Starke.Scheiner.

Starke.Scheiner.

Die 35 stärksten Scheiner-Schüler des Schuljahres 2018/19

Das Christoph-Scheiner-Gymnasium ehrte am letzten Schultag des Schuljahres 2018/19 seine Besten. Die 26 Leistungsstärksten der Jahrgangsstufen 5 – 11 sowie neun weitere Schülerinnen und Schüler, die sich in herausragender Art und Weise im Schulleben engagiert haben, erhielten von Frau Jamnitzky (Schulleiterin) und Frau Kurth (Elternbeiratsvorsitzende) als Anerkennung ihrer Leistung eine Urkunde und eine Trinkflasche mit dem „Starke.Scheiner.“-Logo überreicht.

XL-Treffen 2019 – Scheiner setzt auf Tradition

XL-Treffen 2019 – Scheiner setzt auf Tradition

Das Scheiner-Gymnasium hält es mit der Tradition – und es hält den Zusammenhalt unter den Jahrgängen der ehemaligen Schülerinnen und Schüler hoch. 2008, anlässlich „150 Jahre CSG“, startete der Freundes- und Förderkreis der Schule im XXL-Format und lud alle Ehemaligen der Schulgeschichte ein. 1.200 Ehemalige aus 70 Jahrgängen zählte damals der DONAUKURIER und dazu 800 Begleitpersonen. Drei Jahre später, 2011, wurden dann „die 1er“ im überschaubareren XL-Format eingeladen, immerhin auch sechs Jahrgänge, ergänzt um die „Silbernen“ (25 Jahre Abitur 1986).

Und diese Tradition hat gehalten: Heuer lud der Freundeskreis e.V. gemeinsam mit der Schulleitung zum neunten Mal seine „runden“ Abiturjahrgänge zum Jubiläumstreffen ein. Respektable 212 Jubilare aus nun acht Jahrgängen wurden von Schulleiterin Iris Jamnitzky und Freundeskreisvorsitzenden Martin Friedrich begrüßt. Mit Scheiner-Urgestein Dr. Theodor Straub war in diesem Jahr sogar der Jahrgang 1949 vertreten. 14 ehemalige Lehrkräfte, unter ihnen auch der langjährige Schulleiter Rainer Rupp, sowie der besonders herzlich begrüßte ehemalige Hausverwalter Winni Werthner feierten mit „ihren“ Ehemaligen.

Auftritte der Scheiner-Big Band, Erinnerungsfotos, Hausführungen und naturwissenschaftliche Kabinettstückchen in Chemie (Schüler mit Herrn Melzer) und Biologie (Herr Brosinger) gaben den Ehemaligen einen Einblick in das Leben an ihrer „alten Schule“. Der stark vertretene Abiturjahrgang 1959, darin mit Prof. Dr. Wilhelm Simson ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Dax-Konzerns E.ON, durfte mit einem Eintrag in das neu geschaffene Goldene Buch ein weiteres Kapitel der Schule eröffnen. Der CSG-Förderverein hatte das Buch der Schule aus diesem Anlass gestiftet.

Krainhöfner
CSG-Freundeskreis

Weitere Info und Fotos unter
https://www.csg-in.de/xl-treffen-2019-gesamtbild

Im Bild (2. v.l.) der ehemalige Schulleiter Rainer Rupp (1984-2004), Schulleiterin Iris Jamnitzky (5. v.l.), daneben Martin Friedrich als (seit 2018) Vorsitzender des CSG-Freundeskreises und davor Dr. Wilhelm Simson beim Eintrag in das Goldene Buch des Scheiner.
Von Flügeln beflügelt – ein Ausflug nach Bayreuth

Von Flügeln beflügelt – ein Ausflug nach Bayreuth

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

In diesem Bericht möchten wir Ihnen und Euch einen kleinen Einblick in unseren Ausflug nach Bayreuth am 17. Mai 2019 verschaffen.

