderer Weise. Sport sollte überall da, wo es möglich ist, in den Alltag integriert werden: Zum Beispiel Auto stehen lassen – alle kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolvieren.

Mit einem süffisanten Appell, der sinngemäß ausdrückte: „Gleich morgen kommen alle mit dem Rad in die Schule!“ beendete Prof. Weineck seinen mitreißenden Vortrag nach 90 Minuten, begleitet von tosendem Applaus. Dabei hinterließ er etwa 180 begeisterte Zuhörer, die wohl zukünftig Sport in einem ganz neuen Licht sehen werden!

Prof. Weineck stellte in Aussicht in etwa fünf Jahren erneut zu uns ans Scheiner zu kommen. Wer ihn dieses Mal verpasst hat, hat also dann erneut die Chance diese überaus wertvollen Informationen aus erster Hand zu erfahren.

Peter Mücke

Klassensprechertag 2018

Klassensprechertag 2018

Ebenso wie bereits die Jahre zuvor fand am Donnerstag, den 08.11.2018 der jährliche  Klassensprechertag wieder in der Fronte statt. Das im SMV-Workshop überarbeitete Konzept stand unter der Leitfrage „Wozu brauchen wir einen Klassensprecher?“ Die letztjährigen Themenbereiche wurden neu gestaltet und verbessert:

Kommunikation

Moritz Schlagbauer (10a) und Tim Rothärmel (10a) stellten in dem Workshop nicht nur das Konzept KlaRa erneut vor, sondern klärten auch offene Fragen und nahmen Kritik am Konzept auf.

Verantwortung übernehmen

In diesem Workshop beschäftigten sich die Klassensprecher mit dem Thema Mobbing. Ziel war es, für Mobbing zu sensibilisieren und geeignete Hilfestellungen leisten zu können. Er wurde geleitet von Melanie Herzog (Q11) und Josef Plakinger (Q11).

Interessenvertretung

Hier präsentierten Paula Labus (Q12) und Moritz Gottschall (Q11) das Konzept der SMV, die zahlreichen Aktionen und die Bedeutung der SMV für die Schülerschaft.

Leitung

Der zweigeteilte Workshop nahm vor allem Präsentationstechniken und Schlüsselkompetenzen zur Moderation und Organisation einer KlaRa-Stunde in den Fokus. Es wurden die Grundlagen geschaffen, Verantwortung zu übernehmen, Interessen zu vertreten und in KlaRa-Stunden zielorientiert zu diskutieren. Den Workshop ‚Leitung I‘ moderierten Juliane Herbst (10a) und Anni von Kienlin (10a).  ‚Leitung II‘ wurde von Antonia Herbst (Q11) und Fabian Leicht (Q11) gestaltet.

Den Klassensprechern wünschen wir ein konstruktives Jahr mit vielen angeregten und organisierten Diskussionen!

Dank gilt vor allem den Workshop-Leitern für ihr Engagement, aber auch den Verbindungslehrern und den Schülersprechern für ihre Unterstützung. Außerdem danken wir den Klassensprechern für ihre Mitarbeit und ihr Feedback.

Für Anregungen und Nachfragen stehen wir weiterhin jederzeit zur Verfügung!

Antonia Herbst

(Aktionsleiterin)

Kontakt: in den Pausen in Raum 042, über das SMV-Fach im Sekretariat, jeden Mittwoch in der Mittagspause in Raum 240

Der diesjährige Apian-Triathlon

Der diesjährige Apian-Triathlon

18. Juli 2018, 274 Teilnehmer, Schwimmen, Fahrrad fahren, laufen. 

Der Apian-Triathlon ist auf jeden Fall empfehlenswert, weil es einfach puren Spaß macht mitzumachen und es sind vielleicht noch Freunde dabei.

Die Distanzen der Disziplinen sind zwar nicht so lang, aber man ist danach trotzdem richtig ausgepowert. Vor allem nach dem Wechsel vom Fahrradfahren, da man einen komplett anderen Rhythmus hat als beim Laufen.

Der Ablauf:

Einen Tag vor dem Triathlon ist die Streckenbesichtigung. Bei dieser wird alles genau erklärt.

Am nächsten Tag muss man in der Früh am Apian-Gymnasium sein, dort bekommt man die Startnummer, den Zeitchip und sein T-Shirt.

Der Start:

Alle Teilnehmer, die an der Reihe sind, dürfen ins Schwimmbad und sich 10 Minuten einschwimmen. Dann geht es los. Man geht ins Schwimmerbecken und auf Pfiff startet man. Dort schwimmt jeder nach Altersklasse seine Bahnen.

