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Kategorie: Fachschaft Sport

Skikurs der Klassen 7A und 7F

Skikurs der Klassen 7A und 7F

Schon wochenlang freuten wir, die Schülerinnen und Schüler der 7A und F, uns auf den 17.03.2019. An diesem Sonntag begann nämlich unser Skilager in Pfunds. Um 10 Uhr stiegen wir aufgeregt in den Bus und kamen nach 4,5 Stunden Busfahren endlich in der Pension „Schöne Aussicht“ an. Die Fahrt verlief sehr gut und gleich nach der Ankunft wurden wir in unsere Zimmer gelassen, um unsere Koffer auszupacken. Als wir gespannt die Zimmertür öffneten, wurden wir von den schönen und großen Zimmern positiv überrascht. Jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad du sogar einen Fernseher! Bis 16 Uhr hatten wir dann Zeit die Zimmer zu beziehen und uns ein wenig einzuleben. Danach haben wir mit den Lehrern einen Spaziergang durch Pfunds gemacht, um den Ort besser kennenzulernen. Es war sehr schön, da Pfunds inmitten von vielen bergen liegt und man dort einen tollen Ausblick auf die Natur hat. Um 18 Uhr gab es das Abendessen und gleich danach wurden uns einige Regeln für das Skifahren und das Leben in der Pension erklärt. 

Am nächsten Tag gingen wir gleich nach dem Frühstück um 8:00 Uhr endlich Skifahren. Wir Schüler wurden in Gruppen von 1 bis 5 eingeteilt. Gruppe 1 war für die Profi Skifahrer, Gruppe 2 für Fortgeschrittene und die Gruppen 3-5 für Anfänger. Anfangs war das Skifahren ein wenig anstrengend, da die Skischuhe ziemlich drückten, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und es macht total Spaß. Zum Mittagessen trafen wir uns alle dann auf der Hütte, eine Gaststätte auf der Spitze des Berges. Nach dem Essen fuhren wir noch weiter Ski bis der Skibus uns um ca. 15 Uhr abholte. In der Pension angekommen, hatten wir bis zum Abendessen Freizeit und danach wurden die Zimmer kontrolliert. Keiner hätte gedacht wie streng die Zimmer bewertet werden und so kam es dazu, dass die meisten Zimmer eine 4 oder 5 als Note bekamen. Aber statt uns entmutigen zu lassen, gaben wir an den restlichen Tagen unser Bestes, was sich an den Noten zeigte, die wir an den restlichen Tagen hatten. Um 21:30 Uhr war dann Bettruhe und weil uns das Skifahren so viel Energie gekostet hat, schliefen wir relativ schnell ein. 

An den nächsten zwei Skitagen fuhren wir in ein Skigebiet in Italien. Dort lief alles sehr ähnlich wie im vorherigen Skigebiet „Nauders“ ab. So vergingen die Tage schnell und es begann der letzte Tag. An diesem Skitag waren wir wieder in Nauders. Alle genossen das letzte Mal Skifahren in den Gruppen und waren traurig, als es vorbei war und wir mit dem Skibus zurück in die Pension fuhren. Diese Trauer legte sich aber schnell, da am Abend eine Party stattfand. Mit guter Musik und unserem coolen DJ Agricola wurde es ein schöner letzter Abend. 

Uns Schülern hat diese Skiwoche sehr gefallen und wir alle haben viele tolle Erlebnisse erlebt und durch das Skifahren in Gruppen unsere Gemeinschaft gestärkt.

Timea Jarosch (7A) 

Skifoan is des leiwandste…

Skifoan is des leiwandste…

Jedes Jahr aufs Neue starten im Herbst die Planungen für den Schulskikurs. Irgendwie freuen sich ja alle Schüler auf die schulfreie Woche, fast alle auf das Wegfahren an sich, zumindest die Skifahrer unter den 7.-Klässlern auf eben das Skifahren und so mancher auf die unbekannte Herausforderung. Dennoch bleiben einige bis zuletzt durchaus skeptisch hinsichtlich der Überlegung, ob diese Sportart (und dann auch noch für eine ganze Woche!) für sie wirklich das richtige ist…?