Der Besuch in der Klaviermanufaktur

Unsere Reise fing damit an, eine Klaviermanufaktur zu besuchen. Von Theorie bis zum Bau der Instrumente war alles in der Führung enthalten. Die Firma Steingraeber & Söhne bewies uns, dass die Klaviere und Flügel von Hand gemacht sind. Schließlich bedeutet Manufaktur ins Deutsche übersetzt soviel wie „handgefertigt“. Nicht vergleichbar mit einem typischen Museum, wo man Gegenstände nur betrachten darf, wurde uns angeboten, auf den Instrumenten zu spielen. Am Ende der Führung gab es ein kleines Konzert im Kammermusiksaal, bei dem uns unsere Mitschülerinnen und Mitschüler – also Leute unserer Generation – zeigten, was man mit viel Üben und Fleiß erreichen kann.

Die Gräber der Kinder

Als Nächstes folgte eine Stadtführung durch Bayreuth, wo uns unsere Führerin die historischen Seiten der Stadt zeigte. Eine der spannendsten Sehenswürdigkeiten war die Stadtkirche, in deren Gruft sich eine Grabstätte für Adelige befindet. Dort konnte man auch viele Särge von Kindern sehen, da in der damaligen Zeit die Kinder sehr früh starben, weil es keine Heilmittel gab. Da haben wir gemerkt, in welcher guten Lage wir uns heute befinden, weil wir für viele Krankheiten Medikamente haben.

Bayreuth ist eine Stadt mit vielen unterschiedlichen Seiten, denen wir nicht allen auf die Spur gehen konnten. Deshalb wünschen wir uns eine zweite Gelegenheit, diese schöne Stadt noch besser kennen zu lernen.

Alma Ikeljic (6b) und Lejla Zoletic (7b)

Das Interview mit Eva Bulling-Schröter

Das Interview mit Eva Bulling-Schröter

Am Mittwoch, den 15.05.2019 um 14:00 Uhr, war die Klasse 5b im Wahlkreisbüro bei der Politikerin Eva Bulling-Schröter von der Partei „die Linke“. Sie ist die Chefin der Partei in Bayern.  Sie hat sich auf das Thema „Klimawandel“ spezialisiert, da sie 20 Jahre lang im Bundestag für die Themen Umwelt- und Klimaschutz zuständig war. Wir haben Ihr Fragen gestellt, die sie ohne Probleme beantworten konnte. Zum Beispiel: Auf welche Schule sind Sie gegangen? Warum sind Sie zu der Partei „die Linke“ gegangen? Sie ging auf das Katharinen-Gymnasium. Die ausführlichen Antworten und Erklärungen haben uns inspiriert. Uns hat es gefallen, dass wir eine echte Politikerin vor unseren Augen befragen durften. Sie hat uns auch Fragen gestellt. Der Besuch bei ihr hat insgesamt 1h 30min gedauert.

Bericht von: Mouaz, Mark und Elmina, 5b

Am Mittwoch, den 15.05.2019 um 13:45 Uhr, besuchte die Klasse 5b die Politikerin Eva Bulling-Schröter. Sie ist eine Politikerin der Partei „die Linke“ und ist spezialisiert auf Klimaschutz. Die 5b besuchte die Politikerin im Wahlkreisbüro der Partei. Die Klasse hatte in der Schule schon Fragen für das Interview mit der Politikerin vorbereitet. Bei ihr haben wir unsere Fragen gestellt und sie hat uns unsere zahlreichen Fragen beantwortet. Wir haben sie über ihre Kindheit befragt und auch über ihr Leben als Politikerin. Sie hat uns erzählt, dass sie Krieg und Umweltverschmutzung vermeiden will. Sie hat in der Vergangenheit gegen den Klimawandel gekämpft und macht dies auch immer noch. Wir haben gelernt, wie wir den Klimawandel  verhindern können. Es war ein schöner Ausflug.

Leila, Philipp, Dlschin, 5b

Wir waren am 15.05.2019 ab 14:00 Uhr bei der Politikerin Eva Bulling-Schröter. Wir besuchten sie in ihrem Wahlkreisbüro in der. Wir haben ihr Fragen gestellt.

