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Kategorie: Fachschaft Deutsch

„So einen wie mich kann man nicht von den Bäumen pflücken“ – Theaterstück der Klasse 5a

„So einen wie mich kann man nicht von den Bäumen pflücken“ – Theaterstück der Klasse 5a

Liebe Leser und Leserinnen,

wir begrüßen Sie im Namen der Klasse 5a und Fr. Dr. Eisert.

Wir proben jetzt schon seit einer Woche das Theaterstück „So einen wie mich kann man nicht von den Bäumen pflücken“, von dem wir ihnen jetzt gerne etwas erzählen würden. Mit Fr. Dr. Eisert haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt, im Fach Deutsch-Intensiv haben die einzelnen Gruppen für sich geübt.

Die Personen im Theaterstück stellen wir Ihnen als Erstes vor:

1. Gruppe
David Nechita Buster (Hauptfigur)
Vertretung Alex Ordosch
Dominik Wittkow Schulleiter, Martinsen (Mathelehrer)
Ema Hovadikova Lehrerin, Ose-Dose
Vertretung Alisa Schneider
Leo Ringal Martin Vater von Buster
Jan Sieh Regieleiter
Nick Birkmann Regieleiter
Sidorela Guta Souffleuse

 

2. Gruppe
Markus Bode Buster
Enes Abazi Schulleiter
Rijad Avdija Martinsen
Vertretung Davud Avdic
Diola Bytyqi Ose-Dose
Nicolas Folea Vater von Buster
Carolina Buchhammer Regieleiterin
Leonhard Büchl Regieleiter
Jakob Binder Regieleiter
Sara Pötzl Souffleuse

Alle restlichen Schülerinnen und Schüler spielen sich selbst: Nico Gering, Kaspar Straßburg, Paul Waldinger, Stefan Thomas, Eirini Giagkidou, Marco Pecjak

Die Handlung:

Buster wird vom Lehrer Martinsen zum Elternsprechtag mit seinem Vater eingeladen, nachdem er im Klassenzimmer seinen Mitschülern etwas vorgezaubert hat und ihn der Schulleiter dabei erwischt hat. Der verärgerte Mathematiklehrer Martinsen und die freundliche Lehrerin Ose-Dose warten schon im Klassenzimmer auf die beiden. Da Buster keine besonders guten Leistungen zeigt, möchten sie dringend mit dem Vater sprechen. Als Buster und der Vater endlich da sind, können sie nicht verstehen, warum Herr Martinsen so verärgert ist. Im Gegenteil: Vater und Sohn ziehen alles ins Lächerliche und machen sich noch über die Lehrer lustig. Als Herr Martinsen kurz vor einem Wutausbruch ist, setzen sich Buster und sein Vater Clownsnasen auf und gehen lachend aus dem Raum.

Zwei verdutzte Lehrer bleiben zurück im Klassenzimmer.

 

Es macht sehr viel Spaß, mit Fr. Dr. Eisert dieses Stück ein zu studieren.

Die Klasse 5a

 

 

RÜCKBLICK: Romeo & Julia – Aufführung des Mittelstufentheaters

RÜCKBLICK: Romeo & Julia – Aufführung des Mittelstufentheaters

Anfang des Schuljahres 2017/18 entschied sich die aus 17 SchülerInnen aus verschiedenen Klassenstufen bestehende Theatergruppe dafür, eine moderne Version des Stückes „Romeo & Julia“ in Angriff zu nehmen. Nicht ganz so modern wie bei „Fack ju Göthe“, jedoch trotzdem mit der ein oder anderen Liebeszene, was bei der Auswahl wohl nicht ganz bedacht worden war und während der Proben für einige (vor allem für die nicht daran Beteiligten) amüsante Szenen sorgte.

Je näher die Aufführungstermine rückten, desto mehr stieg die Aufregung (und die Verzweiflung bei Frau Blank) und bis kurz vor Schluss wurden letzte Requisiten besorgt, Szenen umgeschmissen und neu eingeübt und vor allem eins getan: hysterisches Schreien geübt (nicht nur von Frau Blank..).