Glücklicherweise können aber alle Bedenken meist schon nach dem ersten Tag durch den Zauber der Wintersportwoche zerstreut werden!

Dieses Jahr waren die Klassen 7b, c, d und e vom 10. bis 15. Februar 2019 in einem der schönsten und größten Skigebiete Österreichs: in Saalbach-Hinterglemm. Und das in einer tollen Unterkunft, bei traumhaften Schneebedingungen und zwei Tagen herrlichem Sonnenschein – was will man mehr? So konnten auch nicht nur die bereits erfahrenen Skifahrer sondern auch alle Anfänger unter unseren 93 Schülerinnen und Schülern am Freitag ihren Eltern freudestrahlend erzählen, welch grandioses Erlebnis es ist, auf rund 2.500 Metern Höhe in der frischen Luft durch den Schnee zu gleiten!

Die Abende waren geprägt von Spaß und guter Laune – sei es beim gemeinsamen Spieleabend, dem legendären 100-Punkte-Spiel oder in der Disco, bei der DJ „Agricola“ wieder einmal einen grandiosen und exklusiven Starauftritt lieferte! Bei der traditionellen „Zimmer-Rallye“ legten sich alle sehr ins Zeug und es konnte nach vier Kontrollabenden auch ein ansprechendes Durchschnitts-Notenergebnis von 3,8 erzielt werden!

Die allgemeinen Bildungsziele des bayerischen Gymnasiallehrplans können wohl mit kaum einer Schulveranstaltung so kompakt und schülerintrinsisch vermittelt werden, wie mit der Schulskikurswoche, von der jedes Jahr auch die Abiturjahrgänge bei ihrer Verabschiedung noch als prägendstes Erlebnis ihrer Schülerlaufbahn sprechen:

Bildung einer jahrgangsübergreifenden Gemeinschaft; gegenseitiger Respekt und Unterstützung der „Neuen“ oder derjenigen, die sich noch nicht so sicher fühlen; eigene Motivation, täglich an seine körperlichen Grenzen zu gehen; ein besonderes Erlebnis der (freiwilligen!) sportlichen Betätigung in und mit der Natur; ein grandioses Erfolgserlebnis bezüglich der eigenen Fortschritte (vor allem bei den Anfängern, die alle spätestens am letzten Tag die Grundlagen des Skifahrens beherrscht haben); fachunabhängiges Lernen am außerschulischen Lernort; und vieles mehr!

Bilder sagen dennoch mehr als tausend Worte – deshalb: „Film ab“!

Ute Badum
(im Namen des Saalbach-Teams)

Das gab’s noch nie: CSG-Basketballer gewinnen Oberbayerische Meisterschaft

Das gab’s noch nie: CSG-Basketballer gewinnen Oberbayerische Meisterschaft

In drei packenden Turnierspielen gewinnen die Basketballer der Altersklasse III (Jahrgänge 04/05) zum ersten Mal überhaupt den lang ersehnten Titel des Oberbayerischen Meisters.

