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SMV-Workshop: 3 Tage Funkloch im Nirgendwo

SMV-Workshop: 3 Tage Funkloch im Nirgendwo

Am Montag, dem 15. Oktober 2018 traf sich die gesamte SMV und wartete auf die Ankunft des Busses, der sie nach Pfünz bringen sollte. Alle SMVler waren motiviert und heiß auf die drei Tage – Spannung, Spaß und keine Schule! Bei ihrer Ankunft sahen sie aber nur eine Kirche aus Stein und fanden sich im Ort „Steinerskirchen“ wieder.

Man war skeptisch, doch die Laune kippte endgültig, als Faris Hot (Q11) schrie: „Mist, ein verdammtes Funkloch.“ Aufstände, Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit beschreiben nicht einmal annähernd, was sich in diesen Minuten in den Köpfen der Schüler abspielte. Aber nicht alle waren von den widrigen Rahmenbedingungen erschüttert – im Gegenteil: die begleitenden Lehrkräfte Frau Badum, Frau Herdt, Herr Huber und Herr Mücke genossen das Schicksal der Schüler sichtlich!

Diese fügten sich notgedrungen in die unerwarteten und ungünstigen Rahmenbedingungen, ab sofort wohl keinen Spaß mehr zu haben und schon ging es auch mit der Arbeit los. Die Laune besserte sich anfangs mäßig durch die lustige und lockere Stimmung bei der Vorstellungsrunde, die natürlich ohne die Lehrer gemeistert wurde. Weiter ging es mit der Planung der Aktionen für das restliche Schuljahr, bei der die Begeisterung sich zunächst auch noch in Grenzen hielt. Dennoch sprang dann anfangs zögerlich, mit der Zeit aber immer schneller der Funke über und es wurde besprochen, welche Aktionen die SMV im laufenden Schuljahr schalten möchte. Im Vordergrund stehen hierbei immer übergeordnete, allgemeine Ziele, wie der Zusammenhalt innerhalb einer Klasse oder unter verschiedenen Jahrgangsstufen, Integration, Identifikation mit und Förderung der Schulgemeinschaft oder auch das Engagement für die Gemeinschaft ohne direkten Nutzen für den einzelnen. Natürlich sollen aber auch der Spaß und die Freude an den dazu nötigen Aktionen nicht fehlen – und sehr schnell kristallisierten sich unter den 30 neuen und 21 altverdienten SMVlern Prioritäten bezüglich ihrer Zuständigkeitsbereiche heraus. Somit konnten aus Überzeugung fast alle Aktionen der vergangenen Jahre unter neuer Leitung und mit neuen Ideen beibehalten und gegebenenfalls verbessert oder angepasst werden. Beispiele hierfür sind die Nikolausaktion, die Wintertombola, der Rote Tag, die Tafel- und die Valentinsaktion, der Spendenlauf, der Bayerische Tag und das Fußballturnier der Unterstufe. Auch ganzjährig laufende Aktionen wie die IPSA wurden durchdacht. Doch nach wie vor machte allen das Internet zu schaffen – denn es gab keines… Nun wurde auch dem letztem klar: „Steinerskirchen ist ein Funkloch und es gibt keinen Ausweg.“ Jedoch gaben die engagierten Schüler nicht auf und arbeiteten bis spät in die Nacht an ihren Aktionen weiter.

Am zweiten Tag hing nach dem Frühstück dann auch schon das Damoklesschwert des für den Abend angekündigten Besuches der Schulleiterin Frau Jamnitzky ihrem Stellvertreter Herrn Pabst über den Köpfen der Schüler. Deshalb hatten viele die Einstellung „Arbeiten bis zum Umfallen“ und konnten damit auch vieles erreichen. Die Verbindungslehrer hatten jedoch auch eine kleine Überraschung für die Schüler. Gegen Mittag kam ein ehemaliger Herzblut-SMVler in die Jugendherberge, der den SMVler Rhetorik, Auftrittsüberzeugung und Argumentationskunde vermittelte und jeden einzelnen der Anwesenden dazu bringen konnte, die einzelnen Plädoyers für seine Aktion mit Enthusiasmus zu präsentieren. Sein Name: Valentin Thaller, ein Schüler an den sich viele Lehrer aufgrund seines Engagements für die SMV in den letzten Jahren gut erinnern können.

