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Kategorie: Klassenfahrt

Der Besuch in der Gedenkstätte Dachau

Der Besuch in der Gedenkstätte Dachau

Das KZ Dachau war das erste Arbeits- und Straflager der Nationalsozialisten, das als Vorbild für andere Konzentrationslager diente. Verschiedene Minderheiten, allen voran jüdische Bürger, politische Gegner und angebliche Straftäter wurden dort ab 1933 gefangen gehalten oder getötet. In der Schule lernten wir bereits im Unterricht, wie grausam dort gegen Inhaftierte vorgegangen wurde, doch wirklich vorstellen konnte wir uns das nicht. Erst nach dem Besuch des Arbeitslagers in Dachau hatten wir einen genaueren Einblick über die Haft- und Lebensbedingungen der Gefangenen, welcher uns schockierte: Besonders die Verbrennungsöfen und die Lagerbarracke. Der Schneefall und die Kälte ließen uns erahnen, wie das Leben im Winter im Lager sein musste. Wirklich in die Lage eines Häftlings versetzen konnte man sich jedoch trotzdem nicht. Auf dem Rückweg nach Ingolstadt verfolgten uns noch die Gedanken an das zuvor Gesehene.

Von Paul Schumacher

Schüleraustausch mit Foshan/China

Schüleraustausch mit Foshan/China

Am Samstag, den 30.März war für 11 Schüler und 7 Schülerinnen um 4:45 Uhr Treffpunkt am Ingolstädter Hauptbahnhof, um mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen zu fahren. Von dort hatten wir einen Direktflug nach Shenzhen, wo wir von einem Bus von unserer Partnerschule abgeholt und bis in den Pausenhof der Schule gefahren wurden. Nachdem wir angekommen waren, wurden wir von unseren Austauschpartnern, den Gastfamilien und anschießend dem Direktor herzlichst empfangen. In den darauffolgenden Tagen hatten wir ein aufregendes und vielfältiges Programm. Neben dem Besuch einiger Unterrichtsstunden, die anders als in Deutschland abliefen, hatten wir am Montag eine Kung Fu Stunde. Wir besichtigten ebenso die Regierungshauptstadt der Provinz Guangdong: Guangzhou. Den Tag verbrachten wir dort gemeinsam mit den Austauschschülern mit Shoppen und Essen gehen und zum Abschluss machten wir eine tolle Schifffahrt am Abend. Am Mittwoch fand ein Fest statt, wo sowohl wir mit unserem Cupsong und Chantals und Vitalis Soloauftritten als auch die chinesischen und tibetanischen Schüler ihr Können zeigten. Die nächsten Tage besuchten wir noch ein historisches Dorf, einen Tempel, eine Firma und machten eine Fahrt mit dem traditionell chinesischen Dragon Boat. Die letzten beiden Tage vor der Abreise verbrachten wir mit den Familien und Austauschschülern, da in China aufgrund von Feiertagen schulfrei war.  Am Sonntagmorgen trafen wir uns dann alle im Pausenhof der Foshan No.1 High School –  dem Ort an dem die Woche begonnen hatte – um unsere Reise fortzusetzen, nächstes Ziel: Hongkong. 

Wir kamen gegen Nachmittag in unserem Hotel an, machten uns nach der anstrengenden Anreise erst mal frisch und gingen gegen Spätnachmittag zum Hafen von Hongkong. Dort machten wir eine Schiffsfahrt an der beeindruckenden Skyline. Anschließend gab es eine weitere Schiffsüberfahrt nach Hongkong Island, wo wir unseren schönen Abend haben ausklingen lassen. Am nächsten Tag brachen wir früh auf, um mit Gondeln durch die Berge zur Big Buddha Statue zu fahren und diese zu besichtigen, am Nachmittag fuhren wir mit einer historischen Kettenbahn auf den Victoria Peak und genossen die Aussicht. Am Abend hatten wir dann noch Zeit auf einem Markt shoppen zu gehen. Somit hatten wir den Mittwoch komplett frei von Aktionen, konnten länger schlafen und machten uns um 12 Uhr auf den Weg zum Strand. Dort verbrachten wir bei herrlichem Wetter den ganzen Tag und haben am Abend noch gegrillt sowie die ein oder andere Tanzstunde gehabt. Der Tag war wie Urlaub sowohl für uns als auch für unsere Lehrer und manche von uns waren etwas traurig, dass es am Mittwoch dann mit dem Flugzeug nach Peking ging.