Acht Basketballer aus den  7., 8. und 9. Jahrgangsstufen traten am 31.1. zu Hause in Ingolstadt zum Bezirksentscheid an. Sie trafen auf die Teams der Gymnasien aus Dießen, Kirchseeon und Rosenheim. Nachdem Dießen mit 51:23 und Kirchseeon mit 49:34 trotz einiger Unkonzentriertheiten  auf dem Spielfeld gefahrlos besiegt wurden, stand das Finale gegen das Finsterwald Gymnasium Rosenheim an. Das Finsterwald-Gymnasium aus Rosenheim, das ein schulisches Leistungszentrum für Basketball ist, hatte bis zu diesem Zeitpunkt auch beide Spiele gewonnen und ging hochmotiviert in das Spiel. In der ersten Halbzeit zeigten die Scheiner-Jungs einen sehr konzentrierten Auftritt, auf bisher nie da gewesenem Niveau und führten bis kurz vor dem Halbzeitpfiff mit 29:0. Die grandiose Mannschaftsleistung, das Reboundverhalten und die Defense ließen den Gegnern bis dato nicht den Hauch einer Chance. Die Halbzeit endete schließlich 23:6 für das CSG. In der zweiten Hälfte schlichen sich ob der deutlichen Führung vermehrt Nachlässigkeiten ein, doch konnte der Sieg gefahrlos und dominant nach Hause gebracht werden. Beim Stande von 51:25 endete das Spiel und Coach Gerhard März feierte kurz vor deiner Pensionierung den bisher größten Erfolg einer Scheiner-Basketballmannschaft. Die Scheiner-Basketballer haben sich nun erstmals für das Qualifikationsturnier Südbayern, das bis 25.2. gespielt werden muss, qualifiziert.

 

Beste Werfer:   Willi Eisenbraun (9b)        50 Punkte

                            Robert Rosenbaum (8b)    29 Punkte

                            Luca Wild (8b)                  28 Punkte

                            Fabian Göbel (9c)              23 Punkte

                            Dzemil Hot (8b)                16 Punkte

 

Peter Mücke

Schüler erneut rasiert

Schüler erneut rasiert

Beim diesjährigen Schüler Lehrer Spiel, dass traditionsgemäß die Weihnachtsferien einläutet, kamen die Schüler wieder einmal schwer unter die Räder. Schon Wochen vorher wurden Wortgefechte auf höchstem Niveau geführt. Die Schüler schienen sogar Zusatzqualifikationen aus dem Frisörhandwerk zu absolvieren. O-Ton „Dieses Jahr rasieren wir die Lehrer aber so richtig!“

Die Lehrer waren dieses Jahr zwar dezimiert, aber besonders motiviert und trainierten schon Monate vorher konzentriert und ehrgeizig unter der strengen Aufsicht von Technik- und Motivations-Coach Herrn Bauer im Lehrersport. Auch die Ernährungsumstellung  während der schweißtreibenden Trainingsphase machte sich bei so manchem Kollegen bezahlt.  Die Schüler hingegen ließen es betont locker angehen und trafen sich nur wenige Male zum gemeinsamen Training.

Nach dem intensiven Aufwärmen auf beiden Seiten fand der spektakuläre Einlauf beider Mannschaften statt, bei dem vor allem für die Lehrermannschaft ein besonders heftiger Applaus von den Zuschauern zu vernehmen war: sogar von Hysterieanfällen war im Nachhinein die Rede.

Das Spiel begann auf beiden Seiten hektisch und körperbetont. Die Schüler starteten furios und der exzellent aufgelegte David L. brachte gleich einmal einen 3-Punkte-Wurf ins Ziel. Danach verloren die Schüler aber etwas den Faden, was die Lehrer wiederum zu ihren Gunsten nutzen. Nach einigen frühen Anweisungen von Taktik-Fuchs Gerhard März ergab sich ein offener Schlagabtausch, bei dem mehr und mehr die hervorragende Abwehrarbeit der Lehrer den Schülern das Punkten schwer machte. Gegen die einstudierten Spielzüge der Lehrer und die somit auch sehr dominante Offensive fand das Gegnerteam mit fortschreitender Spieldauer kein Gegenmittel mehr. So  punkteten beispielsweise  auch Überraschungsneuzugänge wie Herr Kellerer oder Herr Wegmann in dieser Phase nach Belieben. Die Lehrer behaupteten folglich mühelos das Spiel und ihre verdiente 2-Punkte-Führung.

Schließlich verhinderte die Halbzeitpause erst einmal Schlimmeres für die Schüler. Das Halbzeitprogramm gestaltete Frau Kohndrow zusammen mit ihrem Gymnastik/Tanz Kurs und mit Unterstufenschülern aus dem Hip-Hop-Kurs mit spektakulären Choreographien, welche die Zuschauermenge regelrecht begeisterte.