Fast eine ganze Woche wurde der Gruppe dankenswerter Weise von der Schule zur Verfügung gestellt, um von morgens um 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr oder auch nachmittags verschärft zu proben und eine große Hilfe dabei war das Technikteam.

Dieses baute nicht nur die Bühne und das Licht auf, sondern gab auch aufgrund ihrer rhetorischen Fähigkeiten einigen SchülerInnen noch wertvolle Tipps dafür, wie sie bestimmte Dialoge am besten umsetzen. Ein großer Dank an dieser Stelle auch noch einmal an Thomas Udvaros aus der (jetzt) Q12!

Dann war es endlich soweit. Aufgrund des WM-Spiels am Freitag waren unsere Aufführungstermine auf Mittwoch und Donnerstag gelegt worden. War die Turnhalle am Mittwoch noch etwas spärlich besucht, entschädigte uns das Publikum am Donnerstag dafür, und auch bei der zweiten Aufführung lief alles noch mal wesentlich besser als bei der ersten (sofern das überhaupt möglich war). Wahrscheinlich lag dies an den super besinnlichen Minuten kurz bevor es hieß „Vorhang auf“…

Zum Inhalt des Stückes muss nicht viel gesagt werden, „Romeo & Julia“ dürfte allgemein bekannt sein, nur dass in unserer Version von Anke Ruge Dolch und Degen durch modernere Waffen ersetzt wurden und die Dialoge schülerfreundlicher waren. Das tragische Ende blieb leider gleich.

Insgesamt hatten alle viel Spaß, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Aufführung und der Applaus am Schluss der Aufführung zeigte, dass sich die Arbeit auch gelohnt hat.

Der Wahlkurs Mittelstufentheater

 

Eine Leseempfehlung für die Sommerferien…

Eine Leseempfehlung für die Sommerferien…

Walter Moers: „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“

„‘Ich bin die Biene, die hundert Mal hintereinander sticht´, begann er leise und wurde dann langsam immer lauter. `Ich bin der Hai, der nicht weiterzieht. Ich bin der Sturm, der dein Schicksal durcheinanderwirbelt, bis kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Ich bin der Blitz, der wieder und wieder in dieselbe Stelle einschlägt. Ich bin der Nachtmahr, der nicht mehr weggeht.´“

So stellt sich Havarius Opal der schlaflosen Prinzessin vor, als er eines Nachts in ihrem Zimmer auftaucht, um sie in den Wahnsinn zu treiben. Zuvor brechen die beiden zu einer letzten, unvergesslichen Reise auf – in Dylias Gehirn. Dort treffen sie auf liebenswerte Zwielichtzwerge, abscheuliche Zergesser, verbeamtete Würmer und schnarchende Hirnschnecken. Sie überqueren den Friedhof des Humors und betrachten die Gedanken, die Dylias Erinnerungsspinne für sie aufbewahrt hat, bis sie schließlich ihr Ziel erreichen: Das dunkle Herz der Nacht.

Auch in seinem neuesten Roman „Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr“ spielt Walter Moers viel mit Worten. Dylia, die aufgrund einer Krankheit kaum schläft, verbringt ihre Zeit damit, sich neue Wörter auszudenken. „Meine Gedanken sind meine Freunde“, sagt sie sich. „Bevor mir langweilig wird, würde ich mir neunundneunzig neue Namen für Langeweile ausdenken.“ Ganz so viele fallen ihr dann doch nicht ein, aber sie hat einige Ideen z. B. Pommlonödelfooop oder Eulenstrecken.

Aber sie denkt sich nicht nur eigene Wörter aus, sondern sucht sich auch besonders schöne aus dem Wörterbuch, die sie Pfauenwörter nennt. Jeden Tag versucht sie, zehn neue Pfauenwörter im richtigen Zusammenhang zu verwenden. Wenn jetzt jemand meint, das sei schier unmöglich, so viele komische Wörter könne man sich doch nicht merken, würde Dylia vermutlich erwidern: „Das soll hoyotojokomeshi sein? Ach was, im Gegenteil, es ist völlig pisanzapra!“ und damit hoyotojokomeshi (wortwörtlich übersetzt: einen Baumstamm durch einen Strohhalm trinken = unmöglich) und pisanzapra (eine Banane schälen und essen, also etwas Schnelles, Genussvolles) von ihrer Liste streichen. Doch auch so schafft sie es im Laufe der Nacht, sämtliche Punkte auf ihrer Liste abzuarbeiten.