Dort angekommen, wurden wir von unserem Guide abgeholt, zum Hotel gebracht und uns wurde das Programm für die nächsten drei Tage erklärt. Anschließend waren wir nur noch etwas essen und sind dann zurück im Hotel gleich schlafen gegangen, um für die nächsten Tage fit zu sein. Am Donnerstag startete unsere Sightseeingtour mit dem Sommerpalast und endete in der Verbotenen Stadt und einer Wanderung auf den Kohlenhügel. Zurück in Hotel konnten wir uns etwas entspannen und sind dann noch in die Stadt gegangen, um etwas zu essen. Für Freitag war ein Besuch auf der Großen Mauer geplant. Hoch ging es mit einem Sessellift, oben durften wir uns dann frei auf der Mauer bewegen und nach unten ging es mit einer Sommerrodelbahn. Am Abend besuchten wir die Hutongs, also die historische Altstadt Pekings. Am Samstag war das Ganze dann wieder entspannter, da nur noch Shoppen in einer Markthalle anstand, um die letzten Geschenke zu besorgen. Um 21:30 Uhr wurden wir vom Bus zum Flughafen gebracht und traten um 2 Uhr unseren letzten Flug von Peking nach München an. Am Sonntag wurden wir um 9 Uhr am Nordbahnhof von unseren Familien begrüßt.

Wir freuen uns schon darauf, wenn die chinesischen Schüler im Sommer zum Gegenbesuch nach Ingolstadt kommen.

An dieser Stelle nochmal Danke an alle, die uns diese tolle Reise überhaupt ermöglicht haben, an Herrn Schmucker und Frau Blank für die lustige und außergewöhnliche Betreuung und auch an unsere Gruppe, die untereinander bestens harmoniert hat. Wir hatten wirklich sehr viel Spaß miteinander. Jeder dieser drei Aufenthalte war auf seine Art etwas Besonderes und hatte viel Abwechslung zu bieten. Sowohl freundschaftlich als auch kulturell war dieser Austausch eine wirklich große Bereicherung. Ich kann es nur jedem empfehlen diese Chance wahrzunehmen und China mit so vielen Facetten kennenzulernen.

Außerdem gilt ein Dankeschön an alle die unseren Austausch finanziell gefördert haben, insbesondere der Stadt Ingolstadt, aber auch der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) des Auswärtigen Amtes und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz.

Larissa Zucker, 10b

Der Schullandheimaufenthalt der Klasse 5c (24.9.2018 – 26.9.2018)

Der Schullandheimaufenthalt der Klasse 5c (24.9.2018 – 26.9.2018)

Vom 24.9. – 26.9. fuhren wir, die Klase 5c, zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Jostarndt und Herrn Kellerer ins Schullandheim „Haus im Moos“.

Das „Haus im Moos“ liegt im Donaumoos und ist neben einem Schullandheim auch eine Umweltbildungsstätte mit einer Ausstellungshalle und einem Freilichtmuseum. Das heißt, man kann dort etwas über die Umwelt lernen und dabei das Donaumoos kennenlernen. Kurz nach der Ankunft begannen wir gleich am ersten Tag mit einer Ralley, bei der wir in Gruppen das Gelände um die Herberge herum erkundeten. Dabei entdeckten wir nicht nur einen Moostümpel und ein kleines Wäldchen, sondern auch eine Ziegen- und Schafherde und einen Bienenstock. Außerdem befand sich dort auch noch ein alter, echter Bauernhof, den wir begehen und besichtigten durften.

Nach diesem erlebnisreichen Start stillten wir unseren Hunger in der nahegelegenen Gaststätte „Rosinger“. Dort wurden wir während unseres dreitätigen Aufenthalts mit leckeren Mahlzeiten versorgt. Nach dem Essen hatten wir Zeit zum Spielen. Der Großteil der Klasse spielte „Wahrheit oder Pflicht“, manch anderer vergnügte sich mit Brettspielen. Am Abend wurde nach dem Essen gespielt und musiziert.