Frau Bulling-Schröter ist eine Politikerin, die in Ingolstadt geboren wurde. Sie setzt sich für den Klimaschutz und für eine Verbesserung der Gesetze ein. Uns hat gefallen, dass sie uns viel über ihr Leben erzählt hat. Wir haben über sie sehr viel gehört. Wir haben sie gefragt, für welche Partei sie ist und sie hat gesagt, sie ist von der Partei die Linke sehr überzeugt. Sie ist sehr nett und sie hat alle unsere Fragen beantwortet.

Ihre Meinung zur AfD war, dass es keine gute Partei sei. Hygiene ist wichtig für sie.

5b

Am 15.05.2019 war die Klasse 5B im Büro von Frau Bulling – Schröter.  Wir sollten ihr verschiedene Fragen zu ihrem Leben und zu der politischen Lage stellen. Wir hatten reichlich Fragen und alle wurden von ihr genau beantwortet, z. B. „Was würden Sie tun, um den Klimawandel zu stoppen?“ – Ich würde verändern wollen, dass man mehr mit Bus und Fahrrad fährt. Unserer Meinung nach macht die Linke sinnvolle und hilfsbereite Aktionen und Projekte. Außerdem hat sie uns erklärt, wie sie in die Politik eingestiegen ist. Zudem hat sie uns erzählt, dass die Linke die einzige Partei ist, die etwas gegen Krieg machen will. Als wir dann zum Ende gekommen sind, lobte uns Frau Eva Bulling – Schröter für unsere Aufmerksamkeit und die vielen Fragen, weshalb wir uns tolle Sticker als Andenken mitnehmen durften.

Von Iwais und Faris, 5b

Haben wir ein Anrecht auf Glück?

Haben wir ein Anrecht auf Glück?

Dieser Frage widmet sich Lew Tolstoj in seinem Meisterwerk „Anna Karenina“. Auch die Schüler des Russisch-Oberstufenkurses gingen dieser Frage beim ausschnitthaften Lesen des Romans nach. Schnell wurde klar, dass das Schicksal der jungen Anna Karenina ein tragisches ist. Die unglückliche Ehe mit dem 20 Jahre älteren Staatsbeamten Alexej Karenin, mit dem Anna einen gemeinsamen Sohn hat, scheint sie regelrecht in die Arme des jungen und leidenschaftlichen Grafen Alexej Wronskij zu treiben. Anna geht eine zunächst heimlich gehaltene Liebesaffäre mit Wronskij ein, aus der eine Tochter hervorgeht. Schließlich bekennt sie sich zu Wronskij und ist bereit, die Folgen in Kauf zu nehmen: Die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts verachtet sie, ihr Ehemann bestraft sie, indem er ihr den Kontakt zu ihrem Sohn verbietet, sie selbst verfällt in Wahnideen und Selbstzweifel. Sogar die Liebe zu Wronskij verwandelt sich in Hass. Am Ende erscheint ihr der Tod als einziges Mittel, um ihr eigenes Leid zu beenden. 

Dem Leser des Romans fällt es nicht schwer, Annas Entscheidungen zu begreifen. Gelingt das aber auch auf der Bühne in Form eines Balletts? Anbei die Eindrücke der Schüler, die am 17. Mai, nach Beendigung der Romanlektüre, das Ballettstück „Anna Karenina“ des deutschen Choreographen und Regisseurs Christian Spuck in der Bayerischen Staatsoper in München besuchten.