Der neue Zamonienroman ist ein unterhaltsames, phantasievolles Buch, erzählt in den schillerndsten Farben. Moers Einfallsreichtum ist einfach unglaublich. Überall in Dylias Gehirn wimmelt es nur so von seinen abstrusen Erfindungen. Alles hat er sich aber nicht ausgedacht: Die Krankheit, an der die Prinzessin leidet, gibt es wirklich. Allein in Deutschland leiden laut Schätzungen über 200 000 Menschen am unheilbaren chronischen Fatiguesyndrom, darunter auch Lydia Rode, die Illustratorin des Romans. Ohne sie gäbe es dieses Buch nicht, denn die Idee dazu hatte Moers erst, nachdem sie ihm in einem Brief geschildert hatte, wie sehr ihr die Zamonienbücher gegen die ständige Erschöpfung helfen. Lydia wurde schließlich zum Vorbild für Dylia, die nicht nur unter den gleichen Beschwerden leidet, sondern auch fast den gleichen Namen trägt. Jetzt braucht man aber nicht zu denken, das sei eine dieser Geschichten, deren Inhalt sich in etwa so zusammenfassen lässt: Sieh nur, dieser arme Mensch, wie er leidet! Wie schwer er es hat! Doch auch wenn er manchmal fast verzweifelt, irgendwie lernt er doch mit seiner Krankheit umzugehen.

Nein, es geht nicht um ein Mädchen und seine Krankheit. Vielmehr geht es um ein Mädchen (das nun mal krank ist), das notgedrungen eine abenteuerliche Reise mit einem Nachtmahr unternimmt. Und diese ist spannend bis zur letzten Seite. Ein absolut lesenswertes Buch, insbesondere wenn man Freude an Sprache und Wortspielen hat.

Nora Stoll Q11 aus dem Wahlkurs Schulbibliothek

(ab 8. Oktober 2018 als Taschenbuch, 352 Seiten, ISBN 978-3328103349, erschienen im Penguin Verlag, 14 €)

Eine Leseempfehlung für die Sommerferien…

Eine Leseempfehlung für die Sommerferien…

Emily Trunko „Ich wollte nur, dass du noch weißt…“

Ein Brief. Ein Brief – das ist eigentlich nicht mehr als ein Stück Papier. Mit einem Text, der oft unbedeutend ist. Wie: „Danke für dein Geschenk. Ich kann es gut gebrauchen.“ Was im Brief steht, ist vollkommen egal. Hauptsache, man hat irgendetwas geschrieben. So ist es bei einem Brief an Oma, Opa, Tante oder Onkel.

Manche Briefe sind aber viel mehr als nur ein Brief. Das sind Briefe mit tiefgründigen Inhalten, persönlichen Gedanken und Emotionen. Oft so persönlich, dass man sich gar nicht traut, sie abzuschicken. Oder sie sind an sein jüngeres Ich, die Welt oder einen Toten gerichtet, sodass es gar nicht möglich ist. Emily Trunko hat selbst solche Briefe geschrieben und mit vierzehn Jahren den Blog „Dear my Blank“ erstellt, in dem man nie verschickte Briefe anonym posten kann. In „Ich wollte nur, dass du noch weißt…“ sind einige davon gesammelt. Sie sind sowohl vom Schreibstil, als  auch vom Inhalt her vollkommen verschieden und erzählen ihre eigene Geschichte. Einige sind zwei Seiten, andere nur einen Satz lang. Besonders berührend fand ich die Kapitel „Liebes ich“ und „Liebe Welt“, die Überlegungen über sich selbst, seinen Körper, Gedanken, Mut und vieles mehr beinhalten, und „Verlust“, in dem es zum Beispiel einen Trauerbrief an den Hund gibt.