Am nächsten Tag stand eine spannende Aktion auf dem Programm: Wir sollten bis zum Grundwasser graben. Dabei teilten wir uns in Gruppen auf und begannen zu graben. Die erste Gruppe hatte ihr Loch im Nu gegraben. Dann begann auch schon der Spaß: Die ersten sprangen ins Loch und waren auf einmal pitschpatschnass. Eine andere Gruppe grub an einer anderen Stelle im Sand einen kleinen Bachlauf. Wir holten von einem kleinen Tümpel mit Gießkannen und Eimern Wasser und füllten damit den Bach.

Nach diesem fröhlichen Wasserspiel waren viele ziemlich durchnässt und mussten sich erstmal wieder etwas Trockenes anziehen.

Am dritten und letzten Tag durften wir uns vor der Abreise noch kreativ betätigen. Wir flochten Körbe und lernten dabei auch etwas über die Lebensweise der Korbflechter. So erfuhren wir beispielsweise, dass diese einen ganz eigenen Dialekt hatten. Im Anschluss ans Flechten durften wir mit Bambus und anderen Naturmaterialien unsere Körbe dekorieren. Danach traten wir die Heimreise an.

In den drei Tagen haben wir viel erlebt und Neues dazugelernt. Noch dazu haben wir uns untereinander besser kennengelernt und durch verschiedene Aktionen unsere Klassengemeinschaft gestärkt – eine tolle Erfahrung, die wir gerne wieder machen möchten!

(Amaka Ugbana)

MINT im „Haus im Moos“

MINT im „Haus im Moos“

Am Montag, den 12, November 2018 war es so weit wir fuhren ins Haus im Moos. Die Fahrt mit dem Reisebus dauerte ca. 30 Minuten. Alle aus der Klasse waren noch aufgeregter als beim letzten Besuch in der 5. Klasse, da dieses Mal Mint auf dem Programm stand.

Als wir am „Haus im Moos“ ankamen, wurden wir auch schon herzlich Willkommen geheißen.

Gleich am Anfang hatten wir Robotics und wir wurden noch aufgeregter, da wir Roboter lieben. Wir bildeten Teams und wurden dann auf zwei Spielbretter für die Roboter aufgeteilt. Schon nach kurzer Zeit fuhren die ersten Roboter auf den Tischen herum. Um 12 Uhr legten wir eine Pause ein, um zum Gasthof zu gehen. Alle stürzten sich auf das leckere Essen. Nun ging es wieder an die Roboter, langsam wurden mehr und mehr Teams fertig und die Spielbretter wurden getauscht.

Am Abend spielten wir gemeinsam Fußball und Tischtennis.

Am darauf folgenden Tag stand das „Energieprogramm“ des Haus im Moos auf dem Plan. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die einen fingen mit einem Vortrag über Energie an, bei dem wir auch etwas ausprobieren konnten, die anderen wiederum mit dem Bau eines „Mausefallenautos“.

Beim Energieprogramm bekamen wir zuerst einen Vortrag über Energie zu hören, in dem erklärt wurde, was Energie eigentlich ist und worin sie steckt. Danach haben wir den Energieverbrauch vieler elektronischer Geräte gemessen. Zum Abschluss durften wir unseren eigenen Öko-Strom durch das Treten in eine Pedale erzeugen. Mit unserem Strom konnten wir sogar einen Wasserkocher betreiben.

Bei den Mausefallenautos haben wir unsere eigenen Mini-Autos gebaut, die mithilfe einer Mausefalle betrieben wurden. Wir bekamen die nötigen Materialien und Anleitungen. Kaum hatten wir uns in die Anleitungen eingelesen, begannen wir mit dem Bau, überall wurde gesägt, geklebt, gebohrt und geschraubt.

Am Nachmittag haben wir aus alten PET-Flaschen lustige Raketen gebaut, die wir am Abend auch fliegen ließen.

Am letzten Tag machten wir Geocaching, die Klasse wurde in Vierer-Teams aufgeteilt. Jedes Team bekam zwei GPS-Geräte, mit denen wir die Caches finden konnten. Jede Gruppe hatte unterschiedliche Aufgaben. Zum Schluss trugen die jeweiligen Gruppen ihre Lösungen zusammen, um die Koordinaten des Schlüssels für den Schatz zu finden. In der Schatztruhe befanden sich Holzplättchen mit dem Zeichen des Haus im Moos und Gummifrüchte.