Die zweite Hälfte begann mit etwas Verzögerung, weil die Schülermannschaft sich anfangs nicht sicher war, ob ein Weitermachen gegen diese Übermannschaft überhaupt noch Sinn ergebe.  Man entschied sich dann, auf den Platz zurückzukehren und noch einmal alles zu versuchen.

Doch das anfängliche Aufbäumen der Schüler wurde recht schnell im Keim erstickt, die Lehrer zeigten sich wie immer gnadenlos und der Punkteabstand wurde sogar auf 3 Punkte ausgebaut. Das Training und die Spielerfahrung der Lehrer machte es sogar möglich, dass sich Spieler wie Kohndrow, Bauer oder Kellerer eine Pause auf der Bank gönnen konnte. In der Schlussphase fanden immerhin einige Verzweiflungswürfe der Schüler ihr Ziel, so dass diese bis zum Schlusspfiff den 3-Punkte-Rückstand auf die Lehrer halten konnten.

Fairerweise muss man aber auch sagen, dass die Schüler reichlich Pech hatten an diesem Tag. Viele aussichtsreiche Würfe verfehlten knapp das Ziel und auch mit der einen oder anderen Schiedsrichter-Entscheidung haderten die Spieler.  Trotzdem feierten am Ende einmal mehr völlig zurecht die Lehrer. Nach zweimal 25 min durchlaufender Zeit endete mit 32:29 dieses tolle Spiel, das allen Beteiligten auf und neben dem Court wieder viel Spaß gemacht hat. An dieser Stelle auch nochmal Dank an die professionellen Schiedsrichter, das Technik-Team und die Kampfrichter.

Das Basketball-Lehrer-Team

Das CSG-Basketball-Turnier

Das CSG-Basketball-Turnier

Endlich, am 19. Und 20. Dezember fand wieder das lang ersehnte traditionsreiche Basketball-Turnier der 5. bis 8. Klassen statt. Da dieses Jahr 13 Mannschaften aus der 5. Jahrgangsstufe gemeldet waren, wurde der komplette Mittwoch für  die Austragung des 5.Klass-Turniers reserviert.

19.12.18: Turnier der 5. Klassen:

Sowohl die Mädchen- als auch die Jungsmannschaften lieferten sich heiße und auch knappe Kämpfe um jeden Korb. Die Stimmung hätte nicht besser sein können.

Erst nachdem bei den Jungen jede Mannschaft 6 Spiele absolviert hatte, könnten die Platzierungen festgelegt werden: Während die 5c am Ende ohne Niederlage vor der 5d den ersten Platz erreichte, waren gleich drei Mannschaften punktgleich. Also musste die Korbdifferenz entscheiden: So erreichte die 5c den dritten, die 5b den vierten und die 5a den fünften Platz. Das Nachsehen hatten trotz starker Leistung und viel Kampfeswillen die Klasse 5g auf Platz 6 und die Klasse 5f auf Rang 7.

Bei den Mädchen erreichte die gekoppelte Klasse aus 5 b und e den souveränen ersten Platz. Gefolgt von 5g und 5c auf den Rängen zwei und drei. Auch hier lagen die Klassenergebnisse sehr eng zusammen. Die Plätze vier, fünf und sechs gingen an die 5d, 5f und 5a.

20.12.18: Turnier der 6., 7. und 8. Klassen:

Auch am Donnerstag bebten die Sporthallen bei den engagierten Leistungen der Klassenteams:

Ergebnisse der Mädchen:

  1. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 6d 2. Platz: 6b 3. Platz: 6c
  2. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 7b 2. Platz: 7c 3. Platz: 7ef  4. Platz: 7d
  3. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 8d 2. Platz: 8ab

Ergebnisse der Jungen:

  1. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 6d 2. Platz: 6b 3. Platz: 6c       4. Platz: 6e       5. Platz 6a
  2. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 7e 2. Platz: 7c 3. Platz: 7f        4. Platz: 7b       5. Platz 7a
  3. Jahrgangsstufe:  1. Platz: 8b (es hat sich kein anderes Team getraut gegen die 8b anzutreten)

Nach zwei Turniertagen mit insgesamt 32 Mannschaften, die zusammen 66 Spiele bestritten, bedankt sich die Fachschaft Sport bei allen Basketballern für die engagierte und faire Teilnahme am Turnier, bei allen Helfern und Schiedsrichtern aus den höheren Jahrgangsstufen und bei allen Sportlehrern für die Durchführung dieses tollen Turniers!