Man hat nur wenig Hintergrundinformationen, was dazu anregt, nachzudenken. Ich habe mir beim Lesen immer wieder überlegt, wer den Brief geschrieben hat und aus welcher Situation heraus und mich manchmal auch selbst wiedergefunden. Sehr gut gefallen haben mir auch die kreativen Illustrationen von Lisa Congdon. Insgesamt fand ich das Buch kurzweilig und bewegend. Im letzten September ist die Fortsetzung „Deine letzte Nachricht. Für immer“ erschienen.

Paula Stoll 9c aus dem Wahlkurs Schulbibliothek

(ab 14 Jahren, 1. Auflage 2017, 192 Seiten, ISBN 978-3-7855-8608-2, erschienen im Loewe-Verlag, 14,95 €)

„Berlin, du bist so wunderbar!“

„Berlin, du bist so wunderbar!“

„Berlin, du bist so wunderbar!“ denken sich alljährlich die 64 Landessieger von Jugend debattiert, die zum Bundesfinale nach Berlin eingeladen werden, um dort die besten Debattierer der Altersklasse 1 und 2 Deutschlands zu küren. Und für Tim Rothärmel, Schüler der 9c, Scheiner-Debatten-Sieger, Regio-Sieger und bayerischer Landessieger ganz besonders, denn er darf sich jetzt auch Bundessieger der Altersklasse 1 nennen.

Los ging das Abenteuer Berlin am Donnerstag, 14. Juni 2018 mit der Fahrt nach Berlin. Am Freitag erfolgten die beiden Qualirunden zu den Themen: „Sollen sich Krankenkassenbeiträge am persönlichen Krankheits- und Verletzungsrisiko orientieren?“ bzw. „Sollen Mitglieder der Bundesregierung darauf verzichten, Spiele der Fußball-WM in Russland zu besuchen?“  In den jeweiligen Jurys saßen Alumnis von Jugend debattiert, Lehrer-Trainer und  Landes- und Regionalkoordinatoren aus ganz Deutschland. Bei der vorherigen Vorbereitung und Erarbeitung dieser durchaus anspruchsvollen Themen half unsere Scheiner-Familie  tatkräftig mit.  Vielen Dank an Franzi Köstler, Herrn Freytag, Herrn Huber, Frau Kraft, Frau Tefurth, Frau Schleßing und Frau Schrock. Tim startete mit zwei sehr gelungenen und souveränen Auftritten, so dass sich die mitgereiste bayerische Unterstützung sicher war, dass Tim bestimmt weit vorne landen wird. Und so sollte es auch kommen: Bei der mit Spannung erwarteten Siegerehrung hatten wir es dann schwarz auf weiß: Tim ist  fünftbester Debattierer Deutschlands 2018 und gilt somit als Bundessieger. Die Finaldebatte am Sonntag zum Thema „Sollen Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden?“ konnten wir dann ganz entspannt verfolgen. Tim, das hast du super gemacht. Wir sind wahnsinnig stolz auf dich und für uns bist du nicht nur auf dem Foto, sondern auch beim Bundesfinale von Jugend debattiert 2018 der Größte!

 

Wir fahren nach Berlin!

Wir fahren nach Berlin!

Am 16. April war es endlich soweit. In München fand das Landesfinale Jugend debattiert! statt. Mit einer fast alljährlichen Selbstverständlichkeit war unser CSG dort wieder einmal vertreten. Mit Tim Rothärmel und Mario Siegle waren die beiden Regionalsieger der Sekundarstufe 1 und 2 im Wettbewerb.

Nachdem zunächst noch alle Debattanten, Juroren und Gäste am Pestalozzi-Gymnasium in München zur Begrüßung zusammengefunden haben, wurden die beiden Sekundarstufen getrennt. Während die Sekundarstufe 1 am Pestalozzi-Gymnasium bleiben durfte, um die Qualifikationsdebatten auszutragen, musste die Sekundarstufe 2 an das nahegelegene Maria-Theresia-Gymnasium weiter ziehen.

Die Sekundarstufe 1 mit unserer ersten rhetorischen Geistesgröße Tim diskutierte in der Qualifikation die beiden Themen, ob eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder eingeführt werden soll und ob wie in Frankreich retuschierte Modelfotos gekennzeichnet werden sollen.