Nach drei Tagen fuhren wir wieder nach Hause, alle wollten unbedingt alles ihren Eltern berichten.

So ging ein interessanter Besuch im Haus im Moos zu Ende.

Jonathan Mulmann, 6a

SMV-Workshop: 3 Tage Funkloch im Nirgendwo

SMV-Workshop: 3 Tage Funkloch im Nirgendwo

Am Montag, dem 15. Oktober 2018 traf sich die gesamte SMV und wartete auf die Ankunft des Busses, der sie nach Pfünz bringen sollte. Alle SMVler waren motiviert und heiß auf die drei Tage – Spannung, Spaß und keine Schule! Bei ihrer Ankunft sahen sie aber nur eine Kirche aus Stein und fanden sich im Ort „Steinerskirchen“ wieder.

Man war skeptisch, doch die Laune kippte endgültig, als Faris Hot (Q11) schrie: „Mist, ein verdammtes Funkloch.“ Aufstände, Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit beschreiben nicht einmal annähernd, was sich in diesen Minuten in den Köpfen der Schüler abspielte. Aber nicht alle waren von den widrigen Rahmenbedingungen erschüttert – im Gegenteil: die begleitenden Lehrkräfte Frau Badum, Frau Herdt, Herr Huber und Herr Mücke genossen das Schicksal der Schüler sichtlich!

Diese fügten sich notgedrungen in die unerwarteten und ungünstigen Rahmenbedingungen, ab sofort wohl keinen Spaß mehr zu haben und schon ging es auch mit der Arbeit los. Die Laune besserte sich anfangs mäßig durch die lustige und lockere Stimmung bei der Vorstellungsrunde, die natürlich ohne die Lehrer gemeistert wurde. Weiter ging es mit der Planung der Aktionen für das restliche Schuljahr, bei der die Begeisterung sich zunächst auch noch in Grenzen hielt. Dennoch sprang dann anfangs zögerlich, mit der Zeit aber immer schneller der Funke über und es wurde besprochen, welche Aktionen die SMV im laufenden Schuljahr schalten möchte. Im Vordergrund stehen hierbei immer übergeordnete, allgemeine Ziele, wie der Zusammenhalt innerhalb einer Klasse oder unter verschiedenen Jahrgangsstufen, Integration, Identifikation mit und Förderung der Schulgemeinschaft oder auch das Engagement für die Gemeinschaft ohne direkten Nutzen für den einzelnen. Natürlich sollen aber auch der Spaß und die Freude an den dazu nötigen Aktionen nicht fehlen – und sehr schnell kristallisierten sich unter den 30 neuen und 21 altverdienten SMVlern Prioritäten bezüglich ihrer Zuständigkeitsbereiche heraus. Somit konnten aus Überzeugung fast alle Aktionen der vergangenen Jahre unter neuer Leitung und mit neuen Ideen beibehalten und gegebenenfalls verbessert oder angepasst werden. Beispiele hierfür sind die Nikolausaktion, die Wintertombola, der Rote Tag, die Tafel- und die Valentinsaktion, der Spendenlauf, der Bayerische Tag und das Fußballturnier der Unterstufe. Auch ganzjährig laufende Aktionen wie die IPSA wurden durchdacht. Doch nach wie vor machte allen das Internet zu schaffen – denn es gab keines… Nun wurde auch dem letztem klar: „Steinerskirchen ist ein Funkloch und es gibt keinen Ausweg.“ Jedoch gaben die engagierten Schüler nicht auf und arbeiteten bis spät in die Nacht an ihren Aktionen weiter.

Am zweiten Tag hing nach dem Frühstück dann auch schon das Damoklesschwert des für den Abend angekündigten Besuches der Schulleiterin Frau Jamnitzky ihrem Stellvertreter Herrn Pabst über den Köpfen der Schüler. Deshalb hatten viele die Einstellung „Arbeiten bis zum Umfallen“ und konnten damit auch vieles erreichen. Die Verbindungslehrer hatten jedoch auch eine kleine Überraschung für die Schüler. Gegen Mittag kam ein ehemaliger Herzblut-SMVler in die Jugendherberge, der den SMVler Rhetorik, Auftrittsüberzeugung und Argumentationskunde vermittelte und jeden einzelnen der Anwesenden dazu bringen konnte, die einzelnen Plädoyers für seine Aktion mit Enthusiasmus zu präsentieren. Sein Name: Valentin Thaller, ein Schüler an den sich viele Lehrer aufgrund seines Engagements für die SMV in den letzten Jahren gut erinnern können.