„Noch bevor das Stück angefangen hatte, waren wir überwältigt von der Ausgestaltung der Staatsoper – von innen wie von außen. Im Zuschauerraum nahmen wir unsere Plätze im obersten Rang, der Galerie, ein, weshalb einige kurz mit der Höhe zu kämpfen hatten. Das spannende Ballettstück ließ uns jedoch alle Ängste schnell überwinden. Während der Aufführung schauten wir gebannt den vielen Balletttänzern zu, wie sie äußerst eindrucksvoll die Handlung der Romanvorlage vertanzten. Abgesehen davon, dass es uns teilweise etwas schwerfiel, bestimmte Charaktere der Handlung auszumachen, was nicht verwunderlich ist, da im Roman insgesamt drei verschiedene Familiengeschichten näher beleuchtet werden, gab es glücklicherweise keine weiteren Verständnisprobleme. Während das Bühnenbild sehr schlicht gehalten war und so die Verlorenheit der Figuren symbolisieren sollte, waren die Kostüme hingegen äußerst prunkvoll und ließen den Reichtum der Petersburger Gesellschaft erkennen. Die gezielt eingesetzten Video-Projektionen, die die Orte des Geschehens andeuteten, sorgten dafür, dass man als Zuschauer dem Geschehen gut folgen konnte. Am eindrucksvollsten war aber die großartige Leistung der Tänzer, die die Geschichte nicht einfach nur vertanzten. Mithilfe von Gesten wurde auf der Bühne gestritten, geliebt und verzweifelt. Die musikalische Begleitung durch das Orchester, das unter anderem Werke von Sergej Rachmaninow spielte, und eine unerwartete Einlage einer Opernsängerin vollendeten den Gesamteindruck.“

Wie dem Autor des Romans gelingt es auch dem Regisseur des Ballettstücks, die inneren Konflikte der Hauptprotagonistin freizulegen. Anna Karenina suchte nach Glück und konnte es nicht finden. Der Romanautor stellte sich die Frage, ob Anna, und damit auch ob wir alle, ein Anrecht auf Glück haben und beantwortet sie damit, dass wir nicht richten dürfen über die anderen, da wir so das Unglück erst schaffen.

Katharina Herdt & Russisch-Oberstufenkurs

Känguru 2019 – Die Preisverleihung

Känguru 2019 – Die Preisverleihung

Nach dem diesjährigen Känguru-Test am 21. März 2019 ließ – nach der Auswertung der Antwortbuchstaben an der Humboldt-Universität in Berlin – die Verkündigung der Preisträgerinnen und Preisträger nicht lange auf sich warten. Besonders groß war in diesem Jahr die Freude über eine beachtlich lange Liste, auf der die stolze Zahl von 20 Preisen für die Scheinerschülerinnen und -schüler verzeichnet war. Acht von ihnen erzielten einen 3. Preis und fünf einen 2. Preis. Übertroffen wurden sie alle von Kaspar Straßburg (5a), Nora Koller (5d), Emma Putzinger (5d), David Mücke (5f), Linus Peczkowski (6a), Nicolas Walter (6a) und Kilian Hilpoltsteiner (6c), die sich alle Gewinnerinnen und Gewinner eines 1. Preises nennen dürfen.
Nach den Osterferien kam dann endlich das von vielen bereits langersehnte Paket mit Urkunden, Preisen und Känguru-Broschüren am Scheiner an. Seither sind auf den Gängen und in den Klassenzimmern viele knobelnde Kinder und Jugendliche mit ihren bunten „Qwürfeln“ anzutreffen, die eifrig versuchen, den diesjährigen kleinen Preis für alle – ein an den Rubiks cube angelehntes Knobelspiel – wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen.
Am Mittwoch, den 8. Mai, verlieh Frau Jamnitzky in der Pausenhalle die großen Preise wie Spiele oder Bücher an die 20 Preisträgerinnen und Preisträger – beklatscht und gefeiert von ihren umstehenden Mitschülerinnen und -schülern.
Die beiden längsten Kängurusprünge, d.h. die meisten richtigen Antworten am Stück, schafften in diesem Jahr Linus Peczkowski aus der 6a und Nam-anh Pham aus der 5b. Die beiden wurden für diese tolle Leistung zusätzlich zu ihren Sachpreisen mit einem T-Shirt belohnt.
Unser herzlicher Glückwunsch gilt allen Gewinnerinnen und Gewinnern des Känguru-Wettbewerbs 2019 und auch denen, die mit einer sehr guten Leistung die nötige Punktegrenze für einen Preis nur knapp verpasst haben.

Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen beim Känguru-Test 2020!

Bernhard Kellner und Katharina Rupp

Und zu guter Letzt noch die Lösung der Känguru-Aufgabe aus dem letzten Blogbeitrag:

Julie hat 4 Selfies gemacht (Antwort B).

Was heißt hier Liebe?

Was heißt hier Liebe?

3 Rezensionen zum Theaterbesuch der 8. Klassen

Am Dienstag, den 21.05.2019, gingen die 7. und 8. Jahrgangsstufe in das Stadttheater, um sich das Stück ,,Was heißt hier Liebe?“ anzusehen. Ziel des Theaterstücks war es, uns in einer unterhaltsamen Weise über alles rund um die ,,Liebe“ aufzuklären. Dass dies bei uns 12- bis 16-Jährigen nicht für Begeisterung sorgte, war nicht überraschend. Die Gesprächsthemen der Schauspieler ließen die meisten Anwesenden langsam im Sessel versinken. Beeindruckenderweise merkte man den Akteuren keine Scham an. Sie erklärten uns problemlos die unangenehmsten Themen mit Humor. Das zeigte sich in der Gestaltung der Charaktere. Wir lernten zum Beispiel Orgi, den Orgasmus, und das Schamhaarmonster kennen. Hoffentlich verschonen uns die Biolehrer jetzt mit weiteren ausführlichen Erklärungen zum Thema ,,Liebe (machen)“.

(Erleta, Annika, Bianca aus der 8d)

Am 21.05.2019 besuchten die 7. und 8. Klassen der Schule das Theaterstück „Was heißt hier Liebe?“, das im Großen Haus des Stadttheaters aufgeführt wurde.

Das Stück handelt von der Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, die mit ihrer ersten Liebe mitten in der Pubertät zu kämpfen haben. Dabei werden die zwei von den „Love Space Rangern“ nach Kräften unterstützt. Diese geben den Turteltäubchen mehr oder weniger gute Ratschläge für eine „gute“ Beziehung. Im Vordergrund steht nicht nur die Geschichte der Charaktere Paul und Paula, sondern auch die Aufklärung der Zuschauer         im Alter von 12 bis 16.

Das rosa schillernde Bühnenbild mit Kondomen, einem gigantischen Tampon und einem BH darauf, zusammen mit den extravaganten Kostümen der Schauspieler, sorgte bei vielen für überraschte Gesichter.

Bei den so Überraschten gab es durchaus auch geteilte Meinungen zu dem etwas anderen Stück. Einer der ersten Kommentare nach dem Stück war, was sich der Autor beim Schreiben wohl dabei gedacht hat. Eine andere Sichtweise befand das Stück als bunt, schillernd und herrlich peinlich.

Alles in allem ein Stück der besonderen und extravaganten Art.

(Andrea Meier, Isabell Balassa und Johanna Zirngibl aus der 8d)

Am 21.05.2019 besuchten die 7. und 8. Jahrgangsstufen einiger Schulen aus Ingolstadt, unter anderem die Schüler des CSG, das Stadttheater Ingolstadt, um dort das Theaterstück „Was heißt hier Liebe?“ anzuschauen. Das Stück handelt allgemein von der Liebesgeschichte zweier pubertierender Teenager: Paul und Paula. Auf dem Weg zu ihrem persönlichen Happy-End müssen sie jedoch mit einigen Problemen kämpfen: ihren Eltern, ihrer Sexualität und vor allem ihrer Pubertät. Doch sie haben Glück, denn die Love-Space-Ranger helfen ihnen bei all ihren Problemen und Fragen. So funkt es das erste Mal zwischen den beiden auf dem Pausenhof, danach folgt ein gemeinsamer Partybesuch mit ihren Freunden Klette und Kiki. Bis dahin beschreibt das Theaterstück eine Traumbeziehung wie aus dem Märchenbuch: Händchenhalten, der erste Kuss und Schmetterlinge im Bauch. Aber dann kommt alles anders: Ein Streit, gebrochene Herzen und Liebeskummer. An diesem Punkt lernt man noch etwas dazu: Versöhnung ist manchmal schwer, aber wichtig. Nachdem sich auch Paul und Paula ausgesprochen haben, ist alles wie vorher: Ein Traum! Und wenig später passiert es: Paul und Paula beschließen, Sex miteinander zu haben. Jetzt stellt sich die Frage: Wie? Was? und Womit? Zusammen überwältigen sich beide und mit Liebe und Leidenschaft und der Hilfe der Ranger (und ihrem Freund, dem Orgasmus, genannt „Orgi“) finden beide ihre Lust am Geschlechtsverkehr.