Peter Mücke

2. Platz beim Basketball-Stadtfinale der Jungen II

2. Platz beim Basketball-Stadtfinale der Jungen II

Nach dem letztjährigen Erreichen des Oberbayerischen Finales, bei dem man knapp von Teams geschlagen wurde, die zum Teil Nationalspieler in ihren Reihen hatten, setzte sich das Scheiner-Team im Vorfeld das Ziel, erneut dieses Finale zu erreichen. Aufgrund von Verlusten wichtiger Spieler, wie David L. oder Armin M. (zu alt), musste das Team von Großmeister und Head-Coach Mücke, angeführt von Captain Faris H., gegen die Ickstatt-Realschule und gegen die Fronhofer-Realschule ran. Den Scheiner-Jungs war im Vorhinein schon klar, dass diese Aufgabe nicht einfach zu bewältigen sein würde und deshalb ging man mit viel Mut und ganzem Herzen in die Partie. Coach Mücke wollte nichts riskieren und schickte mit Trung P., Willi E., Lennart B., Rinor D. und Captain Faris H. die beste Aufstellung auf das Feld, welche das Scheiner derzeit zu bieten hat. Zuerst mussten die CSGler gegen die Ickstätter ran, doch man wurde schnell von einer starken Mannschaft, angeführt von Ex-Bayern München Spieler Daniel V. überrollt und man holte sich nach 20 min Spielzeit gleich die erste Klatsche. Bei der zweiten Partie gegen die Fronhofer Realschule war klar: ein Sieg muss her! Deshalb übergab Coach Mücke trotz herausragendem Coaching die Spiel-Verantwortung an den beherzt auftretenden Captain Faris H. Dieser ergriff direkt die Initiative und änderte experimentierfreudig die Startaufstellung ein klein wenig: Trung P. spielte von nun an als Center und war für das Rebounding zuständig und Faris H. hatte die Aufgabe als Aufbauspieler aufzulaufen. Schnell war klar: Die Taktik klappt perfekt! Trung P. fiel besonders beim Rebounding auf, Willi E. und Lennart B. dominierten die Partie durch starkes Durchziehen, Rinor D. zeigte wieder, was in ihm steckt und ballerte Dreier nach Dreier rein (weswegen er sich zur Belohnung auch direkt auf der Ersatzbank ausruhen durfte). Faris H. überzeugte mit seinem tollen Überblick und den professionellen Pässen, welche jedoch Assist-Killer und 6th-Man Batu-Can A. nicht verwerten konnte. Michael L. und Christopher F. überzeugten vor allem mit der starken Defense auf dem Feld. So gelang dem Team von Coach Mücke ein 84-19 Sieg nach nur 20 Minuten und ein trotz allem bärenstarker 2. Platz beim diesjährigem Stadtfinale.

 

Obwohl diesmal die Qualifikation zur Oberbayerischen Meisterschaft nicht mehr möglich ist, konnte sich das Team auf der Heimfahrt trösten: Die angestrebte Vizemeisterschaft beim kommenden Schüler-Lehrer-Basketballspiel dürfte dieses Jahr den Schülern nicht zu nehmen sein.