Am Abend stellte jede Gruppe der Direktorin ihr Thema jeweiliges Thema vor. Sie hörte jede Präsentation gerne an und war am Ende auch überzeugt von den Konzepten. Im Anschluss brachten die Schüler verschiedene Anliegen bezüglich Änderungen vor, die an unserer Schule vorgenommen werden sollten. Bis in die Nacht dauerten Vortrag, Diskussion und Austausch. Um Mitternacht begaben sich dann alle in ihre Zimmer und waren sehr bald nicht mehr wach zu kriegen.

Am Mittwoch wurde nach dem Frühstück die Fünferlparty der Tutoren geplant, für deren Durchführung Frau Kohndrow angereist ist. Währenddessen wurden von allen übrigen noch Feinschliffe an den Aktionen vorgenommen, Listen geschrieben, Plakate gemalt und Datei-Ordner erstellt. Nach einer Feedback-Runde und einer anschließenden lustigen Foto-Session kam dann auch um 16.00 Uhr bereits der Bus (der für 15.30 Uhr angekündigt war…) und als Fazit kann man sagen, dass der Workshop ein voller Erfolg war!

Doch irgendwie waren wir auch alle froh, wieder im netzreichen Ingolstadt zu sein, um unsere Mobilen Daten endlich wieder in voller Stärke nutzen zu können!

 Martin Härdl (10A), Vitali Rung (10C), Fatih Kacar (Q11)

Resümee aus der Feedbackrunde:

  • Produktivität („Ich habe meine ganze Schulzeit lang noch nicht so viel am Stück gearbeitet!“)
  • Gemeinschaft („Hey, alle unsere Aspekte wurden ernst genommen!“)
  • Verantwortung („Es ist faszinierend zu spüren, wie gut es tun kann, wenn man sich für andere engagiert!“)
  • Selbstbewusstsein („Boah, ich habe etwas präsentiert, was in allen Punkten genehmigt wurde!“)
  • Fähigkeiten („Kann es sein, dass wir jetzt seit 15 Stunden arbeiten??“)
  • Freundschaft („Wir sind SMV!“)
  • Teamgedanken („Warte, ich kann dir dabei helfen!“)
  • Selbsterkenntnis („Ich dachte nie, dass es so ein schönes Gefühl sein kann, Arbeit und Energie in Dinge zu stecken, die andere glücklich machen!“)
RÜCKBLICK: Studienfahrt Paris aka Wo ist denn hier ein Klo?

RÜCKBLICK: Studienfahrt Paris aka Wo ist denn hier ein Klo?

Montag, 09.07.2018, 4:45 Uhr, an einem Bahnhof im beschaulichen Ingolstadt: Eine verschlafene Gruppe Q11-Schüler wartet auf ihre Lehrer, die um 4:46 Uhr schließlich auch eintreffen (Skandal!). Aufgrund der unschlagbaren Pünktlichkeit der SchülerInnen bei den vorhergehenden Studienfahrttreffen hatte Frau Blank beschlossen, den Treffpunkt etwas vorzuverlegen (der Zug fuhr erst um 5.25 Uhr ab…), um zu vermeiden, dass die Reise nach Paris unvollständig angetreten werden musste.

Nach knapp sieben Stunden baute sich Paris langsam vor uns auf und überall im Zug ertönte ein offensichtlich frisch im Französischunterricht gelerntes Wort: „La banlieue!“, „La banlieue!“ nur unterbrochen von „Croissant“-, „Baguette“- und „Camembert“-Zwischenrufen derjenigen Schüler, die wohl ihre neuen Vokabeln noch nicht verinnerlicht hatten.

Wir bezogen unser Hotel, was aufgrund des geräumigen Fahrstuhls, in dem doch ganze zwei Personen Platz fanden, eine Weile dauerte, und machten uns direkt auf den Weg zu der Straße, der ein ganzes Lied gewidmet ist: den Champs-Elysées. Dort bewältigten wir die unzähligen Stufen des Arc de Triomphe, um uns erst einmal einen Überblick über Paris zu verschaffen und versäumten dabei, die für die nächsten Tage wichtigste Frage zu klären: Wo in Paris gibt’s denn eigentlich überall ein Klo? (Notiz für die nächste Studienfahrt: Unbedingt das Buch „Pisser à Paris“ von Claude Lussac und Nathalie Marx als Pflicht-Vorbereitungslektüre veranschlagen! – Ja, das Buch gibt es wirklich.)