Am Abend stellte jede Gruppe der Direktorin ihr Thema jeweiliges Thema vor. Sie hörte jede Präsentation gerne an und war am Ende auch überzeugt von den Konzepten. Im Anschluss brachten die Schüler verschiedene Anliegen bezüglich Änderungen vor, die an unserer Schule vorgenommen werden sollten. Bis in die Nacht dauerten Vortrag, Diskussion und Austausch. Um Mitternacht begaben sich dann alle in ihre Zimmer und waren sehr bald nicht mehr wach zu kriegen.

Am Mittwoch wurde nach dem Frühstück die Fünferlparty der Tutoren geplant, für deren Durchführung Frau Kohndrow angereist ist. Währenddessen wurden von allen übrigen noch Feinschliffe an den Aktionen vorgenommen, Listen geschrieben, Plakate gemalt und Datei-Ordner erstellt. Nach einer Feedback-Runde und einer anschließenden lustigen Foto-Session kam dann auch um 16.00 Uhr bereits der Bus (der für 15.30 Uhr angekündigt war…) und als Fazit kann man sagen, dass der Workshop ein voller Erfolg war!

Doch irgendwie waren wir auch alle froh, wieder im netzreichen Ingolstadt zu sein, um unsere Mobilen Daten endlich wieder in voller Stärke nutzen zu können!

 Martin Härdl (10A), Vitali Rung (10C), Fatih Kacar (Q11)

Resümee aus der Feedbackrunde:

  • Produktivität („Ich habe meine ganze Schulzeit lang noch nicht so viel am Stück gearbeitet!“)
  • Gemeinschaft („Hey, alle unsere Aspekte wurden ernst genommen!“)
  • Verantwortung („Es ist faszinierend zu spüren, wie gut es tun kann, wenn man sich für andere engagiert!“)
  • Selbstbewusstsein („Boah, ich habe etwas präsentiert, was in allen Punkten genehmigt wurde!“)
  • Fähigkeiten („Kann es sein, dass wir jetzt seit 15 Stunden arbeiten??“)
  • Freundschaft („Wir sind SMV!“)
  • Teamgedanken („Warte, ich kann dir dabei helfen!“)
  • Selbsterkenntnis („Ich dachte nie, dass es so ein schönes Gefühl sein kann, Arbeit und Energie in Dinge zu stecken, die andere glücklich machen!“)
Feuermelder-Workshop

Feuermelder-Workshop

Der erste Tag

18 Schüler, eine temperamentvolle Lehrerin und ein sarkastischer Lehrer verbrachten drei Tage lang ihren Feuermelder-Workshop in der Oase Steinerskirchen (den Ort, an den sich die 10. Klässler sehr gut erinnern können). Direkt angekommen fingen die fleißigen Schüler an zu arbeiten und auch die Lehrer, die den Schülern alles erklärten und alles erzählten. Natürlich war auch der Spaß dabei, denn am ersten Tag spielte die Redaktion das Mörderspiel. Hierbei zieht man den Namen eines Redaktionsmitglied und muss diesen aus dem Spiel eliminieren, indem man ihm einen beliebigen Gegenstand übergibt. Man musste also ständig auf der Hut sein, von wem man etwas annimmt.

Frau Blank erreichte durch einen Killingstreak ihren geheimen Namen „The Murderqueen“ (der jetzt wohl nicht mehr so geheim ist…).  Am ersten Tag arbeiteten die Schüler bis 20:00 Uhr,  Thema war heute weniger die inhaltliche Arbeit, sondern die generelle Strukturierung der Schülerzeitung, denn hier mussten einige Veränderungen her. Doch auch nach 20.00 Uhr gab es einige, die weiter machen wollten, weshalb sie noch bis 23.00 Uhr mit den Lehrern zusammensaßen und über Themen und sonstige Dinge diskutierten.