Danach geht es auf das Fahrrad, je Altersklasse fährt jeder wieder seine Anzahl an Runden.

Jetzt kommt der Wechsel zum Laufen, da ist es wieder genau das Gleiche, je Altersklasse läuft man seine Runden.

Wenn man im Ziel ist, gibt es Verpflegung, z.B. Bananen und Äpfel.

Im Ziel wartet man erstmal ca. 1 Stunde, je nachdem wann man gestartet ist.

Nach dieser Stunde kommt die Siegerehrung, dort gibt es coole Preise und anschließend macht man noch ein Foto.

Dann ist der Triathlon aus.

Lorenz Stiegler, 6e

Aktionstag gegen Doping

Aktionstag gegen Doping

Am 24.10.2018 bekam die gesamte 10. Jahrgangsstufe einen Einblick in die Welt des Dopings. Am Anfang sprach Jens Keidel mit uns über unsere Erfahrungen mit Doping und wo es uns im Alltag begegnet. Besonders fasziniert hat uns die Tatsache, dass ein Großteil der Spitzensportler bereits gedopt hat. Außerdem wurden uns die Abläufe der Dopingkontrollen nähergebracht. Später wurden wir dann in Gruppen eingeteilt und durchliefen verschiedene Stationen. Zum Beispiel gab es in einer Station ein Rollenspiel, und in einer anderen Station sprachen wir mit Jens Keidel über Nahrungsergänzungsmittel. Der Vormittag ging dann auch sehr schnell zu Ende und um 13.00 endete der Aktionstag. Jeder von uns hat an diesem Tag etwas für sich mitnehmen können und hat etwas dazugelernt. An dieser Stelle möchten wir uns im Namen der gesamten 10. Jahrgangsstufe bei Herrn Keidel und dem Elternbeirat für die Übernahme der Mietkosten für die Fronte bedanken.

Brigitte Krach

Kaffee, Kuchen, Präsentationen – Der Kaffeeklatsch der SMV

Kaffee, Kuchen, Präsentationen – Der Kaffeeklatsch der SMV

Am Dienstag, den 23.10.2018, fand eine Informationsveranstaltung der SMV für Lehrer statt, der jährliche Kaffeeklatsch. Dort haben wir unsere Aktionen vorgestellt, die wir in unserem Workshop in Steinerskirchen geplant und ausgearbeitet haben. Die Firma Pöschl bereicherte uns mit reichlich Kaffee und Tee, dazu gab es von uns selbst gebackene Kuchen. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, die sowohl uns, der SMV, als auch den anwesenden Lehrern viel Freude bereitet hat!

(Pia Bacher, 10c)

SMV-Workshop: 3 Tage Funkloch im Nirgendwo

SMV-Workshop: 3 Tage Funkloch im Nirgendwo

Am Montag, dem 15. Oktober 2018 traf sich die gesamte SMV und wartete auf die Ankunft des Busses, der sie nach Pfünz bringen sollte. Alle SMVler waren motiviert und heiß auf die drei Tage – Spannung, Spaß und keine Schule! Bei ihrer Ankunft sahen sie aber nur eine Kirche aus Stein und fanden sich im Ort „Steinerskirchen“ wieder.

Man war skeptisch, doch die Laune kippte endgültig, als Faris Hot (Q11) schrie: „Mist, ein verdammtes Funkloch.“ Aufstände, Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit beschreiben nicht einmal annähernd, was sich in diesen Minuten in den Köpfen der Schüler abspielte. Aber nicht alle waren von den widrigen Rahmenbedingungen erschüttert – im Gegenteil: die begleitenden Lehrkräfte Frau Badum, Frau Herdt, Herr Huber und Herr Mücke genossen das Schicksal der Schüler sichtlich!