Nach der anschließenden Erkundung der Pariser Prachtstraße kehrten wir ins Hotel zurück und nachdem der benachbarte Supermarkt leergekauft und sich Erleichterung eingestellt hatte ob des McDonalds, der sich ebenfalls in der Nähe befand, fielen alle erschöpft ins Bett.

Die nächsten Tage waren hauptsächlich charakterisiert von Freizeit, die blöderweise immer wieder von folgenden Programmpunkten unterbrochen wurde: Ein Besuch des Louvre, der Opéra Garnier, der Catacombes, des Musée d’Orsay, des Marais-Viertels und einigen anderen typischen Pariser Orten und Sehenswürdigkeiten, einer Seine-Fahrt, einem Referat am Place des Vosges uvm.

 

 

Kurzfristig war nicht klar, ob die Gruppe vollständig nach Ingolstadt zurückkehren würde, da einem Teil in den Katakomben eine Privatführung angeboten wurde. Diese nahm man natürlich erst einmal erfreut an, als der Guide dann aber etwas sphärisch anfing, von Opferritualen zu erzählen und die Gruppe dann schließlich auch noch zu einem Opferaltar führte, wäre keiner überrascht gewesen, hätte man sich auf einmal in einem Kreis bekutteter Gestalten wiedergefunden..

Die Tatsache, dass alle wieder wohlbehalten in Ingolstadt angekommen sind, spricht dafür, dass manche (Frau Blank) vielleicht doch eine zu blühende Phantasie haben.

Ein weiteres Highlight war natürlich auch das WM-Spiel Frankreich – Belgien. In der Innenstadt war die Hölle los und es war schwierig, überhaupt noch einen Platz zu bekommen, um das Spiel ansehen zu können. Noch schwieriger war es anschließend die richtige Metro zu finden: Wenn man nicht aufgepasst hätte, hätte es gut und gerne passieren können, dass die euphorisch feiernden Massen einen mitreißen und bis zum 2km entfernten Triumphbogen schleifen, was natürlich blöd gewesen wäre, da der Rest der Gruppe sonst hätte warten müssen. Nochmal Glück gehabt.

Am letzten Abend vor unserer Rückreise stand der Mount Everest von Paris an: Hoch auf den Eiffelturm und zwar zu Fuß. Monatelanges Training hatte uns auf diese Situation vorbereitet und so machten wir uns guten Mutes daran, diese Hürde zu bewältigen. Dafür wurden wir auch belohnt, denn oben angekommen wurden von allen Seiten Feuerwerke gezündet. Manche munkeln, dass dies aufgrund des „bal des pompiers“ der Fall war, der in jedem Arrondissement an diesem Abend stattfand, plausibler klingt allerdings dann doch die Begründung, dass dies zu unseren Ehren geschah.

Die Rückreise am Samstag verlief ähnlich unspektakulär wie die Hinfahrt, was eventuell auch daran lag, dass der Standort der Toiletten in den Zügen allseits bekannt war.

Weitere, häufig gefallene Sätze oder Satzteile waren neben der Klofrage auch: „Ja, aber…!“, „Schick mal Standort!“, „Wann haben wir denn wieder Freizeit?“ und „Müssen da alle mit?“.

Aber jetzt im Ernst: Die Parisfahrt hat wirklich Spaß gemacht, sowohl den Lehrern und den SchülerInnen und es bleibt zu hoffen, dass vielleicht der ein oder andere Geschmack an der französischen Hauptstadt gefunden hat und wieder dorthin zurückkehrt.

A la prochaine!