Meiner Meinung nach ist diese lustig veranschaulichte Art von Sexualkundeunterricht perfekt für Jugendliche zwischen 12-16 Jahren. Das Stück brachte alle oftmals zum Lachen, aber war gleichzeitig auch lehrreich und wichtig. Ich kann es nur weiterempfehlen!

(Melissa, Milena, Ana und Edgard aus der 8d)

Der Besuch in der Gedenkstätte Dachau

Der Besuch in der Gedenkstätte Dachau

Das KZ Dachau war das erste Arbeits- und Straflager der Nationalsozialisten, das als Vorbild für andere Konzentrationslager diente. Verschiedene Minderheiten, allen voran jüdische Bürger, politische Gegner und angebliche Straftäter wurden dort ab 1933 gefangen gehalten oder getötet. In der Schule lernten wir bereits im Unterricht, wie grausam dort gegen Inhaftierte vorgegangen wurde, doch wirklich vorstellen konnte wir uns das nicht. Erst nach dem Besuch des Arbeitslagers in Dachau hatten wir einen genaueren Einblick über die Haft- und Lebensbedingungen der Gefangenen, welcher uns schockierte: Besonders die Verbrennungsöfen und die Lagerbarracke. Der Schneefall und die Kälte ließen uns erahnen, wie das Leben im Winter im Lager sein musste. Wirklich in die Lage eines Häftlings versetzen konnte man sich jedoch trotzdem nicht. Auf dem Rückweg nach Ingolstadt verfolgten uns noch die Gedanken an das zuvor Gesehene.

Von Paul Schumacher

Schüleraustausch mit Foshan/China

Schüleraustausch mit Foshan/China

Am Samstag, den 30.März war für 11 Schüler und 7 Schülerinnen um 4:45 Uhr Treffpunkt am Ingolstädter Hauptbahnhof, um mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen zu fahren. Von dort hatten wir einen Direktflug nach Shenzhen, wo wir von einem Bus von unserer Partnerschule abgeholt und bis in den Pausenhof der Schule gefahren wurden. Nachdem wir angekommen waren, wurden wir von unseren Austauschpartnern, den Gastfamilien und anschießend dem Direktor herzlichst empfangen. In den darauffolgenden Tagen hatten wir ein aufregendes und vielfältiges Programm. Neben dem Besuch einiger Unterrichtsstunden, die anders als in Deutschland abliefen, hatten wir am Montag eine Kung Fu Stunde. Wir besichtigten ebenso die Regierungshauptstadt der Provinz Guangdong: Guangzhou. Den Tag verbrachten wir dort gemeinsam mit den Austauschschülern mit Shoppen und Essen gehen und zum Abschluss machten wir eine tolle Schifffahrt am Abend. Am Mittwoch fand ein Fest statt, wo sowohl wir mit unserem Cupsong und Chantals und Vitalis Soloauftritten als auch die chinesischen und tibetanischen Schüler ihr Können zeigten. Die nächsten Tage besuchten wir noch ein historisches Dorf, einen Tempel, eine Firma und machten eine Fahrt mit dem traditionell chinesischen Dragon Boat. Die letzten beiden Tage vor der Abreise verbrachten wir mit den Familien und Austauschschülern, da in China aufgrund von Feiertagen schulfrei war.  Am Sonntagmorgen trafen wir uns dann alle im Pausenhof der Foshan No.1 High School –  dem Ort an dem die Woche begonnen hatte – um unsere Reise fortzusetzen, nächstes Ziel: Hongkong. 

