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Schlagwort: Umweltschule

Auszeichnung zur Umweltschule in Europa /Internationale Nachhaltigkeitsschule

Auszeichnung zur Umweltschule in Europa /Internationale Nachhaltigkeitsschule

 

Zum zweiten Mal hat das CSG die Auszeichnung Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeitsschule für das Schuljahr 2018/19 erhalten.

Frau Lüddeke und Frau Krach durften am Montag, 09.12.2019, im Willi-Graf-Gymnasium in München die Auszeichnung, Fahne und Urkunde,  aus den Händen von Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo entgegennehmen. In diesem Schuljahr wurden in Bayern 479 Schulen ausgezeichnet – quer durch alle Gattungen, bundesweit nahmen über 900 Schulen an dem Wettbewerb teil. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr. Mit teilgenommen hat aus Ingolstadt die FOS/BOS.

Das CSG legte im vergangenen Schuljahr den Schwerpunkt auf  die Themen „Umgang mit Plastik“ und „Wir schaffen Lebensräume für Insekten“. Dafür fertigten viele Schüler Insektenhotels aus leeren Konservendosen, in die Schilfstängel und Holunderstückchen gesteckt wurden. Schüler der Profilklassen und des Wahlkurses Schulgarten bauten EURO Paletten zu Pflanzbeeten um und bestückten sie mit Kräutern und Gewürzen. Auch einjährige Pflanzen wurden als Insektenweide ausgesät. Fächerübergreifend hielten Schüler der Parallelklasse den Verlauf der Aktion in einer Vorgangsbeschreibung fest und lieferten Verbesserungsvorschläge.

Im MINT-Modul Plastikpiraten schrieben Schüler Briefe an das Müsli-Team und schlugen vor, die Plastiklöffel durch solche aus anderem Material zu ersetzen. Die Verantwortlichen, Frau Wittmann und Frau Hölzl, sagten das gerne zu, wollten aber zuerst noch die Vorräte aufbrauchen. Die Teilnehmer zeigten in einer Ausstellung in der großen Vitrine im Altbau auf, wo Plastik vorkommt und wie es vermieden werden kann, z.B. durch den Gebrauch von Brotzeitboxen oder Glasflaschen. Ingolstädter Leitungswasser hat Mineralwasserqualität, ist zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet und könnte deshalb auch gut gesprudelt oder „natur“ getrunken werden – das würde Plastikflaschen einsparen und die Schlepperei dazu. Um dem Mikroplastik in vielen Kosmetika zu entgehen stellten die Schüler selbst Badekugeln aus Stärke, Natron, Oliven-, Lavendelöl und Lebensmittelfarben her und boten sie am Tag der Offenen Tür zusammen mit Heftumschlägen, Heften und Schreibblöcken aus Recyclingmaterial zum Verkauf an. Höhepunkt dieses MINT-Moduls war der Besuch des Unverpacktladens nurINpur, in dem die Schüler nach einer Einführung durch Simon Stapf nach Herzenslust (und ihren finanziellen Möglichkeiten!) einkaufen durften.

 

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb: Frau Lüddeke hat das CSG für das laufende Schuljahr mit den Themen Klimawandel und Artenvielfalt im Schulumfeld angemeldet. Die SMV unterstützt durch das Sammeln von Wachsresten und Kugelschreibern zum Recycling, plant die Teilnahme am Ingolstädter Stadtradeln u.v.m.. Viel Erfolg!

Brigitte Krach und Laura Lüdekke

Plastikpiraten am CSG

Plastikpiraten am CSG

Das MINT-Modul “Plastikpiraten” versucht zu ergründen, woher Plastik kommt, wie es weiter verwendet werden kann und welche Alternativen es zu Plastik gibt. In einem ersten Schritt wurden verschiedene Verpackungen sortiert  und anderen Möglichkeiten gegenüber gestellt. Aber nicht nur in Verpackungen befindet sich Plastik: Flüssigseifen, Duschgels, Zahnpasten und sogar unsere Kleidung enthält Plastik. Dieser kann, wenn er nicht ordnungsgemäß entsorgt und recycelt wird, ins Grundwasser und vor dort ins Meer gelangen. Hier kann er z.B. in unsere Nahrungskette eingeschleust werden. Alternativen für Mineralwasser in Plastikflaschen sind Glasflaschen oder einfaches Leitungswasser.  Auch die bereits obligatorischen Coffee to go-Becher wurden unter die Lupe genommen. Durch die Beschichtung mit Plastik sind sie nicht zu recyclen. Ähnliches gilt für Kaffeekapseln. In einem Waschversuch wurden zwei neue T-Shirts unterschiedlicher Herkunft und Preisklasse (1,80 € und 28 €) gewaschen und die Waschlauge untersucht: in beiden Fällen konnten  kleinste Plastikpartikel (Mikroplastik) festgestellt werden. Die Plastikpiraten sind weiter unterwegs!

Brigitte Krach

Das CSG wird zur Umweltschule

Das CSG wird zur Umweltschule

Über 4700 Umweltschulen gibt es weltweit, über 900 in  Deutschland, aktuell 375 in Bayern. Drei davon seit Montag auch in Ingolstadt: Das Christoph-Scheiner-Gymnasium, die Berufliche Oberschule Ingolstadt und die Grundschule Ingolstadt-Haunwöhr. Sie wurden von Staatsminister Dr. Marcel Huber und dem Vorsitzenden des LBV, Dr. Norbert Schäffer, mit einer Urkunde und einer Fahne in Schloss Buchhof bei Starnberg ausgezeichnet. Themenfelder waren diesmal nachhaltiges und faires Konsumieren, Ressourcenschonung und Müllvermeidung z.B. durch Verwendung von Recups, ökologisch Gärtnern mit Komposthaufen und Hochbeeten. Die Auszeichnung wird jedes Jahr neu verliehen.

Die Auszeichnung „Umweltschule in Europe/Internationale Agenda 21-Schule“  in der Munich International School e.V. (MIS)durch Staatsminister Dr. Marcel Huber und Dr. Norbert Schäffer, den Vorsitzenden des LBV,  nahmen  am 22.10.2018 OStD Iris Jamnitzky, StR Nicola Armbruster und Brigitte Krach entgegen. Themenfelder waren in diesem Jahr nachhaltiges und faires Konsumieren (dazu wurden der Speisenplan der Mensa und das Angebot des Pausenverkaufs untersucht, die Klasse 5a erstellte ein Kochbuch mit ihren Lieblingsrezepten) und Europa im Blick – gemeinsam für die Umwelt. Hier untersuchten unsere Schüler bei Auslandsaufenthalten das „Müllverhalten“ ihrer Gastländer. Mit ausgezeichnet wurden weitere 114 oberbayerische und schwäbische Schulen, darunter die Grundschule Ingolstadt-Haunwöhr und die Berufliche Oberschule Ingolstadt. Insgesamt gibt es aktuell 375 Umweltschulen in Bayern, über 900 in Deutschland  und über 47.000 weltweit.