Verena Blank

RÜCKBLICK: Studienfahrt Rom 2018

RÜCKBLICK: Studienfahrt Rom 2018

Vom 10.07.18 bis zum 15.07.2018 erkundeten 25 Schüler im Rahmen der Studienfahrt Rom die „Ewige Stadt“. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen lernten die Romfahrer verschiedene Seiten der Hauptstadt Italiens kennen: Das antike, das christliche und das moderne Rom. Im Roma antica führte der Weg neben den Highlights des Forum Romanum, Kapitol und Kolosseum ebenso in Hadrians und Augustus’ Mausoleum als auch das geheimnisvolle Mithräum unter der Kirche San Clemente oder die Domitilla-Katakomben, die die längsten der gesamten Stadt sind. Im Roma papale standen neben zahlreichen wunderschönen und bedeutenden Kirchen natürlich der Petersdom und der Lateran im Mittelpunkt, ergänzt durch einen ausführlichen Besuch der Kunstschätze in den Vatikanischen Museen. Und im Roma moderna lockte ein Besuch im Palazzo Madama, dem italienischen Senat. Am Ende der Woche war für alle klar – Rom hat viele Facetten, ist beeindruckend, alt, kulturell bedeutend, chaotisch, laut und liebenswert…und muss unbedingt öfter im Leben besucht werden! Beim Abschied hieß es daher: Alla prossima – Bis zum nächsten Mal!

Dr. Judith Lichtblau

Wollen wir das wirklich machen?

Wollen wir das wirklich machen?

Im Oktober stand die Entscheidung an: Teilnahme am Skikurs – ja oder nein? Für einen Großteil der Schüler stand das Ergebnis schon fest, lange bevor sie in die 7. Jahrgangsstufe eintraten. Manch anderer stellte sich aber schon die Frage, ob das für ihn oder sie das Richtige sei, ob man der sportlichen Herausforderung standhalten könne?

Egal, wie viel Vorfreude, wie viel Zaudern und Zagen im Vorfeld auch stattfand – angemeldet haben sich alle 42 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7b und 7d.

Und bereits auf der sehr lustigen und gesangsintensiven Hinfahrt hat diese Entscheidung keiner der Teilnehmer mehr bereut!

Nachdem -angekommen nach einer knapp sechsstündigen Fahrt- die Zimmer bezogen und mit „gut“ befunden worden waren, machte sich die gesamte Gruppe auf zum Skiverleih. Das neu erworbene Equipment wurde nach Einführung in die FIS-Pistenregeln noch am Abend im Hof vor der Pension getestet, wodurch der Respekt der Anfänger vor der ersten Pistenbegegnung durchaus noch weiter anstieg.

Drei Gruppen lernten in den folgenden Tagen die Beherrschung der Ski in flachem wie in etwas steilerem Gelände, wurden eingeführt in die Kunst des Liftfahrens (Baby-, Schlepp-, Sessellift) und waren am zweiten, spätesten am dritten Skitag bereit, das eigentliche Skigebiet zu erkunden!

Bemerkenswert ist hierbei Jahr für Jahr, wie schnell Schüler lernen, ihre körperlichen Fähigkeiten zu nutzen und etwaige Hindernisse zu überwinden, um ein einzigartiges Naturerlebnis und das Teilen eines „Teamspirits“ mit anderen erfahren zu können!

Unter absolut grandiosen Schneeverhältnissen, beinahe menschenleeren Pisten und einem Gefühl der Bescheidenheit im Angesicht der großartigen Naturerlebnisse erfuhren die Schülerinnen und Schüler schnell die positive Bedeutung sportlicher Aktivität im Zusammenspiel mit der Natur.

Auch das durch die begleitenden Lehrkräfte organisierte Abendprogramm in der Unterkunft war breit gefächert und motivierte zu Höchstleistungen – sei es beim „100-Punkte-Spiel“, bei Tischtennisturnieren, Spieleabenden, der legendären „Zimmerrallye“ oder beim Disco-Abend, der wie immer leider den Abschied der Skikurswoche einleitete.

Nach einer vergnüglichen Heimfahrt im Bus waren sich letztlich alle einig:

Ja, das wollten wir wirklich machen!

Ute Badum

Orientierungstage Klasse 10A und 10B – Teil II

Orientierungstage Klasse 10A und 10B – Teil II

Wir, die Klasse 10a, haben vom 18.12.2017 bis zum 20.12.2017 gemeinsam mit der Klasse 10b die Orientierungstage in der „Oase Steinerskirchen“ verbracht.