Wir kamen gegen Nachmittag in unserem Hotel an, machten uns nach der anstrengenden Anreise erst mal frisch und gingen gegen Spätnachmittag zum Hafen von Hongkong. Dort machten wir eine Schiffsfahrt an der beeindruckenden Skyline. Anschließend gab es eine weitere Schiffsüberfahrt nach Hongkong Island, wo wir unseren schönen Abend haben ausklingen lassen. Am nächsten Tag brachen wir früh auf, um mit Gondeln durch die Berge zur Big Buddha Statue zu fahren und diese zu besichtigen, am Nachmittag fuhren wir mit einer historischen Kettenbahn auf den Victoria Peak und genossen die Aussicht. Am Abend hatten wir dann noch Zeit auf einem Markt shoppen zu gehen. Somit hatten wir den Mittwoch komplett frei von Aktionen, konnten länger schlafen und machten uns um 12 Uhr auf den Weg zum Strand. Dort verbrachten wir bei herrlichem Wetter den ganzen Tag und haben am Abend noch gegrillt sowie die ein oder andere Tanzstunde gehabt. Der Tag war wie Urlaub sowohl für uns als auch für unsere Lehrer und manche von uns waren etwas traurig, dass es am Mittwoch dann mit dem Flugzeug nach Peking ging.

Dort angekommen, wurden wir von unserem Guide abgeholt, zum Hotel gebracht und uns wurde das Programm für die nächsten drei Tage erklärt. Anschließend waren wir nur noch etwas essen und sind dann zurück im Hotel gleich schlafen gegangen, um für die nächsten Tage fit zu sein. Am Donnerstag startete unsere Sightseeingtour mit dem Sommerpalast und endete in der Verbotenen Stadt und einer Wanderung auf den Kohlenhügel. Zurück in Hotel konnten wir uns etwas entspannen und sind dann noch in die Stadt gegangen, um etwas zu essen. Für Freitag war ein Besuch auf der Großen Mauer geplant. Hoch ging es mit einem Sessellift, oben durften wir uns dann frei auf der Mauer bewegen und nach unten ging es mit einer Sommerrodelbahn. Am Abend besuchten wir die Hutongs, also die historische Altstadt Pekings. Am Samstag war das Ganze dann wieder entspannter, da nur noch Shoppen in einer Markthalle anstand, um die letzten Geschenke zu besorgen. Um 21:30 Uhr wurden wir vom Bus zum Flughafen gebracht und traten um 2 Uhr unseren letzten Flug von Peking nach München an. Am Sonntag wurden wir um 9 Uhr am Nordbahnhof von unseren Familien begrüßt.

Wir freuen uns schon darauf, wenn die chinesischen Schüler im Sommer zum Gegenbesuch nach Ingolstadt kommen.

An dieser Stelle nochmal Danke an alle, die uns diese tolle Reise überhaupt ermöglicht haben, an Herrn Schmucker und Frau Blank für die lustige und außergewöhnliche Betreuung und auch an unsere Gruppe, die untereinander bestens harmoniert hat. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß miteinander. Jeder dieser drei Aufenthalte war auf seine Art etwas Besonderes und hatte viel Abwechslung zu bieten. Sowohl freundschaftlich als auch kulturell war dieser Austausch eine wirklich große Bereicherung. Ich kann es nur jedem empfehlen diese Chance wahrzunehmen und China mit so vielen Facetten kennenzulernen.

Außerdem gilt ein Dankeschön an alle die unseren Austausch finanziell gefördert haben, insbesondere der Stadt Ingolstadt, aber auch der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Auswärtigen Amtes und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz.

Larissa Zucker, 10b