Zur gleichen Zeit stritt sich Mario im „Schwergewicht“ über die Fragen, ob Einsamkeit wie in Großbritannien zur Regierungsaufgabe werden und ob E-Sport als Sportart anerkannt werden soll.

Nach den sensationellen Leistungen unserer beiden Wortkünstler war erstmal eine kurze Reise in den bayrischen Landtag angesagt. Dort sollte, nach der Verkündung der Finalisten, ein kurzer Essensempfang stattfinden und danach das Highlight des Abends, die beiden Finalrunden. Als unsere Scheiner-Truppe die aufwendig servierten Häppchen in sich rein stopfte, konnte ein Schüler leider nicht daran teilnehmen. Tim musste sich zur gleichen Zeit auf das Finale vorbereiten! Damit war klar, dass er schon jetzt zu den besten 4 Debattanten seiner Altersklasse in ganz Bayern gehörte. Doch damit war sein Weg noch nicht vorbei. In dem sehr unterhaltsamen Finale mit dem Thema, ob der Wildschweinbestand in Deutschland drastisch reduziert werden soll, setzte Tim nicht nur durch sein rhetorisches Geschick die Stimmung im Landtag auf einen Höhepunkt, sondern auch sich auf den 2. Platz und buchte damit eines der beiden Finaltickets nach Berlin!!

Wir gratulieren beiden Debattanten zu deren tollen Leistungen und wünschen Tim viel Erfolg in Berlin!

Das Debattenwunder – Regionalwettbewerb Oberbayern-Nord

Das Debattenwunder – Regionalwettbewerb Oberbayern-Nord

Wir schreiben den 27. Februar 2018, 13:30 Uhr: Ein Mega-Event bahnt sich weiter seinen Weg durch die deutschen Schulen: Jugend debattiert. Heute steht der Regionalwettbewerb Oberbayern-Nord am Katharinen-Gymnasium in Ingolstadt an. Auch wir, das Christoph-Scheiner-Gymnasium, schicken die vier besten Rhetoriktalente unserer Schule aus beiden Altersklassen ins Rennen.

In der Sekundarstufe 1 vertreten Iris Seib und Tim Rothärmel die Schule, in der zweiten Altersklasse kämpfen Mario Siegle und Oliver Ziegler um den Einzug in die nächste Runde: Das Landesfinale in München.

Trotz der Begabungen wissen unsere vier Scheinerianer, dass die Konkurrenz auch dieses Jahr wieder in Lauerstellung liegt und gehen demnach angespannt in die zwei Qualifikationsrunden. Nachdem diese gemeistert wurden, heißt es warten, heißt es die Anspannung und die Nervosität in den Griff bekommen, denn ganze eineinhalb Stunden liegen zwischen den Vorrunden und dem Finale.

Dann endlich die Erlösung: im viel zu kleinen Finalaustragungsort – einem gewöhnlichen Klassenzimmer – werden die Auswertungsergebnisse übermittelt. Vier Mal Top 4 Platzierungen in den jeweiligen Altersklassen für die Scheinerstars! Damit stehen alle unsere Starter im Finale. Das Schulhaus kocht. Die Scheinerultras, auch dieses Jahr wieder zahlreich erschienen, sind nicht mehr zu halten. Auch unserer Schulkoordinatorin und gleichzeitig Koordinatorin des Regionalwettbewerbs Frau Schrock und ihrer rechten Hand Frau Schleßing zaubern diese fantastischen Ergebnisse ein Lächeln ins Gesicht.

In kurzer Zeit müssen sich die Finalteilnehmer jetzt auf das Endspiel vorbereiten. Tim und Iris werden für verkaufsoffene Sonntage debattieren und Oliver und Mario gegen das Verbot von Dieselfahrzeugen in überlasteten Großstädten.

Dann geht es los: Auch im jeweiligen Finale, die unter anderem vom Landesbeauftragten Herrn Pöppel juriert werden, können unsere Wortkünstler wieder vollends überzeugen…

In beiden Altersklassen Platz eins und drei! Damit schaffen Mario Siegle und Tim Rothärmel sogar den Sprung nach München ins Landesfinale. Herzlichen Glückwunsch!