Diese fügten sich notgedrungen in die unerwarteten und ungünstigen Rahmenbedingungen, ab sofort wohl keinen Spaß mehr zu haben und schon ging es auch mit der Arbeit los. Die Laune besserte sich anfangs mäßig durch die lustige und lockere Stimmung bei der Vorstellungsrunde, die natürlich ohne die Lehrer gemeistert wurde. Weiter ging es mit der Planung der Aktionen für das restliche Schuljahr, bei der die Begeisterung sich zunächst auch noch in Grenzen hielt. Dennoch sprang dann anfangs zögerlich, mit der Zeit aber immer schneller der Funke über und es wurde besprochen, welche Aktionen die SMV im laufenden Schuljahr schalten möchte. Im Vordergrund stehen hierbei immer übergeordnete, allgemeine Ziele, wie der Zusammenhalt innerhalb einer Klasse oder unter verschiedenen Jahrgangsstufen, Integration, Identifikation mit und Förderung der Schulgemeinschaft oder auch das Engagement für die Gemeinschaft ohne direkten Nutzen für den einzelnen. Natürlich sollen aber auch der Spaß und die Freude an den dazu nötigen Aktionen nicht fehlen – und sehr schnell kristallisierten sich unter den 30 neuen und 21 altverdienten SMVlern Prioritäten bezüglich ihrer Zuständigkeitsbereiche heraus. Somit konnten aus Überzeugung fast alle Aktionen der vergangenen Jahre unter neuer Leitung und mit neuen Ideen beibehalten und gegebenenfalls verbessert oder angepasst werden. Beispiele hierfür sind die Nikolausaktion, die Wintertombola, der Rote Tag, die Tafel- und die Valentinsaktion, der Spendenlauf, der Bayerische Tag und das Fußballturnier der Unterstufe. Auch ganzjährig laufende Aktionen wie die IPSA wurden durchdacht. Doch nach wie vor machte allen das Internet zu schaffen – denn es gab keines… Nun wurde auch dem letztem klar: „Steinerskirchen ist ein Funkloch und es gibt keinen Ausweg.“ Jedoch gaben die engagierten Schüler nicht auf und arbeiteten bis spät in die Nacht an ihren Aktionen weiter.

Am zweiten Tag hing nach dem Frühstück dann auch schon das Damoklesschwert des für den Abend angekündigten Besuches der Schulleiterin Frau Jamnitzky ihrem Stellvertreter Herrn Pabst über den Köpfen der Schüler. Deshalb hatten viele die Einstellung „Arbeiten bis zum Umfallen“ und konnten damit auch vieles erreichen. Die Verbindungslehrer hatten jedoch auch eine kleine Überraschung für die Schüler. Gegen Mittag kam ein ehemaliger Herzblut-SMVler in die Jugendherberge, der den SMVler Rhetorik, Auftrittsüberzeugung und Argumentationskunde vermittelte und jeden einzelnen der Anwesenden dazu bringen konnte, die einzelnen Plädoyers für seine Aktion mit Enthusiasmus zu präsentieren. Sein Name: Valentin Thaller, ein Schüler an den sich viele Lehrer aufgrund seines Engagements für die SMV in den letzten Jahren gut erinnern können.

Am Abend stellte jede Gruppe der Direktorin ihr Thema jeweiliges Thema vor. Sie hörte jede Präsentation gerne an und war am Ende auch überzeugt von den Konzepten. Im Anschluss brachten die Schüler verschiedene Anliegen bezüglich Änderungen vor, die an unserer Schule vorgenommen werden sollten. Bis in die Nacht dauerten Vortrag, Diskussion und Austausch. Um Mitternacht begaben sich dann alle in ihre Zimmer und waren sehr bald nicht mehr wach zu kriegen.

Am Mittwoch wurde nach dem Frühstück die Fünferlparty der Tutoren geplant, für deren Durchführung Frau Kohndrow angereist ist. Währenddessen wurden von allen übrigen noch Feinschliffe an den Aktionen vorgenommen, Listen geschrieben, Plakate gemalt und Datei-Ordner erstellt. Nach einer Feedback-Runde und einer anschließenden lustigen Foto-Session kam dann auch um 16.00 Uhr bereits der Bus (der für 15.30 Uhr angekündigt war…) und als Fazit kann man sagen, dass der Workshop ein voller Erfolg war!

Doch irgendwie waren wir auch alle froh, wieder im netzreichen Ingolstadt zu sein, um unsere Mobilen Daten endlich wieder in voller Stärke nutzen zu können!

 Martin Härdl (10A), Vitali Rung (10C), Fatih Kacar (Q11)

Resümee aus der Feedbackrunde:

  • Produktivität („Ich habe meine ganze Schulzeit lang noch nicht so viel am Stück gearbeitet!“)
  • Gemeinschaft („Hey, alle unsere Aspekte wurden ernst genommen!“)
  • Verantwortung („Es ist faszinierend zu spüren, wie gut es tun kann, wenn man sich für andere engagiert!“)
  • Selbstbewusstsein („Boah, ich habe etwas präsentiert, was in allen Punkten genehmigt wurde!“)
  • Fähigkeiten („Kann es sein, dass wir jetzt seit 15 Stunden arbeiten??“)
  • Freundschaft („Wir sind SMV!“)
  • Teamgedanken („Warte, ich kann dir dabei helfen!“)
  • Selbsterkenntnis („Ich dachte nie, dass es so ein schönes Gefühl sein kann, Arbeit und Energie in Dinge zu stecken, die andere glücklich machen!“)
Das CSG wird zur Umweltschule