Der zweite Tag

Nach dem Frühstück fingen wir wieder an zu arbeiten. Es wurden Rubriken erstellt, was unserem Feuermelder endlich etwas mehr Themenmöglichkeiten gibt und eine genauere Ordnung. Beim Mörderspiel wurde die fast schon unschlagbar wirkende Murderqueen von Herrn Huber ausgeschaltet. Um Zwölf Uhr war es wieder soweit, es gab Mittagessen. Nach dem Mittagessen ging es damit weiter, Themen für die kommenden Ausgaben zu finden, außerdem bearbeiteten wir in kleinere Gruppen einige Textsorten. Vor dem Abendessen wurde die zweite Runde des Mörderspiels  beschlossen und angefangen. Das erste Opfer sollte nicht lange auf sich warten lassen, jedoch spielten wir zwischendurch auch noch ein anderes Spiel, welches das Vertrauen untereinander verbessern sollte. Ziel war es auf die andere Seite einer Grenze zu kommen, dennoch konnte man nur eine bestimmte Anzahl an Beinen nutzen, was dies um einiges  erschwerte. Jeder von uns begriff direkt, dass man nur im Team gewinnen konnte, und so probierten wir die verschiedensten Methoden aus, um an den Grenzwärtern Herrn Huber und Frau Blank vorbeizukommen, damit wir unser verdientes Abendessen genießen konnten. Es gab so einige akrobatische Einlagen, bei denen sich zum Glück niemand verletzte.

Nach dem Abendessen wurden die weitere Organisation und Struktur des Feuermelders besprochen und wir kamen schnell auf ein passendes System.

Der dritte Tag

Frühstück erledigt: Sofort wieder an die Arbeit. Mit der gesammelten Motivation vom Frühstück  stürzten wir uns in den letzten Tag und erledigten die letzten übrig gebliebenen Aufgaben. Zuerst wurden drei Leiter gewählt, welche sich in Zukunft jeweils um die Redaktion, das Layout und die Finanzen des Feuermelders kümmern sollen. Diese teilten daraufhin die noch zu erledigenden Aufgaben mit, um die jetzige Ausgabe noch pünktlich fertigzustellen. Als dies festgehalten wurde, gelang es einem unschuldigen Redaktionsmitglied  Frau Blank a.k.a „ The Murderqueen“ mit einem simplen, aber unscheinbaren Trick zu besiegen. Trotzdem wurde auch dieser nur zweiter, da er anscheinend pazifistisch veranlagt war und es somit nicht ertragen konnten, einen weiteren Mord zu begehen, weshalb er sich freiwillig opferte. Daraufhin nahmen wir uns die Zeit, Leitthemen für die neue Ausgabe zu suchen. Nach dem Mittagessen war aufräumen angesagt und da der Bus noch nicht da war, wurde, um das Vertrauen zu „stärken“, noch eine Runde Werwolf gespielt.  Als wir wieder zurück waren, entschieden sich ein paar, noch die Sachen nach oben in das Zimmer zu bringen. Dort angekommen verabschiedete sich Frau Blank und einige blieben noch, um denjenigen, die nicht am Workshop teilgenommen hatten, zu erzählen, was wir alles besprochen hatten.

 

Fatih Kaçar, 10c

Unser SMV – Workshop

Unser SMV – Workshop

3 kurze Tage, 45 SMVler,  36 Stunden  Arbeit, Schweiß und Verzweiflung

Vom 06. bis 08. November 2017 waren wir auch in diesem Jahr wieder mit einem Großteil der SMV im Jugendgästehaus Schloss Pfünz.

Mit starkem Willen, höchster Motivation und großer Begeisterung haben wir dort viele neue Ideen und kreative Vorschläge für die Aktionen am Scheiner durchgearbeitet und verbessert, um noch erfolgreichere Ergebnisse als in den vorherigen Jahren zu erzielen. Aber nicht nur an Veränderungen und Erneuerungen wurde gearbeitet, sondern auch die 25 Tutoren wurden während der Schulung von Frau Zinck an ihre Grenzen gebracht.

Worauf jedoch alle am meisten hingearbeitet haben, war der Besuch unseres Schulleiters Herrn Maier und dessen Stellvertreters Herrn Pabst. Durch viele gute Anregungen und strategisch ausgearbeitete Argumente konnten wir in vielerlei Hinsicht Überzeugungsarbeit leisten! Ein großes Dankeschön geht dabei an unsere Verbindungslehrerin Frau Badum und unsere beiden Verbindungslehrer, Herrn Huber und Herrn Mücke, welche uns Jahr für Jahr mit wahnsinnigem Engagement und strammen Nerven voran treiben!

Wir freuen uns auf die Umsetzung der vielen innovativen Ideen der SMV für unsere Schülerschaft am CSG und zählen auf die Mitarbeit aller Lehrer und Schüler!

Fabienne Weigl, SMV