In tiefem Respekt

Simon Schrodt, 10D

Das intellektuelle Event der Superlative – Die Scheiner-Debatte 2018: Finale

Das intellektuelle Event der Superlative – Die Scheiner-Debatte 2018: Finale

Favoriten setzen sich durch

Wenn der Trubel der Weihnachtszeit vorüber ist und gut ins neue Jahr gerutscht wurde, beginnt eine ganz besondere Zeit, die jährlich erneut mit Sehnsucht erwartet wird. Tage, die das Leben hoher menschlicher Existenz prägen, wie keine anderen. Tage, an denen gekämpft wird bis zum bitteren Ende. Tage, an denen unglaubliche Menschenmaßen zusammenkommen und an den Lippen Einzelner hängen. Nein, die Rede ist nicht vom RTL Dschungelcamp, sondern von einem Event noch bedeutsameren Ausmaßes: Die Scheiner-Debatten.

Am 13. Januar 2018 kam es in der Poterne zum ersten Showdown der einzelnen Mundakrobaten in den Qualifikationsrunden der jeweiligen Altersklassen (Sekundarstufe 1, 8. Jgst. – 9. Jgst. / Sekundarstufe 2, 10. Jgst. – 12. Jgst.).

Am Ende des Tages waren es jedoch nur 8 Debattanten, die die begehrten Final-Tickets ergattern konnten. Iris Seib, Tim Rothärmel, Christopher Fleps und Michael Löffler waren die heldenhaften Gladiatoren, die alle anderen Sprösslinge des „Mittelgewichts“ K.O. debattierten. Im Schwergewicht setzten sich Mario Siegle, Thomas Udvaros, Oliver Ziegler und Sebastian Tschöke durch.

Bereits die Woche darauf war es soweit: Der Mittwoch der Champions – Das Scheiner-Debatten-Finale am 17. Januar in der Fronte. Eine intellektuelle Veranstaltung der Superlative, mit einer Legende, die zurückkehrte: Willi „der Oberpfälzer“ Plankl.

Egal ob Lehrer, Schüler, Debattant oder Fronte-Mitarbeiter, die Mengen verfielen in Ekstase, als der junge, lebhafte Meister die Bühne der Rhetorik betreten hatte. Dementsprechend schwer gestaltete es sich für die Moderatoren Antonia Herbst und Fabian Leicht die tobende Masse zu beruhigen.

Mit Herrn Plankl als Juryvorsitz begann die allersehnte Debatte im „Schwergewicht“ der Klassen 10-12 zur Themenfrage, ob Klassenarbeiten anonymisiert werden sollen. „Eine regelrechte Wortschlacht“, so betitelte Benedikt Hummel, der anonym bleiben will, die freie Aussprache dieser Debatte. Schlussendlich ging Pro-Debattant Mario Siegle als Schulsieger und sein Contra-Gegner Oliver Ziegler als Zweitplatzierter hervor. Somit vertreten beide das CSG in der Sekundarstufe 2 im Regionalfinale am 27. Februar in Ingolstadt am Katherl.

Nun fehlten nur noch die zwei Gewinner der Nachwuchs-Debattanten. In einem dramatischen Schlagabtausch bezüglich eines Smartphone-Führerscheins für Minderjährige gingen Tim Rothärmel und Iris Seib als Sieger hervor.

Das gesamte Christoph-Scheiner-Gymnasium drückt unseren vier Debattanten die Daumen beim Regionalfinale und im weiteren Verlauf des Wettbewerbs. Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Teilnehmer, Juroren und das Orga-Team Debatte.

Besonderer Dank sei an dieser Stelle an unsere Schul- und Regionalkoordinatorin Frau Schrock und die Mutter der Debattenkultur, Frau Schleßing, gerichtet.

Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr und die nächsten kommenden rhetorischen Glanzleistungen einiger Scheineraner.

„Lang lebe die Debatten-Kultur am CSG.“

Ein Debattenfreund.

Hinter der Debatte – Qualifikation

Hinter der Debatte – Qualifikation

Begonnen hat die Organisation für den Schülerwettbewerb “Jugend debattiert“ vorletzten Dienstag mit einem nicht ausgeschlafenen Team von 12.Klässlern, aber dafür umso motivierteren Schülern der 8. bis 10. Klassen. Wie jedes Jahr wurde eine Routine durchgegangen.