Das CSG wird zur Umweltschule

Über 4700 Umweltschulen gibt es weltweit, über 900 in  Deutschland, aktuell 375 in Bayern. Drei davon seit Montag auch in Ingolstadt: Das Christoph-Scheiner-Gymnasium, die Berufliche Oberschule Ingolstadt und die Grundschule Ingolstadt-Haunwöhr. Sie wurden von Staatsminister Dr. Marcel Huber und dem Vorsitzenden des LBV, Dr. Norbert Schäffer, mit einer Urkunde und einer Fahne in Schloss Buchhof bei Starnberg ausgezeichnet. Themenfelder waren diesmal nachhaltiges und faires Konsumieren, Ressourcenschonung und Müllvermeidung z.B. durch Verwendung von Recups, ökologisch Gärtnern mit Komposthaufen und Hochbeeten. Die Auszeichnung wird jedes Jahr neu verliehen.

Die Auszeichnung „Umweltschule in Europe/Internationale Agenda 21-Schule“  in der Munich International School e.V. (MIS)durch Staatsminister Dr. Marcel Huber und Dr. Norbert Schäffer, den Vorsitzenden des LBV,  nahmen  am 22.10.2018 OStD Iris Jamnitzky, StR Nicola Armbruster und Brigitte Krach entgegen. Themenfelder waren in diesem Jahr nachhaltiges und faires Konsumieren (dazu wurden der Speisenplan der Mensa und das Angebot des Pausenverkaufs untersucht, die Klasse 5a erstellte ein Kochbuch mit ihren Lieblingsrezepten) und Europa im Blick – gemeinsam für die Umwelt. Hier untersuchten unsere Schüler bei Auslandsaufenthalten das „Müllverhalten“ ihrer Gastländer. Mit ausgezeichnet wurden weitere 114 oberbayerische und schwäbische Schulen, darunter die Grundschule Ingolstadt-Haunwöhr und die Berufliche Oberschule Ingolstadt. Insgesamt gibt es aktuell 375 Umweltschulen in Bayern, über 900 in Deutschland  und über 47.000 weltweit.

Der Schulsanitätsdienst stellt sich vor

Der Schulsanitätsdienst stellt sich vor

In diesem Jahr haben wir über 30 Ersthelfer an der Schule, an die ihr euch mit allen kleinen und großen Problemen wenden könnt! Sie sind eingeteilt in drei Teams und ausgebildet, um euch in allen Lagen zu unterstützen.

Darüber freut sich

S. Biendl

Die Känguru-Preisträgerinnen und -Preisträger zu Besuch im Mathematikum

Die Känguru-Preisträgerinnen und -Preisträger zu Besuch im Mathematikum

Mathematik zum Anfassen verspricht das Mathematikum in Gießen, das nach eigener Angabe „erste mathematische Mitmach-Museum der Welt“. Ein kleiner Teil der dortigen Exponate reist als Wanderausstellung durch Deutschland und war vom 12. Juli bis zum 25. Juli 2018 zu Gast am Gabrieli-Gymnasium in Eichstätt. Da dürfen die mathematikbegeisterten Schülerinnen und Schüler vom CSG natürlich nicht fehlen. Und so tauschte die mathematische Reisegruppe, bestehend aus den Känguru-Preisträgerinnen und -Preisträgern des Schuljahres 2017/18 sowie Herrn Kellner und Frau Rupp, die Schulbank gegen die Sitze in Bus und Bahn ein und machten sich am 24. Juli auf den Weg ans Gabrieli-Gymnasium. Und die dortige Ausstellung hielt in der Tat, was sie verspricht – Mathematik zum Anfassen und Mitmachen. Die 90 Minuten, in denen die Ausstellung nur den mitgereisten Fünft – bis Achtklässlern vom CSG gehörte, verging wie im Flug. Es wurden Würfel geworfen und Puzzle vervollständigt, Figuren gelegt und Körper zusammengefügt, Brücken gebaut und Rätsel gelöst – und, nicht zu vergessen, eine Riesenseifenhaut nach oben gezogen, in der man – wenn man es geschickt anstellte – sogar stehen konnte. Als die Zeit in der Ausstellung (viel zu schnell) um war, waren sich alle einig: Mathe macht Spaß!

Bernhard Kellner und Katharina Rupp