Faris Hot

Vortrag von Prof. Weineck: Ein mitreißendes Plädoyer für mehr Bewegung in Freizeit, Schule und Schulsport

Vortrag von Prof. Weineck: Ein mitreißendes Plädoyer für mehr Bewegung in Freizeit, Schule und Schulsport

Ein glücklicher Tag für den Sport am CSG: Prof. Weineck – eine weltweite Legende der Sportwissenschaft fand am 15.11.18 den Weg ans CSG und hielt einen fulminanten Vortrag zum Thema „Bewegung ist nicht nur gesund, sondern macht auch klüger!“

Er hat jeden deutschen Sportstudenten und Sport-Additumsschüler während der Ausbildung begleitet: Prof. Dr. Dr. Dr. Jürgen Weineck ist der Autor zahlreicher sportwissenschaftlicher Veröffentlichungen und Lehrbücher, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden und global zur Standardliteratur für Sportwissenschaften gehören. Er zählt weltweit zur absoluten Prominenz und Koryphäe in diesem Bereich. Wir am Scheiner hatten die große Ehre für 90 Minuten seinen fundierten Ausführungen zu lauschen. Zahlreiche Oberstufen-Schüler, Sportlehrer vom CSG und auch die anderen Ingolstädter Gymnasien sowie diverse interessierte Eltern unserer Schüler fanden sich in der Pausenhalle ein.

Prof. Weineck beschrieb facettenreich, untermauert durch zahlreiche Studien, den ungeheuren Gewinn für Körper und Geist, den Sporttreiben mit sich bringt. Als Steinzeitmenschen waren wir es gewohnt bis zu 40 km pro Tag zurückzulegen, heute im Zeitalter des Sitzens in der Schule, vor dem Fernseher, vor der Spielkonsole oder dem Computer sind es gerade einmal 2 km. Dass sich das negativ auf unseren Körper und Geist auswirken muss, war wohl jedem im Publikum schon vorher bekannt, aber welch einfache Mittel wir haben, um hier entgegenzuwirken, dies schilderte Prof. Weineck in seiner typischen motivierenden und unnachahmlichen Art.

„80% der übergewichtigen Jugendlichen werden später übergewichtige Erwachsene sein“

So sind etwa 99% der Osteoporose-Erkrankungen (Knochenschwund) durch fehlende oder unzureichende Bewegung zurückzuführen. Auch die Thesen „80% der Kinder von sportlich inaktiven Eltern werden selbst inaktiv sein“ oder  „80% der übergewichtigen Jugendlichen werden später übergewichtige Erwachsene sein“ unterstreicht die zentrale Wichtigkeit des Sports in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Dem Gesundheitssystem kostet der gesellschaftliche Bewegungsmangel Milliarden, verursacht durch Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Diabetes und Osteoporose. Alles Krankheiten, die in den allermeisten Fällen durch ein Mindestmaß an Bewegung zum Nulltarif zu vermeiden gewesen wären, wenn die sportive Prävention früh genug in der Erziehung stattgefunden hätte. Kinder lernen durch ihre Vorbilder, in der Regel ihre Eltern. Wenn diese jedoch den Alltag faul, sitzend, Fernseh-schauend verbringen, braucht es den Sportunterricht umso dringender, um vielerlei Bewegungsangebote und sportliche Vorbilder zu schaffen.

„Keine psychologische Behandlung kann das erreichen, was Sport schafft.“

Neben den körperlichen Folgekrankheiten, welche durch Bewegungsmangel entstehen, ließen sich auch viele Formen von Depressionen und anderer psychischen Störungen durch Sporttreiben präventiv verhindern. Sport unterstützt umfassend die psychische Entwicklung eines Heranwachsenden, aber auch dessen psychosoziale Kompetenz. So kann laut Weineck keine psychologische Behandlung das erreichen, was Sporttreiben schafft.