Nach der Ankunft wurde uns gleich unsere Betreuung zugewiesen, die uns die die nächsten zwei Tage begleitete. Nach einer Vorstellungsrunde am Montagnachmittag ging es um 18.00 Uhr mit dem Abendessen weiter. Am Abschluss des Ankunftstages fanden wir uns alle um 22.30 Uhr im Meditationsraum ein. Mit gedämpftem Licht, einer Feuerschale in der Mitte und angenehmer Musik im Hintergrund ließ es sich dort gut entspannen und man konnte seine  Gedanken schweifen lassen.

Der nächste Tag startete mit einem angenehmen Morgenspaziergang, der die müden Geister wieder weckte. Das Nachmittagsprogramm verfolgte die Zielsetzung der Zusammenarbeit in der Gruppe. Nach dem Abendessen haben unsere Betreuer sich etwas Tolles überlegt : Wir sind gemeinsam in die dortige Kirche gegangen, hatten Zeit bei passender Musik und einem Lichterspiel nachzudenken und Zeit für uns zu haben. Anschließend hatte jeder die Möglichkeit, für einen guten Gedanken eine Kerze anzuzünden.

Am Abreisetag wurden wir in der Früh mit einem leckeren Frühstück gestärkt und spielten ein letztes Gruppenspiel, ehe wir die Fahrt mit einem gemeinsamen Mittagessen beschlossen.

 

Alle Tage waren immer wieder mit lustigen Aktivitäten gefüllt, was sehr entspannend war und wodurch die Stimmung angenehm und locker gehalten wurde. Alles in allem waren es sehr gelungene Tage und ein wirklich schönes Erlebnis im Klassenverband, den wir ab dem nächsten Schuljahr mit dem Eintritt in die Oberstufe in dieser Form nicht mehr haben werden.

Vielen Dank an die „Oase Steinerskirchen“ und unsere Betreuerin Debbie, die das Ganze erst ermöglicht haben!

Robin Lehmeier, Klasse 10a

Orientierungstage Klasse 10A und 10B – Teil I

Orientierungstage Klasse 10A und 10B – Teil I

Die „Oase Steinerskirchen“, „Orientierungstage“ – beides Begriffe, unter denen wir uns nicht wirklich etwas vorstellen konnten und die gleichzeitig auch nicht gerade Hoffnungen auf interessante Tage erweckten… Auch die Info, dass diese „Oase“ weit abgelegen und kein Handynetz vorhanden ist, beflügelte uns nicht wirklich. Doch wir wurden positiv überrascht!

Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10B, waren zunächst sehr erfreut, als wir Zimmer mit einem jeweils eigenen Bad bekamen. Außerdem erwarteten uns lauter freundliche Menschen und ein netter Betreuer namens Peter (auch „Beeda“ genannt), der uns die nächsten Tage begleitete. Nach der Zimmerzuteilung und dem Bettenbezug gab es erst einmal Kaffee und Kuchen. Danach durften wir uns in unserem Gruppenraum einfinden, wo wir die ersten amüsanten Gruppenspiele machten. Auch hier muss ich unseren Betreuer wieder hervorheben, der uns auch in den nächsten Tagen sehr entspannt und freundlich durch die Gruppenarbeit geleitet hat. Natürlich machten wir nicht nur Spiele, sondern auch viele ernstere Übungen, die interessant waren und für jeden individuell einen anderen Denkanstoß bereitstellen konnten.

Auch für Freizeitmöglichkeiten war ausreichend gesorgt, neben einem Kicker waren auch noch zwei Tischtennisplatten bereitgestellt. Außerdem machten wir mit unserem Betreuer einen schönen Spaziergang, um auch einmal an die frische Luft zu kommen.

Im Nachhinein kann man sagen, dass die Tage der Orientierung uns doch recht positiv überrascht haben. Sie waren bei Weitem interessanter und schöner als die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10B es im Vorfeld erwartet hatten. Auch die meditativen Übungen, die immer wieder eingeflochten wurden, fanden wir alle sehr überzeugend, da man einfach einmal in aller Ruhe über alles nachdenken konnte. Gerade in der doch recht stressigen (Schul)zeit im Dezember war es eine neue Erfahrung für uns, einfach einmal abschalten zu können.

Daher möchte ich mich im Namen meiner Klasse bei der „Oase Steinerskirchen“ und vor allem unserem Betreuer Peter für diese schulfreien und schönen Tage bedanken!

Philipp Schiberna, Klasse 10B