Wer debattiert gegen wen?

Wer darf diese Künste jurieren?

Wen mögen wir am meisten?

Fragen, die alle beantwortet wurden. Diese Erarbeitung zeichnet sich als besonders langwierig heraus, denn wir besitzen zwar die Möglichkeit die ersten beiden dieser Fragen mit einer Software zu lösen, doch erfüllt sie nicht unsere hohen Standards, weshalb wir auf die gute alte Excel-Tabelle zurückgreifen mussten. Zumindest waren Teilnehmer und Juroren nun schön in Kästchen angeordnet. Damit wäre die Arbeit für den Tag eigentlich getan, aber wir entschieden uns dafür, sechzehn 40 Cent teure A3 Blätter per Hand zu beschriften, anstatt unsere schön angelegte Excel-Tabelle auszudrucken. Ein Schelm, wer aufgrund des Zeitaufwands Böses dabei denkt..

Wir hatten allerdings wirklich kaum Zeit diese Mammutaufgabe zu bewältigen, doch mit einer nicht vorhanden 2. Pause konnten wir stolz auf unser letztes kaligraphisches Meisterstück blicken. Für uns ging es dann wieder in den Unterricht, denn nun hieß es bis Freitag abzuwarten.

Am Freitag trafen wir wieder unseren alten Freund: das Zeitproblem. Wir hatten abgemacht, uns um 7:45 Uhr vor der Poterne zu treffen und in 15 Minuten alles aufzubauen. Doch wir hatten eines nicht bedacht. Die Türen werden für jegliche anderen Schüler auch um die gleiche Zeit geöffnet. Daraus resultierte, dass der Raum mit Debattanten und Juroren überfüllt war, bevor die ersten Organisatoren ankamen. Zwar hatte man ihnen gesagt, sie sollten erst um 8:15 Uhr erscheinen, doch anscheinend freuten sie sich so sehr auf die Debatte, dass sie vorzeitig erschienen waren. Es war eine Qual für uns in diesem Chaos Namensschilder zu verteilen und die Räume vorzubereiten, insbesondere da die Masse der Teilnehmer die Tür des Wettbewerbsbüros fast schon verriegelt hatte. Doch trotz aller Hindernisse konnten wir um 8:15 Uhr mit den ersten Debatten beginnen. Die Themen für die Sekundarstufe 1 waren, ob man einen Mofaführerschein schon ab 15 Jahren machen darf und ob die Torlinientechnik im Fußball wieder abgeschafft werden sollte. Das Interesse an diesen Themen auf Seiten des Orga-Teams wurde vom Interesse des traditionellen Kartenspielens um Längen überboten, was man an der vollständigen Besetzung des Wettbewerbbüros erkennen konnte. Iris Seib, Tim Rothärmel, Michael Löffler und Christopher Fleps stellten sich in diesen Debatten als die besten Redner heraus und werden im Finale gegeneinander antreten.

                                 (v.l.n.r.: Michael Löffler 9a, Iris Seib 9c, Christopher Fleps 9b und Tim Rothärmel 9a)

Danach war die Sekundarstufe 2 an der Reihe. Die Themen waren, ob Fastfood an unserer Schulen verboten werden und ob Marihuana und Haschisch legalisiert werden sollte. Das letztere Thema war sogar so spannend, dass sich das Wettbewerbsbüro im Vergleich zur vorherigen Debatte in eine Wüste verwandelte. Wir verfolgten fast alle gespannt diese Debatte, in der unser vermuteter Spitzenkandidat stand. Mario Siegle, Oliver Ziegler, Thomas Udvaros und Sebastian Tschöke waren die besten ihres Jahrgangs. Schön, dass sich wieder bekannte Gesichter unter die Finalisten begeben. Doch schwankte die Stimmung bei dieser Siegerverkündung. Unserem geheimen Spitzenkandidaten aus der 12. Klasse war es nicht gelungen sich zu qualifizieren. Wir waren empört und fragten uns, ob wir falsch investiert hätten. Doch anscheinend war das ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen gewesen. Diese Nachricht beruhigte unsere erhitzten Gemüter wieder.

v.l.n.r.: Sebastian Tschöcke Q11, Thomas Udvaros Q11, Mario Siegle 10d. (Es fehlt – offensichtlich – Oliver Ziegler Q11)

Im Großen und Ganzen waren wir, das Organisationsteam, am Ende des Tages mit unserer Arbeit zufrieden. Damit konnten wir mit kühlen Köpfen die Woche beenden und Energie für das nächste Event tanken: Das FINALE.