Im Sport haben oft kleine Erfolge eine ungeheure Wirkung auf das Selbstwertgefühl eines Kindes. Prof. Weineck unterstreicht diese These mit einem Videobeitrag, in dem ein ca. 10 jähriges Kind spektakulär von einem Spielplatz-Klettergerät springt und anschließend mit euphorischem Gesichtsausdruck in die Kamera strahlt. Augenzwinkernd stellt Prof. Weineck dem Publikum die rhetorische Frage „Haben Sie diese Euphorie schon einmal in einem Lateinunterricht gesehen? – Das kann nur der Sport bieten!“ In diesem Zusammenhang prangert der Redner den Ausfall von Sportstunden im Schulalltag an: „Sport ist das Fach, das am ehesten gestrichen wird und am öftesten ausfällt, wenngleich es das wichtigste für die Gehirnentwicklung eines Schüler ist – ein Skandal!“

Regelmäßiges Sporttreiben stellt die absolute Basis der allgemeinen psychophysischen Gesundheit dar und ist durch nichts zu ersetzen.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, ließ Prof. Weineck das gesamte Publikum während des gesamten Vortrags im Abstand von 15 – 20 min aufstehen und Hüpf- und Bewegungsvarianten durchführen. Den positiven Effekt erhöhter Aufmerksamkeit und exzellenter Stimmung spürte unmittelbar jeder einzelne.

„Jeder Mensch hat einen bestimmten IQ, doch man wird klüger und noch klüger, wenn man Sport treibt. Keine Mathe-, Latein- oder Deutschstunde kann auch nur eine Viertelstunde Sport ersetzen.“

Später ging der Redner auf den Zusammenhang von kognitiven Leistungen, also Denk- und Lernprozesse und dem Sporttreiben ein. Dazu zeigte er beispielsweise schematische Bilder, bei denen der große Unterschied von der Durchblutung eines Gehirns in Ruhe, im Vergleich zu der Zeit nach einer kurzen Bewegungseinheit deutlich wird. Die Denk- und Gedächtnisleistung steigt rapide an, wenn infolge von Sporttreiben der gesamte Organismus und somit das Gehirn massiv durchblutet werden. Zwillingsforschung in Finnland hat nachgewiesen, dass Sport nachhaltig die synaptische Vernetzung im Gehirn um ein Vielfaches steigert und optimiert, das schafft sonst nicht annähernd eine andere Beschäftigung des Geistes. Wer regelmäßig Sport treibt wird nachweislich klüger – in der  Praxis empfiehlt der Sport-Experte unter anderem vor, während und nach dem Unterricht kurze Bewegungseinheiten zu absolvieren. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche bei der häuslichen Vorbereitung: Das Sitzen soll regelmäßig durch Springen, Laufen, Seilhüpfen, Jonglieren oder andere Bewegungsaufgaben unterbrochen werden, um effektiv und nachhaltig zu lernen. Überraschend ist auch eine vorgestellte Untersuchung: Während die durchschnittliche Anzahl der Unterrichtsstörungen vor einer Sportstunde etwa 120 beträgt, so ergaben die Umfragen, dass in der Folgestunde nach Sport die Störungen auf nur etwa 20 sinken – ein Rückgang von 84%! Was bedeutet, dass neben den Denkleistungen und auch das Unterrichtsklima entsprechend positiv beeinflusst wird.

„Gleich ab morgen kommen Sie zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule!“

Als Fazit wäre zu nennen: Sport, der Spaß macht, egal in welcher Form unterstützt in herausragender Weise die Funktion aller Körperorgane und insbesondere die Entwicklung des Gehirns. Spielsportarten erhöhen die Anzahl der Gehirnzellen und trainieren die gewinnbringenden Vernetzungen im Gehirn in besonderer Weise. Sport sollte überall da, wo es möglich ist, in den Alltag integriert werden: Zum Beispiel Auto stehen lassen – alle kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolvieren.

Mit einem süffisanten Appell, der sinngemäß ausdrückte: „Gleich morgen kommen alle mit dem Rad in die Schule!“ beendete Prof. Weineck seinen mitreißenden Vortrag nach 90 Minuten, begleitet von tosendem Applaus. Dabei hinterließ er etwa 180 begeisterte Zuhörer, die wohl zukünftig Sport in einem ganz neuen Licht sehen werden!

Prof. Weineck stellte in Aussicht in etwa fünf Jahren erneut zu uns ans Scheiner zu kommen. Wer ihn dieses Mal verpasst hat, hat also dann erneut die Chance diese überaus wertvollen Informationen aus erster Hand zu erfahren.

Peter Mücke

Der diesjährige Apian-Triathlon

Der diesjährige Apian-Triathlon

18. Juli 2018, 274 Teilnehmer, Schwimmen, Fahrrad fahren, laufen. 

Der Apian-Triathlon ist auf jeden Fall empfehlenswert, weil es einfach puren Spaß macht mitzumachen und es sind vielleicht noch Freunde dabei.

Die Distanzen der Disziplinen sind zwar nicht so lang, aber man ist danach trotzdem richtig ausgepowert. Vor allem nach dem Wechsel vom Fahrradfahren, da man einen komplett anderen Rhythmus hat als beim Laufen.

Der Ablauf:

Einen Tag vor dem Triathlon ist die Streckenbesichtigung. Bei dieser wird alles genau erklärt.

Am nächsten Tag muss man in der Früh am Apian-Gymnasium sein, dort bekommt man die Startnummer, den Zeitchip und sein T-Shirt.

Der Start:

Alle Teilnehmer, die an der Reihe sind, dürfen ins Schwimmbad und sich 10 Minuten einschwimmen. Dann geht es los. Man geht ins Schwimmerbecken und auf Pfiff startet man. Dort schwimmt jeder nach Altersklasse seine Bahnen.

Danach geht es auf das Fahrrad, je Altersklasse fährt jeder wieder seine Anzahl an Runden.

Jetzt kommt der Wechsel zum Laufen, da ist es wieder genau das Gleiche, je Altersklasse läuft man seine Runden.

Wenn man im Ziel ist, gibt es Verpflegung, z.B. Bananen und Äpfel.

Im Ziel wartet man erstmal ca. 1 Stunde, je nachdem wann man gestartet ist.

Nach dieser Stunde kommt die Siegerehrung, dort gibt es coole Preise und anschließend macht man noch ein Foto.

Dann ist der Triathlon aus.

Lorenz Stiegler, 6e

BUNDESJUGENDSPIELE 2018

BUNDESJUGENDSPIELE 2018

Endlich mal wieder Sportfest!

Nachdem der Platz nun wieder hergestellt ist und wir wieder Sprunggruben und Laufbahnen haben, konnten dieses Jahr Bundesjugendspiele stattfinden. Die 5., 6. und 7. Jahrgangsstufen haben sich in Wurf, Sprung und Sprint gemessen. In kleineren Pausen sorgte das Additum von Herrn Grünanger für unterhaltsame Spiele und interessante Erfahrungen, zum Beispiel beim Kräftemessen anhand einer elektronischen Matte. Nach einem Tabata- Aufwärmen mit Herrn Mücke waren wir heiß auf die verschiedenen Disziplinen und die Sieger- und Ehrenurkunden, die am Ende überreicht wurden. Dazu gab es einen gut organisierten Staffelwettbewerb.

Alles in allem ein sehr gelungenes Event, an dem alle Beteiligten sehr viel Spaß hatten – es wäre nicht zu stemmen ohne die Unterstützung der Technik AG, der Lehrkräfte an den Stationen, die Hilfe der 10. Klassen und des Schulsanitätsdienstes und den Einsatz der gesamten Sportfachschaft, die dies auf die Beine gestellt hat.
Stephanie Biendl
Glückwunsch zur Vize-Meisterschaft in Oberbayern!

Glückwunsch zur Vize-Meisterschaft in Oberbayern!

Am 21.6. spielte das CSG in Starnberg und musste sich geschlagen geben. Die Spieler des CSG zeigten viel Einsatz und Kampf, was leider nicht belohnt wurde. So konnte nur ein Doppel für uns entschieden werden.

Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Vielen Dank, es hat sehr viel Spaß mit euch gemacht!

Stephanie Biendl