Eurer ehemaliger Newsletter Reporter,

Eduard Körn, Q12

Sensation: Schüler verzichten freiwillig auf Pause!!

Sensation: Schüler verzichten freiwillig auf Pause!!

Wieder einmal ein langweiliger, ereignisloser Schultag. Müde Schüler ziehen nach dem Ende der Pause in Richtung Klassenzimmer. Doch dies gilt nicht für einen Deutsch-Kurs der Q 11: Gespannt sitzen alle in dem großen, jetzt allerdings gut gefüllten Raum 161. Und da kommt er auch schon! Patrick Schlegel. Ein Schulabbrecher, der das getan hat, was sich sicherlich viele schon gewünscht haben: Schauspieler werden!

Der Deutschkurs 1d1 von Frau Badum beschloss vor einigen Wochen, den Unterricht einmal etwas aufregender zu gestalten. Für Freitag, den 12.1.2018 wurde somit der ehemalige Schüler des CSG, Patrick Schlegel, eingeladen, um von seinem Beruf als Schauspieler zu erzählen und dem Kurs das Thema „Theater“ etwas näher zu bringen.

Damit auch einmal die jüngeren Schüler etwas über die Möglichkeiten erfahren, die ihnen der Unterricht in der Oberstufe bereitstellen wird, wurden zusätzlich zwei fünfte Klassen ins Publikum eingeladen. Irina Fischer und Kübra Yalavuz quetschten Patrick bei einem unterhaltsamen Interview zu diversen Fragen über seine Intention Schauspieler zu werden bis hin zu dem Berufsalltag als solcher aus. Auch die jüngeren Zuschauer stellten einige Zwischenfragen und zeigten großes Interesse.

Um noch etwas mehr Schwung in die Veranstaltung zu bekommen, forderten die beiden Moderatorinnen Patrick nach einiger Zeit auf, den Schülern einmal ein paar Übungen aus der Schauspielschule zu zeigen, die dann natürlich alle mitmachen durften. Auch anderweitig zeigte Patrick einiges von seinen Fähigkeiten. Er demonstrierte seine Wandelbarkeit, indem er einen Wetterbericht mal als Grabredner, mal als Fußballkommentator oder Politiker vortrug – klassenübergreifende Begeisterung machte sich breit. Könnte Unterricht nicht immer so sein?

Nachdem sich der Applaus wieder etwas gelegt hatte, durften auch zwei Q11-Schüler ran. Durch die schauspielerischen Leistungen der beiden „Versuchskaninchen“ Sebastian Maier und Tim Andorf verstanden nach kurzer Zeit sogar die Fünftklässler den Inhalt der vorgestellten Szene „Straße“ aus Goethes Drama „Faust“. Als es dann schon zur nächsten Pause gongte und die Veranstaltung enden sollte, wurde nach kurzem Überlegen die Pause geopfert, um noch mehr von den Darbietungen der beiden Protagonisten unter Patrick Schlegels Regie zu erleben. Wenn sogar Schüler ihre „heilige“ Pause aufgegeben, spricht dies mit Sicherheit für den sensationellen Erfolgt dieser „alternativen Deutschstunde“! Sie hat den regulären Schulalltag auf jeden Fall deutlich abwechslungsreicher gemacht! Solche, von Schülern selbstgeplanten Ereignisse, die von engagierten Lehrern gefördert werden (Danke, Frau Badum!), machen das Schulleben erst wirklich unverwechselbar und dürften natürlich auch gerne häufiger stattfinden!

Ein großes Dankeschön geht natürlich an Patrick Schlegel, der allen auf eine ganz neue Weise einen Einblick in die Welt des Theaters geben konnte!

Maren Härtle, Deutsch-Kurs 1d1